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Westfalenpost

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  • 14.04.2011 – 19:38

    Westfalenpost: zur Nato

    Hagen (ots) - Als Berlin im vergangenen Jahr zum Ort dieses Nato-Außenministertreffens bestimmt wurde, konnte Guido Westerwelle gewiss nicht ahnen, dass der Gastgeber dabei in die Rolle des schwierigen Bündnispartner geraten würde. Dabei galt Deutschland - beispielsweise in Sachen Afghanistan - lange Zeit als Primus der Allianz. Doch der Einsatz am Hindukusch, der gerade bei dieser Veranstaltung ein großes Thema werden sollte, ist vorläufig in den Hintergrund geraten. ...

  • 28.03.2011 – 22:00

    Westfalenpost: Wenn St. Pauli absteigt: Asamoah zurück zu Schalke 04

    Hagen (ots) - Hagen. Fußball-Profi Gerald Asamoah (32) wird im Falle eines Abstiegs des FC St. Pauli zum FC Schalke 04 zurückkehren. Das erklärte der Schalker Manager Horst Heldt in einem Interview mit der Westfalenpost (Dienstagausgabe). "Wenn St. Pauli absteigt, ist Gerald wieder ein Blauer", sagte Heldt: "Ich freue mich über jeden Spieler." Der frühere ...

  • 07.03.2011 – 18:43

    Westfalenpost: Runder Tisch im Streit um Erdgasbohrungen

    Hagen (ots) - Vorbild Stuttgart 21 / Ehemaliger WP-Chefredakteur Zapp soll vermitteln Hagen. Im Streit um die geplanten Erdgasbohrungen in Nordrhein-Westfalen plant die Bezirksregierung Arnsberg eine Diskussions- und Vermittlungsrunde nach dem Vorbild Stuttgart 21. Das berichtet die in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST in ihrer Dienstagsausgabe. Die Einladungen für den ersten Termin am 23. März im ehemaligen Dortmunder ...

  • 06.03.2011 – 19:30

    Westfalenpost: zur Bundeswehrreform

    Hagen (ots) - Man ahnt, woher der Wind weht, wenn CSU-Chef Seehofer dem neuen Verteidigungsminister von der Schwesterpartei CDU die Linie bei der Bundeswehrreform vorgeben will. Bei diesem Jahrhundertprojekt, dem sich de Maizières Vorgänger voller Tatendrang angenommen hatte, gebe es "keinen Korrekturbedarf", so Seehofer. Der CSU-Vorsitzende spinnt fleißig an der Legende, nach der Guttenberg trotz seines Sturzes über ...

  • 20.02.2011 – 20:28

    Westfalenpost: zu Hamburg

    Hagen (ots) - Alles war absehbar. Der Triumph der SPD, der bei Lichte besehen nichts über den Zustand der Bundespartei aussagt, und die klatschende Niederlage der CDU. Letztere ist allerdings mehr Symptom als nur lokales Ereignis. Hamburg ist Hamburg, und von den Wahlberechtigten her ist es kein bedeutenderer Wahlgang als der zu einer Oberbürgermeisterwahl in Köln. Gleichwohl hat der lustlose Abgang des Ole von Beust eine Lücke gerissen, die die Merkel-CDU nicht mehr ...

  • 18.02.2011 – 18:51

    Westfalenpost: zu Guttenberg

    Hagen (ots) - Fehler gehören zum Leben. Zum Überleben von Politikern gehört der richtige Umgang mit ihnen. Also: Was sich nicht vertuschen lässt, offensiv angehen. Sich nicht treiben lassen, sondern selbst agieren. Versäumnisse schnell und komplett einräumen und dann nach vorne schauen. Eine gute Krisenbewältigungsstrategie für Karl-Theodor zu Guttenberg hätte so aussehen können: Er bedauert, dass er wegen zu großer Arbeitsbelastung seine Dissertation nicht mit ...

  • 16.02.2011 – 18:59

    Westfalenpost: zum Bundesbank-Chef

    Hagen (ots) - Lange nicht mehr genoss die Deutsche Bundesbank eine derartige Aufmerksamkeit in der öffentlichen Wahrnehmung wie derzeit. Seit der Gründung der machtvollen, die Geschicke des Euros dirigierenden Europäischen Zentralbank schien sie zur unbedeutenden Nebenstelle degradiert, mit einem Frühstücksdirektor an der Spitze.Das hat sich seit dem Gerangel in der EU um die Neubesetzung des Chefpostens bei der EZB gründlich geändert. Seit dem überstürzten Rückzug ...

  • 16.02.2011 – 18:52

    Westfalenpost: zu Guttenberg

    Hagen (ots) - Karl-Theodor zu Guttenberg macht es sich zu leicht: Er bietet großzügig an zu prüfen, ob vielleicht ein paar Fußnoten nicht korrekt gesetzt seien. Das soll klingen, als ginge es um Lappalien. Aber für eine wissenschaftliche Arbeit ist die korrekte Kennzeichnung fremden geistigen Eigentums die zentrale Voraussetzung. Das gilt heute, wo es leicht ist, sich beliebige Inhalte zusammenzugoogeln, mehr denn je. Ob Guttenberg ein paar kleinere Schlampereien zu ...

  • 15.02.2011 – 19:32

    Westfalenpost: zu EU/Flüchtlingen

    Hagen (ots) - Die Umbrüche in Nordafrika betreffen Europa ganz direkt. Die Flüchtlingswelle, die auf Lampedusa zurollt, führt uns diese Erkenntnis drastisch vor Augen. Deshalb ist die Europäische Union jetzt als ganze gefordert. Italien mit seiner rüden Asylpolitik das Problem zu überlassen, wäre inhuman. Dabei darf Europa einer massenhaften Ankunft von Bootsflüchtlingen nicht tatenlos zusehen. Ganz sicher wird die EU aber ein Flüchtlingsdrama nicht allein durch ...

  • 13.02.2011 – 19:55

    Westfalenpost: zu Lampedusa/Flüchtlinge

    Hagen (ots) - Der Westen hat sich viel zu lange selbst belogen. Europäer und Amerikaner waren der Illusion verfallen, die autokratischen Herrscher der Maghreb-Staaten garantierten in der Region halbwegs Stabilität. Die Volksaufstände in Tunesien und Ägypten belehrten die Strategen eines Besseren. Stabilität, egal welcher Schurke an der Regierung diese für sein Land versprach, war das Ziel westlicher Nahost-Politik. ...

  • 11.02.2011 – 19:42

    Westfalenpost: Zu Ägypten

    Hagen (ots) - Die Abreise Mubaraks nach Scharm-el-Scheich war eine Flucht. Vor dem Volk und schließlich auch vor dem Militär. Generäle führten die längst überfällige Abdankung des greisen Präsidenten herbei. Putsch in Ägypten. Chaos in Kairo. Der Volkszorn kochte. Wut und Verzweiflung über die Rücktrittsverweigerung des kranken, alten Mannes noch am Donnerstag. Beachtlich, dass die Massen so diszipliniert blieben. Von einer Sekunde zur anderen hätte friedlicher ...

  • 11.02.2011 – 16:08

    Westfalenpost: "Derzeit ist die Tür für Schwarz-Grün fest geschlossen"

    Hagen (ots) - Der Landesvorsitzende der NRW-Grünen, Sven Lehmann, sieht derzeit keine Chancen für eine schwarz-grüne Koalition in NRW. "Derzeit ist die Tür für Schwarz-Grün fest geschlossen", sagte Lehmann im Interview mit der in Hagen erscheinenden Westfalenpost (Samstagausgabe). Derzeit sieht Lehmann keinen Grund für Neuwahlen in NRW. Lehmann sagte der ...

  • 09.02.2011 – 19:31

    Westfalenpost: Zu Hartz

    Hagen (ots) - Schluss mit Konsens. Im Streit um Hartz IV greift die Kanzlerin zur Brechstange. Sie hat dabei vielleicht ja auch den Kalender im Blick: Die übernächste Sitzung des Bundesrates ist erst Mitte März. Bis dahin wird in Hamburg gewählt und aller Voraussicht nach die Regierung gewechselt, Schwarz-Gelb also weitere drei Stimmen eingebüßt haben. Die Chancen, das umkämpfte Gesetz am Freitag gegen rot-grünen Widerstand über die Hürde zu bringen, stehen ohnehin ...

  • 08.02.2011 – 19:33

    Westfalenpost: Zum Abschluss bei VW

    Hagen (ots) - Dass wenigstens eine Drei vor dem Komma stehen würde, war angesichts der blendenden Autokonjunktur und sprudelnder Gewinne in Deutschland - nicht nur bei Volkswagen - von vornherein klar. Nun ist beim neuen Haustarifvertrag sogar eine Vier daraus geworden, wenn man zum tabellenwirksamen Ergebnis die Einmalzahlung hinzurechnet. Zu viel angesichts der vielen Warnungen an die Arbeitnehmer, den Bogen jetzt ...

  • 04.02.2011 – 16:26

    Westfalenpost: Röttgen: Kraft führungsschwach, hilflos und sehr reizbar

    Hagen (ots) - CDU-Landeschef in NRW hat keine Angst vor Neuwahl Hagen. CDU-Landeschef Norbert Röttgen hat keine Angst vor einer Neuwahl in NRW. Während "Rot-Grün in der Finanzaffäre auf ihre Handlungsunfähigkeit" zusteuere, habe die CDU noch Entwicklungspotenzial, sagte Röttgen im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Samstagausgabe). "Die ...

  • 03.02.2011 – 19:39

    Westfalenpost: Zu Ägypten

    Hagen (ots) - Der Konflikt in Ägypten wird dem Westen zum Problem. Das Chaos in Kairo hat auch mit den Fehlern deutscher und amerikanischer Nahost-Politik zu tun. Es sind die Fehler der Vergangenheit. Das sollten all jene bedenken, die dem glücklosen Bundesaußenminister in der aktuellen Situation Vorwürfe machen. Es darf nicht vergessen werden, dass Ägypten neben Israel über Jahrzehnte hinweg als verlässlicher Vorposten der westlichen Welt im Nahen Osten galt. Dazu ...

  • 30.01.2011 – 19:34

    Westfalenpost: Zu Ägypten

    Hagen (ots) - Ägypten gerät außer Kontrolle. Wie Dominosteine fallen die Bastionen der Machthaber - erst in Tunis, nun in Kairo. Aufruhr in der arabischen Welt. Nordafrika erlebt ein politisches Beben. Diese Region ist von Regimes geprägt, die zerfallen. So in Ägypten. Mubaraks Versuch, durch das Auswechseln seines Machtzirkels Reformbereitschaft zu dokumentieren und sich so an der Macht zu halten, beweist doch nur den totalen Realitätsverlust des kranken Präsidenten. ...

  • 28.01.2011 – 19:25

    Westfalenpost: Zum Fall Mirco

    Hagen (ots) - Es ist kein "Tatort", den man nach 90 Minuten ausschaltet und vergisst. Es ist die schreckliche Wirklichkeit, die der Leiter der Sonderkommission Mirco, Ingo Thiel, gestern präsentierte. Ein Mann bringt ein Kind um - aus Frust. Zurück bleiben Eltern und Geschwister, die mit einem dramatischen Verlust weiterleben müssen. Und viele, viele Menschen, die sich immer wieder die Frage stellen, warum so etwas geschehen muss? So makaber es klingt: Der vorläufige ...

  • 27.01.2011 – 19:11

    Westfalenpost: Zu Ägypten

    Hagen (ots) - Drehen wir die Zeit um vier Wochen zurück. Tunesien? Kein Thema. Die Lage im Land politisch stabil, die Wirtschaft auf einem guten Weg, die Touristen zu Tausenden auf Sonnensuche. Auch Ägypten. Alles wie immer. Hoch die Tassen in Hurghada. Die rasante Entwicklung in den Ländern zeigt eines. Wir wissen nichts über sie. Es sind beliebte Urlaubsziele, in denen wir uns vom Alltag zu Hause erholen wollen. Einen Alltag, den die Mehrheit der Tunesier und Ägypter ...

  • 24.01.2011 – 19:43

    Westfalenpost: Zum Terror in Russland

    Hagen (ots) - st Russland einmal mehr ins Fadenkreuz tschetschenischer Extremisten geraten? Ist dieses grausame Attentat von Moskau die Rache an der russischen Regierung, die gnadenlos gegen ihre Widersacher vorgeht? Vieles spricht dafür. Doch dieser Anschlag trifft nicht nur Russland. Dieser Terrorakt verbreitet Angst und Schrecken weit über die Grenzen des Landes hinaus. Eine solche vermutlich selbstmörderische Tat ...

  • 23.01.2011 – 19:40

    Westfalenpost: Zu Guttenberg

    Hagen (ots) - Guttenberg bekommt zu spüren, was es bedeutet, Verteidigungsminister zu sein. Diese Truppe ist nicht so leicht in den Griff zu bekommen. Nach der Kundus-Affäre, die dem erfolgsverwöhnten Strahlemann den Start ins neue Amt vermasselte, hat er nun drei weitere Skandale am Hals. Neben der Feldpost-Affäre und dem mysteriösen Tod eines Soldaten in Afghanistan bringen die Vorfälle auf der Gorch Fock den Baron in schwere See. Der Todessturz einer Kadettin aus ...

  • 21.01.2011 – 19:23

    Westfalenpost: Zu Afghanistan-Mandat

    Hagen (ots) - An einem immerhin hat es den Deutschen nie gefehlt in Afghanistan, an gutem Willen. Es war insofern ein sinniger Einfall der parlamentarischen Regie, den Entwicklungshilfeminister auftreten zu lassen, bevor der Bundestag gestern über eine weitere Mandatsverlängerung debattierte. Niebel will noch mehr Helfer entsenden, er preist das Verdienst der Deutschen, wichtigste Geldgeber zu sein, er sieht immer noch ...

  • 20.01.2011 – 19:29

    Westfalenpost: Zu Guttenberg

    Hagen (ots) - Nein, man wird sich kaum Sorgen machen müssen um die politische Zukunft des Freiherrn zu Guttenberg. Der Mann ist aus Teflon. Oder erinnert sich noch jemand, dass eigentlich nach wie vor der Verteidigungsausschuss wegen seines Umgangs mit der Kundus-Affäre gegen ihn ermittelt? Erinnert sich überhaupt noch jemand an die Affäre? Dass in einer Großorganisation wie der Bundeswehr dämliche Dinge vorkommen, darauf muss der zuständige Minister gefasst sein. ...

  • 16.01.2011 – 19:33

    Westfalenpost: Westfalenpost(Hagen)Kommentar zu Tunesien

    Hagen (ots) - So schnell kann aus einem beliebten Urlaubsziel eine Unruheregion werden. Für viele deutsche Touristen mag die vorzeitige Rückkehr aus Tunesien ein einschneidendes Erlebnis gewesen sein. Sie haben hautnah miterlebt, dass die Krisen dieser Erde nicht fern sind. Allzu verständlich, dass wir unser Augenmerk auf die Probleme in der unmittelbaren Umgebung ...

  • 14.01.2011 – 18:47

    Westfalenpost: Gebremste Kraft

    Hagen (ots) - Die Ministerin und das Dioxin Von Winfried Dolderer Durchgreifen, je rabiater, umso besser. So lauten seit Tagen die Empfehlungen an die Verbraucherministerin von allen Seiten. Wenn sie das Verlangen, jetzt endlich der konventionellen Landwirtschaft den Garaus zu machen, mit dem Hinweis kontert, im Dioxin-Skandal seien die Bauern Opfer und nicht Täter - falscher Text! Gibt sie zu bedenken, kriminelle Panschereien seien auch mit den schärfsten Kontrollen nicht ...

  • 13.01.2011 – 19:08

    Westfalenpost: Ohrfeige aus Straßburg

    Hagen (ots) - Neues Urteil zur Sicherungsverwahrung Von Winfried Dolderer Und wieder eine Ohrfeige aus Straßburg. So könnte es scheinen, nachdem jetzt der Menschenrechtshof einen weiteren Aspekt des deutschen Umgangs mit der Sicherungsverwahrung gerügt hat. Beim ersten Mal haben die Richter verboten, eine befristete Maßnahme nachträglich in eine unbefristete umzuwandeln. Jetzt betonen sie das Prinzip, dass die ...

  • 12.01.2011 – 18:59

    Westfalenpost: Umzäunte Gehege

    Hagen (ots) - Die Debatte über das Ehegattensplitting Von Winfried Dolderer Wieder eine Debatte, in der man Überraschendes gar nicht erwartet. Der SPD ist das Ehegattensplitting ein Dorn im Auge, man weiß das.Reflexhaft kontern Schwarze und Gelbe, warnen vor Steuererhöhung und Gefahren für Ehe und Familie, auch wie gehabt, so gut eingezäunt sind die politischen Gehege. Da ist es ein Aha-Erlebnis, einem konservativen Christdemokraten wie dem Sauerländer Sensburg auf ...

  • 10.01.2011 – 19:16

    Westfalenpost: Kommentar Westfalenpost zum Thema Dioxin

    Hagen (ots) - Es ist die Zeit der starken Worte. Der flammenden Empörung über die "Giftmischer" der Futtermittelbranche, das ganze "schurkisch unterminierte" Gewerbe, das uns mit Nahrung versorgt. Der Dioxinskandal der vergangenen Tage gehorcht denselben Gesetzen öffentlicher Verwertung wie frühere medial befeuerte Fieberschübe, die ein auf nichts so sehr wie Gesundheit und ein langes Leben bedachtes Volk ...