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Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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  • 22.03.2011 – 12:34

    WAZ: Nach dem BGH-Urteil: Linkspartei fordert Verbot von Zinswetten

    Essen (ots) - Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes in Sachen Zinswetten gegen die Deutsche Bank fordert die Linkspartei drastische politische Konsequenzen. "Zinswetten sind systematischer Betrug. Der Bankkunde ist immer der Dumme. Wir brauchen ein generelles Verbot von Zinswetten", sagte Parteichef Klaus Ernst den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Mittwochausgabe) und ...

  • 21.03.2011 – 20:22

    WAZ: Ferrostaal wird zur Stieftochter - Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Wer eine solche Mutter hat, braucht keine Feinde mehr. Offensichtlich hat der Staatsfonds Ipic gehörig die Lust verloren am Industriedienstleister Ferrostaal. Was auch kein Wunder ist. Staatsanwälte im Haus, Bestechungsvorwürfe, die der Aufräum-Vorstand Stefan Pohlmann gemessen an der Unternehmensgröße mit der Dimension der ...

  • 21.03.2011 – 18:13

    WAZ: Rauchen im rechtsfreien Raum - Kommentar von Theo Schumacher

    Essen (ots) - Wer schon mal abends zum Bier in die Kneipe an der Ecke geht, ahnte es bereits: Um den Schutz vor Passivrauchen ist es nicht wirklich gut bestellt. Wenn - wie Studien belegen - in jeder dritten Gaststätte immer noch gequalmt wird und ganze 15 Prozent der "Schankwirtschaften" rauchfrei sind, lässt das nur einen Schluss zu: Das Nichtraucherschutzgesetz verdient seinen Namen nicht. Es ist ein ...

  • 21.03.2011 – 18:08

    WAZ: Saubere Luft in Sicht - Kommentar von Matthias Korfmann

    Essen (ots) - Die Wörter "Umweltzone" und "Ruhrgebiet" passen noch nicht lange zusammen. Die meisten kennen das Revier noch als Umweltvergiftungszone. Wir hatten alles: Feinstaub, groben Staub und stattliche Staubwolken. Heute ist der Himmel über der Ruhr blauer, aber die Luft ist immer noch nicht überall rein. Der Feinstaub bleibt dem Revier treu, und das heißt: An manchen Tagen und an manchen Straßen sollte man ...

  • 21.03.2011 – 18:07

    WAZ: Die Nato hat versagt - Kommentar von Knut Pries

    Essen (ots) - Natürlich sind die Motive des französischen Eifers in Libyen dubios. Präsident Sarkozy hat viel gutzumachen. Bei der Kumpelei mit Gaddafi hat sich Paris besonders hervorgetan, um so größer ist jetzt das Bedürfnis, den Schaden durch demonstrative Härte zu reparieren. Eines jedoch ist Sarkozy und den anderen Antreibern nicht vorzuwerfen: mangelnde Offenheit. Sie haben keinen Zweifel daran gelassen, dass ...

  • 21.03.2011 – 18:06

    WAZ: CDU, was ist das? - Kommentar von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - Freund wie Feind konnten sich bei den Konservativen ca. 50 Jahre darauf verlassen: Westbindung, Geldstabilität, Sicherheit, Kontinuität. Diese Identität ist fast weg. Bei Libyen muss Westerwelle sich auf die Unterstützung Polens berufen. Nichts gegen Warschau (Moskau, Peking); aber die außenpolitische Bündnis-Tradition heißt Paris, London, Washington. Die Geldwertstabilität als konservativer ...

  • 21.03.2011 – 17:14

    WAZ: Bosbach kritisiert deutsche Enthaltung im Weltsicherheitsrat

    Essen (ots) - Die deutsche Enthaltung im UN-Sicherheitsrat zu Libyen ist nach Ansicht des CDU-Politikers Wolfgang Bosbach "nicht besonders überzeugend und führt bei vielen zu Irritationen". Mit der Meinung stehe er weder in der Unions-Fraktion noch in der Partei allein, sagte Bosbach der WAZ-Mediengruppe (Dienstagausgabe). In der Unions-Fraktion hätten immer mehr ...

  • 20.03.2011 – 19:34

    WAZ: Grünes Hoch, liberales Tief. Kommentar von Walter Bau

    Essen (ots) - Wenn nicht alle Anzeichen täuschen, wird Sachsen-Anhalt wie schon in den letzten fünf Jahren auch künftig von einer Großen Koalition regiert. Nichts Neues im Osten - könnte man meinen. Stattdessen aber bietet der Wahlgang neue Erkenntnisse, die in ihrer Bedeutung über den Magdeburger Landtag hinaus reichen könnten. Erkenntnis eins: Der "Höhenflug" der FDP von der Hamburg-Wahl setzt sich nicht fort. ...

  • 20.03.2011 – 19:31

    WAZ: Berlin verliert die Führungsrolle. Leitartikel von Thomas Wels

    Essen (ots) - Es ist atemberaubend, mit welcher Geschwindigkeit Schwarz-Gelb jahrzehntelang geltende Werte beiseitefegt. Der Beschluss, sich in der Libyen-Frage nicht an die Seite der westlichen Allianz und arabischen Staaten, sondern an die Chinas und Russlands zu stellen, ist eine verstörende Volte der Berliner Regierung - aber mitnichten ihre erste. Ob Euro, ...

  • 17.03.2011 – 20:26

    WAZ: Gelsenwasser fordert Stopp der Erdgas-Bohrungen

    Essen (ots) - Gelsenwasser, der größte Wasserversorger Deutschlands, fordert den sofortigen Stopp der geplanten Erdgas-Probebohrungen in NRW. Der mögliche Einsatz giftiger Chemikalien und die Zerstörung von Gesteinsschichten gefährdeten die Trinkwasserversorgung von Millionen Menschen. "Stoppt den Wahnsinn", sagte Vorstandsvorsitzender Manfred Scholle den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Freitagausgabe). Im Namen ...

  • 17.03.2011 – 19:38

    WAZ: Die linke Cheflobbyistin - Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Birgit Fischer ist nicht die erste Politikerin, die mit ihrer Karriere in der Wirtschaft aneckt. Schröder arbeitet für Putin, Riester wirbt für die Riester-Rente, Koch führt einen Baukonzern, der in seiner Amtszeit zig Aufträge vom Land Hessen erhielt. Trotzdem ist der Fall Fischer ganz anders. Wer in eine Branche geht, die er als Politiker umsorgt hat, muss sich Interessenkonflikte vorwerfen lassen. ...

  • 17.03.2011 – 19:36

    WAZ: Unsere Energie,unser Wasser - Kommentar von Jürgen Polzin

    Essen (ots) - Angesichts der Leiden jener Menschen, die in den Auffanglagern in Japan frieren und hungern, verbietet es sich, von einer drohenden Umweltkatastrophe zu sprechen. Und doch ist der Streit um die Folgen möglicher Erdgas-Bohrungen in NRW ein Thema, das die Menschen umtreiben sollte. Wenn wir nun früher aus der Atomenergie aussteigen sollten, dürfte Erdgas als Brücke zu den erneuerbaren Energien eine ...

  • 17.03.2011 – 19:35

    WAZ: Kaltes Recht - Kommentar von Frank Preuß

    Essen (ots) - Der Rechtsstaat macht es uns nicht leicht. Da sitzt ein verurteilter Kindermörder vor den Richtern und klagt auf Schmerzensgeld. Hilflosigkeit und Angst habe er verspürt, als ihm ein Polizist mit Folter gedroht habe, gibt er zu Protokoll, psychische Schäden habe er davongetragen. Hilflosigkeit, Angst, psychische Schäden - wie mag das in den Ohren der Eltern klingen, deren elfjährigen Jungen Magnus ...

  • 17.03.2011 – 19:33

    WAZ: Den Menschen helfen - Kommentar von Birgitta Stauber-Klein

    Essen (ots) - Eingemauerte Gefangene. Folter an der Tagesordnung. Ein Familienclan, der nicht nur im eigenen Land mit seiner Schreckensherrschaft wütet, sondern auch im Ausland, in der Schweiz und in Deutschland, mit Waffengeschäften, Drogenhandel und ausschweifendem Lebensstil bilaterale Konflikte heraufbeschwört: Wenn diese Familie nun in den Rebellenhochburgen ...

  • 17.03.2011 – 19:32

    WAZ: Was Röttgen will - Kommentar von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - So sieht also Norbert Röttgens zweiter Atom-Versuch aus. Das Kernkraft-Papier seines Ministeriums ist im Kern ein Ausstiegs-Szenario. Hier wird Sicherheit so definiert, dass sie unter den gegebenen Umständen nicht mehr erreichbar ist. Der Umwelt- als populärer Ausstiegs-Minister. Es ist der nachvollziehbare wie durchsichtige Versuch, aus der Doppelrolle Umweltminister in Berlin plus ...

  • 17.03.2011 – 18:56

    WAZ: Amnesty lehnt Militäraktion gegen Libyen ab

    Essen (ots) - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) warnt vor einem militärischen Vorgehen gegen den libyschen Machthaber Muammar Gaddafi. "Nach den Erfahrungen im Irak und in Afghanistan überrascht mich, wie viele Stimmen jetzt ein militärisches Eingreifen fordern", sagte die Leiterin der deutschen Sektion von AI, Monika Lüke, der Essener WAZ-Mediengruppe (Freitagausgabe). "Militärische Gewalt ...

  • 17.03.2011 – 16:55

    WAZ: Zollitsch: Es gibt auch Zeichen der Hoffnung nach der Katastrophe

    Essen (ots) - Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, sieht trotz der unbeschreiblichen Zerstörungen nach dem Erdbeben und dem Tsunami in Japan auch Hoffungsschimmer. "Es sind Bilder, die sprachlos machen", sagte der Freiburger Erzbischof den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Freitagausgaben). "Bilder des ...

  • 17.03.2011 – 16:12

    WAZ: Seine Kinder geben letztem deutschen Fernsehmann in Tokio Kraft

    Essen (ots) - Der letzte deutsche Fernseh-Korrespondent in der japanischen Hauptstadt Tokio, Christoph Wanner von N24, fühlt sich "im Augenblick noch sicher". Seine Kinder geben ihm nach eigener Aussage Kraft, seine Arbeit zu machen. Das sagte Wanner den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Freitagausgabe). "Ich spreche mit meinen Kindern, um mich zu regenerien", erklärte ...

  • 17.03.2011 – 12:12

    WAZ: FDP-Gesundheitspolitikerin Flach attackiert Fischer wegen Wechsel in die Pharmalobby

    Essen (ots) - FDP-Gesundheitsexpertin Ulrike Flach hat den Wechsel von Barmer GEK-Chefin Birgit Fischer zum Verband forschender Arzneimittelhersteller VfA scharf kritisiert. "Das ist, als wenn der Papst zu den Atheisten geht", sagte Flach den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Freitagsausgaben). Die Pharmabranche werde nicht mehr ernst genommen, wenn sie sich mit ...

  • 17.03.2011 – 06:00

    WAZ: CDU-Generalsekretär Gröhe schließt beschleunigten Ausstieg aus Kernenergie nicht mehr aus

    Essen (ots) - Die CDU ist in der Kernenergie-Politik nach den Worten von Generalsekretär Hermann Gröhe "prüf- und lernbereit". Eine Konsequenz aus der Katastrophe im japanischen Fukushima könne sein, "dass wir jetzt den Atomausstieg beschleunigen", sagte er den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe und fügte hinzu: "Auch unsere Anhänger sind schockiert." Heute ...

  • 17.03.2011 – 05:00

    WAZ: NRW prüft Arztbusse für arme Stadtteile

    Essen (ots) - Die Kassenärztlichen Vereinigungen in NRW und Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) können sich als Notlösung gegen den Ärztemangel vorstellen, Busse mit Medizinern in unterversorgte Stadtteile zu schicken. Arztbusse in Städten seien "keine optimale Versorgungsstruktur, aber als Notlösung durchaus denkbar", sagte Steffens den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). ...

  • 16.03.2011 – 19:42

    WAZ: Trennung ohne Sieger. Kommentar von Dirk Graalmann

    Essen (ots) - Es gibt ein paar Sprichwörter im Fußball, die nicht mal mehr phrasenschweintauglich sind: Etwa das vom runden Spielgerät oder das von der Dauer einer Partie. Eine der viel zitierten Binsen, gleichsam als Allgemeinplatz in der Betrachtung des Profi-Fußballs eingebrannt, lautet: "Der Trainer ist das ärmste Schwein." Dieser Satz birgt im Fall des FC Schalke 04 mit seinem mächtigen Aufsichtsratschef, dem ...

  • 16.03.2011 – 19:36

    WAZ: Europa lässt Libyer im Stich. Leitartikel von Ralph Schulze

    Essen (ots) - Das libysche Volk und die arabische Liga rufen um Hilfe - und die Welt hört weg. Vor allem Europas Wirtschaftsmacht Deutschland und die USA haben offenbar beschlossen, dem Vernichtungsfeldzug des libyschen Diktators Gaddafi gegen sein eigenes Volk zuzuschauen. Wenn nicht noch ein diplomatisches Wunder geschieht, dann hat das von der libyschen Opposition ...

  • 16.03.2011 – 19:33

    WAZ: Die Liquidatoren von Fukushima. Kommentar von Christopher Onkelbach

    Essen (ots) - Man nennt sie die "Helden von Fukushima": 50 Männer, die verzweifelt darum kämpfen, elektrische Anlagen und Pumpen zu reparieren oder herbeizuschaffen, um den Reaktor zu kühlen. Sie harren aus in einer Zone, die Hunderttausende bereits verlassen haben. Immer wieder kommt es zu Bränden, zu Explosionen. Sind sie Helden? Die verbliebenen Arbeiter von ...

  • 16.03.2011 – 19:06

    WAZ: Retter in Lebensgefahr

    Essen (ots) - Unter Einsatz ihres Lebens haben die letzten 50 Arbeiter versucht, im havarierten japanischen Atomkraftwerk Fukushima die endgültige Katastrophe doch noch abzuwenden. In der Nähe des Reaktors wurden zeitweise extreme Strahlenwerte von 400 Millisievert pro Stunde und mehr gemessen. "Wer dort längere Zeit arbeiten muss, stirbt", sagt Prof. Andreas Bockisch, Direktor der Klinik für Nuklearmedizin am Uniklinikum Essen den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe. ...

  • 16.03.2011 – 18:33

    WAZ: Astronaut Ulrich Walter: Nicht vorschnell aus der Atomkraft aussteigen

    Essen (ots) - Der frühere Astronaut und heutige Raumfahrt-Forscher Ulrich Walter warnt vor einem schnellen Ausstieg Deutschlands aus der Atomkraft. Chancen und die Risiken müssten ehrlich abgewogen werden. Walter glaubt, dass der Bau sicherer Anlagen möglich ist.  "Wir bauen gerade erst die zweite Generation von Kernkraftwerken. Diese Technologie ist jung. Wir ...

  • 16.03.2011 – 16:10

    WAZ: Qualität kommt nicht von Qual - Kommentar von Jürgen Overkott

    Essen (ots) - Die gute Nachricht: Die Grimme-Preise verdienen ein Prädikat, das einst ein Heil-Tonikum für sich in Anspruch nahm - nie waren sie so wertvoll wie heute. Im Fernsehen dreht sich alles um die drei Bs: Beliebtheit, Beliebigkeit und Bedeutsamkeit. Bei den Galas von Bambi und Goldener Kamera geht es um Beliebtheit, aber mindestens genauso oft auch um ...

  • 16.03.2011 – 14:45

    WAZ: Chemie-Verband fordert Ausbau der Kohlekraftwerke als AKW-Ersatz

    Essen (ots) - Vor dem Hintergrund der Debatte um die Atomenergie in Deutschland fordert der Verband der Chemischen Industrie (VCI) einen Ausbau der Kohleverstromung. "Sollte die Bundesregierung die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke komplett zurücknehmen, kommt als Ersatz gerade ein Aufbau zusätzlicher Kapazitäten der Kohleverstromung in Frage", sagte ...

  • 16.03.2011 – 05:00

    WAZ: Verdi wirft Netto sittenwidrige Löhne vor

    Essen (ots) - Die Gewerkschaft Verdi wirft dem Lebensmittel-Discounter Netto sittenwidrige Stundenlöhne von 5,50 Euro vor. Und den Jobcentern, dass sie "Arbeitslose zwingen, solche Stellen anzunehmen", so Liselotte Hinz, Verdi-Landeschefin für den Handel, zur WAZ-Gruppe (Mittwochsausgaben). Ein Arbeitsvertrag der Netto-Niederlassung Bottrop, der der WAZ vorliegt, weist einen Stundenlohn von 5,50 Euro aus, zuzüglich ...

  • 15.03.2011 – 19:20

    WAZ: Japan und die deutsche Kohle - Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Es ist bemerkenswert, wer nun alles aus dem Gebüsch gesprungen kommt, um seine Suppe mit der Reaktor-Katastrophe anzureichern. Nach dem Motto: Japan setzt alles außer Kraft, vielleicht auch die Mathematik. Die Wende in der Atompolitik hat Folgen für den Energiemix. Vermutlich muss der Anteil der Erzeugung aus den Energieträgern Braun- und Steinkohle sogar steigen. Denn diese Kraftwerke versorgen ebenso ...