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Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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  • 22.02.2012 – 19:31

    WAZ: Die Wende zu Ende denken. Kommentar von Kai Wiedermann

    Essen (ots) - Um durchschnittlich 15 Prozent sind die Energiepreise in den vergangenen beiden Jahren gestiegen. Die Kosten für Strom und Gas sind Haupttreiber der Teuerungsrate. Sie belasten Unternehmen und Verbraucher gleichermaßen - und damit auch die Konjunktur. Jetzt also wehren sich nicht mehr nur die Industrie-Kapitäne, sondern auch Verbraucherschützer. Weil die Energiewende gerade erst begonnen hat und die ...

  • 22.02.2012 – 19:28

    WAZ: Amerikas Ignoranz. Kommentar von Dirk Hautkapp

    Essen (ots) - Schlimmer kann der Offenbarungseid, nie verstanden zu haben, um was es geht, kaum ausfallen. Ein Jahrzehnt nach dem Einmarsch der USA in Afghanistan ordnet der Kommandeur Nachhilfe an. Über den Umgang mit dem, was nicht nur am Hindukusch Muslimen heiliger ist als alles andere. Man fasst es nicht. Die Koran-Verbrennungen von Bagram sind weder Zu- noch Einzelfall, sondern Ausdruck einer überheblichen ...

  • 22.02.2012 – 19:27

    WAZ: Eine große Gaudi. Kommentar von Miguel Sanches

    Essen (ots) - Kult waren an Edmund Stoiber seine Versprecher. Mit 70 Jahren lief er gestern zur Höchstform auf. Dass die CSU ihn am Aschermittwoch feiern würde, war klar. Am Ende war es mehr, eine Gaudi, als hätte der FC Bayern München soeben die "Champions League" gewonnen: "Oh, wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen", sangen sie. Es kam aus der Tiefe des Gemüts. Der frühere Ministerpräsident ...

  • 22.02.2012 – 19:25

    WAZ: Nicht der richtige Weg. Kommentar von Gerd Heidecke

    Essen (ots) - Da es nicht gelingen will, der gefühlten Preistreiberei der Mineralölmultis wirkungsvoll beizukommen, drängt sich die Forderung nach einer höheren Pendlerpauschale geradezu auf. Tatsächlich sind die Kosten eines Automobils mit jedem Cent mehr für den Liter durch die Pauschale nur noch selten abgedeckt. Zweifelhaft bleibt aber dennoch, ob eine Anhebung der richtige Weg ist. Da es sich bei der Subvention ...

  • 22.02.2012 – 16:44

    WAZ: Beate Klarsfeld steht als Gegenkandidatin zu Gauck bereit

    Essen (ots) - Die als Nazijägerin bekannt gewordene Beate Klarsfeld ist bereit, für die Linkspartei als Gegenkandidatin von Joachim Gauck bei der Bundespräsidentenwahl anzutreten. "Meine Frau steht als Kandidatin zur Verfügung", erklärte ihr Mann Serge Klarsfeld gegenüber den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). Zuvor war berichtet worden, die ...

  • 21.02.2012 – 19:30

    WAZ: Ausweis fällt durch. Kommentar von Dennis Betzholz

    Essen (ots) - Der elektronische Personalausweis, der im Internet für mehr Sicherheit sorgen soll, fällt bei den Bürgern durch. Und das in erster Linie, weil kaum jemand weiß, wofür der "E-Pass" überhaupt gut ist. Das Ministerium klagt über gekürzte Mittel bei der Öffentlichkeitsarbeit. Man habe nur Broschüren drucken können, die jeder Antragsteller ausgehändigt bekommt. Das klingt wie die Strategie der ...

  • 21.02.2012 – 19:30

    WAZ: Stellt die Weichen! Kommentar von Tobias Blasius

    Essen (ots) - Die Landesregierung lässt den Öffentlichen Nahverkehr in NRW ein Jahr lang systematisch von einer Expertenkommission durchleuchten. Das müsste keine schlechte Nachricht sein, wäre man nicht all dieser konsensorientierten Arbeitskreise und Kommissionen allmählich müde. Regieren heißt entscheiden, und die Probleme des ÖPNV sind so offenkundig, dass sie eigentlich nicht noch einmal neu sortiert und ...

  • 21.02.2012 – 19:30

    WAZ: Ausgerechnet Schröder. Kommentar von Birgitta Stauber-Klein

    Essen (ots) - Alice Schwarzer kann mit NRW-Regierungen - normalerweise. Clement, Steinbrück und vor allem CDU-Landeschef Rüttgers waren ihr wohlgesonnen. Doch jüngst machte ihr die rot-grüne, frauendominierte Landesregierung einen Strich durch die Rechnung und stellte größtenteils die Zahlung ein, mit der die Frauenrechtlerin ihr - neben dem Magazin "Emma" - wohl ...

  • 21.02.2012 – 19:30

    WAZ: Gaucks Privatsache. Kommentar von Walter Bau

    Essen (ots) - Nach der Patchwork-Familie Wulff zieht nun ein Paar ohne Trauschein ins Schloss Bellevue - ein Problem? Für manche Konservative, etwa aus den Reihen der CSU, offenbar schon. Doch deren Kritik an den persönlichen Lebensverhältnissen des künftigen Bundespräsidenten ist kleinkariert und völlig fehl am Platze. Die "wilde Ehe" von Joachim Gauck und seiner Partnerin Daniela Schadt ist für die Ausübung ...

  • 21.02.2012 – 17:33

    WAZ: Eon-Betriebsrat gegen Vorstands-Boni

    Essen (ots) - Eon-Betriebsratschef Hans Prüfer hat sich gegenüber den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe gegen Bonuszahlungen für Vorstandsmitglieder des Düsseldorfer Energiekonzerns gewandt. Prüfer sagte, steigende Vorstandsvergütungen seien in Zeiten des Stellenabbaus überhaupt nicht vermittelbar. Vor einem halben Jahr hatte Eon angekündigt, 11.000 Stellen streichen zu wollen, davon 6000 in Deutschland. Die ...

  • 21.02.2012 – 05:00

    WAZ: NRW-Landesregierung will mit Opel Perspektive für Bochumer Werk erarbeiten

    Essen (ots) - Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Harry Voigtsberger (SPD) will mit der Konzernführung des Autobauers Opel eine Perspektive für das Bochumer Werk über das Jahr 2014 hinaus erarbeiten. "Opel steht bis 2014 zu allen seinen Zusagen für den Standort Bochum. Die Perspektiven für die Zeit danach müssen nun erarbeitet werden", sagte ...

  • 20.02.2012 – 19:06

    WAZ: Zu wenig Gespür - Kommentar von Dietmar Seher

    Essen (ots) - Die Fans sprechen smart von "Ökolinern". Die, die sie fürchten, sagen "Monstertrucks". 25,25 Meter lange Lkw spalten das Land. Der Bundesverkehrsminister möchte sie testen. Der Widerstand ist groß. Urängste spielen eine Rolle, wenn der Polo-Fahrer auf einer zwei Meter breiten Baustellenspur den Super-Truck überholt. Nur ein Gefühl gibt es da: Der macht dich platt. Wieder hat hier eine Regierung ...

  • 20.02.2012 – 19:02

    WAZ: Der Mann, den das Volk sich wünscht - Leitartikel von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - Joachim Gauck weiß, was sich gehört. Also wird er die Entscheidung in eigener Sache nicht kommentieren. Aber es darf spekuliert werden: Daran, wie die Entscheidung über die Nachfolge des glücklosen, im Grunde heute schon vergessenen Bundespräsidenten Christian Wulff gefällt wurde, hat Gauck wohl seine Freude. Er ist ein Mann der Freiheit. War es ...

  • 20.02.2012 – 18:58

    WAZ: Viel Verlogenheit im Spiel - Kommentar von Tobias Blasius

    Essen (ots) - Es gibt wohl nur wenige politische Debatten, die derart verlogen geführt werden, wie jene um Gesetze für das Glücksspiel. Lange haben die Bundesländer an einem neuen Glücksspielstaatsvertrag gefeilt, der nach Lage der Dinge demnächst im NRW-Landtag ebenso eine Mehrheit finden wird wie die abgeleiteten konkreten Bestimmungen für Spielhallen und Wettbüros in den Städten. Die Staatskanzleien taten es ...

  • 19.02.2012 – 19:30

    WAZ: Die künftige Kirche. Kommentar von Angelika Wölk

    Essen (ots) - Für Rom war es ein farbenprächtiges Ereignis, für die katholische Kirche eine äußerst bedeutsame Feier: Der Papst hat 22 Geistliche aus 14 Ländern zum Kardinal erhoben. Die Kirche demonstrierte dabei einmal mehr ihre Universalität. Aber die Ernennungen haben nicht nur Auswirkungen auf die Weltkirche, sie wirken auch in die Kirche hierzulande. Rainer Maria Woelki (55) spielt dabei eine besondere Rolle. ...

  • 19.02.2012 – 19:30

    WAZ: Kein Zufall mehr. Kommentar von Tobias Blasius

    Essen (ots) - Die drittgrößte Haftanstalt in NRW wird allmählich zum Riesenproblem für Justizminister Kutschaty. Zum wiederholten Mal binnen weniger Wochen konnte ein Krimineller aus dem traditionsreichen Bochumer Gefängnis "Krümmede" fliehen. Auch wenn der Häftling diesmal nach wenigen Stunden wieder gefasst war, wächst der Verdacht eines schleichenden Systemversagens im NRW-Strafvollzug. Man mag nicht mehr an ...

  • 19.02.2012 – 19:30

    WAZ: Hintzes Plaudereien. Kommentar von Wilhelm Klümper

    Essen (ots) - Fernsehgucken macht Staatsanwälte schlau. Den Korruptionsermittlern klingelte es während der Jauch-Sendung in den Ohren. Dort plauderte Wulffs Parteifreund Hintze über einen Vermerk aus Wulffs Tagen als Ministerpräsident. Darin habe dieser aufgrund seiner Freundschaft zu Groenewold und der daraus möglichen Ableitung seiner Befangenheit um Gründlichkeit im Zusammenhang mit der Bürgschaft für ...

  • 19.02.2012 – 19:30

    WAZ: Mit 73 ein Kind des Glücks. Kommentar von Klaus Wille

    Essen (ots) - Das Land hat seinen Präsidenten verloren, aber seine Hauptstadt hat ihren König wieder: Irgendjemand hat sogar auf die Uhr geschaut, um auf die Minute genau festhalten zu können, wann Otto Rehhagel auf die Bühne Bundesliga zurückgekehrt ist. Es war um kurz nach ein Uhr mittags, obwohl bei der Berliner Hertha die Uhren auf fünf nach zwölf stehen. Selten ist in der nun fast fünfzigjährigen Geschichte ...

  • 17.02.2012 – 19:17

    WAZ: Die Abhängigkeit bleibt noch lange. Kommentar von Christopher Shepherd

    Essen (ots) - Wieder treibt ein politischer Konflikt den Ölpreis auf die Spitze: So wie etwa der Jom-Kippur-Krieg 1973 zwischen Israel, Ägypten und Syrien, der die erste Ölkrise auslöste, oder 2011 der Aufstand in Libyen. Nun sorgt die nächste Unwägbarkeit - ein möglicher Angriff Israels auf den Iran - für Preisexplosionen. Vom politischen Sprengstoff eines ...

  • 17.02.2012 – 19:14

    WAZ: Wulff taugte nicht für das Amt. Leitartikel von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - Was waren Christian Wulffs größte Fehler? Der allergrößte Fehler Wulffs war ein handwerklicher: Weshalb konnte Wulff, bei dieser Vergangenheit, überhaupt glauben, er tauge zum Staatsoberhaupt? Leider hat ihm die Kanzlerin folgende einfache, aber entscheidende Frage nicht gestellt: Christian, kann da was kommen aus Deiner Vergangenheit? Wulff hat ja diese vielen kleinen und weniger kleinen Bereicherungen ...

  • 17.02.2012 – 19:07

    WAZ: Der Neue muss Anstand haben. Kommentar von Wilhelm Klümper

    Essen (ots) - Bundeskanzlerin Merkel hat kein Glück mit ihren Bundespräsidenten. Ihr erster Kandidat Köhler warf von heute auf morgen hin. Ihr zweiter, gegen Gauck durchgepaukter Kandidat Wulff, wurde erst im zähen Ringen mit der öffentlichen Meinung und Justiz aus dem Amt gedrängt. Wulff konnte es sich bei seinem Rücktritt nicht verkneifen, sich noch mal ins rechte Licht zu setzen. Er stehe für den Zusammenhalt ...

  • 17.02.2012 – 16:30

    WAZ: SPD-Fraktionsvize Lambrecht legt Wulff Verzicht auf Ehrensold nahe

    Essen (ots) - Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Christine Lambrecht, legt Ex-Bundespräsident Christian Wulff nahe, seinen lebenslangen Ehrensold nicht zu beanspruchen. "Es wäre angemessen, wenn Herr Wulff über die Frage nachdenkt, auf seinen Ehrensold zu verzichten", sagte Lambrecht den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Samstagsausgaben). ...

  • 17.02.2012 – 14:28

    WAZ: Linksparteichef Ernst würdigt Wulffs Mut und Engagement um Integration

    Essen (ots) - Der Vorsitzende der Linkspartei, Klaus Ernst, hat die Verdienste von Ex-Bundespräsident Christian Wulff zur Integration gewürdigt. "Es war sehr mutig von ihm, zu sagen, dass der Islam zu Deutschland gehört, gerade wenn man bedenkt, aus welcher Partei er kommt", sagte Ernst den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Samstagsausgaben) und dem ...

  • 16.02.2012 – 21:09

    WAZ: Es reicht, Herr Präsident! Kommentar von Lutz Heuken

    Essen (ots) - Den Zeitpunkt, sich in Würde aus seinem Amt zu verabschieden, hat Christian Wulff längst verpasst. Und jetzt will der Staatsanwalt gegen den Bundespräsidenten ermitteln - ein einmaliger Vorgang. Wie immer das Verfahren ausgeht - die Affäre Wulff erschüttert das Ansehen des Staates nach innen und das Renommee Deutschlands nach außen. Dabei gilt natürlich auch für den Bundespräsidenten die ...

  • 16.02.2012 – 19:43

    WAZ: Der Mangel hat begonnen. Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Wer vor einem Fachkräftemangel warnt, wird zurecht auf noch immer drei Millionen Arbeitslose hingewiesen. Nach wie vor gibt es den arbeitslosen Ingenieur, der verzweifelt einen neuen Arbeitsplatz sucht. Und es gibt den Elektriker, dessen Firma pleite gegangen ist und der nach drei Jahrzehnten bester Arbeit plötzlich 55 und schwer vermittelbar ist. Dennoch: Arbeitslosigkeit und Fachkräftemangel schließen ...

  • 16.02.2012 – 19:41

    WAZ: Religiöser Irrsinn. Kommentar von Matthias Korfmann

    Essen (ots) - Steinzeit-Islam trifft auf Facebook-Generation, und das Ergebnis ist schrecklich. Aus der Perspektive von aufgeklärten Menschen sogar der helle Irrsinn. Hamsa Kaschgari, ein junger Mann aus Saudi-Arabien, "twittert" ein paar harmlose Zeilen über den Propheten und muss nun das Schlimmste fürchten. Zigtausende wünschen ihm den Tod. Das ist das hässlichste Gesicht, das Religion zeigen kann. Verblendung ...

  • 16.02.2012 – 19:39

    WAZ: Verzerrte Klischees. Kommentar von Frank Preuß

    Essen (ots) - Schwarz-rot-goldene Flaggen werden in Europa nicht alle Tage verbrannt. Und selbst, wenn es sich um Einzelfälle handelt: Die Spannungen zwischen Griechenland und Deutschland haben sich von der politischen Spitze längst auf die Straße verlagert. Ein trauriges Bild, wie aus einer fernen Zeit. Bei Geld mag die Freundschaft aufhören. Aber dass die Griechen, deren Kultur wir achten, deren Inseln wir lieben ...

  • 16.02.2012 – 19:38

    WAZ: Stiefmutter aus USA. Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Den Beschäftigten bei Opel ist ganz gewiss Besseres zu wünschen: Allem voran eine Muttergesellschaft, die Verantwortung übernimmt für eine Tochter, die sie hat unbedingt behalten wollen in den Jahren der schweren Krise 2009. Nun ist General Motors in den USA dank harter Einschnitte saniert, doch Opel kommt einfach nicht in die Spur. Nicht, weil hier nicht saniert und die Kosten gedrückt worden wären. ...

  • 16.02.2012 – 19:36

    WAZ: Krankenhaus macht krank. Kommentar von Petra Koruhn

    Essen (ots) - Ärzte sprechen gerne von Hightech-Medizin, von dem, was alles machbar ist. Doch wenn man die Dame mit den Hüftproblemen hört, ist man sich nicht mehr so sicher: "Bloß nicht ins Krankenhaus. Kommst du kranker wieder raus." Man würde sie gerne umstimmen. Ihr sagen, dass Deutschland über eins der besten medizinischen Systeme verfügt. Die Kompetenz, das Wissen ist enorm hoch. Doch es gibt Fehler. Man ...