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Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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  • 04.06.2012 – 19:05

    WAZ: Facebooks Pläne - Kommentar von Andreas Böhme

    Essen (ots) - Künftig sollen angeblich auch Kinder unter 13 Jahren ganz offiziell willkommen sein bei Facebook. Auf den ersten Blick keine schlechte Idee. Weil ohnehin schon viele Jüngere da sind und sich technisch nicht verhindern lässt, dass sich jeder halbwegs begabte 12-Jährige mit falschen Daten anmeldet im größten sozialen Netzwerk der Welt. Sieht man aber genauer hin, stellt man schnell fest, dass es ...

  • 04.06.2012 – 19:04

    WAZ: Ein vergiftetes Angebot - Kommentar von Christian Kerl

    Essen (ots) - Wer den Schaden hat in der Linkspartei, braucht für den Spott der Sozialdemokraten nicht zu sorgen: Das Angebot an Dietmar Bartsch als dem großen Verlierer des Linksparteitags, jetzt doch zu den Sozialdemokraten zu wechseln, ist nicht als freundliche Einladung gedacht - mit einiger Boshaftigkeit will die SPD vielmehr demonstrieren, wie verzweifelt aus ihrer Sicht die Lage der linken Konkurrenz inzwischen ...

  • 04.06.2012 – 19:03

    WAZ: Schwarzledernes Problem - Kommentar von Dietmar Seher

    Essen (ots) - Machos im Lederdress machten den Verantwortlichen der inneren Sicherheit lange Zeit wenig Kopfschmerzen. Rocker? Sie brachten sich, im schlimmsten Fall, gegenseitig um. Ansonsten fielen sie durch viel Auspuff-Lärm auf. Das war hinnehmbar. Jetzt legen Politik und Polizei solche Naivität ab. Die Kriminalität, die Teilen der Szene entwächst, lähmt erstens die Autorität des Staates, weil sie in ganzen ...

  • 04.06.2012 – 17:16

    WAZ: Kommunen wittern Chance durch Eon-Verkaufspläne

    Essen (ots) - Der Deutsche Städte- und Gemeindebund sieht angesichts der Verkaufspläne des Energiekonzerns Eon Chancen für die kommunalen Unternehmen. "Die Kommunen haben ein hohes Interesse, als Akteure der Energiewende dabei zu sein", sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe (Dienstagausgaben). "Netze zu übernehmen ist eine Chance, um sich ...

  • 03.06.2012 – 18:27

    WAZ: Die Freiheit zu verarmen - Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - Vor der drohenden Altersarmut wird oft und vielstimmig gewarnt in Deutschland. Doch wehe, die Regierung wagt es, eine der Stellschrauben anzuziehen. Kleine Selbstständige sind eine Risikogruppe, der im Alter Armut droht. Mit Augenmaß und vielen Ausnahmen will die Arbeitsministerin sie dazu bringen, rechtzeitig Geld fürs Alter zurückzulegen. Und schon fühlen sie sich in ihrer unternehmerischen Freiheit ...

  • 03.06.2012 – 17:33

    WAZ: Die Linke vor der Zerreißprobe - Kommentar von Daniel Freudenreich

    Essen (ots) - Die Betonlinken um Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht haben es geschafft. Auf Teufel komm raus haben sie den Reformer Dietmar Bartsch als neuen Parteichef der Linken verhindert und stattdessen Bernd Riexinger ins Amt gepresst. Wenn sich das mal nicht als grandioses Eigentor herausstellt. Die Linke steht vor ihrer größten Zerreißprobe. Mit Katja ...

  • 03.06.2012 – 17:32

    WAZ: Deutsche Waffen für Israel - Leitartikel von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - Die ersten drei deutschen U-Boote lieferte Helmut Kohl Ende der 80er-Jahre an Israel. Nummer vier und fünf genehmigte Gerhard Schröder, und zwar an seinem letzten Arbeitstag als Bundeskanzler 2005. Den Vertrag für U-Boot Nummer sechs unterzeichnete Angela Merkel im März 2012. Mit anderen Worten: Die letzten drei deutschen Bundeskanzler haben gegen die Richtlinien der Regierung zum Export von ...

  • 03.06.2012 – 17:30

    WAZ: Junge Wähler - Kommentar von Tobias Blasius

    Essen (ots) - Die Absenkung des Wahlalters wird gern als Zauberformel gegen Politikverdrossenheit missverstanden. Die einfache Rezeptur: Schenke 16-Jährigen das Stimmrecht und ernte demokratische Beteiligung. Die Erfahrung aus anderen Bundesländern und aus Kommunalwahlen lehrt, dass solche Erwartungen nur enttäuscht werden können. Dennoch tut Rot-Grün gut daran, Wege zum Wahlrecht ab 16 auf Landesebene ausloten zu ...

  • 01.06.2012 – 20:00

    WAZ: Gauck enttäuscht deutsche Muslime

    Essen (ots) - Mit Unverständnis und Enttäuschung reagieren deutsche Muslime auf die Aussage des Bundespräsidenten Joachim Gauck, nicht der Islam, nur die Muslime gehörten zu Deutschland. "Das ist Wortklauberei", sagte Lamya Kaddor, Islamwissenschaftlerin und Vorsitzende des Liberal-islamischen Bundes der WAZ-Mediengruppe. Sie werde das Gefühl nicht los, dass hier eine "Scheindebatte" geführt werde, bei der es um ...

  • 01.06.2012 – 19:44

    WAZ: Tönnies rettete die Schalke-Finanzen

    Essen (ots) - Clemens Tönnies, Aufsichtsratschef des FC Schalke 04, hat seinen Verein vor zwei Jahren gerettet. Wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung in ihrer Samstagsausgabe berichtet, hat der Fleischfabrikant die Anleihe des Londoner Finanzvermittlers Stephan Schechter übernommen, die damals noch 65 Millionen Euro schwer war. Das sei erst jetzt herausgekommen. Der Verein hatte 2010 von einer "international ...

  • 01.06.2012 – 19:24

    WAZ: Börsen-Sturm rüttelt an Evonik. Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Das dürfte es wohl gewesen sein für den Evonik-Börsengang: Die Schuldenkrise in Europa, die anhaltenden Spekulationen über ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro haben die Kapitalmärkte in eine derart desolate Verfassung versetzt, dass nur noch hemmungslose Optimisten an einen Aktienverkauf des Essener Chemiekonzerns glauben. Sieben Prozent hat das Börsenbarometer der 30 größten deutschen Werte ...

  • 01.06.2012 – 19:21

    WAZ: Die Tragödie geht weiter. Kommentar von Miguel Sanches

    Essen (ots) - Zum zweiten Mal hat sich Angela Merkel verkalkuliert. Sie hatte auf Nicolas Sarkozy gesetzt - und bekam François Hollande als französischen Präsidenten. Sie hatte auf Dimitri Medwedew gehofft - nun muss sie sich wieder mit Wladimir Putin abfinden. Seine Herzlichkeit beim Antrittsbesuch in Berlin war aufgesetzt. Vom neuen Präsidenten ist weder zu erwarten, dass er seiner Opposition daheim entgegenkommt, ...

  • 01.06.2012 – 19:20

    WAZ: Am Ende gibt's nur Verlierer. Kommentar von Frank Meßing

    Essen (ots) - Als es der Drogeriemarktkette Schlecker noch gut ging, mussten sich die Mitarbeiterinnen durch Überwachung und schlechte Bezahlung demütigen lassen. Nach der Insolvenz haben sie gekämpft, verzichtet und gebangt. Vergeblich. Europas führender Drogist ist untergegangen. Tausende Frauen stehen auf der Straße. Sie sind die Opfer eines Mannes, der ein Unternehmensimperium aufbaute und es leichtfertig ...

  • 01.06.2012 – 19:18

    WAZ: Danke, Löw & Co. Kommentar von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - Man muss nicht immer das Richtige sagen, es reicht, das Angemessene zu tun. Der Besuch der deutschen Fußball-Nationalmannschaft im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau war nicht nur würdevoll, er war auch vorbildlich. Souverän haben der Nationaltrainer, die Spieler und Manager die Illusion erledigt, Fußball sei nur ein Spiel. Das ist verdienstvoll, weil die internationalen Fußball-Verbände noch am ...

  • 31.05.2012 – 19:40

    WAZ: Höchst unanständig. Kommentar von Sven Frohwein

    Essen (ots) - Wer sich die Mühe macht nachzurechnen, dürfte erschreckt sein: Bei einem Überziehungszins von 17,5 Prozent müssen Kunden ihr Konto laut FMH Finanzberatung drei Monate lang um mehr als 160 Euro überziehen, damit die Zinsen höher ausfallen als die von der Deutschen Bank geforderte Überziehungs-Gebühr. Das Bankhaus und die Targobank haben mit den Tarifen eine weitere Einnahmequelle aufgetan, um sich das ...

  • 31.05.2012 – 19:37

    WAZ: Herzmotor als Risiko. Kommentar von Dietmar Seher

    Essen (ots) - Die Menschen werden immer älter, und das hat auch mit der meist guten medizinischen Versorgung in diesem Land zu tun. Ein wichtiger Satz vorweg. Aber da sind Dinge, die nicht sein müssen oder die überhaupt nicht hinnehmbar sind. Wieso behandelt der Gesetzgeber Arzneimittel anders als Medizinprodukte? Warum verweigert er dem Patienten mit dem Herzschrittmacher die notwendige Qualitätskontrolle des ...

  • 31.05.2012 – 19:36

    WAZ: Der Bundespräsident,Israel und der Islam. Leitartikel von Ulrich Reitz

    Essen (ots) - Mangelndes Selbstbewusstsein wird man Joachim Gauck ganz gewiss nicht nachsagen können. Unser Bundespräsident predigt nicht nur die Segnungen der Freiheit, er lebt seine eigene Freiheit auch lustvoll aus. Gauck mag das Große: Was heißt deutsche Staatsräson in Bezug auf Israel? Wie ist es um die Beziehung zwischen dem Islam und Deutschland bestellt? ...

  • 31.05.2012 – 19:32

    WAZ: Limo trinken wie aus Eimern. Kommentar von Petra Koruhn

    Essen (ots) - Keine Angst, keine Aufregung: Wir sind nicht in New York. Wir müssen nicht fürchten, dass uns einer den Riesenbecher Cola wegnimmt, wie es der Bürgermeister von New York plant. Wir können selbst bestimmen, ob wir uns neben all den Kalorien auch noch eine Extra-Ladung durch Limo im Mega-Becher gönnen. Eine kleine Portion wäre doch genug. Theoretisch haben wir die freie Entscheidung. Praktisch oft nicht. ...

  • 31.05.2012 – 14:32

    WAZ: Weiterer Top-Manager verlässt Hochtief

    Essen (ots) - Nach der Übernahme durch den spanischen Baukonzern ACS verlässt ein weiterer Top-Manager den größten deutschen Baukonzern Hochtief. Wie die Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe berichten (Freitagausgaben), scheidet Michael Tönnesmann (56), seit 2009 Mitglied des Vorstands und Finanzchef der Hochtief Concessions AG, zum 31. Mai 2012 aus dem Konzern aus. Grund für diesen Schritt sei "die Auflösung der ...

  • 30.05.2012 – 19:51

    WAZ: Wirtschaftsmacht von nebenan. Kommentar von Ulf Meinke

    Essen (ots) - Mehr als 43300 Beschäftigte, knapp 4400 Auszubildende, fast 5800 Betriebe und ein Jahresumsatz von 3,3 Milliarden Euro - so sieht die Bilanz der Unternehmen im Gebiet der neu geschaffenen Kreishandwerkerschaft Ruhr aus. Solche Kennziffern könnten selbst stolze Konzerne neidisch machen. Es ist schon etwas dran, wenn sich das Handwerk selbst als "Wirtschaftsmacht von nebenan" bezeichnet. Allerdings machen ...

  • 30.05.2012 – 19:48

    WAZ: Ein souveräner Hollande. Kommentar von Gerd Niewerth

    Essen (ots) - Von wegen Provinzpolitiker. Kaum zwei Wochen im Präsidentenamt bewegt sich Frankreichs neuer Staatschef François Hollande bereits mit beeindruckender Souveränität auf dem schwierigen internationalen Parkett. Selbstbewusst bei Angela Merkel in Berlin, verbindlich auf dem G-8-Gipfel und robust auf dem Chicagoer Nato-Gipfel zeigt er Profil. Nun prescht der Franzose mit dem Gedankenspiel vor, das ...

  • 30.05.2012 – 19:46

    WAZ: Ein Meilenstein. Kommentar von Johannes Dieterich

    Essen (ots) - Zuerst die gute Nachricht. Charles Taylor, einer der schlimmsten Schlächter Afrikas, wird wohl für den Rest seines Lebens hinter Gittern sitzen. Ein internationales Tribunal verurteilte den liberianischen Ex-Präsidenten zu 50 Jahren Haft - das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass ein einstiger Staatschef für während seiner Amtszeit begangene Verbrechen zur Verantwortung gezogen wird. Das Urteil ...

  • 30.05.2012 – 19:43

    WAZ: Gauck hinter der roten Linie. Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Die Waffe eines jeden Bundespräsidenten ist das Wort. Mit Joachim Gauck, das dürfte niemanden wundern, führt es einer im Munde, der das Handwerk freier Rede versteht wie kaum ein anderer. Darum wiederum sollte sich der Bundespräsident nicht wundern, wenn die Öffentlichkeit besonders genau hinhört, wenn er redet, zumal, wenn er auf Israelbesuch in laufende Kameras spricht. Dort also hat sich Gauck von ...

  • 30.05.2012 – 18:42

    WAZ: Geheimtreffen zu Opel: Ministerpräsidenten sprechen mit GM-Manager Girsky

    Essen (ots) - Die Wochen der Entscheidung für die Opel-Werke in Deutschland haben mit hochrangig besetzten geheimen Gesprächsrunden begonnen. Nach Informationen der Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgabe) ist am Mittwoch der Vizechef von General Motors (GM) und Opel-Aufsichtsratsvorsitzende Stephen Girsky zu einem vertraulichen Treffen mit den vier ...

  • 29.05.2012 – 19:37

    WAZ: Machbarkeit hat einen Preis - Kommentar von Thomas Wels

    Essen (ots) - Die Energiewende ist machbar, auch im Zeitplan, den der Atomausstieg 2022 vorgibt. Sagt die Kanzlerin. Die Energiewende ist machbar, sagen die Netzbetreiber, obschon der Ausbau der Netze an Land 20 Milliarden und auf See zwölf Milliarden Euro kostet. Zuversicht ist gut. Mit Verzagtheit ist der Umbau der Energieversorgung einer Volkswirtschaft nicht machbar. Schön wäre allerdings, wenn die Politik auch mal ...

  • 29.05.2012 – 19:28

    WAZ: Missbrauch ist immer noch ein heikles Thema - Kommentar von Birgitta Stauber-Klein

    Essen (ots) - Im Prinzip müssten sie alle alarmiert sein: die Kinderärzte, Erzieherinnen, Vereinsvorstände, Lehrer, Eltern. Im Prinzip also die Gesellschaft. Schließlich wird seit Jahren über Gewalt gegen Kinder und sexuellen Missbrauch aufgeklärt und umfassend berichtet; runde Tische erstellen Kataloge von Maßnahmen, Experten fordern eine engere Zusammenarbeit ...

  • 29.05.2012 – 19:00

    WAZ: Die Kommunen müssen endlich gesunden - Kommentar von Theo Schumacher

    Essen (ots) - Nein, es ist kein Akt der Barmherzigkeit, wenn das hochverschuldete Land seinen defizitgeplagten Kommunen zur Seite springt. Es ist ein Gebot politischer Vernunft. Zwar war in der Vergangenheit auch vielen Lokalpolitikern ein gewisser Hang zur Großmannssucht nicht fremd; zwar stimmte die "kommunale Familie" ihr Dauer-Lamento über leere Kassen schon an, ...

  • 29.05.2012 – 18:37

    WAZ: Bahnhof und Zivilcourage - Kommentar von Petra Koruhn

    Essen (ots) - Es gibt Ereignisse, die machen es uns schwer, zur Tagesordnung überzugehen. Das, was Pfingsten am Bahnhof in Mönchengladbach passiert ist, als zwei Frauen in aller Öffentlichkeit von Jugendlichen zusammengeschlagen wurden, gehört dazu. Das Leid der Frauen beschäftigt uns weiter. Und es beschäftigt uns noch etwas anderes. Etwas, das stark mit uns selbst zu tun hat: Hätten wir selbst geholfen? Solche ...

  • 29.05.2012 – 16:54

    WAZ: Deutsche Firmen vom Virus "Flame" nicht betroffen

    Essen (ots) - Anders als beim Super-Computervirus "Stuxnet" vor einem Jahr sind deutsche Unternehmen und Behörden bisher nicht Opfer der Schadsoftware "Flame" geworden, die zahlreiche Rechner vor allem im Nahen Osten infiziert hat. Auch gibt es aus Deutschland keine Schadensmeldungen. "Dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik liegen derzeit keine Erkenntnisse vor, die auf eine Betroffenheit von ...