Folgen
Keine Story von Mitteldeutsche Zeitung mehr verpassen.

Mitteldeutsche Zeitung

Filtern
  • 09.11.2014 – 17:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rente mit 63

    Halle (ots) - Die rentenrechtliche Diskriminierung des Mutterschutzes müsste der Regierung die Schamesröte ins Gesicht treiben. Frauen können schwanger werden, Männer nicht. Das darf für Frauen kein Nachteil sein. Gerne begründet die Koalition die Rente mit 63 mit angeblichen Gerechtigkeitslücken. Hier hat sie selber eine geschaffen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 09.11.2014 – 17:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Mauerfall

    Halle (ots) - Drei alte Männer setzten in diesen Tagen, jeder auf seine Weise, einen Kontrapunkt zur Grundmelodie, mit der allenthalben das Glück der deutschen Einheit gefeiert wird. Helmut Kohl tut es eher unfreiwillig, weil er seine skeptischen Äußerungen über den Anteil der ostdeutschen Bürgerbewegung am Fall Mauer nicht veröffentlicht wissen wollte. Michail Gorbatschow dagegen, dem der "Kanzler der Einheit" das ...

  • 08.11.2014 – 20:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Mauerfall in ihrer Sonntagszeitung

    Halle (ots) - Mir scheint, dass die Unterscheidung in Ost und West, die nach 25 Jahren immer noch aufgemacht wird, zu kurz springt. Natürlich gibt es Landstriche im Westen und im Süden, die stark wirtschaftlich geprägt sind, und andere im Osten und im Norden weniger. Aber ähnlich wie in Frankreich oder gar in Italien, fällt auch die Vergleichbarkeit von Nord und West in Deutschland ebenfalls sehr differenziert aus. ...

  • 07.11.2014 – 20:06

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Wahlfälschung/CDU Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Wahlfälschung und CDU in einem Satz - das ist schon ganz starker Tobak. Das kann man nicht aussitzen. Schon gar nicht eine Woche vor dem Landesparteitag, auf dem sich die Vorstandsriege um Webel zur Wiederwahl stellt. Die Worte des Parteichefs waren denn auch von seltener Deutlichkeit. In der Dessauer Fördermittelaffäre hielt sich die Parteiführung mit Kritik an Akteuren aus den eigenen Reihen noch ...

  • 07.11.2014 – 20:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bahnstreik

    Halle (ots) - Innerhalb weniger Tage ließ Gewerkschaftschef Claus Weselsky drei Gelegenheiten ungenutzt, den Kurs kompromissloser Konfrontation zu verlassen: Ein Schlichtungsangebot der Bahn wurde ebenso abgelehnt wie zwei Vermittlungsversuche der hessischen Arbeitsgerichte. In weiten Bevölkerungskreisen schwand das Verständnis für die Belange der Lokführer. Eine Minigewerkschaft legt für das Recht, ein paar hundert ...

  • 07.11.2014 – 20:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Biermann-Auftritt

    Halle (ots) - Noch lange hätte Wolf Biermann so weiter spielen - und ein jeder sich erinnern können. Daran, dass Freiheit das ist, was man sich nehmen muss, so wie Biermann das Wort vor dem Bundestag. Dass man ab und an zu weit gehen muss, um voran zu kommen. Dass die Geschichte der DDR eine ist, die im Osten niemanden, der über 40 Jahre alt ist, kalt lässt - und die noch lange nicht zu Ende ist. Erinnerungen, die ...

  • 07.11.2014 – 19:30

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Sonntagszeitung zum Mauerfall Letzter DDR-Staatratsvorsitzender Krenz: Mauerfall hätte in Katastrophe enden können - Untergang der DDR ist seine "Lebensniederlage"

    Halle (ots) - Nach Ansicht des letzten DDR-Staatsratsvorsitzenden Egon Krenz hätte der Mauerfall vor 25 Jahren leicht "in bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen umschlagen" können. "Wir standen einer militärischen Lösung näher, als das viele heute wahrhaben wollen", sagte Krenz der in Halle erscheinenden ...

  • 06.11.2014 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Thüringen

    Halle (ots) - Letztlich könnte Thüringen nicht nur die Geburtsstunde des ersten rot-rot-grünen Bündnisses unter linker Führung werden. Es wäre möglich, dass sich in der Opposition ein Bündnis findet, das es bisher auch noch nicht gab: zwischen CDU und AfD. So klare Rechts-Links-Fronten wären in der Bunten Republik Deutschland doch ziemlich erstaunlich. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin ...

  • 06.11.2014 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Steuerschätzung

    Halle (ots) - Die Steuerschätzung markiert das Ende der Illusionen, mit der Union und SPD ihr Regierungsbündnis begonnen haben. Deutschland geht es gut. Aber es ist nicht unverwundbar. Und irgendwann kommt die Konjunktur-flaute auch beim deutschen Staat an. Nicht so stark wie in anderen europäischen Ländern, aber eben doch spürbar. Das ist die eigentliche Botschaft der Steuerschätzung. Vorbei ist es mit dem ...

  • 05.11.2014 – 18:05

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Vergewaltigung/Pläne des Bundesjustizministers

    Halle (ots) - Es ist deshalb eine gute Nachricht, dass Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) nun diese Schutzlücken schließen will. Denn es geht nicht nur um ein paar haarsträubende Einzelurteile. Sie spiegeln einen Trend wider, den nicht nur Frauenorganisationen mit Sorge verfolgen: Die Hürden für eine Verurteilung werden inzwischen so hoch geschraubt, dass immer ...

  • 05.11.2014 – 18:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zu USA/Wahlen

    Halle (ots) - Es gibt viele Gründe für die Wahlniederlage von Obamas Demokraten, vor allem ist es die Politikverdrossenheit in Amerika. Die Wähler sind geradezu angewidert von den Politikern beider Parteien in Washington. Demokraten und Republikaner blockieren sich seit vier Jahren in einem Dauerstreit, der dazu geführt hat, dass das Parlament praktisch seine Arbeit eingestellt hat. Eine Protestwahl in einem ...

  • 05.11.2014 – 18:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Haushalt/Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - In den vergangenen zwei Jahren wurde Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) von der Sonne verwöhnt: Er konnte mit Einsparungen durch Stellenabbau, Schulschließungen und Kürzungen bei Zuschüssen etwa für Theater und Hochschulen kalkulieren. Gleichzeitig gingen die Steuereinnahmen in die Höhe und die Zinsen für die Landesschulden in den Keller. Das Steuerplus wird nun aber kleiner. Davon muss man ...

  • 05.11.2014 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Schadstoffbelastung in Behörde Geheimdienst muss umziehen

    Halle (ots) - Die Suche nach einem Ausweichquartier für Sachsen-Anhalts Verfassungsschutz gestaltet sich extrem schwierig. Das bisherige Domizil der Behörde ist mit der giftigen Chemikalie Naphthalin verseucht, so dass ein Umzug so schnell wie möglich erfolgen soll, berichtet die in Halle erscheinende ...

  • 04.11.2014 – 19:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Stromtrassen

    Halle (ots) - In den betroffenen Regionen Sachsen-Anhalts wird es sicher zu Protesten kommen. Zu Recht. Es ist fraglich, ob der Windstrom-überschuss im Norden des Landes so groß es, dass er die angestrebte Trassen-Verlängerung rechtfertigt. Diese ist ein tiefer Eingriff in die Landschaft und kostet wohl eine dreistellige Millionensumme. Ohnehin zielt das Konzept der Erneuerbaren auf Dezentralität. Strom sollte dort ...

  • 04.11.2014 – 19:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lokführerstreik

    Halle (ots) - Offenkundig ist, dass GDL-Chef Claus Weselsky von seiner Kernforderung keinen Zentimeter abgehen möchte. Sie lautet: Die GDL führt Tarif-verhandlungen für alle Mitglieder, seien sie nun Lokführer oder Zugbegleiter. Die EVG könne ja das Gleiche tun. Käme es so, gäbe es zwei gültige Tarifverträge mit unterschiedlichem Inhalt für die gleichen Berufsgruppen. Weselskys Strategie ist klar: Die GDL wird ...

  • 04.11.2014 – 19:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Sachsen-Anhalt-Monitor

    Halle (ots) - Beim neuen Monitor ist der Anteil an Frühaufsteher-Patrioten wieder mächtig geschrumpft. Speziell die Landesregierung und die Landes-politik allgemein sollten den Rückschlag nicht leichtfertig abtun. Der Monitor ist ein Stimmungsbarometer und die Verbundenheit ein wichtiger Wert. Die Demokratie lebt vom Mitmachen. Das Gefühl, Teil eines Gemeinwesens zu sein, ist die Grundlage. Man muss dafür die ...

  • 03.11.2014 – 19:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gauck

    Halle (ots) - Es ist richtig, dass viele ehemalige DDR-Bürger noch heute unter den Folgen ihrer Unterdrückung im SED-Staat leiden, und wahr ist auch, dass ein Ministerpräsident der Linken gewöhnungsbedürftig ist. Aber wahr ist eben auch, dass die Linke sich im vergangenen Vierteljahrhundert von ihren SED-Wurzeln weitgehend befreit hat und ihr Ministerpräsidenten-Kandidat Bodo Ramelow sich von diesen Wurzeln als ehemaliger westdeutscher Gewerkschaftssekretär gar nicht ...

  • 02.11.2014 – 17:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Karstadt

    Halle (ots) - Natürlich hat er mit seiner Salamitaktik einen kurzfristigen Vorteil. Arbeitnehmervertreter und Gewerkschafter können erst einmal nur mit Appellen reagieren. Doch dass Karstadt zu einem Patienten geworden ist, der immer kränker wird, hängt auch damit zusammen, dass nie ein ehrlicher Konsens zwischen Management und Arbeitnehmervertretern gefunden wurde. Dauermurks war die Folge. Will Fanderl langfristig ...

  • 02.11.2014 – 17:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Raumfahrt

    Halle (ots) - Eigentlich ist der Mann mit dem Versprechen angetreten, als Privatunternehmer die Weltraumfahrt nicht nur billiger, sondern - für sein Geschäftsmodell zentral - auch sicherer zu machen. Eben das stellt sich aber wie auch schon jüngst bei der Explosion einer Trägerrakete der Firma Orbital Sciences als gefährliche Illusion heraus. High-Tech ist nicht billig und sicher zu haben. Doch wird es auf absehbare ...

  • 02.11.2014 – 17:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gauck

    Halle (ots) - Die Kommunikationsform in diesem Fall war Gaucks Frage, ob die Linke schon so weit weg von den Vorstellungen der SED sei, "dass wir ihr voll vertrauen können?" Er kann das offenkundig nicht. Das ist menschlich verständlich, lässt aber Zweifel an seinem politischen Urteilsvermögen aufkommen. Denn diese Linke, zumal Bodo Ramelow, hat nichts mehr mit der SED zu tun. Gauck muss sich nun, um es in seinen eigenen Worten zu sagen, "ganz schön anstrengen, um das ...

  • 31.10.2014 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: Kommentar zu Vattenfall und Braunkohle

    Halle (ots) - Ja, die Verstromung von Braunkohle ist ein Auslaufmodell. Zu viel klimaschädliches Kohlendioxid wird freigesetzt, zu groß sind die Einschnitte in die Landschaft durch Tagebaue. Doch der Umbau der Energieversorgung braucht Zeit. Die erneuerbaren Energien können wegen fehlender Stromspeicher auf absehbare Zeit nur einen Teil der Stromversorgung sichern. Die Braunkohle ist ein günstiger, heimischer ...