Folgen
Keine Story von Mitteldeutsche Zeitung mehr verpassen.

Mitteldeutsche Zeitung

Filtern
  • 28.09.2015 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu vererbter Arbeitslosigkeit

    Halle (ots) - In erster Linie muss das Bildungssystem dafür sorgen, dass Jungen und Mädchen ohne massive Unterstützung aus dem Elternhaus ihr Potenzial ausschöpfen können. Dass dies nur unzureichend gelingt, ist wohl noch immer das größte Defizit im deutschen Sozialstaat. Der Ausbau der Kinderbetreuung schreitet voran, aber die Qualität lässt zu wünschen übrig. Was benachteiligte Kinder in jungen Jahren nicht ...

  • 28.09.2015 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Spannungen in der Union

    Halle (ots) - Noch ist der Kampf gegen Merkel kein großer. Es meldet sich die CSU, das kann man als Tradition ansehen. In der CDU gehen vor allem jene in Stellung, die sich wiederholt gegen die Kanzlerin gestellt haben. Wenn Merkel geht, wird sie ganz gehen und nicht für den Übergang den CDU-Vorsitz abgeben. Sie ist zehn Jahre im Amt, nicht zu kurz, um zu gehen. Sie ist Anfang 60, nicht zu alt für neue Aufgaben. Es ...

  • 27.09.2015 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zu VW

    Halle (ots) - Klar ist, dass diese Manipulationen mit den Abgaswerten die Autoindustrie, massiv und nachhaltig verändern wird. Manche Rechtsexperten spekulieren schon über neue Rekorde an Geldbußen und Strafzahlungen, die selbst einen Giganten wie VW im Extremfall die Existenz kosten könnten. So darf es nicht kommen. Die US-Ermittler haben erklärt, aus den Fehlern lernen zu wollen, die sie bei der Aufarbeitung der Bankenskandale begingen. Mit enormen Geldbußen belegten ...

  • 27.09.2015 – 18:08

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zur Gauck-Rede

    Halle (ots) - Joachim Gauck lobt die Solidarität der Deutschen und analysiert umfassend die Herausforderungen, die auf dieses Land zukommen. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn er Erwartungen an Flüchtlinge formuliert. Er lädt die Menschen ein, Teil dieses Landes zu werden, wenn sie bereit sind, Recht, Freiheit, Menschenrechte und die Gleichberechtigung der Geschlechter zu akzeptieren. Es ist eine ausgewogene Rede ...

  • 26.09.2015 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Fahrrad-Hersteller Kurzarbeit bei Mifa-Bike

    Halle (ots) - Der Fahrrad-Hersteller Mifa-Bike aus Sangerhausen schickt ab 1. Oktober 350 Produktions-Mitarbeiter in Kurzarbeit. "Sie werden in dieser Zeit zu 30 Prozent arbeiten und zu 30 Prozent geschult", sagte Firmenchef Heinrich von Nathusius der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstagausgabe). Sowohl bei der Qualität als auch bei der ...

  • 25.09.2015 – 18:27

    Mitteldeutsche Zeitung: zu de Maizière vs Merkel

    Halle (ots) - Mit einem Satz wurde aus dem über alle Tiefschläge, Umsetzungen und Ärgernisse hinweg loyalen Merkel-Unterstützer ein Herausforderer. Es passte, dass die Unions-Bundestagsabgeordneten sich kurz zuvor im Bundestag mit minutenlangem Applaus demonstrativ auf die Seite de Maizières gestellt hatten. Es passte, dass die Beliebtheitswerte der Kanzlerin nachlassen. Es sah aus, als rüste sich einer vielleicht ...

  • 25.09.2015 – 18:26

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Haushalt und Flüchtlinge

    Halle (ots) - Selbstverständlich könnte die Politik die Schwarze Null auch in diesen Zeiten sichern, wenn sie es denn unbedingt wollte. Sollte der Zustrom von Menschen auf der Suche nach einer Heimat anhalten, könnte die Koalition bei den Hilfen für jeden einzelnen Flüchtling sparen, etwa bei den Sprachkursen oder den Qualifikationsangeboten. Sinnvoll wäre das nicht, weil es die Integration am Arbeitsmarkt ...

  • 24.09.2015 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

    Halle (ots) - Wiederholt hat Martin Winterkorn die Unternehmensdevise ausgegeben, der größte Autobauer der Welt zu werden. Die Position wurde erreicht und verteidigt mit steigenden Absatzzahlen und einer stetig wachsenden Liste von Ländern, in die man exportiert. Nicht zufällig hat VW dabei die Strukturen einer supranationalen Organisation aufgebaut, die nicht zuletzt von der Annahme lebte, dass Größe nicht scheitern kann. Es wird nun viel davon abhängen, das ...

  • 24.09.2015 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Flüchtlinge Bullerjahn fordert Hilfe aus Berlin

    Halle (ots) - Sachsen-Anhalt rechnet in diesem und im kommenden Jahr wegen der gestiegenen Flüchtlingszahlen mit Mehrausgaben von einer halben Milliarde Euro. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) hält trotzdem an der Haushaltskonsolidierung fest, fordert aber Hilfe aus Berlin: "Der ...

  • 23.09.2015 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Stand der deutschen Einheit

    Halle (ots) - Woran es bei der Einheit mangelt, zeigt der Bericht klar. Der Osten hinkt wirtschaftlich um ein Drittel hinterher - und das seit Jahren. Der Stillstand ist wie zementiert. Die Lebensperspektiven im Osten werden auf Dauer schlechter bleiben. Und der Westen wird weiter Ausgleichszahlungen leisten müssen. Abhilfe wäre also im Interesse aller. Eine breite Debatte wird sich freilich auch aus diesem Bericht und ...

  • 23.09.2015 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW und Winterkorn

    Halle (ots) - Viel zu lange hat er Tricksereien geduldet und gedeckt. Und schließlich wurden auch noch die Öffentlichkeit und die Aktionäre erst dann informiert, als es gar nicht mehr anders ging. Es wird Jahre dauern, all dies zu bewältigen. Da ist einerseits ein unkalkulierbarer finanzieller Schaden, der den Autobauer, der gerade zur Nummer eins aufgestiegen ist, an den Rand der Pleite bringen kann. Zudem es ist ein ...

  • 23.09.2015 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Karlsruhe und Bundeswehr

    Halle (ots) - Das Gericht hat die Bundesregierung daran gehindert, den vom Grundgesetz vorgeschriebenen Parlamentsvorbehalt beim Einsatz bewaffneter Streitkräfte zu unterlaufen. Anders als die Regierung behauptet, bedürfen danach auch humanitäre Einsätze der Zustimmung des Parlaments, wenn es möglich ist, dass die Soldaten in bewaffnete Auseinandersetzungen hineingezogen werden könnten und sie zum ...

  • 22.09.2015 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Asyl und Einwanderung

    Halle (ots) - Deutschland ist ein Einwanderungsland. Das ist eine Binsenweisheit, die anzuerkennen sich nun auch die Union bereitgefunden hat. Nicht nur die Union, sondern Deutschland wäre heute bedeutend weiter, wenn der Bericht der vom damaligen Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) eingesetzten "Süssmuth-Kommission" im Jahr 2001 Gehör gefunden hätte. Auf 300 Seiten hatte die Kommission unter dem Vorsitz der ...

  • 22.09.2015 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Atomwaffen

    Halle (ots) - Atommächte sind Atommächte und wollen Atommächte bleiben. Deshalb verfügen sie nicht nur über ein tödliches Arsenal. Sie halten es auch im Wortsinne "in Schuss". Zwar stehen Atomwaffen nicht mehr im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Aber das Gleichgewicht des Schreckens zwischen den USA und Russland erhalten sie diskret aufrecht. Gut so, denn es hält Verantwortliche von unverantwortlichen ...

  • 21.09.2015 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Griechenland

    Halle (ots) - Den Hellenen fehlt es schlicht an einer glaubhaften Alternative. Die Traditionsparteien Nea Dimokratia und Pasok haben das Land nach 40 Jahren Dauerregierung in die Schuldenkrise und an den Abgrund geführt. Und Tsipras muss nun ein Abkommen einhalten, an das er selbst nicht glaubt. Das dürfte die größte Herausforderung der neuen Amtszeit werden. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin ...

  • 21.09.2015 – 18:28

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

    Halle (ots) - Weil aber VW ein Teil des deutschen Images ist, beschädigt der Fall das Ansehen der Bundesrepublik in der Welt. Eines Landes, das allerorten für die Einhaltung von Verhaltensregeln, Gesetzen und Richtlinien durch Unternehmen eintritt und sie als eine wesentliche Voraussetzung für fairen wirtschaftlichen Erfolg anpreist. Und nun zeigt sich, dass ausgerechnet das Vorzeigeunternehmen diese Regeln massiv gebrochen hat. Nicht aus Unachtsamkeit, sondern, soweit ...

  • 20.09.2015 – 18:22

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

    Halle (ots) - Das Risiko, erwischt zu werden, war mithin groß, zumal die Deutsche Umwelthilfe seit Jahren falsche Herstellerangaben zu Spritverbrauch und Schadstoffemissionen nachweist. Dem hohen Risiko steht immenser Schaden gegenüber. Er betrifft zu allererst Gesundheitsbelastungen durch Feinstaub und hochgiftiges Stockstoffdioxid. Die hierfür vorgesehenen Grenzwerte werden in deutschen Städten regelmäßig überschritten, woran Dieselmotoren einen beträchtlichen ...

  • 20.09.2015 – 18:20

    Mitteldeutsche Zeitung: zu SPD/Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Und: Budde hat tatsächlich keinen Plan. Ja, sie will kämpfen. Aber wie? Kein Wort dazu in ihrer Rede, die ohnehin mehr eine Bewerbung für den Posten der künftigen Wirtschaftsministerin denn der angehenden Ministerpräsidentin war. Buddes Wahlergebnis sprach Bände, der Parteitag war für die Spitzenkandidatin desaströs. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 ...

  • 20.09.2015 – 18:17

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Syrien/Assad

    Halle (ots) - Wenn der Westen nun mit Russland gegen den IS zusammenarbeitet, muss er zwangsläufig eine Stützung Assads hinnehmen. Es fragt sich nur wie lange. Frank-Walter Steinmeier hat bereits ein deutsches Einlenken angedeutet. Das Aus für Assad müsse "nicht in einem Tag oder in einem Monat passieren", hat er gerade nach einem Gespräch mit dem britischen Außenminister gesagt. Mag sein, dass Moskau sich ...

  • 18.09.2015 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Flüchtlingen und Weise

    Halle (ots) - Weise hat mit der BA bereits einmal erfolgreich ein überfordertes bürokratisches Monster gezähmt und wieder fit gemacht, und für die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt ist die BA ohnehin zuständig. Vom Gelingen dieser Integration aber wird in hohem Maße abhängen, ob die Flüchtlinge ihr Schicksal in Deutschland schnell in die eigenen Hände nehmen und zu einem aktiven Teil der ...

  • 18.09.2015 – 18:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kuba

    Halle (ots) - Freilich steht der Führung der armen Inselrepublik wirtschaftlich das Wasser bis zum Hals, sie braucht den Westen also - aber die Landeskinder brauchen auch mehr an demokratischen Rechten. Die werden durch eine politische Öffnung Kubas leichter durchgesetzt werden können. Welche auch schmerzlichen Umbrüche den Erben des Revolutionärs Fidel Castro ins Haus stehen werden, ist eine andere Frage. Wer die Nachwendezeit im Osten Deutschlands erlebt hat, wird ...