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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 17.11.2015 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zum neuen DFB-Chef

    Halle (ots) - "Stallgeruch" haftet ihm aber nicht an, wie einst dem baden-württembergischen Kultusminister Gerhard Meyer-Vorfelder, der ein Vierteljahrhundert den Bundesligisten VfB-Stuttgart geführt hatte, ehe er an die Spitze des DFB wechselte. Grindel indes bringt aus der Politik eine Fähigkeit mit, die ihm nun genutzt hat: das Strippenziehen. Auch für den deutschen Fußball kann es ein Vorteil sein, dass ein ...

  • 16.11.2015 – 18:21

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Edeka und Tengelmann

    Halle (ots) - Ein Kauf der rund 450 Filialen durch den Branchenführer würde dem Tengelmann-Konzern den maximalen Ertrag bringen. Edeka ist bereit, etwa 250 Millionen Euro für ein notorisch defizitäres Unternehmen zu zahlen. Das wird auch Arbeitsplätze kosten - nicht im nächsten Jahr, aber irgendwann. Die Monopolkommission hat in einem Gutachten festgestellt, dass die Arbeitssicherung nicht hinreichend erwiesen sei. ...

  • 16.11.2015 – 18:18

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Krieg und IS

    Halle (ots) - Schon in Afghanistan hat der Westen bitter lernen müssen, dass es einen militärischen Sieg über diese Herausforderung nicht geben wird - weil er bisher nicht bereit ist, den dafür nötigen Einsatz zu wagen und weil die Wut über den "Krieg gegen den Terror" nicht nur in der arabischen Welt den Terroristen immer neue Rekruten liefert. Diese Auseinandersetzung als Krieg zu bezeichnen, ist unangebracht, ...

  • 15.11.2015 – 16:26

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Paris

    Halle (ots) - Es ist schwierig, es ist sehr schwierig, Menschen aufzuhalten, die keinen Notausgang, keinen Plan B brauchen, weil sie den eigenen Tod in Kauf nehmen. Wir hätten das lernen können von der Niederlage der Sowjetunion in Afghanistan. Wie sollen die Geheimdienste verhindern, dass ein, zwei, drei Dutzend Menschen sich aufmachen und ihre Mitmenschen erschießen und in die Luft sprengen? Wenn es zehnmal gelingt, es zu verhindern, heißt das nicht, dass es auch beim ...

  • 15.11.2015 – 16:20

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Doping

    Halle (ots) - Natürlich geht es dabei zunächst um die Leichtathletik. Eine unabhängige Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) hatte systematisches, staatlich abgeschirmtes Doping in Russlands Leichtathletik freigelegt. Diesen Betrug konnte der Weltverband nicht länger tolerieren. Das ist eine späte Einsicht, allzu lange und immer wieder hatte die IAAF den Eindruck erweckt, es eher lax im Umgang mit Dopingvergehen zu halten. Auch jetzt gehen Experten davon aus, ...

  • 13.11.2015 – 19:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und CDU

    Halle (ots) - Ist das, was da in der CDU derzeit von statten geht, ein Putsch gegen Angela Merkel? Nein, das ist es nicht, noch nicht zumindest. Es ist das maximale Chaos, in einer Partei ausgerechnet, die sich immer als Anti-Chaos-Partei verstanden hat. Diese Partei leistet sich internes Gerangel in einer Zeit, in der eine Bundesregierung Sicherheit ausstrahlen müsste. Es gibt etwas zu tun, die praktischen ...

  • 13.11.2015 – 17:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Afghanistan und Flüchtlingen

    Halle (ots) - Vielleicht soll den Einreisewilligen nur klargemacht werden: Muttis Herbstmärchen ist vorbei. Ihr seid in Deutschland nicht willkommen! Übrigens: Außenminister Frank-Walter Steinmeier weiß es eigentlich besser. Seine Diplomaten berichten wenig Gutes aus Afghanistan. Die Taliban kontrollieren einen immer größeren Teil des Landes. Schon am Ende eines individuellen Abschiebungsverfahrens kann das ...

  • 13.11.2015 – 17:28

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Anti-Doping-Gesetz

    Halle (ots) - Offenbar ist der Gedanke, sich mit den Gründen des Dopings zu befassen, statt seine Folgen zu sanktionieren, zu naheliegend, um gefasst zu werden. Der vom Publikum, den Medien und der Wirtschaft an den Sportler gerichtete Anspruch, um jeden Preis der Erste zu sein, hat nicht nur alle Bemühungen, das Doping im Leistungssport auszuschalten, zunichte gemacht - vielmehr ist er die Ursache des Dopings. ...

  • 13.11.2015 – 17:22

    Mitteldeutsche Zeitung: zur schwarzen Null

    Halle (ots) - Schäubles Selbstzufriedenheit ist fehl am Platz. Mit dem Eigenlob unterstreicht er die Einseitigkeit seiner Haushaltspolitik. Hauptsache, die schwarze Null steht. Alles andere erscheint unwichtig. So versündigt sich Deutschland an künftigen Generationen, indem es die Vorsorge für die Zukunft schleifen lässt. Es leistet zu wenig, um sich fit zu machen. Daher ist das Land auch haushaltspolitisch nicht gut ...

  • 13.11.2015 – 12:55

    Mitteldeutsche Zeitung: Geheimdienst PKGr-Chef Hahn stellt BND-Reform infrage

    Halle (ots) - Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr), André Hahn, hat die von der Großen Koalition geplante BND-Reform infrage gestellt. "Es ist eigentlich schlimm, dass man Selbstverständlichkeiten in ein Gesetz schreiben muss - wie zum Beispiel, dass man europäische Nachbarn und Verbündete nicht ausspioniert", sagte er der in Halle ...

  • 12.11.2015 – 17:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Schäuble/Lawinenvergleich

    Halle (ots) - Wieder einmal hat ein Politiker eine Naturkatastrophe mit Flüchtlingen verglichen. In der aktuellen Flüchtlingsdebatte spricht man häufig von Flüchtlingsflut, -strömen oder -wellen. Doch was vermittelt man mit solchen Sprachbildern? Angst. Schäuble provoziert mit solchen polemischen Äußerungen nicht nur, sondern er zeigt damit auch, dass er selbst Angst vor der Entwicklung hat. Ein Politiker sollte ...

  • 12.11.2015 – 17:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kindergeld

    Halle (ots) - Keiner, der ordnungsgemäß Kindergeld bezieht, hat ernsthaft etwas zu befürchten. Die neuen Regeln zielen darauf, Missbrauch zu unterbinden. Sie sind sinnvoll, weil zu viele Inländer und EU-Ausländer doppelt Kindergeld beziehen. Um dies zu unterbinden, brauchen die Familienkassen die Steuer-Nummern. Diese bekommt jeder, der hierzulande gemeldet ist, nur einmal im Leben. Daher trägt diese Ziffer zu Recht ...

  • 12.11.2015 – 17:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Rente

    Halle (ots) - Es ist mutig - so wie das Wirtschaftsforschungsunternehmen Prognos - in Sachen Rente eine Blick 25 Jahre voraus zu riskieren. Zu ungewiss sind die Entwicklungen am Arbeitsmarkt und in der Wirtschaft. Zumal der vor dem Hintergrund der massenhaften Zuwanderung, die Deutschland seit dem Sommer erlebt. Niemand kann heute genau sagen, wie sich diese letztendlich auf die Sozialsysteme auswirken wird. Und niemand, der 2040 in Rente geht, wird auf die heute abgebildete ...

  • 11.11.2015 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zum BND

    Halle (ots) - Dass der deutsche Auslandsgeheimdienst sogar deutsche Diplomaten ins Visier genommen hat, ist nicht mehr aufregend, sondern bloß noch absurd. Gleiches gilt für den Satz von Kanzlerin Angela Merkel: "Ausspähen unter Freunden - das geht gar nicht." Denn man sieht: Es geht doch. Es geht blendend. Nun könnte man sagen: Wenn Verbündete sich gegenseitig ausspionieren wollen, dann sollen sie doch. Ärgerlich ist aber mindestens, dass all das jede Menge Kraft und ...

  • 11.11.2015 – 17:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundeswehr in Afghanistan

    Halle (ots) - Die Verbündeten bleiben bei ihrer Doktrin, dass es in Afghanistan nur um die Beratung der heimischen Sicherheitskräfte gehe. Noch sind mehr als 10 000 ausländische Berater am Hindukusch stationiert. Der Fall Kundus zeigt jedoch, dass ihre Beratung zeitweise sehr resolut vonstatten gehen muss. Wir wissen wenig über die Operationsziele der Taliban. Viel spricht für die Annahme, dass sie neue Taktiken ...

  • 10.11.2015 – 18:25

    Mitteldeutsche Zeitung: zum DFB

    Halle (ots) - Gemessen am Einfluss, der ihm geblieben ist, ist der deutsche Fußball − was natürlich nicht für den Klubfußball gilt − im internationalen Kontext momentan wichtiger als der Fußball aus dem Inselstaat Vanuatu. Er spielt bis auf weiteres keine Rolle mehr, weil diejenigen, die sich mit einem im Nachhinein als schizophren einzuschätzendem Selbstverständnis im Licht der Erfolge gesonnt haben, im Dunkel der Krise wandeln. Der Nullpunkt sei erreicht ...

  • 09.11.2015 – 19:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Niersbach

    Halle (ots) - Die Korruption und Selbstbedienungsmentalität der Funktionäre ist ja schon lange offenkundig. Neu ist dank der DFB-Affäre nur, dass es auch hierzulande nicht besser läuft - dabei geht es nicht mal um Wolfgang Niersbach als Person oder seine Verwicklung in die WM-Affäre 2006. Der Sport führt vor, was die Geschichte schon immer lehrt: Jedes System ist nur so gut, wie seine Köpfe. Und weil die im Sport ...

  • 09.11.2015 – 19:06

    Mitteldeutsche Zeitung: zu IGeL-Leistungen

    Halle (ots) - Die Leistungen werden zwar nach einer Gebührenordnung abgerechnet, unterliegen ansonsten aber nur wenigen gesetzlichen Auflagen. Damit ist der Anreiz programmiert, auch überflüssige Diagnose- und Behandlungsmethoden anzubieten. Dass die Selbstkontrolle der ärztlichen Standesorganisationen nicht ausreicht, zeigen Stichproben der Verbraucherzentralen und Befragungen des AOK-Bundesverbands. Auf der ...

  • 09.11.2015 – 19:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Streit um Status der Syrer

    Halle (ots) - Bisher haben der Bund und die Wirtschaft das Ziel ausgegeben, so viele Flüchtlinge wie möglich zu integrieren. Wie soll das mit all den jungen Männern gelingen, wenn die keine Perspektive haben, je wieder mit ihrer Familie zusammenzuleben? Eine weitere Folge wird sein, dass erneut Frauen und Kinder von Schleusern auf die lebensgefährliche, illegale Reise gebracht werden. Ausgerechnet syrischen ...

  • 09.11.2015 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Leitfaden für schnelle Integration von Flüchtlingen

    Halle (ots) - Flüchtlinge in Sachsen-Anhalt sollen nicht erst nach Wochen und Monaten, sondern schneller integriert sowie stärker über Rechte und Pflichten in Deutschland aufgeklärt werden. Die Landes-Integrationsbeauftragte Susi Möbbeck kündigte gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe) an, dazu im Dezember einen "Leitfaden" mit Informationen über ...

  • 08.11.2015 – 17:17

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

    Halle (ots) - Sollte sich aber tatsächlich herausstellen, dass die VW-Entwickler gewissermaßen aus Furcht vor dem Chef manipuliert haben, wäre auch das ein Offenbarungseid. Ein Unternehmen, in dem die Angst regiert, wird früher oder später scheitern. Unter Winterkorn war VW viele Jahre lang erfolgreich. Doch Erfolg kann nicht nur blind oder größenwahnsinnig machen, sondern auch zur Erstarrung führen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: ...