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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 03.06.2016 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lufthansa

    Halle (ots) - Die Billigtochter Eurowings muss fit gemacht werden, um mit Ryanair und Easyjet mithalten zu können. Dafür müssen Kosten gedrückt und die Flotte muss ausgebaut werden. Doch eben nicht, indem ältere SAS-Maschinen eingesetzt werden. Die Lufthansa muss sich stattdessen neue spritsparende Maschinen beschaffen - die Überalterung der Flotte ist einer der größten Nachteile von Eurowings im Wettbewerb mit ...

  • 02.06.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Terror

    Halle (ots) - Die Besorgnis hat damit zu tun, dass es sich bei den Festgenommenen um Syrer handelt, von denen einzelne über die Balkanroute nach Deutschland gelangten. Zwar hat Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen mehrfach erklärt, dass der Islamische Staat es nicht nötig habe, seine Kämpfer auf diese Weise hierher zu schleusen. Gleichwohl dürfen sich jene bestätigt fühlen, die Flüchtlinge zuerst als Sicherheitsrisiko betrachten. Ihre Ängste sind ...

  • 01.06.2016 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Armenien

    Halle (ots) - Die Resolution, mit der der Bundestag heute die Massentötung von Armeniern im Osmanischen Reich im Ersten Weltkrieg als Völkermord bezeichnet, ist verdienstvoll. Denn sie verweist nicht nur auf die Massaker der jungtürkischen Regierung, denen bis zu 1,5 Millionen Angehörige der christlichen Minderheit zum Opfer fielen, sondern auch auf die Unterstützung durch das Deutsche Reich, das damit zum Komplizen ...

  • 01.06.2016 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Energiepolitik

    Halle (ots) - Das Problem an der schwarz-roten Energiepolitik ist aber, dass die Koalition das eine tut und das andere unterlässt. Wenn Deutschland die Energiewende tatsächlich erfolgreich gestalten will, braucht es nicht nur eine Strategie für die weitere Entwicklung der Erneuerbaren. Es braucht zugleich eine für den Abschied von der klimaschädlichen Kohle, auf die noch immer mehr als 40 Prozent der Stromerzeugung ...

  • 31.05.2016 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Russland-Sanktionen

    Halle (ots) - Man kann dafür Gründe finden: Unternehmen wollen wieder Geschäfte machen, Bauern ihre Produkte verkaufen. Die AfD macht mit Kritik an der Isolation Russlands Punkte. Und Russland ist in internationalen Konflikten wie beim Syrienkrieg ein wichtiger Mitspieler. Man kann auch Verhandlungstaktik ins Feld führen: Es kann erfolgreicher sein, auch einmal eine Belohnung zu versprechen, statt nur mit Strafen zu ...

  • 30.05.2016 – 20:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Bahn/Verkehr Bahn verteidigt Aufgabe von Verladebahnhöfen

    Halle (ots) - Die Deutsche Bahn AG hat ihre Pläne verteidigt, aus Kostengründen bundesweit 215 von 1.500 Güterbahnhöfen nicht mehr zu bedienen. Die betroffenen Verladestationen machten nur 0,4 Prozent des Gesamtumsatzes der Güterverkehrstochter DB Cargo aus, sagte der Bahn-Konzernbevollmächtigte für Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, Eckart Fricke, am ...

  • 30.05.2016 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Milchgipfel

    Halle (ots) - Gewiss sind diese Ergebnisse des Milchgipfels besser als nichts. Die Ursachen der Krise aber bleiben unangetastet: Die europäische Agrarpolitik subventioniert hoch technisierte Massenerzeugung mit zig Milliarden pro Jahr, um die Landwirtschaft in den Mitgliedsländern zu päppeln. Notwendig ist ein grundlegender Kurswechsel hin zu nachhaltigerem Wirtschaften: Wenn wir schon Milliarden ausgeben, dann für ...

  • 30.05.2016 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Anti-Terror-Gesetz

    Halle (ots) - Der islamistische Terror ist eine Bedrohung für Menschen, Gesellschaften und Staaten. Dem muss mit Prävention und harter Repression begegnet werden. Die entscheidende Frage lautet eher, ob sich Staat und Gesellschaft der vorbeugenden Wirkung einer ausgestreckten Hand in Richtung der Muslime bewusst sind. "Ausgrenzungserfahrungen und empfundene Diskriminierung sind oft genannte Gründe für ...

  • 30.05.2016 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Stasi-Aktenbehörde

    Halle (ots) - Tatsächlich ist die Abschaffung der Behörde nicht notwendig. Eine Kooperation mit dem Bundesarchiv ist sinnvoll. Neue Doppelstrukturen sind sinnlos. Es braucht keinen neuen DDR-Beauftragten. Es braucht keine neue Stiftung. Es braucht auch keinen Demokratie-Campus in Berlin. Ausgerechnet dort! In der alten DDR-Hauptstadt. Aber es braucht die Behörde. Deren Arbeit ist so lange sinnvoll, wie die Gesellschaft ...

  • 29.05.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zum Tarif-Chaos beim Mitteldeutschen Verkehrsverbund:

    Halle (ots) - Bitte möglichst kundenunfreundlich! Das Chaos bei den Tarifen im Mitteldeutschen Verkehrsverbund (MDV) ist ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Mal gilt die Eintrittskarte für das Stadion oder das Konzert in acht, mal in zwölf Zonen als Fahrausweis. Manchmal kann man Bus und Bahn damit zwei Stunden nutzen, manchmal den ganzen Tag. Das ...

  • 29.05.2016 – 19:07

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zum Linken-Parteitag:

    Halle (ots) - Wer am Samstag in der Magdeburger Messe war, der hat ein Ereignis der besonderen Art erlebt. Er sah zunächst eine linke Partei, die sich geschockt zeigte über den Tortenwurf selbsternannter Antifaschisten auf Sahra Wagenknecht. Letztlich aber ersparte ihr der Tortenwerfer eine heikle Debatte über die Flüchtlingspolitik, in deren Zentrum Wagenknecht gestanden hätte. So blieb der Partei gar nichts anderes ...

  • 28.05.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Linke Gallert weist Gysi-Kritik am Zustand der Partei zurück

    Halle (ots) - Der Vizepräsident des Landtages von Sachsen-Anhalt und gescheiterte Spitzenkandidat der Linken bei der Landtagswahl am 13. März, Wulf Gallert, hat die Kritik des ehemaligen Fraktionsvorsitzenden Gregor Gysi am Zustand der Partei zurückgewiesen. "Ich finde sie schwierig, weil er als Ursache den angeblich fehlenden Regierungswillen nennt", sagte er der ...

  • 27.05.2016 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW und Batteriewerk

    Halle (ots) - Vieles spricht dafür, dass ein Teil der künftigen Mobilität elektrisch ist. Ein Kernprodukt dafür sind Batteriezellen. Wer diese fertigt, kann Wettbewerbsvorteile erlangen, weil seine Autos zum Beispiel eine längere Reichweite besitzen. Ein Engagement von VW erscheint plausibel. Dagegen spricht, dass asiatische Konzerne wie LG, Samsung und Panasonic über einen großen technischen Vorsprung verfügen. ...

  • 27.05.2016 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Obama

    Halle (ots) - Der amerikanische Präsident bat also nicht um Entschuldigung für die Atombomben vom August 1945. Er sprach auch nicht von Reue, Barack Obama erweiterte stattdessen die Perspektive: "Wissenschaftliche Revolutionen", erklärte er, "verlangen nach moralischen Revolutionen." Da es niemals gelingen werde, das Böse aus der Welt zu schaffen, werden wir, so Obama, immer bereit sein müssen, uns zu verteidigen. Er forderte eine Welt ohne Atomwaffen, als Präsident ...

  • 26.05.2016 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Milchmarkt

    Halle (ots) - Allein werden die Landwirte die Probleme allerdings nicht lösen können. Sie brauchen die Unterstützung der Politik. Am Montag hat die Bundesregierung zum Milchgipfel geladen. Die anvisierten Liquiditätshilfen und steuerlichen Entlastungen sind aber nichts anderes als Sterbehilfe - also keine Lösung. Sachsen-Anhalts Bauernpräsident Olaf Feuerborn fordert eine Preis-Untergrenze. Die Politik solle ...

  • 25.05.2016 – 19:21

    Mitteldeutsche Zeitung: zur ukrainischen Kampfpilotin

    Halle (ots) - Krieg" ist leider noch immer das richtige Wort für die Lage im Osten des Landes, den prorussische Separatisten unter ihrer unrechtmäßigen Herrschaft halten. Die Waffenruhe ist brüchig. Und Berichte über Folter und Misshandlungen von Zivilisten im besetzten Gebiet belegen, dass von Frieden keine Rede sein kann. Deshalb ist die Nachricht von der Freilassung so wichtig. Sie zeigt, dass dem russischen ...

  • 25.05.2016 – 19:19

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Sportlerfotos auf Kinderschokolade

    Halle (ots) - Dümmer geht immer. Und Pegida-Chef Lutz Bachmann beeilt sich zu erklären, mit diesen Leuten vom Bodensee hätte seine Truppe schon seit 2015 nichts mehr zu tun. Das mag schon sein. Aber was Herr Bachmann zu erwähnen vergisst: Es sind nicht zuletzt die Hass-Aufläufe, die er und seine Gesinnungsfreunde veranstalten, die den Boden für Aktionen dieser Art bereiten. Alles scheint möglich geworden, die ...