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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 06.07.2016 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Blair und Irak-Krieg

    Halle (ots) - 13 Jahre und Tausende Tote später steht nun amtlich fest, was Kritiker des Krieges von Anfang an eingewandt haben. Mal ganz abgesehen davon, dass schon 2004 ein Untersuchungsbericht dokumentierte, dass die Kriegsgründe - Massenvernichtungswaffen und Kontakte Saddam Husseins zu Al Qaida - nicht existierten. Der Bericht bestätigt die Zweifel am Sinn der militärischen Intervention. Sie hat nicht Demokratie ...

  • 05.07.2016 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Atommüll

    Halle (ots) - Eine Million Jahre sollen die Abfälle sicher aufbewahrt werden. Das Lager soll Eiszeiten und politische Verwerfungen überstehen. Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass die zivile Nutzung der Atomenergie von Anfang an ein Irrweg war und kommende Generationen die Zeche zahlen: Hier ist er. Die Endlager-Kommission hat sich ihre Arbeit nicht leicht gemacht. Dafür verdient sie Anerkennung. Ihr Bericht soll ...

  • 05.07.2016 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu illegalen Autorennen

    Halle (ots) - Dass NRW und andere Bundesländer nun juristisch nachjustieren wollen, ist richtig. Harte Strafen müssen künftig auch dann möglich sein, wenn ein illegales Wettrennen folgenlos bleibt und keiner verletzt wird. Anzunehmen ist, dass andere Sanktionen die meist jungen Männer ohnehin härter treffen als häufig zur Bewährung ausgesetzte Gefängnisstrafen: der Entzug des Autos zum Beispiel oder ein ...

  • 05.07.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Arbeitsmarkt Zahl der Menschen mit Zweitjob ist stark gestiegen

    Halle (ots) - Am Tag in einem Büro arbeiten und abends noch in der Kneipe kellnern: Die Zahl der Beschäftigten mit einem Minijob neben ihrem Hauptberuf hat in Sachsen-Anhalt in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Nach Angaben der Landesarbeitsagentur hatten im Jahr 2015 rund 24 ...

  • 04.07.2016 – 19:10

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Diesel

    Halle (ots) - Dabei gehört der Dieselantrieb mit hohen Emissionen giftiger Stickoxide so bald als möglich eingemottet. Wenn die Bundesregierung es mit dem Schutz des Klimas und der Gesundheit der Bevölkerung ernst meint, müsste sie handeln. Sie könnte das Steuerprivileg auf Dieselkraftstoff beseitigen. Der preiswerte Kraftstoff ist - neben geringem Verbrauch und Langlebigkeit - aus Verbrauchersicht das Hauptargument für den Kauf eines Selbstzünders. Würde der Liter ...

  • 04.07.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Farage

    Halle (ots) - Farage und Johnson entzogen sich der Verantwortung, die sie übernommen haben, als sie sich an die Spitze der Brexit-Kampagne stellten - und ihre Wähler glauben machten, sie würden Großbritannien in die neue Zukunft führen. Ihr Rücktritt kommt einem gebrochenen Versprechen gleich. Sie lockten die Hälfte der Briten, die ihnen folgte, auf eine falsche Spur. Das ist schäbig. Nun müssen andere den Karren aus dem Dreck ziehen. Pressekontakt: Mitteldeutsche ...

  • 03.07.2016 – 17:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zum IS-Terror

    Halle (ots) - Die Terrorplaner wollen "abtrünnige" Regierungen strafen und "ungläubige" Ausländer töten. In der Türkei können sie beide Ziele treffen. Erdogan verkennt, dass die Türkei genauso im Visier der Dschihadisten ist wie die muslimischen Staaten Bangladesch und Irak. Er braucht deshalb jetzt im Innern den gleichen Pragmatismus wie in der Außenpolitik. Es ist höchste Zeit, die Front mit den Kurden zu ...

  • 03.07.2016 – 17:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Braunkohle und Vattenfall

    Halle (ots) - Die Großhandelspreise für Strom sind im Keller. EPH-Chef Daniel Kretinsky spekuliert darauf, dass sie wieder steigen. Zunächst müsse aber eine Durststrecke überstanden werden. Mal schauen, ob EPH die Geduld aufbringt. Falls nicht, könnten in der Lausitz schneller die Lichter ausgehen, als viele heute ahnen. Und die beteiligten Landesregierungen werden sich fragen müssen, warum sie sich nicht für ...

  • 03.07.2016 – 17:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Waffenexporten

    Halle (ots) - Im vorigen Jahr hat Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel versucht, solche Genehmigungen zurückzuziehen. Doch da stand entweder der Koalitionspartner im Weg. Oder die geltende Rechtslage. Das mag alles stimmen und den Minister ärgern. Was aber in seiner Macht steht: Gesetze so zu ändern, dass künftige Einzelfälle so zu entscheiden sind, dass es später keinem leidtun muss. Man kann Waffenexporte in ...

  • 01.07.2016 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Unfall im selbstfahrenden Auto

    Halle (ots) - Es sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass die von Menschen gesteuerten Autos die viel gefährlichere Technologie sind. Der Tesla-Unfall zeigt, wie wichtig es ist, so schnell wie möglich zu komplett autonom fahrenden Autos zu gelangen. Um dahin zu gelangen, gibt es zwei Wege: Man versucht sofort voll-autonome Fahrzeuge zu entwickeln. Das ist Googles Strategie. Oder man tastet sich über eine stetige ...

  • 01.07.2016 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Österreich

    Halle (ots) - Der österreichische Verfassungsgerichtshof hat die Bundespräsidentenwahl für ungültig erklärt, weil Formalia beim Auszählen nicht eingehalten wurden. Das ist nicht pingelig oder unverhältnismäßig. Die Wahl muss wiederholt werden, weil zumindest die Möglichkeit besteht, dass Stimmen falsch ausgezählt wurden. Sie muss erst recht wiederholt werden, wenn all das auch noch gehäuft passiert, in ...

  • 01.07.2016 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Urteil im Fall Reker

    Halle (ots) - Das Verbrechen war eine von mehr als 13 800 rechtsextremen Straftaten im Jahr 2015, eine der blutigsten, aber eben doch nur eine von vielen. Nur die Brutalität unterscheidet das Attentat von anderen fremdenfeindlichen Verbrechen im vergangenen Jahr, die Gesinnung des Täters hingegen entspricht dem Hass, der vor Flüchtlingsheimen aufmarschiert. Der Attentäter von Köln steht nicht nur für sich, er ist ...

  • 30.06.2016 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Boris Johnson

    Halle (ots) - Johnson ist ein charismatischer, exzentrischer, selbstbezogener Mensch. Das konnte jeder wissen, der seinen Aufstieg und seine Politik in den vergangenen Jahren verfolgt hat. Johnson war für einige Jahre Bürgermeister der Weltmetropole London. Geprägt oder verändert hat er seine Stadt nicht. London wuchs ganz ohne sein Zutun wie eh und je. Für den Brexit hat Johnson allein deshalb geworben, weil er ...

  • 30.06.2016 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Arbeitslosigkeit und Flüchtlinge

    Halle (ots) - Auch andere, erstmals von der Bundesagentur veröffentlichte Daten zeigen, dass von der Zuwanderung bisher keine nennenswerte Beeinträchtigung des Arbeitsmarkts ausgeht. Derzeit sind 297 000 Geflüchtete als arbeitssuchend registriert, 131 000 von ihnen sind arbeitslos gemeldet. Allerdings kommen sechs von zehn der Neuankömmlinge zunächst nur für Helfertätigkeiten in Frage. 15 Prozent werden als ...

  • 29.06.2016 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Es wäre falsch, den Anschlag auf den Atatürk-Airport als primär türkisches Problem zu betrachten. Wie alle urbanen Zentren sind auch die türkischen Angriffspunkte eines internationalen Terrorismus, dessen Quelle immer häufiger die eines politisierten Islams ist, der mal minuziös geplant in Brüssel, Paris und Istanbul zuschlägt oder sich über fanatisierte oder auch nur verstörte Einzeltäter in ...

  • 29.06.2016 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Kita-Betreuung

    Halle (ots) - Bei aller berechtigten Kritik an der Bertelsmann-Studie: Sie ist ein weiterer Beweis dafür, dass es höchste Zeit wird für eine Kita-Reform in Sachsen-Anhalt. Dass die Koalition aus CDU, SPD und Grünen diese mit einer Großuntersuchung der Kita-Arbeit in Sachsen-Anhalt eingeleitet hat, ist zu begrüßen. Und dass es ein juristisches Mammutprojekt wird, die bestehenden Regelungen auseinanderzunehmen, ist ...

  • 28.06.2016 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

    Halle (ots) - Konzernchef Matthias Müller will nichts davon wissen, hierzulande Vergleichbares zu tun. In Deutschland soll für viele Pkw in der Werkstatt einfach eine neue Software aufgespielt werden. Geld gibt's nicht- Ende der Durchsage. Müller tut aus seiner Sicht das Richtige. Er minimiert die Kosten. Das ist seine Pflicht gegenüber den Aktionären. Der Abgasskandal zeigt jedoch: Kraftfahrzeuge aber auch viele andere technische Geräte sind heute technisch so ...

  • 28.06.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt Bildungsminister will Abitur leichter machen

    Halle (ots) - Bildungsminister Marco Tullner (CDU) entschärft die Vorgaben für das Abitur in Sachsen-Anhalt. "Ich habe zur Kenntnis genommen, dass wir bislang mehr forderten als andere", sagte der Minister der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstag-Ausgabe). "Wir werden uns bei der Berechnung der Abiturnote künftig an den Vorgaben der ...

  • 27.06.2016 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Edeka

    Halle (ots) - Man mag das konsequentes Eintreten für Unternehmensziele nennen oder schlicht Erpressung. So oder so: Überraschend ist die Haltung des Handelsriesen nicht. Dass man sich nach erfolgter Fusion möglichst vieler überzähliger Filialen und Beschäftigter entledigen möchte, entspricht betriebswirtschaftlicher Logik. Dass man versuchen würde, anderslautende Vorgaben der Ministererlaubnis für den Erhalt von Arbeitsplätzen und Standorten zu umschiffen, war ...

  • 27.06.2016 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Papst und Homosexuelle

    Halle (ots) - Wenn Franziskus jetzt eine Entschuldigung bei den Homosexuellen für sinnvoll erachtet, macht er deutlich: Seine Kirche hat durch ihre Sexualmoral Leid über diese Menschen gebracht. Und wer heute katholische Hierarchen - etwa aus Afrika - reden hört, der weiß: Das Versagen hält an. Die Kirche sollte zugeben, dass die Schuld mit der Lehre und mit Strukturen zu tun hat, egal ob es um Homosexuelle geht, um ...

  • 26.06.2016 – 19:36

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ zum Völkermord an den Armeniern:

    Halle (ots) - Beim Kampf um die Deutungshoheit über den Genozid an den Armeniern scheint der Türkei kein diplomatischer Konflikt zu groß, um beharrlich an der eigenen Sicht der Dinge festzuhalten. Das bekommt seit der Anfang Juni vom Bundestag verabschiedeten Resolution zum Völkermord an den Armeniern auch die Bundesregierung zu spüren. Mal werden türkischstämmige deutsche Abgeordnete attackiert, mal verweigert man ...