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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 28.07.2016 – 19:09

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel

    Halle (ots) - Das größte Problem der Kanzlerin: Ihr wird seit nun bald einem Jahr unterstellt, sie habe eine Bewegung ausgelöst. Dabei hat sie mit ihrem berühmten Satz "Wir schaffen das" bloß ihre Ohnmacht eingestanden. So wurden die Menschen, die nach Deutschland kommen, "ihre" Flüchtlinge. Nun sind die Täter von heute "ihre" Terroristen. Jedenfalls in den Augen ihrer Gegner. Angela Merkel kann diesen Eindruck nicht abschütteln. Sie kann ihn nur relativieren. ...

  • 27.07.2016 – 19:25

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Linksextremismus

    Halle (ots) - Aufhorchen lässt, wenn Politikwissenschaftler wie jene, die an der Freien Universität Berlin eine Studie zum Linksextremismus erstellt haben, zur Auffassung gelangen, es sei oft Zufall, ob bestimmte Jugendliche bei den Linksextremen oder bei den Rechtsextremen landeten. Eben je nachdem, welche Gruppe dort, wo sie aufwachsen, gerade dominant ist. Warum suchen diese jungen Menschen den Kick der ...

  • 27.07.2016 – 19:23

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Clinton/Trump

    Halle (ots) - Der skrupellose Milliardär hat eine verblüffende Gemeinsamkeit mit der sonst so ganz anders gestrickten Angela Merkel: Wie einst Helmut Kohls "Mädchen" wurde er lange Zeit unterschätzt. Wäre es nach den politischen Experten gegangen, hätte der Republikaner Donald Trump nie Kandidat werden dürfen. Deshalb darf sich Clinton keineswegs sicher sein, bessere Chancen zu haben - bloß weil sie seriöser ...

  • 26.07.2016 – 19:15

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Daimler und Mytaxi

    Halle (ots) - Auch für die Kunden bietet eine Stärkung des Marktführers auf den ersten Blick einen Vorteil. Je einfacher die App zu bedienen ist, je mehr Zahlungsmöglichkeiten es gibt, je mehr Taxis mitmachen, desto bequemer wird es für die Nutzer. Mit nur einer App kommt er dann durch halb Europa. Bei genauerem Hinsehen ist die Entwicklung gleichwohl besorgniserregend. Wir lassen uns von der gewollten Bequemlichkeit ...

  • 25.07.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW-Skandal und Verbraucherschutz

    Halle (ots) - Eine aktive Rolle Brüssels sehen die europäischen Verträge nicht: Verbraucherschutz zählt zu den Zuständigkeiten der Mitgliedsstaaten. Doch es gibt Ansatzpunkte, um den betroffenen Kunden in der EU zu helfen, heißt es in Brüssel. Schließlich habe der größte Autobauer der Gemeinschaft gegen Klauseln des EU-Verbraucherrechts verstoßen. Konkret genannt werden die Bestimmungen zur Garantie sowie gegen ...

  • 25.07.2016 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Terror

    Halle (ots) - Die Terrorakte von Nizza, Paris, Brüssel liegen nicht weit zurück, eine Wiederholung ist leider nicht unwahrscheinlich, die Nervosität also groß. Die Polizei will sich nicht vorwerfen lassen, die Lage nicht ernst genug genommen zu haben. Also besser zu viel als zu wenig tun? So kann man es sehen. Dennoch: Jede Gewalttat ist ein Drama, aber nur die wenigsten rechtfertigen einen Ausnahmezustand. Er kann Nachahmungstäter sogar geradezu ermutigen, weil es ...

  • 24.07.2016 – 17:10

    Mitteldeutsche Zeitung: Pressestimme zu IOC-Entscheidung

    Halle (ots) - Die Mitteldeutsche Zeitung kommentiert die IOC-Entscheidung zu Russland: Jedermann weiß: In Russland wird unter staatlicher Obhut munter gedopt. Doch Konsequenzen gibt es nur für die paar Dummen, die sich erwischen lassen. So wird es weiter gehen. Spätestens jetzt darf im Lager der sauberen Athleten voller Wut resigniert werden. Das IOC hat den Anti-Doping-Kämpfern einen Schlag ins Gesicht verpasst. ...

  • 22.07.2016 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zu USA

    Halle (ots) - Die Republikaner sind Trumps dumpfen Parolen aufgesessen und haben sich von einer optimistischen Partei zu einer Partei der Apokalypse entwickelt. Schamlos haben sie Hillary Clinton als die alleinige Verantwortliche für alle Probleme des Landes benannt. Die Ex-Außenministerin, an der es zu Recht genügend zu kritisieren gibt, wird das aushalten. Ob jedoch die unentschiedenen Wählerinnen und Wähler Trumps Unfug glauben, das ist noch lange nicht ausgemacht. ...

  • 21.07.2016 – 19:14

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Wir haben es mit einem rapide sich beschleunigenden Prozess zu tun. Einem Prozess der Radikalisierung, dessen Ausgang keineswegs so sicher ist, wie wir es im Augenblick annehmen. Die Türkei ist kein Land mehr, das Flüchtlinge aufnimmt. Die Türkei ist ein Land, das Flüchtlinge produziert. Es werden bald Tausende kommen, die aufgenommen werden wollen, von der EU, in erster Linie wohl von Deutschland. ...

  • 21.07.2016 – 19:08

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Ost-Rente

    Halle (ots) - Als Luftnummer sollte man die Gesetzesinitiative jedoch nicht abtun. Immerhin steht das Vorhaben im Koalitionsvertrag, die Kanzlerin hat die Vereinheitlichung bis 2020 mehrfach angekündigt. Und Nahles bringt das Kabinett mit einem ausformulierten Gesetzesentwurf in Zugzwang. Die Chancen stehen gut, dass ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung endlich die Renteneinheit kommt - auch wenn das ...

  • 21.07.2016 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Innenpolitik AfD-Fraktion beklagt Diskriminierung

    Halle (ots) - Die AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt kritisiert, dass sie vom Kinder- und Jugendring (KJR) des Landes diskriminiert wird. "Das ist ein sehr undemokratisches und intolerantes Verhalten des KJR", sagte Fraktionschef André Poggenburg der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Hintergrund ist die "Sommerwette" der ...

  • 21.07.2016 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Innenpolitik Sachsen-Anhalter nehmen am häufigsten Medikamente

    Halle (ots) - Die Menschen in Sachsen-Anhalt schlucken mehr Pillen als in jedem anderen Bundesland. Zu diesem Ergebnis kommt die Techniker Krankenkasse (TK) in ihrem aktuellen Gesundheitsbericht. Im Schnitt nahmen die Menschen in Sachsen-Anhalt beinahe täglich Medikamente ein - laut Statistik an 289 Tagen im Jahr. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche ...

  • 20.07.2016 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Renten-Debatte:

    Halle (ots) - Die Altersvorsorge ist auf Kontinuität und Verlässlichkeit angewiesen. Für Vereinfachungen und Zuspitzungen taugt sie nicht. So klingt die Forderung nach der milliardenteuren Rückkehr zu einem Rentenniveau von über 50 Prozent zunächst attraktiv. Doch würden die Beiträge der Jüngeren um gut sechs Punkte auf 25 Prozent hochschießen. Gleichzeitig klettern die Abgaben für Kranken- und ...

  • 20.07.2016 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zum möglichem Ausschluss Russlands von Olympia:

    Halle (ots) - Der Komplett-Ausschluss wäre ein so hartes wie notwendiges Zeichen. Denn zugleich steht die Glaubwürdigkeit des IOC auf dem Prüfstand, es tatsächlich ernst mit dem Anti-Doping-Kampf zu meinen. Würden die Russen zugelassen, wäre es ein Schlag ins Gesicht der Nationen, die vehement für einen sauberen Sport eintreten und Kontrollinstanzen finanzieren. ...

  • 19.07.2016 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lkw-Kartell

    Halle (ots) - Dass die Brummi-Branche die Listenpreise ihrer Lkw-Züge um bis zu 20 Prozent künstlich verteuert hat, ist mehr als nur einfach dreist. Die zurückliegenden Fälle mit ähnlichen Vergehen anderer Branchen wie Aufzüge, Sanitär-Einrichtungen, Autoglas oder Betriebsprogrammen für Computer zeigen: Es wird mit allen Mitteln versucht, den Wettbewerb zugunsten der Verbraucher auszutricksen und sich daran zu ...

  • 19.07.2016 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Während die Parteitagsleitung nur mit Mühe einen letzten Aufstand der Trump-Gegner abbügeln kann, begeistert jede Attacke auf die Kandidatin der Demokraten die konservative Basis. Es spielt dabei auch überhaupt keine Rolle, dass die meisten Angriffe auf Clinton und den Demokraten nahestehende Gruppen changieren zwischen Erlogen, Halbwahrheiten oder freien Interpretationen der tatsächlichen Ereignisse. Die hassgeprägte Identitätsstiftung führt zum ...

  • 19.07.2016 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Würzburg

    Halle (ots) - Die Fassungslosigkeit paart sich nach Attentaten mit Ohnmacht, aus der Erkenntnis heraus: Vor solch einem Wahnsinn gibt es keinen absoluten Schutz, er kennt keine Religion und keine Nationalität und lässt sich kaum verhindern. Es mag sein, dass es nicht zu der Tat im Regionalzug gekommen wäre, wenn es ein Waffentransportverbot im Zug oder Gepäckkontrollen im Bahnhof gegeben hätte - beides aufwendig, ja ...