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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 27.11.2017 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zur E-Mobilität

    Halle (ots) - Die Fachleute sind sich einig, dass es entlang der Fernstraßen ein dichtes Netz an Strom-Zapfsäulen geben muss. Das ist auch aus psychologischen Gründen wichtig. Autofahrern muss die Reichweitenangst genommen werden. Ionity will 400 Tankstellen ausrüsten. Aber reicht das? Bei weitem nicht. Und zwar auch aus psychologischen Gründen. Die Stationen müssen sichtbar werden, müssen auch in Parkhäusern, in ...

  • 27.11.2017 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Großen Koalition

    Halle (ots) - Für Merkel bedeutet es: Sie muss hoffen, dass die SPD von ihrem hohen Oppositionsbaum heruntersteigt, ohne dass sie dafür die Leiter zur Verfügung stellt. Und erst recht, ohne dafür mit Tafelsilber der Union zu locken. Oder zumindest ohne sich mit Leiter oder Tafelsilber erwischen zu lassen. Es gäbe Merkels parteiinternen Widersachern die Möglichkeit, ihr die Luft abzudrücken. So gesehen kann es sein, ...

  • 27.11.2017 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Schlecker

    Halle (ots) - Die Forderungen der Gläubiger beziffern sich auf mehr als eine Milliarde Euro. Im Jahr 2012 zahlten die Schleckers 10,1 Millionen Euro. Vor wenigen Wochen legte der Drogerieclan nochmals vier Millionen drauf, nachdem Tochter Meike öffentlichkeitswirksam versichert hatte, dass man nichts mehr habe, was man zahlen könne. Da kommen einem die Tränen. Angesichts dieses Ablasshandels aber vor Wut. ...

  • 27.11.2017 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Glyphosat

    Halle (ots) - Zur Verärgerung über die verlängerte Zulassung für ein höchst umstrittenes Mittel kommt jetzt noch die Wut über das Regierungschaos in Berlin. Wenn der Bundeskanzlerin tatsächlich die Regie über ihre Mannschaft aus den Händen entgleitet, steht Deutschland in Europa im höchsten Maße blamiert da. Der Streit um das Herbizid mag am Ende übertrieben emotionalisiert worden sein. Doch das rechtfertigt ...

  • 26.11.2017 – 17:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Box-Weltmeister

    Halle (ots) - Der Titel der WBA ist einer zweiter Klasse, denn der Weltverband führt über dem Champion den sogenannten Superchampion. Und das ist Anthony Joshua, jener Mann, der im April Wladimir Klitschko entthront hat. Und das in einem Duell, dessen Niveau dem Charr-Kampf vom Samstag Welten überlegen war. Das ist das große Problem: Die WBA führt Titelkämpfe durch, über deren Zustandekommen man nur den Kopf ...

  • 26.11.2017 – 17:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Grünen-Parteitag

    Halle (ots) - Denn zunächst rühmten die Delegierten aufs Ganze gesehen Kompromisse, die sie im Ernstfall womöglich verteufelt hätten. Das bleibt das Paradox der zehnstündigen Beratungen. Wäre die FDP nicht ausgestiegen, dann hätten die Sondierer Mühe gehabt, ihre zum Teil kärglichen Früchte über eben diesen Parteitag zu bringen. Sie hätten dann - etwa auf dem Feld der Flüchtlingspolitik - sagen müssen: ...

  • 24.11.2017 – 19:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lufthansa und Ticketpreisen

    Halle (ots) - Nach dem Aus für Air Berlin hat es die Airline viel einfacher, die Auslastung der Maschinen zu steuern. Und sie wird alles dafür tun, dass auf den kurzen Strecken möglichst viele Sitze besetzt sind. Auslastung ist die wichtigste Kennziffer für Airlines. Nur so lassen sich die Renditen steigern. Fliegen im Inland wird dauerhaft teurer. Viele Firmen werden sich deshalb genau überlegen, welche ...

  • 24.11.2017 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Simbabwe

    Halle (ots) - Die Ära Mugabe ist zwar vorbei, aber das Krokodil, wie Mnangagwa nicht ohne Grund genannt hat, ist einer aus der alten Garde. Er war jahrzehntelang Mugabes treuester Vasall und trug maßgeblich dazu bei, dass das Regime sich halten konnte - mit brutaler Gewalt und schamloser Wahlfälschung. Bestenfalls gelingt es Mnangagwa die wirtschaftliche Lage zu verbessern und die Not der Bevölkerung etwas zu mildern. ...

  • 24.11.2017 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Abtreibung

    Halle (ots) - Es ist unsinnig und nicht nachvollziehbar, warum eine Ärztin, die diese Leistung öffentlich anbietet, eine Straftat begangen haben soll. Der veraltetet und viel zu weit formulierte Paragraf schafft Unsicherheiten - sowohl für Mediziner als auch Frauen. Ein Schwangerschaftsabbruch ist zudem ein so intimer Eingriff, dass es Sache der Frau sein sollte, an welche Vertrauensperson sie sich in welcher Form ...

  • 24.11.2017 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Groko

    Halle (ots) - Dass jetzt eine Große Koalition kommt, ist nichts ausgemacht. Die SPD wird den maximalen Preis für eine Regierungsbeteiligung verlangen. Kanzlerin Angela Merkel hat mit ihrem ebenfalls schlechten Wahlergebnis und den gescheiterten Jamaika-Sondierungen innerparteilich keinen unbegrenzten Spielraum, den Sozialdemokraten alles zu geben, was sie wollen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 ...

  • 23.11.2017 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Black Friday

    Halle (ots) - Heute ist jeden Tag Schlussverkauf. Modische Textilien werden oft nur noch kurz zum Start der Saison zum "Normalpreis" angeboten. Sale-Schilder sind bald danach allgegenwärtig. Der Internethandel macht es möglich, in China oder Indien günstig einzukaufen. Und dann auch noch so etwas wie die Black-Friday-Kampagnen. Billig-Offerten für einen begrenzten Zeitraum sollen den Kunden zu Spontankäufen ...

  • 23.11.2017 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Koalitionsbildung

    Halle (ots) - Also doch Große Koalition? Auch wenn es an der SPD-Basis nicht jeder gern hören möchte: Union und SPD haben das Land in den vergangenen vier gemeinsam verlässlich regiert - und dabei beispielsweise auf Initiative der Sozialdemokraten den gesetzlichen Mindestlohn eingeführt. Sowohl in Union als auch SPD verspüren viele einen berechtigten Bedarf, als Parteien wieder eigenständiger erkennbar zu sein. ...

  • 22.11.2017 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Evangelischen Kirche in der DDR

    Halle (ots) - Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung war die Evangelische Kirche keinesfalls durchweg ein Hort der Opposition: Sie war es auch. In welchem Maße, das hing entschieden von den handelnden Personen ab. Die hatten es oft schwer. In der Kirche wurde eben auch bespitzelt, bedrängt, entlassen, Ausreiser wurden im Westen mit Berufsverbot belegt. Bis heute fehle es an Verantwortung und Unterstützung für die ...

  • 22.11.2017 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel

    Halle (ots) - Die Merkel-ist-Schuld-Geschichte hat Tradition: Es gibt die Männermörderin-Erzählung, wonach Merkel in der CDU all ihre einstigen Konkurrenten zur Seite geräumt hat. Tatsächlich haben die sich durch verlorene Wahlen, Beleidigtsein und schlechtes Krisenmanagement meist selbst ins Aus gerückt. Und dass die Liberalen nach den vier Jahren Schwarz-Gelb von 2009 bis 2013 aus dem Bundestag flogen, lag weniger daran, dass die Kanzlerin sie erdrückt hat, als an ...

  • 22.11.2017 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Mladic

    Halle (ots) - Mladic zeigte bis zuletzt keine Reue. Er sagte, er sei unschuldig. Er habe nur die serbischen Gebiete befreien wollen, die über viele Jahrhunderte hinweg von den Osmanen beherrscht wurden. Deswegen verehren auch heute noch viele Menschen in Serben den alten Mann. Und deswegen läuft der Versöhnungsprozess auf dem Balkan so langsam, so zäh. Ein wirres Geschichtsbild steht nicht unter Strafe. Doch was Mladic getan und befohlen hat, gehört sehr wohl bestraft. ...

  • 21.11.2017 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Elektromobilität und Fahrrad

    Halle (ots) - Vor allem die großen Durchfahrtstraßen aus den Zeiten der "autogerechten Stadt" müssen zu Gunsten von breiten Radwegen gestutzt werden. Es braucht Schnellwege auf eigenen Trassen mit Brücken und Unterführungen und ohne Ampeln, damit Velos schneller vorankommen. Warum diese Zurückhaltung in den Rathäusern? Es ist vor allem die kleinmütige Angst vor Konflikten mit der Autolobby und mit den ...

  • 21.11.2017 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Russland - Syrien

    Halle (ots) - Syriens Staatschef Assad tat - wie immer - so, als sei der Bürgerkrieg in Syrien ausschließlich ein Kampf gegen Terroristen. Von den bestätigten Gräueltaten seiner Armee gegen Zivilisten, die schlicht nicht mehr von Assad regiert werden wollen, sprach er nicht. Wer glaubt, das Sterben in Syrien sei nun tatsächlich so gut wie beendet, der sitzt einem Propaganda-Schauspiel erster Güte auf. Der Krieg dort ...

  • 21.11.2017 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Terrorfahndung

    Halle (ots) - Richtig ist auch, dass die Zahl dieser Dschihadisten im Verhältnis zur Zahl der Flüchtlinge immer noch äußerst gering ist. Sie liegt im Promillebereich. Richtig ist ebenso, dass Flüchtlinge selbst Hinweise geben auf etwaige Täter in ihrer Nähe. So war es wohl auch jetzt. Das hat der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz erst unlängst betont. Es sind also nicht alle Flüchtlinge ...

  • 20.11.2017 – 19:09

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Jamaika

    Halle (ots) - Sehr vieles spricht jetzt aber dafür, dass beider politische Karriere zu Ende geht. Mag sein, dass Angela Merkel noch Kanzlerin einer Minderheitsregierung wird, die dann in überschaubarer Frist den Weg für Neuwahlen freimacht. Dann aber werden weder Merkel noch Martin Schulz ihre Parteien noch einmal anführen. In der Zwischenzeit könnten die Demokraten im Bundestag parteiübergreifend zeigen, dass sie nach dem Grundgesetz die eigentlich Mächtigen sind und ...

  • 20.11.2017 – 19:07

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Brexit und EU-Institutionen

    Halle (ots) - Selbst das erfolgsverwöhnte London wird sich schwertun, das Ausbleiben von jährlich rund 26 000 Besuchern mit üppigen Spesensätzen zu verkraften. Der Brexit beginnt wehzutun. Deutlicher als der langsame Abzug verunsicherter EU-Bewohner, der längst eingesetzt hat, und spürbarer als die angelaufene Verlagerung von Banken-Filialen aus dem Vereinigten Königreich macht dieser Beschluss vom Montag klar, ...

  • 20.11.2017 – 19:04

    Mitteldeutsche Zeitung: zum digitalen Verbraucherschutz

    Halle (ots) - Wer steht gerade, wenn veraltete Betriebssysteme Hackern leichten Zugriff auf private Daten ermöglichen, obwohl Updates dies hätten verhindern können? Wer ist verantwortlich für digitale Sicherheitslücken? Das sind Fragen, die im Sinne der Verbraucherinnen und Verbraucher zu beantworten sind. Genau dies tut der Richtlinienentwurf, den die EU-Kommission für den digitalen Markt vorgelegt hat, gerade ...

  • 19.11.2017 – 18:28

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Jamaika und Ost-West-Debatte

    Halle (ots) - Die Ost-West-Debatte lenkt aber vom eigentlichen Kern des Problems ab: Dass die unter den Bedingungen der Globalisierung und des Wegfalls der Systemkonkurrenz entfesselte Marktwirtschaft einen wachsenden Teil der Bevölkerung nicht mehr an sich zu binden vermag, weil der erwirtschaftete Reichtum immer ungleicher und ungerechter verteilt wird. Wenn dieses System gleichzeitig als alternativlos dargestellt ...

  • 19.11.2017 – 18:23

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Tarifflucht im Handwerk

    Halle (ots) - Längst bekommen auch die Arbeitgeber im Handwerk eine unschöne Kehrseite der Tarifflucht zu spüren: Immer mehr Fachkräfte fehlen, jedes Jahr bleiben zigtausende Lehrstellen unbesetzt. Auch wenn die Entgelthöhe gewiss nicht der einzige Grund für die Arbeitsplatzwahl ist, so ist sie doch ein wichtiger. Je früher Handwerker und ihre Innungen dies begreifen, desto besser für sie selbst - und für ihre ...

  • 18.11.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Justiz Mammut-Verfahren bremsen Gerichte aus

    Halle (ots) - Zahlreiche Mammut-Verfahren bringen die Justiz in Sachsen-Anhalt an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Die Folge: Über viele andere Klagen wird in absehbarer Zeit nicht entschieden werden, weil an den Gerichten das Personal fehlt. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Sonnabend-Ausgabe). Die Zahl der großen Verfahren nimmt ...

  • 17.11.2017 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Klimaschutz

    Halle (ots) - Deutschland kann nicht gleichzeitig seine Klimaschutzziele erreichen und weiterhin Braunkohle für die Stromgewinnung verfeuern. Das hat ganz einfach damit zu tun, dass die Energiewirtschaft zu etwa 40 Prozent zum Treibhausgasausstoß in Deutschland beiträgt. Natürlich muss sich auch in der Mobilität verstärkt klimaschonende Technik durchsetzen. Die Automobilindustrie hat hier viel zu lange fast ...

  • 17.11.2017 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Simbabwe

    Halle (ots) - Wer für Simbabwe Veränderungen will, muss jetzt Gespräche führen und im Zweifel Druck ausüben. Man kann Aufbaukredite von Reformen abhängig machen. Ein neues Simbabwe wird landwirtschaftliche Unterrichtung brauchen. Die einstige Kornkammer Afrikas kann sich nämlich nicht mehr selbst ernähren. Ein neues Simbabwe nach Mugabe sollte tatsächlich eine Wahl haben - und Europa an seiner Seite. Bisher steht ...