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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 05.12.2017 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu G-20-Razzia

    Halle (ots) - Einerseits vermochten es die Ordnungshüter nicht, die Krawalle zu unterbinden - obwohl der Einsatz beispiellos war. Andererseits gab es auch illegitime Polizeigewalt. Bei der juristischen Aufarbeitung setzen sich die Widersprüche fort. Einerseits fielen harte Urteile. Andererseits haben Polizei und Staatsanwaltschaft Mühe, Beweise zu beschaffen. So stehen den erwarteten 3 000 Ermittlungsverfahren bisher ...

  • 05.12.2017 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Bildung

    Halle (ots) - Ernüchternd kann ein Ergebnis nämlich nur dann sein, wenn etwas Besseres zu erwarten gewesen wäre. Doch wer sich mit dem Bildungssystem in Deutschland und seinen Problemen auskennt, hätte selbst unter Zuhilfenahme von Rauschmitteln nie und nimmer glänzende Fortschritte erwartet. Die Defizite sind lange bekannt und werden Studie um Studie bestätigt. Deutschland investiert zu wenig in die Köpfe seiner ...

  • 04.12.2017 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zu PSA und Opel

    Halle (ots) - Die E-Autos werden im Nachbarland entwickelt,im günstigsten Fall hierzulande montiert und mit dem Opel-Logo versehen. Das kann fürs Erste hilfreich sein. Aber langfristig wird immer deutlicher,dass Opel an Bedeutung verliert. Knowhow wird in Frankreich akkumuliert. Das gefährdet langfristig Jobs hierzulande. Für Opel kann das noch ganz bitter werden. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin ...

  • 04.12.2017 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Die EU hat das zwar verstanden, aber sie konnte keinen Brexit zum Dumpingpreis erlauben, einem Mitglied, das die Familie verlassen will, auch noch zugestehen, alle erwünschten Freiheiten mitzunehmen und lediglich alle Verpflichtungen zu canceln. Die EU ist kein Selbstbedienungsladen, aus dessen Angebot man beliebig wählen kann. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 ...

  • 04.12.2017 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zur CSU

    Halle (ots) - Die CSU verliert auch noch auf andere Weise, und das Ansehen der Politik gleich mit. Nach oben gestiegen ist der, der seine persönlichen Interessen so massiv gespielt hat, dass jede Fachkenntnis dahinter verblasste. Selten hat es sich besser gezeigt, dass Karriere mit Rücksichtslosigkeit und Talkshow-Präsenz verbunden ist. Ilse Aigner hat ihre Freundlichkeit nichts genützt und Manfred Weber nicht seine Zurückhaltung. Söders Aufstieg ist so auch die ...

  • 03.12.2017 – 17:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Eurogruppenchef

    Halle (ots) - Die Eurogruppe braucht einen führungsstarken Präsidenten. Denn die Gemeinschaft will die Währung reformieren: Es geht um zukunftsweisende Umbauten, die sie nicht nur stärker absichern und stabilisieren, sondern auch demokratischer machen sollen. Der portugiesische Kandidat Mario Centeno scheint diese Qualitäten mitzubringen. Denn er weiß, was schmerzhafte Einsparungen bedeuten, aber eben auch, wie ...

  • 03.12.2017 – 17:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zur AfD

    Halle (ots) - Die AfD wird jetzt von zwei älteren Männern geführt, von denen der eine künftig im Europaparlament sitzen wird, der andere in Personalunion auch Chef der neuen Bundestagsfraktion ist. Die programmatischen Leerstellen, die die AfD immer noch hat, werden so nur schwer zu füllen sein. Es ist bezeichnend, dass kaum über Inhalte gesprochen wurde. Stattdessen hat die AfD bewiesen, dass sie die Kunst der Ämterhäufung schon recht virtuos beherrscht, die sie den ...

  • 03.12.2017 – 17:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Automatisierung und Arbeitsplätze

    Halle (ots) - Die vielfach ängstlich gestellte Frage "Nehmen uns die Maschinen die Arbeit weg?" ist somit falsch gestellt. Bei der Rationalisierung der Produktion geht es nicht um Arbeitsstellen und -stunden. Sondern um Geld. Digitalisierung und Automatisierung sind keine anonyme Bedrohung und kein Menschheitsschicksal. Die Frage, die die Digitalisierung auf den Tisch bringt, ist schlicht und immer eine Verteilungsfrage. ...

  • 01.12.2017 – 18:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zur SPD

    Halle (ots) - Strategisch spricht für die Verantwortlichen in der SPD-Spitze einiges dafür, am Ende die Große Koalition einer Minderheitsregierung vorzuziehen. Nur: Damit die Mitglieder da mitspielen, müssen sie mitgenommen werden. Die SPD-Spitze muss zeigen, dass sie alle Optionen prüft. Nur dann gibt es ein Ja der Basis. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 ...

  • 01.12.2017 – 18:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Glyphosat

    Halle (ots) - Es wäre nicht so schlimm, wenn Breitbandherbizide wie Glyphosat lediglich Ackerwinde, Giersch und Co. zu Leibe rückten. Tatsächlich vernichten sie aber hochkomplexe Lebensräume: Mikroorganismen, Würmern und Kerbtieren wird die Existenzgrundlage entzogen, es folgen Vögel, Kleinsäuger, Reptilien und Amphibien. Eine Agrarindustrie, die bedenkenlos Biotope vernichtet, offenbart eine unheilvolle Mischung ...

  • 01.12.2017 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Land geht gegen verwahrloste Wohnungen vor

    Halle (ots) - Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel (CDU) will gegen katastrophale Zustände in Mietwohnungen vorgehen. Im Blick hat er Unterkünfte, die von den Besitzern überbelegt werden oder so verwahrlosen, dass sie Menschen nicht mehr zuzumuten sind. Anlass für das Gesetz sind Missstände im Magdeburger Stadtteil Neue Neustadt: Dort klagen Anwohner über ...

  • 30.11.2017 – 18:26

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Umsatzsteuer und Internetfirmen

    Halle (ots) - Ihre Haftung ist ein kleiner, aber wichtiger Beitrag für mehr Steuergerechtigkeit. Zudem sorgt er für mehr Fairness. Die Billiganbieter aus Fernost trumpfen nicht nur deswegen so auf, weil sie ihre Beschäftigten mit Niedriglöhnen abspeisen. Sie drücken sich auch um die Steuerzahlungen, die ehrliche Konkurrenten abführen müssen. Grundsätzlich spricht viel dafür, dass die Politik härter gegen ...

  • 30.11.2017 – 18:24

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Stillstand im Bundestag

    Halle (ots) - Das Besondere der Situation besteht neben der schwierigen Koalitionsbildung in der Tatsache, dass die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD allesamt nur noch bedingt handlungsfähig sind. Sie werden entweder abgelöst oder müssen durch Rückkopplung mit Funktionären und Basis neue Autorität aufbauen. Das braucht Zeit. Die handelnden Personen sollten gleichwohl aufpassen, dass das, was im Regierungsviertel ...

  • 29.11.2017 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bitcoins

    Halle (ots) - Vermögenswerte haben stets irgendeinen Bezug zur Realwirtschaft, der sie an die Wirklichkeit koppelt. Bei Aktien sind dies zum Beispiel die erwarteten Gewinne der Unternehmen. Die Preise für Immobilien oder Rohstoffe wie Öl hängen letzten Endes auch immer an den Einkommen der Menschen, die sie bezahlen müssen. Alle diese Spekulations-Vehikel haben einen Anker, anhand dessen sich eine blasenhafte ...

  • 29.11.2017 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Regierungsbildung

    Halle (ots) - Die Kanzlerin strahlt in Deutschland nicht mal so viel Macht aus, dass man unter ihr regieren will. Schlimmer noch, das Glyphosat-Votum des CSU-Ministers Schmidt beweist, dass ihre Autorität nicht einmal im eigenen Kabinett reicht, um die Chance auf eine schwarz-rote Koalition zu wahren. Schmidt hatte sich mit Seehofer abgestimmt, aber die Weisung aus dem Kanzleramt ignoriert. Was zeigt: Nicht das ...

  • 28.11.2017 – 19:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Dieselgipfel

    Halle (ots) - Alle wichtigen Akteure haben versagt. Die Autobranche manipuliert die Abgasreinigungssysteme immer dreister. Der Ausstoß von giftigen Stickoxiden wird immer höher. Zu Recht werfen Bürgermeister den Autobauern Betrug vor. Doch auch in den Rathäusern herrschte konsequente Realitätsverweigerung: Zuständig seien andere. Seit mehr als zehn Jahren war in der Regierung bekannt, was da droht. Unternommen wurde ...

  • 28.11.2017 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Glyphosat

    Halle (ots) - Landwirtschaftsminister sind in der Regel Lobbyisten der heimischen Agrar- und Nahrungsmittelbranche. Die Interessen der Verbraucher sind für sie zweitrangig. Insofern hat Schmidt das getan, was seine Klientel von ihm erwartet. Bemerkenswert ist die Dreistigkeit, mit der das geschah: Die SPD ringt sich gerade mühsam dazu durch, vielleicht doch noch einmal in eine Regierungskoalition mit der Union zu gehen. ...