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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 21.01.2018 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zur SPD

    Halle (ots) - Die SPD geht damit zwar als zerrissene Partei in die Koalitionsverhandlungen, aber auch mit einem taktischen Vorteil: Die Union hat kein Interesse an einer Neuwahl (von einzelnen Glücksrittern mal abgesehen). Sie muss die SPD also nun mit Vorsicht behandeln, wenn es funktionieren soll. Das bedeutet nicht nur einen gemäßigten Ton, sondern auch inhaltliche Zugeständnisse. Angesichts der Verbissenheit insbesondere der CSU, die meint, sich vor der bayerischen ...

  • 19.01.2018 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Familiennachzug

    Halle (ots) - Der Hinweis, Flüchtlinge mit subsidiärem Schutz, um die es ja geht, bräuchten ihre Familie nicht nachzuholen, weil ihr Schutzgrund ja irgendwann wegfalle, hat den perfiden Subtext: Wenn einer aus der Familie dem Bürgerkrieg entkommen ist, reicht das schon. Ist das menschlich? Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 ...

  • 19.01.2018 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump

    Halle (ots) - Dieser Regierungschef ist real. Er ging aus einer demokratischen Wahl hervor und wird von seinen Anhängern unverdrossen unterstützt. Sie haben für ihn gestimmt, weil sie von der Politik nichts mehr erwarten, und seine Inszenierung bedient ihren aufgestauten Frust. Daraus folgt die zweite Wahrheit: Die Vorstellung, Trump werde in naher Zukunft aus dem Weißen Haus verjagt, ist verlockend, aber unrealistisch. Natürlich verhält sich der 71-Jährige öfter ...

  • 18.01.2018 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Post

    Halle (ots) - Das Briefgeschäft ist für die Post schwierig. Die Zahl der Sendungen geht seit Jahren zurück. Es ist halt viel praktischer, schneller und zuverlässiger, persönliche Grüße oder Dokumente elektronisch zu versenden. Dennoch muss der Konzern eine flächendeckende Infrastruktur von der Küste bis zum Alpenrand aufrechterhalten. Das kostet viel Geld. Dünnt die Post das Angebot jedoch weiter aus, läuft sie Gefahr, auch treue Kunden zu vergraulen. Das ...

  • 17.01.2018 – 18:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Netzentgelten

    Halle (ots) - Langfristig noch viel wichtiger ist aber, dass damit der Wettbewerb im Stromsektor gestärkt wird. Denn fast alle Netzbetreiber gehören zu großen Energieunternehmen oder Stadtwerken. Wir brauchen aber Wettbewerb, denn er bringt günstige Preise. Dies wird in Zukunft wichtiger denn je: Die Energiewende muss bezahlbar bleiben, obwohl die Anforderungen an die Netze steigen werden. Pressekontakt: ...

  • 17.01.2018 – 18:27

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Opposition im Bundestag

    Halle (ots) - Der Blick auf die potenziellen Regierungsgegner offenbart damit ebenso wie jener auf die voraussichtliche Koalition, dass das System dysfunktional geworden ist. Die Regierungsgegner werden nicht vereint agieren, sondern nach der Devise: Jeder stirbt für sich allein. Wir haben in Deutschland eine Krise der parlamentarischen Demokratie, die es so seit 1949 noch nicht gab. Sie wird so schnell nicht vergehen. ...

  • 16.01.2018 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Plastikmüll

    Halle (ots) - Wer Einwegbecher abschaffen will, muss auch andere Vorschriften anpassen. Das Paket der Ideen und Vorschriften aus Brüssel erscheint gut und abgewogen. Dass man auf den Unfug einer neuen Steuer auf Kunststoffe verzichtet hat, darf man als Plus notieren. Es wäre ein weiteres Bürokratie-Monster geworden. So bleibt die große Linie akzeptabel: vermeiden, recyceln und verbieten. Bestehende Systeme der ...

  • 16.01.2018 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu AfD und Bundestagsausschüssen

    Halle (ots) - Die AfD ist eine der Fraktionen im Bundestag, es stehen ihr Ausschussvorsitze zu. Es gibt keine Möglichkeit, sie ihr zu verweigern - und auch keine Notwendigkeit. Denn so prestigeträchtig diese Posten auch sind, allmächtig sind die Vorsitzenden nicht. Sie können nicht eigenständig gegen den Willen der anderen Fraktionen handeln. Ein bisschen weniger Aufregung würde der Sache gut tun. Pressekontakt: ...

  • 15.01.2018 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Tachobetrug

    Halle (ots) - Verfälschte Tachostände machen systematische Wartungsintervalle unmöglich, Teile werden verfrüht oder zum falschen Zeitpunkt ausgewechselt. Dass der Käufer eines auf jung getrimmten Alt-Fahrzeuges höhere Reparaturkosten zu tragen hat, liegt auf der Hand. Die EU ist schon alleine deshalb verpflichtet einzugreifen, weil es sich vorwiegend um grenzüberschreitende Delikte handelt. So erscheint der ...

  • 15.01.2018 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu C&A

    Halle (ots) - Dass der neue Chef Alain Caparros nun nach China schaut, ist nur logisch. Das ist einerseits ein wichtiger Standort für die Fertigung von Textilien, andererseits ist es ein extrem schnell wachsender Absatzmarkt. C&A gleichwohl hat eine Chance, wenn drei Voraussetzungen erfüllt werden: Man muss einen starken Partner finden, am besten den in China allgegenwärtigen Onlinehändler Alibaba. Um auch im Internet erfolgreich zu sein, muss erheblich schneller als ...

  • 15.01.2018 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ost-West-Schüleraustausch

    Halle (ots) - Die Idee des thüringischen Bildungsministers Helmut Holter aber, mehr als 28 Jahre nach der Implosion der DDR mit ost-westdeutschen Schülerprojekten zu kommen, ist einigermaßen abstrus. Sie dürfte bei Schülern zu Kopfschütteln führen und kommt einem politischen Offenbarungseid gleich. Noch abstruser ist allerdings die Begründung des Bildungsministers und Vorsitzenden der Kultusministerkonferenz. ...

  • 14.01.2018 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: Die Mitteldeutsche Zeitung (Halle) zur GroKo-Hängepartie

    Halle (ots) - Deutschland hat schließlich die besten Steuereinnahmen aller Zeiten, die wirtschaftliche Entwicklung ist gut, die Arbeitslosenzahlen sinken und das Problem, das einmal als Flüchtlingskrise beschrieben worden war, scheint nach und nach auch gelöst zu werden. Und trotzdem fällt es Union und SPD so schwer, eine Koalition, die vier Jahre ordentlich ...

  • 12.01.2018 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu den Sondierungen

    Halle (ots) - Kann die nun anvisierte Große Koalition ein grandioser politischer Aufbruch sein? Nein, das war bei so unterschiedlichen Partnern aber auch kaum möglich. Dafür haben Union und SPD zu dem gefunden, woran es in den Jamaika-Sondierungen am Ende fehlte: zur Bereitschaft zum Kompromiss. Er kommt nicht immer sexy daher. Aber nach komplizierten Wahlergebnissen ist er bitter nötig. Pressekontakt: Mitteldeutsche ...

  • 12.01.2018 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Reichsbürgern

    Halle (ots) - Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Anteil rechtsextremer und als gefährlich einzuschätzender Reichsbürger an der Gesamtgruppe mit 900 Mitgliedern vergleichsweise klein. Viele wollen keine Steuern zahlen und plagen die Finanzämter mit verrückten Briefen. Andere verschreiben sich im Privaten oder auf Youtube leidenschaftlich dem Geschichtsrevisionismus. Alle miteinander vertreten krude ...

  • 11.01.2018 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Wirtschaftswachstum

    Halle (ots) - Die deutsche Wirtschaft wächst. Aber der Klimaschutz wird ihrem Wachstum geopfert. Dem deutschen BIP sieht man es auch nicht an, wie viele Menschen zu seinem Wohle in anderen Erdteilen ausgebeutet werden. Das BIP sagt nichts über seine Verteilung. Dabei ist bekannt, dass die hohe Ungleichheit der Markteinkommen durch massive staatliche Umverteilung permanent gedämpft werden muss und dass die unteren 40 ...

  • 11.01.2018 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Metalltarifen

    Halle (ots) - Die Tarifrunde erhält noch eine zusätzliche Bedeutung durch die parallel laufenden Beratungen zur Regierungsbildung. Auch dort geht es ja um die bessere Vereinbarkeit von Leben und Arbeiten. Die IG Metall zeigt mit ihren Forderungen, dass sie sehr nah dran ist an den Bedürfnissen von Millionen hart arbeitender Menschen. Da sollten den Politikern vor allem der CDU/CSU die Ohren klingen. Sie haben in der ...

  • 10.01.2018 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Steve Bannon

    Halle (ots) - Keine Frage: Bannon hat maßgeblich die nationalistische Anti-Establishment-Ideologie entwickelt, die Donald Trump an die Macht katapultiert hat. Er hat den Hass gegen Einwanderer geschürt und den Ausstieg aus dem Pariser Klimaschutzabkommen vorangetrieben. Insofern ist das Zerwürfnis zwischen Trump und seinem einstigen Chef-Strategen eine gute Nachricht. Doch hat der Eklat ausschließlich persönliche ...

  • 10.01.2018 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Elterngeld Plus

    Halle (ots) - Das eingeführte Elterngeld Plus kann man daher als konsequenten und wichtigen Baustein in der Familienpolitik anerkennen, der den Wünschen von Familien gerecht wird. 24 Monate Elterngeld können Mutter und Vater beziehen, wenn sie gemeinsam nach der Geburt ihres Kindes in Teilzeit arbeiten. Dass es ein Viertel der Eltern annimmt, zeigt, welcher Bedarf besteht. Denn das Elterngeld Plus hilft Frauen, den ...

  • 10.01.2018 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Fleischatlas

    Halle (ots) - Bisher begünstigen Steuern und Subventionen die Massentierhaltung. Dieser Wahnsinn gehört abgeschafft. Sollte es zu einer Großen Koalition kommen, so ruhen dahingehende Hoffnungen allein auf der SPD: Sie tritt für ein verbindliches staatliches Fleischlabel ein, das über Auslauf, Futtermittel, Antibiotikaeinsatz und Gentechnik im Stall Auskunft geben kann. Die Sozialdemokraten suchen nach einem ...

  • 09.01.2018 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Korea

    Halle (ots) - Kim operiert außerhalb der gängigen Normen. Sein Land handelt kaum mit dem Ausland und scheint gegen Druckmittel immun. Paradoxerweise nützt hier die Prahlerei Trumps mit "Feuer und Vernichtung" und seinem Atomknopf, "der wirklich funktioniert". Das ist die Sprache, die Kim versteht. Trumps Unberechenbarkeit, und nicht eine plötzliche Friedfertigkeit Kims, hat die Verhandlungen am Dienstag möglich gemacht. Südkorea, das auf eine Annäherungspolitik setzt, ...