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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 12.02.2018 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zur CDU und Merkel

    Halle (ots) - Die CDU hat kein Interesse haben, den Wettbewerb um den Titel als Partei der gebrochenen Versprechen und des Führungschaos gegen die SPD zu gewinnen. Den Wunsch nach einer Ablösung Merkels tragen bisher vor allem die Gegner der CDU. In der CDU selbst gibt es zwar den Wunsch nach Erneuerung, aber auch das Bewusstsein, dass Merkel nach wie vor viele Wähler bindet - und dass es mit einem neuen Chef oder ...

  • 12.02.2018 – 19:02

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lohnlücke Männer/Frauen

    Halle (ots) - Die aktuelle Studie bestätigt: Frauen sind meist benachteiligt, allerdings ist die Lage regional höchst unterschiedlich. Der Studie fehlen valide Gründe für die Unterschiede. Doch sie liegen auf der Hand: Noch immer wählen meist Männer besser bezahlte Männerjobs. Um das zu ändern, müssen Unternehmen mehr technikbegeisterte Frauen einstellen. Und die gibt es: Ein Viertel der Erstsemester-Studenten in ...

  • 11.02.2018 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: zur SPD

    Halle (ots) - Klar, Martin Schulz kann der Partei nichts mehr geben. Und er sollte möglichst keinen Tag zu viel Vorsitzender bleiben. Aber für solche Situationen gibt es eine nahe liegende Vorgehensweise: Bis zur regulären Wahl der Nachfolgerin oder des Nachfolgers sollte ein Stellvertreter die Geschäfte führen. Malu Dreyer wäre perfekt. Sie ist bei allen beliebt und steht nicht im Verdacht, selbst Vorsitzende werden zu wollen. Niemand in der SPD ist zurzeit so stark ...

  • 11.02.2018 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: zu ein Jahr Bundespräsident Steinmeier

    Halle (ots) - Die Bemerkung des ersten sozialdemokratischen Bundespräsidenten Gustav Heinemann 1969, seine Wahl sei ein Stück Machtwechsel, würde heute wahrscheinlich als Skandal wahrgenommen. Dabei war sie von erfrischender Offenheit. Es ist ja gerade dieser Mangel an Offenheit, der das Vertrauen in die Politik mehr schädigt, als wenn ein Frank-Walter Steinmeier deutlicher zeigen würde, dass er als Präsident zwar ...

  • 11.02.2018 – 18:19

    Mitteldeutsche Zeitung: zu GroKo und Bahn

    Halle (ots) - Die Bahn hat ein durchwachsenes Jahr hinter sich, mit Rückschlägen bei Qualität und Pünktlichkeit, mit Pannen beim Start der Schnellstrecke Berlin-München und dem Desaster bei Stuttgart 21. Aber 2017 brachte auch einen Passagierrekord. Was die Bahn am wirksamsten voranbringt, ist eine verlässliche, stetige, nachhaltige Politik. Und die Parteien dürfen das Unternehmen nicht länger als ihren Laden ...

  • 10.02.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Fachkräftemangel/Altersarmut Immer mehr Rentner arbeiten

    Halle (ots) - Aufgrund des Fachkräftemangels aber auch wegen Altersarmut arbeiten mehr Sachsen-Anhalter über das 65. Lebensjahr hinaus. "Jeder dritte Betrieb versucht, rentenberechtigte Mitarbeiter zu halten, weil der Weggang eine große Lücke hinterlassen würde", sagt der Chef der Landesarbeitsagentur, Kay Senius der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung ...

  • 09.02.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Shutdown

    Halle (ots) - Kaum jemand hat im Dauerstreit über das US-Haushaltsgesetz so wenig Einsatz gezeigt wie US-Präsident Trump. Wohl niemand hat die Chancen auf einen überparteilichen Kompromiss so heftig torpediert. Und dennoch ist der Autokrat im Weißen Haus der große Profiteur des Budget-Deals: Für zwei Jahre kann er nun regieren, ohne dass der Kongress die Notbremse ziehen kann. Die großen Verlierer hingegen sind die ...

  • 09.02.2018 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zur SPD

    Halle (ots) - So amüsant fernstehenden Beobachtern das Gemetzel in der SPD-Spitze erscheinen mag, so ist es doch wahrscheinlich für treue SPD-Wähler, Mitglieder gar, eine zutiefst demoralisierende Erfahrung, wie da ständig unter dem Vorwand, dass natürlich die "persönlichen Ambitionen hinter den Interessen der Partei zurückstehen müssen" (Martin Schulz), die SPD seit vielen, vielen Jahren zugrunde gerichtet wird. Dem politisch interessierten Publikum wird derzeit ...

  • 08.02.2018 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Elon Musk

    Halle (ots) - Musk muss bei Tesla den Schritt von der Manufaktur für Kleinserien zum Massenhersteller für das Model 3 machen. Selbst mit den erfahrenen Produktionsexperten aus Deutschland, die er inzwischen angeheuert hat, ist das nicht in ein paar Wochen zu schaffen. Musk ist nicht der Typ, der sich für Details interessiert. Tesla wird auf absehbare Zeit weiter riesige Summen Geld verbrennen. Das positive Image wird ...

  • 08.02.2018 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Olympia und Doping

    Halle (ots) - Immer wieder drängt sich der Verdacht auf, das System schreie geradezu nach Betrug. Als neulich Journalisten vorführten, mit welcher Leichtigkeit sich Dopingbehälter manipulieren ließen, kam heraus, dass dies maßgeblichen Institutionen lange bekannt war - nur hatten alle geschwiegen. Die Sponsoren und Fernsehsender zahlten dem IOC in der vergangenen Olympiade 5,5 Milliarden Euro; für den ...

  • 07.02.2018 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zur katholischen Kirche und Finanzproblemen

    Halle (ots) - Fast zeitgleich zu den Eichstätter Eskapaden wurde die Misswirtschaft der katholischen Schulen in Hamburg bekannt. Viel zu geringe Rücklagen haben das Diaspora-Bistum an den Rand des Ruins gebracht. Dass die Kirchen wieder und wieder in solche Situationen geraten, ist kaum mehr erklär-, geschweige denn entschuldbar. Als größtes Hindernis erweisen ...

  • 07.02.2018 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zum möglichen Aus der Zeitumstellung

    Halle (ots) - Die Europäische Kommission wird bald mit einem Vorschlag kommen und dürfte alle Konsequenzen des gemeinsamen Marktes im Auge haben. Und damit bleibt eigentlich nichts anderes denkbar, als die Zeitumstellung endgültig abzuschaffen. Doch damit ist die Frage, ob wir nun dauerhaft die normale oder die sommerliche Uhrzeit einführen, noch unbeantwortet. Tatsächlich besteht nach Meinung von Forschern der ...

  • 07.02.2018 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zur GroKo und dem Osten

    Halle (ots) - Künftig wird es keine spezielle Ost-Förderung mehr geben. Das hilft dem Osten! Denn es hatte sich im Westen eine Ost-Phobie festgesetzt, weil bei vielen der Eindruck entstanden ist, nur noch der Osten bekäme Fördergeld. Bedürftigkeit wird nun nach struktureller Schwäche definiert. Das hilft der Akzeptanz für Hilfen in Ost und West. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 ...

  • 06.02.2018 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Metalltarifen

    Halle (ots) - Die Bedeutung der deutschen Auto- und Maschinenbauer für Europas Wirtschaft sollte man nicht unter-, aber auch nicht überschätzen. Diese kräftigen Aufschläge können sich die Metaller leisten, weil ihre Unternehmen im Geld schwimmen und die Aufträge kaum bewältigen können. So rosig sieht es nicht für alle Branchen aus, die den Metallabschluss nicht eins zu eins übernehmen können und werden - auch ...

  • 06.02.2018 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Mitgliederentscheid in der SPD

    Halle (ots) - Dass die Mitgliederbeteiligung durch die SPD nicht gegen das Grundgesetz verstößt, haben die Richter am Bundesverfassungsgericht bereits vor vier Jahren festgestellt. Das Votum der Basis bindet den SPD-Vorstand, aber nicht den einzelnen Parlamentarier. Der ist, wie auch in allen anderen Fragen, allein seinem Gewissen unterworfen. Diese Freiheit garantiert ihm das Grundgesetz. Der Abgeordnete muss sie sich ...

  • 06.02.2018 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zur EU-Erweiterung

    Halle (ots) - Die Tür steht offen, aber in Wirklichkeit ist es nur ein kleiner Spalt. Die Nennung einer Jahreszahl mag in der aufgeheizten, politischen Debatte um eine Erweiterung der EU für Schnappatmung bei jenen sorgen, denen schon der Beitritt Rumäniens und Bulgariens zu viel war. Ein Grund für ernsthafte Aufregung besteht allerdings nicht. Der Westbalkan wird, wenn nicht alles täuscht, noch viele Jahre nicht zur ...

  • 05.02.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Cannabis

    Halle (ots) - Man muss sogar die Frage stellen, ob es die Aufgabe des Staates ist, Marihuana zu verbieten, wenn derselbe Staat viel Steuergeld einnimmt, weil sich die Menschen an legalen Drogen wie Alkohol oder Nikotin berauschen. Warum eigentlich machen wir es hierzulande nicht den Amerikanern nach, die in zahlreichen Bundesstaaten Marihuana unter strengen Auflagen legalisiert haben und dann zumindest einen Teil der ...

  • 05.02.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Caritas muss Bio-Landgut Glüsig verkaufen

    Halle (ots) - Der katholische Wohlfahrtsverband Caritas muss sich von einem Vorzeige-Projekt trennen. Das ökologisch betriebene Gut Glüsig (Landkreis Börde) mit Sachsen-Anhalts größter Bio-Schlachterei steht zum Verkauf. "Wir konnten das Gut leider nicht wirtschaftlich stabil führen", bestätigt Verena Müller, Geschäftsführerin des Caritas-Regionalverbandes Magdeburg, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen ...

  • 02.02.2018 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Deutsche Bank, Bilanzminus und Boni

    Halle (ots) - Investmentbanker sind jedoch oft ein spezieller Schlag Mensch. Häufig sehr jung, ehrgeizig, örtlich flexibel und aufs Monetäre fixiert. Dass ein Arbeitgeber sich jedoch von diesen Mitarbeitern quasi erpressen lässt - "Geld her, oder ich gehe" - ist ein verheerendes Zeichen. Eher sollte er erwidern: "Dann geh doch". Denn schreibt ein Unternehmen ...

  • 01.02.2018 – 19:03

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Trinkwasser

    Halle (ots) - Trinkwasser für alle, öffentlicher Zugang zu sauberem Wasser auch für schutzbedürftige Personen, Kampf gegen Schadstoffe in Flüssen und Meeren sowie die Verunreinigung durch schlechte Leitungen - Europa darf nicht weniger wollen. Und es muss dafür sorgen, dass Wasser kein lukrativer Rohstoff für Spekulanten. Doch alle diese Errungenschaften kosten Geld, das nicht alle Mitgliedstaaten haben. Deshalb ...