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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 07.05.2018 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Putin

    Halle (ots) - Einen echten Neuanfang wird es mit Putin als Präsident aber nicht mehr geben. Wer aber Einfluss auf die künftigen Beziehungen zu Russland nehmen will, der darf die Verbindungen im Hier und Jetzt nicht kappen. Das hört sich abstrakt an, lässt sich aber politisch-konkret durchbuchstabieren. Die Krim-Annexion darf nicht akzeptiert werden. Die Sanktionen müssen gelten, bis die Gründe entfallen. Zugleich bleibt es aber alle Anstrengungen wert, Kriege und ...

  • 07.05.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bahnverspätung

    Halle (ots) - Als verspätet zählen bei der Bahn nur Züge, die dem Fahrplan mehr als fünf Minuten hinterher fahren. Alles darunter geht in die Statistik als pünktlich ein. Auf der anderen Seite werden in der Online-Fahrplanauskunft regelmäßig Verbindungen angeboten, deren Umsteigezeit unter fünf Minuten liegt. Das passt nicht zusammen. Die Bahn meldet Rekord-Umsätze und steigert ihre Fahrgastzahlen. Doch die ...

  • 06.05.2018 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung: "Mitteldeutsche Zeitung" (Halle) zur Frauendebatte in der CDU

    Halle (ots) - Und freiwillig, das zeigt sich, läuft es eben nicht bei der Verteilung der interessanten Jobs. Das gilt nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Politik. Nun sollen die Partei-Regeln für die Mandatsbesetzungen zugunsten der Frauen geändert werden. Angela Merkel warnt gar davor, dass die Existenz der Partei auch von der Frauenfrage abhängt. ...

  • 06.05.2018 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: "Mitteldeutsche Zeitung" (Halle) kommentiert die Asyldebatte

    Halle (ots) - Seehofers Ankerzentren werden keine Lösung bringen. In der geplanten Größe werden sie den in Ellwangen sichtbar gewordenen Mix aus Angst und Frust eher vergrößern. Ankerzentren werden Gefängnissen ähneln. Viele Flüchtlinge wird vor allem ein Gedanke treiben: Raus! Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 ...

  • 06.05.2018 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: "Mitteldeutsche Zeitung" zu Volkswagen

    Halle (ots) - Gerade das mehr als wohlwollende Verhalten von Bundesregierung und niedersächsischer Landesregierung beim Abgasskandal kann als weiteres Signal dafür verstanden werden, dass sich ein Konzern wie Volkswagen in Deutschland so ziemlich alles erlauben kann. Gerade bei so einer komplexen, aber wichtigen Materie wie dem Umweltschutz hilft wohl nur eine ...

  • 04.05.2018 – 16:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Nobelpreis

    Halle (ots) - Dabei ist es eigentlich sehr einfach: Wo zwischen den Geschlechtern, aber auch innerhalb beider Gruppen, Toleranz und Respekt als Grundvoraussetzung gelten, wird eine Frau nicht mehr zum Freiwild, ein Schwuler nicht mehr zum Objekt des Spottes oder irrwitziger Umerziehungsversuche werden können. Ein gesellschaftlicher Lernprozess ist in Gang gekommen, der freilich Zeit und Gelassenheit braucht, keine ...

  • 04.05.2018 – 16:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zu VW

    Halle (ots) - Muss das jetzt noch sein? Schließlich ist der ehedem sehr selbstbewusste Top-Manager schon genug gedemütigt worden - etwa als er vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages zugeben musste, ein Totalversager zu sein. Dennoch: Es muss sein. Es geht um mehr als Winterkorn. Noch immer werden jeden Tag von fast allen namhaften Autobauern Fahrzeuge verkauft, die mit mehr oder weniger legalen Tricks gegen Bestimmungen zum Gesundheits- und Umweltschutz verstoßen. ...

  • 03.05.2018 – 18:36

    Mitteldeutsche Zeitung: zu zusätzlichen Gesundheitsleistungen

    Halle (ots) - Ein generelles Verbot der Igel ginge zu weit. Anwendungen wie Osteopathie werden von vielen Menschen als wirkungsvoll und heilsam erlebt. Und auch wenn der wissenschaftliche Nachweis des Nutzens fehlt, so sind richten diese Igel doch zumindest kein Unheil an. Einige wenige Igel erweisen sich sogar als nachweisbar nutzbringend und werden dann von den ...

  • 03.05.2018 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Migranten in Ellwangen

    Halle (ots) - Die Polizei hat richtig reagiert, sie hat sich dafür entschieden, die Situation nicht außer Kontrolle geraten zu lassen - wegen einer einzelnen Abschiebung. Polizisten, die an solchen Maßnahmen beteiligt sind, wissen nur zu gut, wie groß die Verzweiflung bei jenen ist, die nach ihrer oft lebensgefährlichen Flucht komplett gescheitert sind. Das kann kein Grund sein, keine Abschiebungen vorzunehmen. Doch ...

  • 03.05.2018 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Rentenkommission

    Halle (ots) - Jeder weiß, dass Veränderungen nötig sein werden. Es ist auch nicht so, als wären die möglichen Werkzeuge ein Mysterium. Dennoch setzt die große Koalition erst mal eine Rentenkommission ein. Diese hat vor allem einen Zweck: nämlich den, dass CDU, CSU und SPD sich erst einmal nicht einigen müssen. Sie wollen nicht entscheiden müssen. Der Erklärung dafür ist einfach. Etwas für die Zukunftssicherung ...

  • 02.05.2018 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Gewalt gegen Lehrer

    Halle (ots) - Wir verlangen unseren Lehrern viel ab. Gleichzeitig fehlt es oft an Personal in den Schulen. Lehrer ist ein Knochenjob. Umso mehr muss gelten: Diese Lehrer - die jeden Tag mit den Schwierigkeiten von Integration, Inklusion oder auch nur der Pubertät konfrontiert sind - haben Anspruch darauf, dass die Gesellschaft und der Staat voll und ganz zu ihnen stehen. Das gilt besonders, wenn Schüler Gewalt gegen sie ...

  • 02.05.2018 – 18:30

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Haushalt

    Halle (ots) - Schon jetzt zeigt sich, dass Schäuble seinem Nachfolger keineswegs ein glänzendes Erbe hinterlassen hat. Die niedrigsten Zinsen seit Menschengedenken und den längsten Aufschwung seit dem Wirtschaftswunder der Nachkriegszeit nutzte er, um die Defizite abbauen. Doch er verpatzte die Chance, das Land durch eine Investitionsoffensive nach vorne zu bringen. Zur Rechtfertigung diente der Hinweis, dass es nicht ...

  • 02.05.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Ausbildung/ Polizeischüler unter der Lupe

    Halle (ots) - Halle. Nach dem Tod eines Polizeianwärters bei einem Einbruch in Halle fordern Gewerkschaften deutlich strengere Aufnahmeverfahren an der Fachhochschule Polizei Sachsen-Anhalt in Aschersleben (Salzlandkreis). Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwoch-Ausgabe). "Offensichtlich haben wir Polizisten im System, die nicht dem ...

  • 01.05.2018 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zu Polizeischülern:

    Halle (ots) - Der Ruf nach extrem verschärften Hintergrund-Checks für Bewerber ist überzogen. Das heutige Verfahren steht in Balance zwischen persönlicher Prüfung und berechtigtem Datenschutz der Bewerber. Aus gutem Grund steht nicht jedes eingestellte Ermittlungsverfahren im Führungszeugnis. Und mit guten Argumenten untersagten Gerichte der Polizei bisher, interne Infos für Bewerbungsverfahren zu nutzen. ...

  • 01.05.2018 – 18:28

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zu Hartz IV

    Halle (ots) - Die gute Nachricht ist ja: Die Arbeit geht uns nicht aus. Die herausfordernde Nachricht ist: In vielen Fällen werden die, die ihren Job verlieren, nicht ohne weiteres für gleichzeitig neu entstehende Arbeitsplätze in Frage kommen. Die Politik muss sich endlich der sozialen Frage der Zukunft zuwenden: Wie organisieren wir Weiterbildung für alle, deren Jobs bedroht sind? Die Chance zum lebenslangen Lernen ...

  • 29.04.2018 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ausbootung Landesrechnungshof bei Hochschulprojekten

    Halle (ots) - Wissenschaftsminister Armin Willingmann will Schwung in Sachsen-Anhalts Hochschulen bringen. Richtig so, denn das Land hinkt in Sachen Innovations-Unternehmen hinterher. Geht es nach Willingmann, soll es mehr Start-up-Gründungen aus den Hochschulen heraus geben. Der Schritt ist wirtschaftlich goldrichtig. Doch bei aller nötigen Liberalisierung: Die ...

  • 29.04.2018 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Wittenberg nach dem Lutherjahr

    Halle (ots) - Momentan entsteht der Eindruck, dass der Wittenberger Oberbürgermeister Torsten Zugehör mit der Situation überfordert ist. Kürzlich bettelte er um ein weiteres Engagement der Partner des vergangenen Jahres und wünschte sich eine so genannte Wittenberger Erklärung, die ihm weitere Hilfe versprechen soll. Sein Konzept, wie er den Schwung des Jahres 2017 nutzen will, fehlt dagegen immer noch. Das ist ...

  • 29.04.2018 – 18:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trumps Politik

    Halle (ots) - Er fühlt sich durch die Entwicklung in Korea überzeugt, dass mit maximalem Druck in der Außenpolitik der größte Erfolg erzielt wird. Zwar ist völlig unklar, welche wirtschaftlichen Motive den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un bewegen und welche Ziele er mit seinem Kurswechsel verfolgt. Für Trump ist die Sache klar: Seine Drohungen haben den "kleinen Raketenmann" in Angst und Schrecken versetzt. ...

  • 27.04.2018 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Entwicklung in Korea

    Halle (ots) - Es ist das Verdienst von Präsident Moon, dem Norden diesen Zugang zu Friedensgesprächen zu eröffnen. Er hat bei Donald Trump vehement dafür geworben, eine Lösung im Dialog zu suchen statt den Norden durch Kriegsdrohungen - oder gar einen Angriff - in die Knie zwingen zu wollen. Er war es auch, der kurz nach seinem Amtsantritt die Bereitschaft zum Gespräch signalisiert hat. Das war eine Kehrtwende im ...

  • 26.04.2018 – 19:01

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Hartz IV

    Halle (ots) - Es ist richtig und an der Zeit, dass die Gesellschaft noch einmal genau überprüft, ob sie Langzeitarbeitslosen und ihren Familien genug Unterstützung zukommen lässt. Dabei geht es nicht nur um Geld. Mindestens ebenso wichtig ist die Frage, ob Langzeitarbeitslose genug Chancen erhalten, um ihre Situation zu verbessern. Spannend wird sein, wie genau Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) das geplante Gesetz ...

  • 26.04.2018 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu USA-Besuch Merkel

    Halle (ots) - Der US-Präsident steht mit seinem Nein zum Atomabkommen mit dem Iran kurz davor, einen neuen nuklearen Wettlauf im Nahen Osten auszulösen. Er hat einen hohen Einsatz im Zoll-Poker gesetzt, bei dem es nur darum geht, wer weniger verliert. Zwei Termine stehen im Raum: Der 1. Mai ist entscheidend für die Zölle, bis Mitte des Monats läuft die Frist zum Atomabkommen. Die Reise von Merkel erfolgt also in ...

  • 26.04.2018 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Lehrer-Gewinnung in Sachsen-Anhalt

    Halle (ots) - Aber wenn man Steuermittel nicht ausgibt, sondern nur welche bezahlt, kann man sich auch über die teure Hauruck-Aktion ärgern. Sie ist nämlich gleichzeitig Ausdruck einer kurzsichtigen Politik. Wer heute Lehrer braucht, muss deren Einstellung Jahre früher beschließen. Pädagogen wachsen nicht auf Bäumen, man muss sie an Hochschulen ausbilden, mit entsprechenden Kapazitäten. Im vorigen Kabinett von ...