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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 29.05.2018 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Steinmeier und Ukraine

    Halle (ots) - Auch in der Ukraine selbst ist die Lage ernüchternd. Präsident Petro Poroschenko, vor vier Jahren als prowestlicher Hoffnungsträger gewählt, versprach damals, den Bürgerkrieg zu beenden, Korruption und Misswirtschaft zu besiegen, die Ukraine eng an die EU zu binden und Kurs auf einen Beitritt zu nehmen. Gelungen ist nichts von alledem. Im Gegenteil: Unter dem Milliardär Poroschenko hat sich die ...

  • 29.05.2018 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Solingen

    Halle (ots) - Fanatismen im Kopf, die zu enthemmtem Handeln führen, haben 25 Jahre nach Solingen nicht abgenommen. Die Abscheu einer übergroßen Mehrheit gegen rassistische Gewalt kann nicht über grassierende Vorbehalte, Ängste und Feindseligkeiten hinwegtäuschen. Sie werden geschürt durch Politiker, die vorgeben, darüber bestimmen zu können, wer "in diesem Land nichts verloren" hat und wer "nach Anatolien ...

  • 28.05.2018 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zum EU-Plastikverbot

    Halle (ots) - Der Vorstoß der EU-Kommission kommt spät, er ist überfällig. Weil unsere Plastikkultur längst wichtige Lebensräume unserer Umwelt ruiniert. Und dennoch bricht bereits ein Glaubensstreit darüber aus, ob es sinnvoll ist, die Herstellung bestimmter Produkte aus Kunststoffen zu verbieten, oder ob es nicht besser wäre, auf die Einsicht von Verbrauchern und Herstellern zu hoffen. Nein, das ist kein Weg. ...

  • 28.05.2018 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Preisoffensive der Bahn

    Halle (ots) - Während ich am Dienstag für sieben Euro von Berlin nach Köln fliegen oder für 25 Euro mit dem Fernbus fahren kann, kostet mich das "Sparangebot" der Bahn 80 Euro, mindestens. Auch das hat die Bahn vernachlässigt - und damit auch der Umwelt geschadet. Hunderte Reisende nehmen die Giftschleuder Flieger - weil sie es nicht einsehen, vom Staatskonzern geprellt zu werden. Die jetzt angekündigten Sparpreise ...

  • 28.05.2018 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Russland-Politik

    Halle (ots) - Wenn man sich in der Welt so umschaut, dann wird man an der Spitze großer und bedeutender Staaten kaum noch lupenreine Demokraten finden. Auch Donald Trump ist keiner. Und schließlich mag das teilweise feindselige Verhalten Moskaus hier und da Reaktion auf westliches Verhalten gewesen sein, das Russland seinerseits als feindselig empfand. Kurzum, wir sollen gute Beziehungen zu Russland um des Friedens ...

  • 27.05.2018 – 17:48

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Irland

    Halle (ots) - Ja, die Entscheidung für eine Abtreibung ist die Entscheidung gegen das Leben eines ungeborenen Kinds. Deshalb greift eine Parole wie "mein Bauch gehört mir" dramatisch zu kurz. Gleiches gilt aber auch für die moralische Abwertung von Schwangeren, die ein ungeborenes Kind nicht zur Welt bringen wollen oder können. Doch glaube niemand, den jubelnden Irinnen sei es gleichgültig, dass ein Schwangerschaftsabbruch die Tötung menschlichen Lebens bedeutet. ...

  • 27.05.2018 – 17:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Post-Porto

    Halle (ots) - Aus Sicht des Konzerns ist es naheliegend, das Briefporto zu erhöhen, sobald dies rechtlich möglich ist. Anfang 2019 könnte das der Fall sein. Im Gespräch ist angeblich, das Porto für den Standardbrief um zehn Cent auf 80 Cent anzuheben. Die Post spricht von "Spekulationen". Eine Porto-Erhöhung wäre gerechtfertigt, wenn die Post zugleich ihren Service verbessern oder wenigstens stabilisieren würde. ...

  • 27.05.2018 – 17:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Champions League

    Halle (ots) - Das schöne Zeichen spontaner Vergebung ändert nichts an der Zukunft. Zunächst nichts am Seelenzustand von Loris Karius. Dieser fürchterliche Albtraum wird den Bedauernswerten sein ganzes Leben verfolgen. Doch selbst, wenn es ihm gelingt - vielleicht mittels psychologischer Hilfe -, das Geschehen zu verarbeiten: In seinem Job ist er verbrannt. In der Wirtschaft fallen selbst Manager, die den Niedergang ...

  • 25.05.2018 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Italien

    Halle (ots) - Die Folgen der Finanzkrise hat Italien bis heute nicht wirklich überwunden. Aus dem Stoff lassen sich leicht Legenden über den Euro als Sündenbock und die Schulden-Verbots-Politik Brüssels stricken. Dass damit lediglich die Verantwortung abgeschoben wird, wissen zwar alle. Aber die Wahrheit setzt sich nicht durch. Die EU tat gut daran, zunächst einmal den Rauch der Wahlschlacht abziehen zu lassen. Aber spätestens dann wird man in Brüssel mit neuem Wind ...

  • 25.05.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Abgasaffäre

    Halle (ots) - Dass der Kraftstoffverbrauch und die Schadstoffemissionen der Fahrzeuge unter wirklichkeitsnahen Testbedingungen weitaus höher ausfallen als im Labor, ist seit Jahrzehnten bekannt. Letztlich handelt es sich bei den Herstellerangaben um eine systematische millionenfache Desinformation der Käufer. Ähnliches gilt für Produkte wie Kühlschränke oder Staubsauger, deren Werte unter unrealistischen ...

  • 25.05.2018 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zu MH17

    Halle (ots) - Der Kreml hat schon erklärt, dass Russland nicht an der Untersuchung des Abschusses beteiligt gewesen sei und deswegen auch nicht wisse, wie sehr es den Ergebnissen vertrauen könne. Das ist zynisch - als habe irgendjemand verhindert, dass Russland seinen Beitrag zur Aufklärung hätte leisten können. Das Gegenteil war der Fall: Russland hat im UN-Sicherheitsrat die Einsetzung eines Tribunals verhindert. So ist auch die Tragödie der MH 17 nur ein weiterer ...

  • 24.05.2018 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Deutschen Bank

    Halle (ots) - Zweifelsohne muss die Deutsche Bank ihre Kosten senken, wenn sie sich auf Dauer behaupten will. Umso unverständlicher ist die Entscheidung, trotz der Verluste Bonuszahlungen von über zwei Milliarden Euro auszuschütten. Solche Widersprüche zeigen, wie schwer sich die Deutsche Bank noch immer tut, ihre schlechten Traditionen abzulegen. Neu an Sewing ist vor allem die Geschwindigkeit, mit der er den Um- und ...

  • 24.05.2018 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Trump und Nordkorea

    Halle (ots) - Selten lag die Chance für einen ernsthaften Dialog mit dem nicht weniger chaotisch agierenden Nordkoreaner so greifbar auf dem Tisch wie jetzt. Ein Aufatmen ging um die Welt, als beide Seiten das Spitzentreffen vereinbarten. Es wich allerdings der Schnappatmung, als Trump den Atomdeal mit dem Iran platzen ließ. Dass er zur gleichen Zeit Nordkorea für den Abbau seines Atomarsenals eben jene Sicherheiten ...

  • 24.05.2018 – 18:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel in China

    Halle (ots) - Es ist gut, sich mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt ins Benehmen zu setzen und zumindest zu versuchen, Regeln für den Umgang miteinander zu vereinbaren - auch ohne Trump. Ein neues Dreamteam entsteht da deswegen noch lange nicht: Die Verbindlichkeit des Investitionsschutzes ist unklar, rechtsstaatliche Prinzipien in China noch nicht besonders weit entwickelt und der Expansionsdrang des Landes ...

  • 24.05.2018 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Abschuss von MH17

    Halle (ots) - Die russische Seite weist alle Anschuldigungen von sich. Was nicht wahr sein darf, kann offenbar nicht wahr sein. Genau das aber ist das größte Problem, und zwar für Russland selbst. Denn es ist ja nicht so, dass andere Staaten keine Kriegsverbrechen oder andere Schandtaten begingen. Man denke an die US-Foltergefängnisse im sogenannten Krieg gegen den Terror. Es gibt aber einen entscheidenden ...

  • 23.05.2018 – 19:00

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Italien

    Halle (ots) - Es werden nicht wenige Regierungen sein, die sich fragen, ob die Kommission mit zweierlei Maß misst. Während die großen Mitgliedstaaten bestenfalls mit Samthandschuhen angefasst werden, müssen sich kleinere Länder wie Griechenland drakonische Vorgaben der Geldgeber gefallen lassen. Neun Jahre lang durfte Paris die vorgegebenen Stabilitätskriterien brechen, ohne Sanktionen der EU-Behörde fürchten zu ...

  • 23.05.2018 – 18:58

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Fahrverboten

    Halle (ots) - Diese Fahrverbote werden absehbar nicht zu weniger Verkehr (und damit zu weniger Abgas) führen, sondern zu dessen Verlagerung auf Nebenstrecken. Die lokale Entlastung wird also mit zusätzlichem Schadstoffausstoß ein paar Straßen weiter erreicht. Wirkungsvoller wären Fahreinschränkungen für ganze Stadtteile. Allerdings fürchtet die Politik den Zorn der dieselfahrenden Bevölkerung, zumal Politik und ...

  • 23.05.2018 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Facebook

    Halle (ots) - Man braucht sich nicht mit Zuckerberg zu treffen, um die Voraussetzung zu benennen, die geschaffen werden muss, damit dessen Netzwerk seinen Nutzern dient, anstatt ihnen und den Demokratien, in denen sie leben, heimlich zu schaden: Transparenz. Aber um sie zu erreichen, muss man die grenzenlose Macht der digitalen Riesen zerschlagen, zumindest begrenzen. Ein bestechender Ansatz wird von der deutschen Linken ...

  • 22.05.2018 – 19:13

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ostdeutschen in der Bundesverwaltung

    Halle (ots) - Wenn die Ostdeutschen tatsächlich nur 1,7 Prozent der gesamtdeutschen Führungspositionen besetzen, dann liegt eine offenkundige Ungerechtigkeit vor. Das ist schlecht für jeden Ostdeutschen und hat Folgen, die auf das Ganze wirken. Wer schlechtere Chancen hat, der ist weniger integriert und weniger zufrieden mit den Verhältnissen, in denen er lebt. Das ...

  • 21.05.2018 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum Datenschutz

    Halle (ots) - Machen wir uns nichts vor: Am Stichtag 25. Mai wird sehr wenig geklärt sein. Prozesse müssen geführt, Geschäftsmodelle überprüft werden. Anstatt noch mehr Verwirrung zu stiften, indem man kurzzeitig auf Druck der Unternehmen doch eine Lockerung der Umsetzung in Aussicht stellt, sollte der Gesetzgeber einfach seine Arbeit machen: Rechtssicherheit geben. Es ist das Mindeste, was er tun kann - und seine ...

  • 21.05.2018 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommnetar zu Steinmeier, Özil, Güdogan

    Halle (ots) - Es ist ja unbestritten, dass deutsch-türkische Kicker "mehr als eine Heimat haben" können, wie Steinmeier feststellte. Das Problem an ihrem Erdogan-Auftritt war jedoch die Wahlkampfhilfe für einen Despoten, der ihrer zweiten Heimat zentrale Grundwerte vorenthält. Sie wären zu Helden geworden, hätten sie sich für Demokratie und Meinungsfreiheit ...

  • 21.05.2018 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zum Handelsstreit:

    Halle (ots) - Im Kern geht es nicht um einen Handelsstreit, sondern einen Technologiekrieg. US-Regierungen haben es meisterhaft verstanden, eine Hightechindustrie aufzubauen, die weltweit dominiert, siehe Google, Amazon, Microsoft und Co. Und das mittels gezielter Forschungsförderung und großzügiger Staatsaufträge für Unternehmen, viele davon vom Militär und von den Geheimdiensten. Die Position der USA ist nun ...

  • 18.05.2018 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zur SPD

    Halle (ots) - Viele in der Partei nervt, dass CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt mit populistischen Formeln wie der von der "Anti-Abschiebe-Industrie" die öffentliche Debatte beherrscht hat, während die Sozialdemokraten lange nicht laut genug dagegenhielten. Diese Kritik ist einerseits berechtigt. Andererseits sollte niemand glauben, es wäre schon damit getan, besser auf Dobrindt und andere zu reagieren. Wenn jemand auf dem Fußballplatz Gegenspieler umholzt, muss ...

  • 18.05.2018 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel/Putin

    Halle (ots) - Auslöser der zarten deutsch-russischen Frühlingsgefühle war US-Präsident Donald Trump. Seine Politik zwingt alle anderen Spieler auf der internationalen Bühne, ihr Verhältnis untereinander neu zu justieren. Etwa beim Atomabkommen mit dem Iran, das Trump aufgekündigt hat, während Russland und Deutschland daran festhalten. Wichtiger noch sind die Versuche, Bewegung in den Ukraine-Friedensprozess zu ...