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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 21.09.2018 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Klima

    Halle (ots) - Die Getreideernte liegt zwischen mickrig und Totalausfall. Das Grünfutter reicht kaum für den aktuellen Hunger der Tiere, von einem Wintervorrat ganz zu schweigen. Notschlachtungen sind die Folge. Forstleute beklagen verdorrte Schonungen und Bäume im Trockenstress, der für Schädlinge anfällig macht. Den Teichwirtschaften fehlt das Wasser, in dem Fische heranwachsen können. Da mag es fast ironisch klingen, dass die Weinbauern einen Spitzenjahrgang ...

  • 21.09.2018 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Krankschreibungen

    Halle (ots) - Begleitet wird der Aufwuchs an Stellen von einer Veränderung der Altersstruktur. Mehr Ältere arbeiten - und das zudem durch das sich verschiebende Renteneinstiegsalter auch noch länger. Und Ältere sind häufiger und meist auch länger krank. Daraus ist dem Einzelnen kein Vorwurf zu machen. Führen Digitalisierung, die steigenden Zahl an Überstunden und die psychische Last im Beruf aber zu vermehrten ...

  • 21.09.2018 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Wohn-Gipfel

    Halle (ots) - Horst Seehofer (CSU) treibt mit seinen Alleingängen in Sachen Migration und Sicherheit lieber die Koalitionspartner in den Wahnsinn, als sich um das Thema zu kümmern, das die Bürger wirklich bewegt. Die Trennung vom hoch angesehenen Bau-Staatssekretär Gunther Adler im Zug der Causa Maaßen vor wenigen Tagen hat gezeigt, welchen Stellenwert Seehofer dem Thema zumisst. Wohnungspolitische Impulse kommen vor ...

  • 21.09.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Deutsche Schüler in der Unterzahl

    Halle (ots) - In Sachsen-Anhalt gibt es durch den Zuzug von Flüchtlingen sechs Schulen, in denen deutsche Schüler in der Minderheit sind. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung (Freitagsausgabe) unter Berufung auf Zahlen des Bildungsministeriums. 10 800 Jungen und Mädchen ohne deutschen Pass lernen derzeit in den Schulen des Landes. Darunter sind EU-Bürger ebenso ...

  • 20.09.2018 – 17:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Brexit

    Halle (ots) - Etwas mehr als zwei Jahre liegt das britische Brexit-Votum nun zurück, in ziemlich genau einem halben Jahr wird Großbritannien die EU verlassen. Auf der Insel hat sich längst Panik breit gemacht. Fast flehentlich bat die britische Premierministerin Theresa May beim EU-Gipfel in Salzburg gerade ihre kontinentaleuropäischen Kollegen, doch auf sie zuzugehen und einen harten, ungeregelten Austritt ...

  • 20.09.2018 – 17:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Arzneimittelreport

    Halle (ots) - Besonders lukrativ sind Hochpreispräparate mit Jahrestherapiekosten von bis zu 750 000 Euro. 0,7 Prozent der verordneten Medikamente stehen für 34 Prozent der Arzneimittelausgaben der Krankenkassen. In den vergangenen Jahren konnten die teils immensen Ausgabensteigerungen mit sprudelnden Beitragseinnahmen gleichsam zugedeckt werden. Ewig aber geht das nicht, die nächste Wirtschaftskrise und die dann ...

  • 20.09.2018 – 17:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Sex-Vorwürfen in der Stasi-Gedenkstätte

    Halle (ots) - Die Gedenkstätte Hohenschönhausen ist in Bedrängnis. Und das nicht zum ersten Mal in diesem Jahr. Im Sommer hatte der Gedenkstättenführer Siegmar Faust in der Einrichtung öffentlich rechtslastige Äußerungen getan und um Milde für den Holocaust-Leugner Horst Mahler gebeten. Der Vorsitzende des Fördervereins, Jörg Kürschner, rührt derweil die ...

  • 20.09.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Haushalt Angst vor einem Mega-Defizit

    Halle (ots) - Halle. Ein Papier des Finanzministeriums sieht das Land in naher Zukunft in rote Zahlen rutschen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Schon 2020 drohe ein Minus von 623 Millionen Euro, heißt es in der mittelfristigen Finanzplanung, die Minister André Schröder (CDU) dem Kabinett vorgelegt hat. "Das ist ein ...

  • 19.09.2018 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zu SPD und Fall Maaßen

    Halle (ots) - Die Krise der bundesrepublikanischen Demokratie lässt sich nicht schieben auf Massenarbeitslosigkeit und Verarmung der Bevölkerung. Es gibt Armut bei uns, es gibt auch Arbeitslose, die die Kinder von Arbeitslosen sind. Aber der Zerfall der Demokratie, so wie wir sie kannten, ist nicht das Nebenprodukt einer maroden Wirtschaft. Die herrschenden Institutionen werden zunehmend geschmäht und verachtet, weil ...

  • 18.09.2018 – 19:56

    Mitteldeutsche Zeitung: Die Mitteldeutsche Zeitung (Halle) zur Maaßen-Beförderung

    Halle (ots) - Dass aus dem Nicht-Degradieren eine Beförderung geworden ist, ist ein Fall fürs Kabarett und Indiz für die Machtverhältnisse. Seehofer und Maaßen sind gemeinsam mächtiger als Merkel und die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles. Bestenfalls ist es ein Patt. Am bittersten ist die gefundene Lösung für die Sozialdemokraten. Sie haben erreicht, was sie ...

  • 17.09.2018 – 18:56

    Mitteldeutsche Zeitung: zur neuen Gesundheitsapp

    Halle (ots) - Doch eine hohe Dosis Skepsis ist angebracht: Den Versicherungen wird mit der Software künftig eine enorme Macht gegeben. Sensible medizinische Daten landen in dem Programm. "Vivy" ermöglicht es auch, die Daten sogenannter Fitness-Tracker einzubinden. Und wenn die Versicherung weiß, wie viele Schritte ich täglich laufe, wie hoch mein Blutdruck ist oder wie gut ich schlafe, eröffnen sich ganz neue ...

  • 17.09.2018 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Integrationsbarometer

    Halle (ots) - Natürlich zeigt der Integrationsbarometer einen ganz bestimmten Aspekt der deutschen Gemütslage - die Einstellung zur Integration im Alltag, im persönlich erlebten Umfeld. Die Umfrage nimmt diesem Land nicht die Pflicht, sich mit den Ängsten auseinanderzusetzen, die Zuwanderung auslöst. Politiker täten aber nicht schlecht daran, sie sich an die Wand zu hängen. Um sich daran zu erinnern, wie es ...

  • 17.09.2018 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Fall Maaßen

    Halle (ots) - Mag sein, dass Horst Seehofer die Ablösung blockiert. Der Bundesinnenminister ist ja ein ähnlicher Problemfall. Er würde Merkel gern stürzen. Wie Maaßen ist Seehofer gegenüber der Bedrohung durch den Rechtsextremismus beängstigend indifferent, wo er klar sein müsste. Doch hoffentlich geht es hinter den Kulissen bloß noch um eine gesichtswahrende Lösung und einen integren Nachfolger. Den würde man ...

  • 14.09.2018 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu zehn Jahre Lehman-Pleite

    Halle (ots) - Fast 3 000 Euro hat eine vierköpfige Familie für die Pleitebanken bezahlt. Dennoch steht Deutschland mit einer Bankenbranche da, die international völlig den Anschluss verloren hat. Jörg Asmussen, zum Zeitpunkt der Lehman-Pleite Staatssekretär im Finanzministerium, hat den Fehler anschaulich beschrieben. Es regierte die Angst, mit zu weitreichenden staatlichen Eingriffen die Öffentlichkeit zu ...

  • 14.09.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Post und Lieferdienst

    Halle (ots) - Die Post will mit dem neuen Service "Meine Landpost" die Versorgungslücke schließen - zu den "Preisen auf üblichem Niveau", wie das Unternehmen versichert. Gerade für betagte Bewohner und solche ohne eigenes Fahrzeug ist das ein attraktives Angebot. Man spart Zeit und Mühe, wenn für alltägliche Einkäufe nicht mehr der nächst größere Ort aufgesucht werden muss. Zugute kommt der Post, dass sie bei ...

  • 14.09.2018 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Seehofer und Maaßen

    Halle (ots) - Man fragt sich nur, was für eine Entlassung noch nötig ist, wenn es nicht reicht, dass Deutschlands oberster Verfassungsschützer die AfD bevorzugt mit Informationen versorgt, ihre Beobachtung aber vermeiden will, dass er den Bundestag über einen V-Mann im Umfeld des späteren Berlin-Attentäters Amri belogen hat und nach den Chemnitz-Ausschreitungen seine politische Meinung als fachliche Einschätzung ...

  • 14.09.2018 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Zeitumstellung

    Halle (ots) - Was nun folgen dürfte, ist eine leidenschaftliche Diskussion über die Vorzüge und Nachteile einer dauerhaften Normal- oder der ewigen Sommerzeit. Da haben wohl alle Seiten ihre guten Gründe. Und auch Wissenschaftler und Mediziner werden in dieser Debatte ihr Wörtchen mitreden. Gerade letzteren wird die mögliche Entscheidung für eine ewige Sommerzeit ein großes Forschungsfeld hinsichtlich der Folgen ...

  • 13.09.2018 – 18:54

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Europawahl und Fake News

    Halle (ots) - Welche Institution kann schon etwas dagegen tun, wenn Nachrichten im Gewand einer seriösen Information daherkommen, die aber dennoch Tatsachen so verdreht, dass sie den Bürger verunsichern oder manipulieren? Natürlich wird die EU selbst das Netz durchforsten und gegensteuern. Aber das Problem liegt an anderer Stelle. Wenn jeder Nutzer bedenkenlos behaupten und posten, weiterleiten und für Verbreitung ...

  • 13.09.2018 – 18:52

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und Maaßen

    Halle (ots) - Im Bundestag bezog Merkel Stellung gegen rechte Angriffe - um danach Seehofers Persilschein für Maaßen zu akzeptieren. Dennoch ist ihr Plan gescheitert, auch diesen Angriff Seehofers auf ihre Autorität auszusitzen, bis der nach einer Wahlniederlage in Bayern abserviert wird. Denn tatsächlich kann es die SPD nicht hinnehmen, dass CDU und CSU schon wieder faule Kompromisse schließen, für die die ...

  • 13.09.2018 – 18:51

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Hurrikan "Florence"

    Halle (ots) - Die Wirbelstürme bringen stärkere Winde und mehr Regen mit sich. Beides findet in den ungewöhnlichen Badewannen-Temperaturen vor der Küste die idealen Voraussetzungen. Verbunden mit dem realen Anstieg der Meeresspiegel, flachen Küstengewässern und ungebremsten Wachstum der Bevölkerung in Strandnähe ergibt das eine Gefährdung, eigentlich nicht ignoriert werden kann. Doch genau das geschieht in den ...

  • 12.09.2018 – 18:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Köthen

    Halle (ots) - Nicht nur die Ermittler versuchen, sich ein Bild von den Todesumständen des Markus B. zu machen, auch die Öffentlichkeit tut das. Und anders als früher können Beweise wie Sprachnachrichten oder Fotos auf elektronischem Weg in kürzester Zeit zigtausende Menschen erreichen. Es geht zudem um eine brisante Konstellation: Markus B. starb nach einem Konflikt mit Menschen, die bei uns Schutz gesucht haben. Nach ähnlichen Vorfällen zuvor ist die Stimmung bereits ...

  • 12.09.2018 – 18:32

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel, Maaßen und Bundestag

    Halle (ots) - Merkel hat sich inhaltlich klar und eindeutig positioniert: an die Einigkeit appelliert, die Empörung über Gewalt durch Asylbewerber geteilt, sie aber nicht als Vorwand für Angriffe auf Polizisten, Minderheiten oder für Nazi-Parolen gelten lassen. Dafür bemühte sie sogar den Grundgesetz-Artikel 1 - über die Unantastbarkeit der Würde des Menschen. Das stimmt nachdenklich. Gern hätte sie Innenminister ...

  • 12.09.2018 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Juncker

    Halle (ots) - Der Vorschlag Junckers, Blockaden innerhalb der Europäischen Union zu verhindern, ist gut. In der Außen- und Steuerpolitik etwa sollen bestimmte Entscheidungen nicht mehr dem Zwang zur Einstimmigkeit unterliegen, sondern von einer "qualifizierten Mehrheit" der Mitgliedsstaaten getroffen werden. Das hört sich gut an, dürfte aber im Zweifel in der realen Welt nicht funktionieren. Jean-Claude Juncker ist gewiss ein glühender Europäer und ein gewiefter Chef ...

  • 11.09.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Ryanair

    Halle (ots) - Ein Arbeitgeber, der Warnstreiks mit Stellenabbau zu ersticken droht, wird sich nicht ohne Druck zu einigermaßen fairen Arbeitsverträgen und Tarifvereinbarungen herbeilassen. Schließlich verdienen die Flugbegleiter bei der Fluglinie Ryanair einschließlich Zuschlägen im Schnitt rund 1 800 Euro brutto pro Monat, Crew-Leiter kommen auf 2 700 Euro. Damit verdienen sie rund 1 000 Euro weniger als beim Billigflugkonkurrenten Easyjet. Das ist eine mehr als ...

  • 11.09.2018 – 18:42

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Köthen

    Halle (ots) - Am Sonntag hat die Landesregierung schnell und transparent dargelegt, welche Fakten ihr bekannt sind. Das war vorbildlich. Das Bild, das die Staatsanwaltschaft am Dienstag abgab, machte den Anschein von Dienst nach Vorschrift. Die Ermittlungsbehörde hat offenbar die Brisanz der Lage nicht erkannt. Durch ihr Schweigen gibt sie anderen Gelegenheit, den Todesfall für ihre Zwecke zu nutzen. In Sekundenschnelle wird jedes Detail zum Tod von Markus B. durch die ...