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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 04.10.2018 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kavanaugh

    Halle (ots) - Ob Kavanaugh als junger Erwachsener auf Sauf-Partys tatsächlich junge Frauen misshandelt hat, wird wohl nie geklärt werden. Gleichwohl hat sich der 53-Jährige durch die Lügen über seinen damaligen Alkoholkonsum, seine Unbeherrschtheit und seine aggressive, parteipolitische Brandrede während der Anhörung als oberster Friedensstifter des Landes disqualifiziert. Das Erschreckende ist: Gerade deshalb ...

  • 04.10.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und CDU-Vorsitz

    Halle (ots) - Knapp eine Woche ist es her, da hat es in der Unions-Bundestagsfraktion ein Beben gegeben: Die Abgeordneten verweigerten Merkels treuem Unterstützer Volker Kauder ihre Unterstützung und wählten dessen Stellvertreter Ralph Brinkhaus an die Spitze. Dessen Versprechen eines Aufbruchs erreichte die Unions-Abgeordneten, die angesichts von Regierungskompromissen und AfD-Aufschwung zunehmend unzufrieden und ...

  • 04.10.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: CDU-Funktionäre hinterziehen jahrelang Parteibeiträge

    Halle (ots) - Einer der wichtigsten Kreisverbände der CDU Sachsen-Anhalt hat finanzielle Unregelmäßigkeiten in ungeahntem Ausmaß toleriert. Das hat eine Sonderprüfung des CDU-Landesverbands ergeben, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Donnerstagausgabe). Lokalpolitiker im Saalekreis haben ihrer Partei zwischen 2013 und 2017 je nach ...

  • 03.10.2018 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Koalition/Entscheidungen

    Halle (ots) - Das Bündnis aus Union und SPD stand in kürzester Zeit bereits zwei Mal am Abgrund. In der Flüchtlingspolitik zerlegten sich CDU und CSU vor der Sommerpause gegenseitig so aggressiv, dass die Sozialdemokraten sich für kurze Zeit als Garanten der Stabilität fühlen durften. Im Streit über die Zukunft von Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen blamierten sich alle drei Parteien gleichermaßen - ...

  • 01.10.2018 – 19:05

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Chemnitz

    Halle (ots) - Spätestens mit den Festnahmen in Chemnitz muss nun klar sein: Die rechtsradikale Szene hat sich inzwischen so heftig radikalisiert, dass sie so ernst genommen werden muss wie alle bewaffneten Extremisten. Zugleich zeigt sich, dass längst nicht alle nötigen Lehren aus den NSU-Morden gezogen wurden. Zum Glück gibt es Ermittler wie die Bundesanwaltschaft, die bereits seit Amtsantritt ihres Chefs Peter Frank ...

  • 30.09.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

    Halle (ots) - Die Türkei war noch nie eine Demokratie. Sie schien einmal auf einem guten Weg dorthin. Das ist vorbei. In der Türkei regiert ein explosives Gemisch von religiösem und nationalistischem Fanatismus. Seit Jahrzehnten werden Kurden verfolgt, politische und religiöse Minderheiten systematisch unterdrückt. Von einer oppositionellen Presse sind nur einige Reste übrig geblieben. Ist das ein Grund nicht mit ...

  • 30.09.2018 – 18:41

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Sachverständigenrat

    Halle (ots) - Als Gremium von Experten will der Sachverständigenrat gegenüber Laien geschlossen auftreten, als eine Instanz des Recht-Habens, um seiner Sicht der Dinge auch Gewicht zu verleihen. Unterminiert wird diese Autorität, wenn der Rat der Wirtschaftsweisen sich nicht einig werden kann. Widerspruch sät Zweifel in die Eindeutigkeit und damit in die Wahrheit seiner Aussagen. Doch diese Eindeutigkeit ist in der ...

  • 28.09.2018 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Merkel und CDU-Vorsitz

    Halle (ots) - Vielleicht verstehen die Christdemokraten ihre Pflicht als Kanzlerwahlverein ja nach wie vor so, dass der amtierende Regierungschef zu stützen ist. Inzwischen ist aber auch möglich, dass sie sich verpflichtet fühlt, einem Nachfolger zumindest zwei Jahre zu geben, um sich einen Kanzlerbonus zu erarbeiten und dann die Wahl gewinnen zu können. In diesem Fall könnte Angela Merkel ein Herausforderer im ...

  • 28.09.2018 – 18:55

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Diesel

    Halle (ots) - Es geht - wie immer bei Dieselgate - um eine verquere Schadensbegrenzung. Aber die Debatte über Fahrverbote werden Bundesregierung und Autobauer auf absehbare Zeit nicht mehr los. In der Branche wird gehofft, dass Beschränkungen in zwei, drei Jahren wieder aufgehoben werden können, weil Stickoxidwerte allmählich sinken. Doch auch das wäre immer noch viel zu langsam. Denn die überhöhte Konzentration des Reizgases führt laut EU-Umweltbehörde hierzulande ...

  • 28.09.2018 – 18:53

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Erdogan

    Halle (ots) - Autoritäre Regime verschwinden ja nicht dadurch, dass man sie ignoriert. Und schließlich gibt es da etwas, was Deutschland und die Türkei in besonderer Weise verbindet: die rund drei Millionen türkischstämmigen Menschen, die in Deutschland leben. Nur sollten, wenn ein Autokrat eine Demokratie besucht, die Spielregeln der Demokratie gelten. Das war jetzt nur bedingt so. Davon zeugt der Fall des Journalisten Ertugrul Yigit, der nichts anderes tat, als ...

  • 27.09.2018 – 19:12

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Debatte um die Deutsche Einheit

    Halle (ots) - Frappierend ist, dass auch diese Einheitsdebatte nahezu ausschließlich von Ostdeutschen geführt wurde - als ginge sie die Westdeutschen nichts an. Noch frappierender ist, dass die Schlagseite niemandem auffällt. Eine echte Debatte entsteht so noch nicht. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 ...

  • 27.09.2018 – 19:10

    Mitteldeutsche Zeitung: zur EM 2024

    Halle (ots) - Wer den Fußball liebt, für den ist die Ausrichtung eines internationalen Wettbewerbs im eigenen Land trotz alledem ein Anlass zur Freude. Die Bewährungsprobe, die nun ansteht, muss nicht zuletzt dem Versuch gelten, den Fußballsport als attraktives Zuschauerereignis zu erhalten, damit er mehr bleibt als ein marktfähiges Produkt, mit dem Konzerne und Staaten ihr Ansehen in der Welt glauben aufpolieren zu ...

  • 26.09.2018 – 19:10

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Ehe für alle

    Halle (ots) - Das Gesetz zur Ehe für alle hat eine Rechtslage geschaffen, die verschiedene Gruppen in Deutschland gleichstellt. Diese Gerechtigkeit muss aber auch im Alltag der Menschen gelebt werden. Das wird sie nicht immer und überall. Homosexuelle erleben im Alltag immer noch Diskriminierung, sind Zielscheibe von Hohn und Spott oder Ausgrenzung. Ja, in unserer modernen und liberalen Gesellschaft ist jeder vor dem ...

  • 25.09.2018 – 18:59

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Kirche und Missbrauch

    Halle (ots) - Wer auf den katholischen Klerus schaut, stellt zum Beispiel fest: alles Männer, fast alle (bis auf einen Teil der Diakone) unverheiratet. Der weibliche Teil der Menschheit kommt im System nicht vor. Wer das im 21. Jahrhundert nicht als Nährboden für den besagten Ismus erkennt, muss Scheuklappen tragen oder den Kopf ins Weihwasserbecken getaucht haben. Der Perspektivwechsel kann einem aber auch die Sprache ...

  • 25.09.2018 – 18:57

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Union und Merkel

    Halle (ots) - Nicht nur den Menschen in Deutschland, sondern selbst den Berufspolitikern ist das Theater um die Ablösung von Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen in den vergangenen Tagen übel aufgestoßen. Wochenlange Debatten über ein Thema, das in Wahrheit gar kein Thema ist. Die Rangeleien zwischen einer Bundeskanzlerin, einer SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles und einem CSU-Bundesinnenminister Horst Seehofer hat ...

  • 24.09.2018 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundeswehr - Beraterverträge

    Halle (ots) - Gut möglich, dass sich da ein Skandal in Zeitlupe entfaltet, denn Ursula von der Leyen setzt beim Umbau ihres Ministeriums mehr als jedes andere Kabinettsmitglied auf externe Berater. Das ist zwar verständlich, denn gegen Reformen der ebenfalls immer wieder skandalträchtigen Rüstungsbeschaffung gibt es seit Jahrzehnten Widerstände aus dem Filz von Unternehmen und Unterbau des Ministeriums. Wenn das ...

  • 24.09.2018 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Krise der Demokratie

    Halle (ots) - Der Rechtsstaat funktioniert. Die demokratischen Institutionen vom Ortschaftsrat bis zum Bundestag produzieren Beschlüsse und werden - außer von Wirrköpfen - anerkannt. Weit und breit gibt es keine Mehrheit dafür, die freiheitlich-demokratische Grundordnung hinwegzufegen und durch eine andere zu ersetzen. Die Krise, in der die liberale Demokratie steckt, ist anderer Natur: Es gibt viel zu wenig Menschen, ...

  • 24.09.2018 – 18:38

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU/Polen

    Halle (ots) - Bislang hat die EU auf diverse Vertragsverletzungsverfahren und ein Rechtsstaatsverfahren nach Artikel 7 des Lissabon-Vertrags gesetzt, das theoretisch sogar mit der Suspendierung der Mitgliedschaft Polens in der EU enden könnte. In der Praxis aber reicht das Veto eines anderen EU-Staats, um dies zu verhindern. Sollte das Gericht aber Polen verurteilten, dann hätte sich Warschau schlicht daran zu halten. ...

  • 24.09.2018 – 18:37

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Missbrauchsskandal Kirche

    Halle (ots) - Einen kircheninternen Beitrag zur Delegitimierung der bundesweiten Untersuchung hat der Kölner Kardinal Rainer Woelki (sich) vorab geleistet, indem er für sein Erzbistum eine eigene, weiter gehende Prüfung der Akten durch "unabhängige Fachleute" angekündigt hat, "ungeschönt und ohne falsche Rücksichten". Dabei kommt es für "sehr schmerzhafte Ergebnisse" schon längst nicht mehr auf noch mehr ...

  • 23.09.2018 – 18:15

    Mitteldeutsche Zeitung: Die Mitteldeutsche Zeitung (Halle) zu Porsches Diesel-Ausstieg:

    Halle (ots) - Die deutsche Autoindustrie verschläft den Fortschritt. Der Diesel ist nicht tot. Peugeot und Citroen machen es vor: Deren Motoren mit der scharfen Euro-Norm 6d-temp stoßen nicht mehr Stickoxide aus als vergleichbare Benziner. Das haben Tests von Umweltorganisationen bestätigt. Berücksichtigt man dabei, dass der Diesel beim Verbrauch und der ...

  • 23.09.2018 – 18:14

    Mitteldeutsche Zeitung: Die Mitteldeutsche Zeitung (Halle) zum Erdogan-Besuch:

    Halle (ots) - Erdogan kommt als Bittsteller, denn auch sein wichtigstes Druckmittel lahmt: Mit der Kündigung des Flüchtlingsabkommen zu drohen, erübrigt sich, weil er auf die Milliarden aus Brüssel gar nicht mehr verzichten kann. Deshalb hat die Bundesregierung eine starke Position und kann Forderungen stellen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin ...

  • 23.09.2018 – 18:13

    Mitteldeutsche Zeitung: Die Mitteldeutsche Zeitung (Halle) zu Neonazis-Aufmärschen in Dortmund:

    Halle (ots) - Man könnte es sich nun leicht machen und das Problem wegschieben und den gruseligen Zug als Episode im braunen Westen abtun. So wie es nach den Geschehnissen in Chemnitz umgekehrt passiert ist. Die Retourkutsche sparen wir uns. Das Problem ist zu groß, die Situation zu ernst für Ossi-Wessi-Animositäten. Im Deutschland 2018 marschieren Rechte durch die ...

  • 21.09.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Altbundespräsidenten

    Halle (ots) - Ihre Ausstattung im Ruhestand ist keineswegs üppiger als die anderer europäischer Staatsoberhäupter. DAX-Vorstände oder viele Fußballspieler der ersten Bundesliga erhalten ein Vielfaches dessen, was Personen an der Spitze unseres Landes während und nach ihrer Amtszeit verdienen. Gleichwohl lädt das Thema gerade dazu ein, "die da oben" mal wieder zum Teufel zu wünschen. Doch der Bundesrechnungshof ...