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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 12.12.2018 – 17:47

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Anschlag Straßburg

    Halle (ots) - Die erste Schlussfolgerung lautet: Die Terrorgefahr lässt sich zwar begrenzen. Aber sie lässt sich nicht ausschalten. So sieht der Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz zwar aus wie ein Hochsicherheitstrakt. Doch dass jemand kommt und einfach um sich schießt, das können Beton und Stahl nicht verhindern. Umso mehr gilt es, solch "einsame Wölfe" wie Anis Amri und den Straßburger Täter ins Visier ...

  • 11.12.2018 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Brexit

    Halle (ots) - Theresa May müsste eigentlich wissen, was ihr blüht. Vor fast genau drei Monaten hatte die britische Premierministerin beim EU-Gipfel in Salzburg erleben müssen, wie es sich anfühlt, wenn man von der Union Zugeständnisse fordert. Die Amtskollegen hörten der Vertreterin des Vereinigten Königreiches zwar zu, ließen sie aber dann einfach stehen. Genau das dürfte ihr am Donnerstag wieder blühen. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin ...

  • 11.12.2018 – 18:29

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Stasi-Debatte/Schädlich

    Halle (ots) - Was freilich oft übersehen wird: Die Stasi war keine autonome Organisation, sondern handelte als Instrument der SED. "Schild und Schwert der Partei" wurde sie stolz genannt. Davon wollten die Genossen hernach nicht mehr so gern reden. Und am Ende sind es, wie auch im Falle der Mauerschützen, die letzten Glieder in der Verantwortungskette gewesen, denen es oblag, die schmutzige "Arbeit" zu erledigen. ...

  • 10.12.2018 – 18:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Bahn

    Halle (ots) - Die EVG treibt mit ihrem Know-how den Bahnvorstand vor sich her. Der wird schnell den Forderungen der Eisenbahner nachkommen. Das ist gut so - in mehrfacher Hinsicht. Viele Eisenbahner arbeiten am Rande des Zumutbaren. Riesige Überstundenberge haben sich aufgetürmt. Es wird für die EVG-Mitglieder und auch für die Kollegen der Lokführergewerkschaft GDL deutliche Gehaltserhöhungen geben. Das macht die Jobs beim Staatskonzern Bahn zumindest ein bisschen ...

  • 10.12.2018 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Migrationspakt

    Halle (ots) - Die Flüchtlingskrise 2015, in deren Verlauf Hunderttausende aus den kriegs- und armutsgeplagten Regionen des Nahen und Mittleren Ostens Zuflucht in Europa suchten, hätte durch ein Frühwarnsystem verhindert werden können. In den Lagern des Libanons, Jordaniens und der Türkei herrschte Hunger. Doch den Vereinten Nationen stand nicht die Infrastruktur zur Verfügung, um Geld und Hilfe zu mobilisieren. ...

  • 10.12.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

    Halle (ots) - Nun ist wenig wahrscheinlich, dass das britische Parlament tatsächlich den Brexit zurücknehmen wird. Aber die britische Premierministerin Theresa May hat nun ein gewaltiges innenpolitisches Druckmittel in die Hand bekommen. Auch wenn die Abstimmung im Unterhaus über den Austrittsvertrag verschoben ist, kann May mit Rückendeckung aus Luxemburg erklären: Entweder es gibt den Deal, so wie er ausgehandelt ist, oder keinen Brexit. Das könnte selbst ...

  • 10.12.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Bürgerschaftliches Engagement/ Alte Stiftungen leben wieder auf

    Halle (ots) - Halle. Sachsen-Anhalt erweckt vergessene Stiftungen, die teils noch aus dem Mittelalter stammen, zu neuem Leben. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montag-Ausgabe). Experten des Landesverwaltungsamts wälzen dafür jahrhundertealte Testamente, Urkunden und Bücher. So will Sachsen-Anhalt die einst blühende Stiftungslandschaft ...

  • 09.12.2018 – 18:16

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur CDU

    Halle (ots) - Es war absehbar, dass Kramp-Karrenbauer mit der Wahl ihres Generalsekretärs ein Zeichen der Einbindung in dieses Lager sendet. Dass sich jedoch die Enttäuschten mit dem 33-jährigen besänftigen lassen, muss man bezweifeln. Den die schwächlichen 62,8 Prozent, die er erhielt, lassen sich nicht bloß mit Frustabbau erklären. Eher kündet das Wahlergebnis von Zweifeln: Die Kritiker bezweifeln, dass Ziemiak ...

  • 09.12.2018 – 18:15

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zu Stiftungen

    Halle (ots) - Es ist eine verdienstvolle Puzzlearbeit: Sachsen-Anhalt erforscht seit Jahren das Schicksal historischer, vergessener Stiftungen und haucht vielen von ihnen neues Leben ein. Die Diktaturen des 20. Jahrhunderts hatten diese Kultur des Bürgerengagements schon fast beerdigt - dabei gab es hierzulande über Jahrhunderte eine reiche Stiftungslandschaft. Ein starkes Stiftungswesen - wie es in den USA, aber auch ...

  • 09.12.2018 – 18:15

    Mitteldeutsche Zeitung: MZ-Kommentar zur Bahn

    Halle (ots) - Das eigentlich Tragische am großen und kleinen Ärger ist: Zwischen Verzögerungen im Betriebsablauf, Signalstörungen und Weichenschäden verspielt ein Verkehrsmittel seine Zukunft. Dabei ist die Bahn bei Verkehrsplanern das Rückgrat des modularen Verkehrs in der Sharing-Gesellschaft. Dafür aber müssten Bund und Bahn-Vorstand endlich an einem Strang ziehen würden. Sonst wächst der Bahn-Ärger weiter. ...

  • 08.12.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Bahnverkehr/ Neue ICE-Trasse ist nicht ausgelastet

    Halle (ots) - Halle. Ein Jahr nach der Eröffnung der Schnelltrasse der Bahn von München nach Berlin fällt die Bilanz gemischt aus. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Sonnabend-Ausgabe). Einerseits nutzten mit 4,4 Millionen Reisenden doppelt so viele Menschen die Verbindung wie ein Jahr zuvor. Andererseits könnten deutlich mehr Züge auf ...

  • 07.12.2018 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung: zu e-evidence

    Halle (ots) - Die Vorstellung, dass deutsche Internet-Unternehmen am Ende mangels staatlicher Mitwirkungsmöglichkeiten an der Verfolgung politischer Oppositioneller beteiligt sein könnten, die nach deutschem Recht gar nicht strafbar ist, wäre abenteuerlich. Nein, diese Verordnung muss nachgebessert werden. Wie bisher sollte ein Richter den "Einbruch" in die Privatsphäre eines Verdächtigen genehmigen. Dieses Verfahren ...

  • 07.12.2018 – 18:40

    Mitteldeutsche Zeitung: zur CDU

    Halle (ots) - Es wird wahrscheinlich nicht sehr lange dauern und die ersten ostdeutschen Politiker trauern der Ära Merkel nach. Denn: Soviel Osten wie mit der Frau aus der Uckermark wird es in der Politik nicht noch einmal geben. In der CDU werden nun diejenigen Oberwasser bekommen, die meinen, der Osten hat schon (zu) viele Milliarden erhalten und ist dann auch noch undankbar. Am 9. November 2019 jährt sich zum 30. Mal der Tag des Mauerfalls. Der Spalt zwischen Ost und ...

  • 07.12.2018 – 02:00

    Mitteldeutsche Zeitung: Kraftstoffe Erste Tankstellen ohne Sprit

    Halle (ots) - Die Lage an den Tankstellen ist angespannt: Der Spritpreis bewegt sich auf anhaltend hohem Niveau und wird nach Ansicht der Mineralölindustrie auch in den nächsten Monaten nicht spürbar sinken. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitag-Ausgabe). Ein Grund: Die Kraftstofferzeuger haben nach dem Hitzesommer mit logistischen ...

  • 06.12.2018 – 18:23

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Paragrafen 219a

    Halle (ots) - Es ist richtig, den angestaubten Paragrafen 219a zu reformieren. Es ist nicht einzusehen, Ärzte für die bloße Information darüber zu kriminalisieren, dass sie eine gesellschaftlich akzeptierte Dienstleistung anbieten. Dafür allerdings müssen sich SPD und Union beide bewegen. Die SPD muss auf die Streichung des Paragrafen verzichten. Die Union muss Abschied von der Idee nehmen, dass eine Liste mit ...

  • 06.12.2018 – 18:21

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU und Asyl

    Halle (ots) - Als die Brüsseler EU-Kommission die Stärkung ihrer Grenzschutzagentur Frontex auf 10 000 Beamte vorschlug, gab es viel Lob. Nun zerpflückten die Mitgliedstaaten - darunter auch Deutschland und ausgerechnet der CSU-Innenminister, der am lautesten Kontrollen an den Grenzen gefordert hatte - eben diesen Vorschlag und schieben ihn auf Jahre hinaus. Dabei belegt die Situation in den bestehenden Auffangzentren, ...

  • 06.12.2018 – 18:20

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Kleinen Waffenschein

    Halle (ots) - Nichts enthüllt den Wahnsinn unserer Zeit mehr als die jüngsten Zahlen zum Kleinen Waffenschein. Denn während die Kriminalitätsrate zuletzt so stark zurückgegangen ist wie seit dem Jahr 1993 nicht mehr, ist die Zahl der Kleinen Waffenscheine um sage und schreibe 130 Prozent gestiegen. Was ist da los? Da die reale Bedrohungen und die Reaktion einander so eklatant widersprechen, gibt es letztlich bloß ...

  • 05.12.2018 – 18:12

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Schäuble und Merz

    Halle (ots) - Schäuble hat für einen Moment seinen zu parteipolitischer Neutralität verpflichtenden Posten als Bundestagspräsident verlassen und ist zurückgeschlüpft in seine alte Rolle als Strippenzieher der CDU. Das ist stilistisch höchst fragwürdig, aber jahrzehntelange Übung macht Abstinenz offenkundig schwierig. Ableiten lässt sich daraus vor allem eines: Das Rennen um den Vorsitz ist so knapp, dass selbst ...

  • 05.12.2018 – 18:11

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Euro als Weltwährung

    Halle (ots) - Brüssel geht es natürlich um weitaus mehr als nur die Frage, ob Airbus oder Premium-Fahrzeuge für die Welt künftig in Euro abgerechnet werden. Dass US-Präsident Donald Trump den Iran wirtschaftlich in die Knie zwingen will und dabei die Macht des Dollars ausnutzt, um auch die Unternehmen anderer Staaten zu instrumentalisieren, hat Europa getroffen. Trumps Versuche, Gegner und Verbündete mit immer neuen ...

  • 04.12.2018 – 18:35

    Mitteldeutsche Zeitung: zum Digitalpakt

    Halle (ots) - Was ist schon dabei, wenn der Bund arme Schulen ausrüstet, mag mancher denken. Das Geld aus dem Digitalpakt wäre jedoch süßes Gift, von dem zumindest die armen Länder nicht so schnell wieder loskämen. Mit dem Geld käme auch der Einfluss des Bundes auf Inhalte der Schule - da sollte sich niemand etwas vormachen. Wenn die Länder aber die Hoheit über die Bildung aufgeben: Was bleibt ihnen dann ...

  • 04.12.2018 – 17:49

    Mitteldeutsche Zeitung: zur Eurostabilität

    Halle (ots) - Die Rettung der deutschen Banken hat die Bundesrepublik runde 60 Milliarden Euro gekostet. Eine vierköpfige Familie steuerte somit bis zu 3 000 Euro bei. Ein unhaltbarer Zustand. Zumal die deutschen Bürgschaften für die Bekämpfung der Staatsschuldenkrise in Höhe von 280 Milliarden noch dazu kommen. Können die neuen Maßnahmen eine solche Katastrophe zukünftig verhindern? Schulden sind keine ...

  • 04.12.2018 – 17:46

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Atomwaffen

    Halle (ots) - Die Beziehungen zwischen Russland und den USA sind so schlecht, dass auf beiden Seiten kein Wille mehr zur Zusammenarbeit zu entdecken ist. Wladimir Putin betreibt eine Russia-First-Politik, ebenso hält es Donald Trump, bei dem die Sache allerdings "America first" heißt. Für die Europäer bleibt wieder nur der Part, machtlos zusehen zu müssen, wie Washington und Moskau über Fragen der europäischen ...

  • 04.12.2018 – 17:45

    Mitteldeutsche Zeitung: zu EU-Regelungen für Trucker

    Halle (ots) - So ist davon die Rede, dass die Dienstpläne so gestaltet sein sollen, dass die Fahrer spätestens nach vier Wochen in ihr Heimatland zurückkehren können. Und es soll ein Schlafverbot in der Kabine während der wöchentlichen Ruhezeit durchgesetzt werden. Doch wer soll das kontrollieren? Bei der Polizei und beim Bundesamt für Güterverkehr gibt es dafür nicht genug Personal. Und die Fahrer, die Wochen ...

  • 03.12.2018 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung: zu Luftqualität in den Städten

    Halle (ots) - Viele Kommunen haben sich bereits aufgemacht, die kommunalen Mobilitätsangebote zukunftsfähig zu machen, um den Autoverkehr in den Städten auf das nötigste zu beschränken. Das erfordert jedoch viel Geld. Der Bund könnte dazu beitragen, wenn er aus seinem kurzatmigen Aktionsprogramm eine längerfristig wirkende Verkehrswende machen würde. Die nämlich würde sich für alle Beteiligten lohnen. ...