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Mitteldeutsche Zeitung

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  • 06.03.2020 – 18:36

    MZ zu Idlib

    Halle (ots) - Das Assad-Regime will die letztverbliebene Rückzugsstätte moderater und radikaler Oppositioneller in seine Gewalt bringen. Massenvertreibungen dienen ihm als Mittel zum Zweck. Weil eine Rückkehr der Geflüchteten nach Idlib unwahrscheinlich ist, müssen die Menschen in ihrem jetzigen Provisorium Schutz und Sicherheit finden. Die Bilder von der griechisch-türkischen Grenze sollten jedem klargemacht haben: Europa kann sich nicht mehr verstecken vor Gewalt und ...

  • 06.03.2020 – 18:34

    MZ zu Corona und Wirtschaft

    Halle (ots) - Die Angst viele Menschen ist irrational - aber menschlich. Wirklich ärgerlich dagegen sind politische Trittbrettfahrer, die die nun um sich greifende Corona-Hysterie ausnutzen wollen, um alten Forderungen neuen Schwung zu verleihen. Vor allem in der der Wirtschaft erliegen viele dieser Versuchung. Seit Jahren fordern die Industrieverbände Steuersenkungen und andere staatliche Beihilfen. Die Begründungen variieren: Trump-Wahl, Brexit, Handelskrieg - und nun ...

  • 06.03.2020 – 18:32

    MZ zum Frauentag

    Halle (ots) - Kind, Kegel und Karriere lassen sich nur schwer unter einen Hut bringen. Schließlich scheiden Mütter nach einer Geburt für eine Zeit aus dem Beruf aus - das kann kein noch so gut gemeintes Gesetz ändern. Ein Schlüssel zur Lösung ist, Bedingungen zu schaffen, die jedes Paar frei entscheiden lassen können, wie es Arbeit, Freizeit und Familie untereinander aufteilt. Das ist insbesondere eine Frage der Organisation der Rahmenbedingungen: Etwa ...

  • 06.03.2020 – 02:00

    Sachsen-Anhalt/Vandalismus Stadt Thale setzt 1000-Euro-"Kopfgeld" aus

    Halle (ots) - Die Stadt Thale im Landkreis Harz geht ungewöhnliche Wege, um dem ausufernden Vandalismus im Stadtgebiet Herr zu werden. Bürgermeister Thomas Balcerowski (CDU) hat per Eilentscheidung ein "Kopfgeld" in Höhe von 1.000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die in Fällen von Vandalismus zur Ergreifung des Täters führen. Das gelte ab sofort. Damit ist Thale ...

  • 05.03.2020 – 18:49

    Mitteldeutsche Zeitung zu Steinmeier und Hanau

    Halle (ots) - Frank-Walter Steinmeier ist genau der richtige Bundespräsident in einer Zeit, in der die Volksparteien vom Zerfall bedroht sind, in der im Internet der Hass tobt und in der Menschen in Shishabars um ihr Leben fürchten müssen. Steinmeier hat klare Worte gefunden, als in Halle eine Synagoge angegriffen wurde, als in Hanau ein Rassist zur Waffe griff. Dieser Präsident hat die Rolle seiner Amtszeit gefunden: ...

  • 05.03.2020 – 18:47

    Mitteldeutsche Zeitung zu Flüchtlingskindern

    Halle (ots) - In dieser zugespitzten Situation wird die Aufnahme von Flüchtlingskindern zur moralisch überhöhten Identitätsfrage. Gegner und Befürworter argumentieren mit Zerrbildern. Weder wäre die Aufnahme von ein paar hundert Flüchtlingskindern eine Einladung an die ganze Welt. Noch wäre damit das Problem der Flucht und Migration aus Nahost und Afrika gelöst. Jetzt ist Pragmatismus nötig. Mit wenig Aufwand ...

  • 04.03.2020 – 18:25

    Mitteldeutsche Zeitung zu Thüringen

    Halle (ots) - Es bleibt dabei: Der Linke Ramelow hat keine eigene Mehrheit. Will er mehr, als Thüringen nur verwalten, ist er bei Gesetzesvorhaben im Landtag auf Zustimmung aus CDU oder FDP angewiesen. Für diese Parteien ist die Unterstützung einer von Linken geführten Regierung aber ein Tabu; insbesondere die Erfurter Christdemokraten kämen in Konflikt mit Beschlüssen ihrer Partei. Es wäre auch nicht gut, wenn ...

  • 04.03.2020 – 18:23

    Mitteldeutsche Zeitung zu US-Demokraten

    Halle (ots) - Sanders oder Biden?, lautet nun die Schicksalsfrage der US-Demokraten. Nachdem mehr als ein Drittel der Delegiertenstimmen vergeben sind, hat sich der einstige Massen-Wettstreit um die Rolle des Trump-Herausforderers auf ein Duell verengt. Biden ist wieder im Rennen, und er strahlt ungeahnte Energie und einen neuen Kampfgeist aus. Die demokratische Basis wandert nun zu dem Mann, dem sie die besseren Chancen ...

  • 03.03.2020 – 18:44

    Mitteldeutsche Zeitung zu Israel

    Halle (ots) - Bemerkenswert ist die Tatsache, dass Netanjahus Mitte-Rechts-Bündnis die Wahlen gewonnen hat, obwohl gegen ihren Spitzenkandidaten Ermittlungsverfahren laufen. Die Generalstaatsanwaltschaft des Landes wirft Netanjahu Betrug und Untreue sowie Bestechlichkeit vor. Neben den Netanjahu-Anhängern haben offenbar viele Wähler für Netanjahu gestimmt, weil sie es satt hatten, schon wieder zur Wahl gerufen zu werden. Sie wollten Stabilität um jeden Preis. Doch ...

  • 03.03.2020 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung zur abgesagten Buchmesse in Leipzig

    Halle (ots) - Es ist eine Maßnahme im Sinne der Menschen und nicht gegen ihre Interessen. Denkt man allein an die zahllosen Schulkinder, die jährlich mit Bussen und Bahnen zur Buchmesse gepilgert sind, wird einem klar, wie hochgradig unverantwortlich jede andere Entscheidung gewesen wäre. Traurig bleibt es natürlich doch, keine Frage. Nicht nur den Verlegern wird das Herz bluten. Sie haben viel Kraft in die ...

  • 02.03.2020 – 18:39

    Mitteldeutsche Zeitung zu Syrien

    Halle (ots) - Die Europäische Union sollte, statt sich politisch und emotional spalten zu lassen, die Nerven bewahren, zusammenrücken und ein langfristiges Ziel klar definieren: Es geht um ein Syrien, in das die geflohenen Syrer eines Tage zurückkehren können - mit erhobenem Haupt, mit neu gewonnenen beruflichen Qualifikationen, mit neu gewonnener Welterfahrung und neu gewonnenen Kontakten Für die Syrer läge darin das optimale Ende der Geschichte. Für die Europäer ...

  • 02.03.2020 – 02:00

    Sachsen-Anhalt/Wirtschaft Rohstoffsuche in Mansfelder Kupferhalden

    Halle (ots) - Im Mansfelder Land wollen Investoren wertvolle Metalle aus alten Kupferhalden gewinnen. "Wir haben uns entschlossen, einzelne Halden im Frühjahr 2020 ohne Vorgaben für die Nachnutzung zum Verkauf anzubieten", sagte Jenny Findeisen, Sprecherin der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV), welche die ...

  • 02.03.2020 – 02:00

    Sachsen-Anhalt/Energie Chemiepark Leuna investiert 145 Millionen Euro in Gaskraftwerk

    Halle (ots) - Halle - Die Chemiepark-Gesellschaft Infra-Leuna investiert in einen neuen Kraftwerksblock. "Wir erweitern ein bestehendes Kraftwerk erheblich", sagte Infra-Leuna-Geschäftsführer Christof Günther der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Montagausgabe). Geplant sei eine neue Gasturbine zu installieren und eine ältere zu modernisieren. Dafür ...

  • 01.03.2020 – 17:22

    zu Hasstiraden bei Bayern-Spiel

    Halle (ots) - Die Sitten in unserer Gesellschaft verrohen zusehends. Keine neue Erkenntnis. Die Tribünen sind nur ein weiterer Ort, wo sich Kräfte breitmachen und artikulieren, die mit den Begriffen Respekt und Anstand nichts mehr anzufangen wissen. Der Fußball hat die Tendenzen lange ignoriert - nun will er dagegen vorgehen. Man darf gespannt sein, wie die Absichtserklärung umgesetzt wird. Lob bekamen die Profis des Spiels in Hoffenheim für ihren spontanen ...

  • 01.03.2020 – 17:20

    zu Flüchtlingspolitik Erdogans

    Halle (ots) - Erdogans Kraftprobe wird keine Gewinner haben. Zu den Verlierern gehören die Migranten, die er als Druckmittel einsetzt. Aber auch die Türkei gewinnt nichts, im Gegenteil. Die ohnehin in weite Ferne gerückte Aussicht auf einen EU-Beitritt wird nun vollends zur Illusion. Pressekontakt: Mitteldeutsche Zeitung Hartmut Augustin Telefon: 0345 565 4200 ...

  • 01.03.2020 – 17:20

    zu Abkommen mit Taliban

    Halle (ots) - Mag sein, dass die Vereinbarung der USA mit den Taliban eine Perspektive eröffnet - hin zu einer Absage an den internationalen Terrorismus, weniger innerafghanische Gewalt und einem Dialog über die Zukunft des Landes. Doch Afghanistan hat jahrzehntelang nichts anderes erlebt als Krieg. Und die Taliban kontrollieren größere Teile des Territoriums, während US-Präsident Donald Trump vor der Präsidentschaftswahl im November 2020 vor allem eines signalisieren ...

  • 28.02.2020 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung zu Syrien/Türkei

    Halle (ots) - Der Schock in der Türkei sitzt tief, sie reagiert orientierungslos. Erdogan vollzieht eine Kehrtwende. Plötzlich wendet er sich wieder der Nato zu, er will den Beistand des Westens erzwingen. Dass Nato-Generalsekretär Stoltenberg eilig einen Sondergipfel einberief, kann man als Solidaritätsadresse an Ankara lesen. Vor allem aber ist es ein Beleg dafür, dass Erdogans Drohung, Geflüchtete ziehen zu ...

  • 27.02.2020 – 18:50

    Mitteldeutsche Zeitung zu Fack Ju Göhte und Markenschutz

    Halle (ots) - Dieses Urteil war nachvollziehbar. Denn die Unionmarkenverordnung schreibt fest, dass der Schutz nicht für Marken gewährt werden soll, die "gegen die öffentliche Ordnung oder gegen gute Sitten verstoßen". Tatsächlich ist die Begründung, man müsse Verbraucher - gerade Kinder - davor schützen, im Handel mit vulgären Worten konfrontiert zu werden, ja nicht von der Hand zu weisen. Trotzdem hat der EuGH ...

  • 27.02.2020 – 18:48

    Mitteldeutsche Zeitung zum Kopftuch-Urteil

    Halle (ots) - Eine Richterin ist aber nicht nur der Staat, sondern auch ein Mensch. Im Gerichtssaal wird eine Robe getragen, die signalisiert, dass die Person hinter dem Amt zurücktritt. Bei vielen anderen persönlichen Merkmalen ist dies selbstverständlich: Wenn eine Frau auf der Richterbank sitzt, ist dies kein Grund zu zweifeln, ob sie in einem Sorgerechtsstreit den Vater gerecht behandelt. Wenn ein Richter im ...

  • 27.02.2020 – 18:43

    Mitteldeutsche Zeitung zu Corona

    Halle (ots) - Das Eindämmen des Erregers bleibt das Gebot der Stunde - ebenso wie dafür zu sorgen, dass es genügend Intensiv- und Isolierzimmer in den Krankenhäusern gibt. Das erfordert ungewöhnliche Maßnahmen, aber sicher nicht gleich die Abriegelung ganzer Regionen wie in China. Es kann notwendig werden, das öffentliche Leben einzuschränken. Homeoffice und Telefonkonferenzen wären Möglichkeiten. Bald wird es auch um das Absagen von Großveranstaltungen gehen, um ...

  • 26.02.2020 – 17:41

    Mitteldeutsche Zeitung zum Coronavirus

    Halle (ots) - Die Coronaviren sind deshalb so gefährlich, weil sie länger im Umlauf sind, bevor sie sich bemerkbar machen und weil man sich gegen sie - anders als gegen Grippeviren - nicht durch eine Impfung schützen kann. Deshalb ist in diesen Tagen, in denen Krankheiten, die durch Tröpfchen übertragen werden, mehr Achtsamkeit in Sachen Hygiene gefragt. Beispielsweise sollte sich jeder öfter mal die Hände waschen. ...

  • 26.02.2020 – 17:39

    Mitteldeutsche Zeitung zu Sterbehilfe

    Halle (ots) - Es ist nicht hinnehmbar, dass Medizinern in ihrem Beruf Rechte verwehrt werden, die sie als Staatsbürger selbstverständlich genießen. Das Urteil lässt zudem ausreichend Raum, um Organisationen zu verhindern, die den Sterbewunsch von Menschen kommerziell ausnutzen. Dazu kann das Gewerbe- oder Vereinsrecht genutzt werden. Jede Form der Sterbehilfe muss streng reguliert werden, etwa durch Beratungs- und ...

  • 25.02.2020 – 18:34

    Mitteldeutsche Zeitung zur CDU

    Halle (ots) - Der Rückzug von Jens Spahn von seinen Ambitionen, selbst nach dem Parteivorsitz zu greifen, ist tatsächlich ein Akt, den der 39-Jährige zum Wohle der Partei unternimmt. Spahn weiß zudem, dass er die meiste Zeit im Bewerberfeld hat. Er kann auch in einigen Jahren noch in größere Posten aufrücken. Merz setzt nun auf volle Konfrontation mit dem konkurrierenden Team. Er stehe für Aufbruch und Erneuerung, Laschet und Spahn für Kontinuität, sagte er am ...

  • 25.02.2020 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung zur Masernimpfpflicht

    Halle (ots) - Eine Masern-Impfung ist ein Akt der Solidarität. Wer den Piks verweigert, schadet jenen, die sich nicht selbst schützen können. Etwa Neugeborene oder Menschen, die aufgrund von Vorerkrankungen nicht geimpft werden können. Das Gesetz mag den Einrichtungen nun eine Menge abverlangen. Aber Impfungen sind eine wichtige Vorsorge. Wenn dadurch eine hochansteckende Infektionskrankheit vermieden oder gar ...

  • 24.02.2020 – 18:33

    Mitteldeutsche Zeitung zu Krankenkassen

    Halle (ots) - Die Kassen fahren auf Sicht. Sie müssen jetzt die Reserven aus den Vorjahren aufzehren. Dabei streben sie an, ihre Zusatzbeiträge so lange wie möglich stabil zu halten. Aus der eigentlich von Gesundheitsminister Jens Spahn in Aussicht gestellten umfassenden Beitragsentlastung dürfte allerdings erst einmal nichts werden. Umso wichtiger wäre es, rasch über eine neue, zeitgemäße Kostenbremse ...

  • 24.02.2020 – 18:31

    Mitteldeutsche Zeitung zur CDU

    Halle (ots) - Es droht der CDU also eine Wiederauflage des Rennens von 2018, das nicht als erfolgreiches Modell bezeichnet werden kann. Friedlich wird es wohl nur dann abgehen, wenn Merz der Vortritt gelassen wird - nicht aus Überzeugung, sondern aus Angst vor dem nächsten Drama. Das aber steht ohnehin ins Haus, wenn sich die CDU nicht besinnt. Sie steht derzeit nicht für Miteinander, sondern für Gegeneinander, nicht für Kompromisssuche, sondern für Dominanzgehabe. ...

  • 23.02.2020 – 19:36

    Mitteldeutsche Zeitung zur Wahl in Hamburg

    Halle (ots) - Im Jahr vor der Bundestagswahl schütteln sich die politischen Machtverhältnisse in Deutschland kräftig durch. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Grüner oder eine Grüne der nächste Kanzler oder die nächste Kanzlerin wird, ist größer als je zuvor. Die Möglichkeit, dass auch auf Bundesebene eine Mehrheit links der Mitte entsteht, ist ebenfalls plötzlich ein realistisches Szenario. Lasst uns gut ...

  • 23.02.2020 – 19:31

    Mitteldeutsche Zeitung zu digitalen Stromzählern

    Halle (ots) - Mitteldeutsche Zeitung zu digitalen Stromzählern Ab Montag werden nun erstmals intelligente Messsysteme eingeführt. Größere Stromverbraucher erhalten digitale Stromzähler, die mit dem Netzbetreiber kommunizieren können. Der Mehrwert ist vorerst jedoch gering, die Kosten dafür hoch. Bis zu 200 Euro kosten die Zähler im Jahr, die nun eine tägliche Abfrage des Verbrauchs ermöglichen. Modelle für ...

  • 21.02.2020 – 19:04

    zu Assange

    Halle (ots) - Das Problem? Der Australier ist für viele Beobachter alles andere als ein Sympathieträger. Meistens erscheint er selbstgerecht, unnahbar und arrogant. Aber die Entscheidung darf nicht davon geleitet sein, ob man Assange mag oder nicht. Hier geht es um weitaus mehr: die Pressefreiheit. Dieser Grundpfeiler einer funktionierenden Demokratie wird gerade in Ländern wie Großbritannien oder in den USA zunehmend angegriffen. Die Enthüllungen über die US-Einsätze ...