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  • 22.05.2005 – 22:52

    Stuttgarter Nachrichten: zu NRW/Neuwahl:

    Stuttgart (ots) - Es ist der letzte, fast verzweifelt anmutende Versuch, das Heft des Handelns in den kommenden Monaten in der Hand zu behalten. Wenn Gerhard Schröder und Franz Müntefering nach dem SPD-Debakel in Nordrhein-Westfalen auf eine vorgezogene Neuwahl des Bundestags schon in diesem Herbst setzen, wollen sie damit einer zweifelnden Öffentlichkeit vorgaukeln, weiter das politische Geschehen in Deutschland zu ...

  • 22.05.2005 – 22:31

    Stuttgarter Nachrichten: Staatsrechtler von Arnim: Neuwahlen sind Kapitulation

    Stuttgart (ots) - Der Verfassungsrechtler Hans-Herbert von Arnim nennt den Vorstoß von Rot-Grün zu Neuwahlen in diesem Herbst „eine Kapitulation.“ Es sei zweifelhaft, ob diese Flucht nach vorn in einem Erfolg der Regierung enden könne, sagte er den Stuttgarter Nachrichten (Montag). Die Union dagegen sei keineswegs überfordert, sich personell ...

  • 20.05.2005 – 19:48

    Stuttgarter Nachrichten: zu: Apotheken

    Stuttgart (ots) - Für jene, die brav ihre Praxisgebühr an kranke Kassen zahlen, ist die Nachschlagaffäre ein ärgerliches Lehrstück. Es zeigt, was die Leistungserbringer immer noch zuallererst von der gesetzlichen Krankenversicherung erwarten: eine Garantie ihrer Einkommen. Sie haben noch nicht begriffen, dass auch dieses Anspruchsdenken das Solidarsystem auszehrt. Die Politik aber muss sich den Vorwurf gefallen ...

  • 19.05.2005 – 19:27

    Stuttgarter Nachrichten: zu Bahntickets bei Lidl

    Stuttgart (ots) - Für die Bahn-Kunden wird das komplizierter. Sie müssen erneut rechnen und vergleichen, ob das Angebot vom Discounter günstiger für sie ist als die bekannten Bahn-Sondertarife. Der Handymarkt zeigt, wohin dieser Trend führen kann: Nur Profis behalten noch die Übersicht über die Tarife. Die Bahn hat neue Kundenkreise angesprochen. Die Kunst ist, sie nun von den Dienstleistungen zu überzeugen. ...

  • 18.05.2005 – 19:09

    Stuttgarter Nachrichten: zu Managergehältern:

    Stuttgart (ots) - Aktionäre haben als Eigentümer eines Unternehmens das Recht, zu erfahren, was ihre höchsten Angestellten verdienen. Nur so können sie beurteilen, ob die Leistung der Manager ihre in der Regel hohen Gehälter rechtfertigt. Selbstverständlich haben auch die Mitarbeiter das Recht, zu erfahren, ob die, die ihnen nicht selten Opfer abverlangen, selbst vorbildlich handeln. ots-Originaltext: ...

  • 17.05.2005 – 19:04

    Stuttgarter Nachrichten: zu Verfassungschutzbericht:

    Stuttgart (ots) - Sich immer unverschämter produzierende Rechtsextremisten und eine wachsende Zahl von Islamisten in Deutschland sind ein gefährliches Gebräu. Der wehrhafte Staat muss deshalb Flagge zeigen – ohne reflexartig immer mehr Bürgerrechte zu beschneiden. Auf Schily wartet noch eine Menge Arbeit. ots-Originaltext: Stuttgarter Nachrichten Digitale ...

  • 16.05.2005 – 18:46

    Stuttgarter Nachrichten: zu Unternehmen / Steuern:

    Stuttgart (ots) - Auch in der Sache liegt Künast daneben. Sie will verhindern, dass Unternehmen, die im Ausland eine Dependance eröffnen, die Kosten dafür bei der Steuererklärung geltend machen. Dieser Vorstoß zeugt von politischer Naivität. Zum einen käme Rot-Grün damit wohl kaum bei der EU durch. In der Gemeinschaft der 25 gibt es faktisch kein Ausland mehr. Alles ist Binnenmarkt. Das heißt dann aber auch, ...

  • 12.05.2005 – 19:59

    Stuttgarter Nachrichten: zu EU-Verfassung:

    Stuttgart (ots) - In Deutschland kommt auf den Tisch, was in Brüssel gekocht wird. So wie bei der EU-Ost-Erweiterung. Und so wie bei der fatalen EU- Dienstleistungsrichtlinie. Man schreckt in Berlin erst auf, wenn das Kind im Brunnen liegt. So kann es mit Europa nicht weitergehen! So überstürzt und unkontrolliert im Erweiterungsprozess. So bürokratisch über die Köpfe der Menschen hinweg, so rigide gegen ihre ...

  • 10.05.2005 – 18:46

    Stuttgarter Nachrichten: zu Holocaust-Mahnmal:

    Stuttgart (ots) - Monumental wirkt diese Gedenkstätte nur von außen, in der Gesamtschau. Wer sie betritt, ist rasch mit sich allein, ohne sich verloren zu fühlen. Ganz anders als erwartet wirkt das Stelenfeld auf den einzelnen Besucher. Auch viele Gäste der Einweihungsfeier nahmen das am Dienstag erstaunt wahr. Streit, Widersprüche, Irrungen und Wirrungen standen Pate, solange das Mahnmal wurde. Sich darüber zu ...

  • 09.05.2005 – 18:51

    Stuttgarter Nachrichten: zu Steuer:

    Stuttgart (ots) - Jetzt muss Hans Eichel wieder tapfer sein. Ihm fällt in der Regierung die Rolle zu, Hiobsbotschaften von der Haushaltsfront so zu verkaufen, dass beim gemeinen Fernsehzuschauer der Eindruck entsteht, man habe alles noch irgendwie im Griff. Zu seinen stehenden Redewendungen gehört die Formulierung, der Haushalt sei „auf Kante genäht“ – was den Eindruck erwecken soll, man habe knapp, aber genau ...

  • 08.05.2005 – 19:10

    Stuttgarter Nachrichten: Kriegsende

    Stuttgart (ots) - Niemandem ist zuzumuten, dass er persönlich erfahrenes Leid vergisst. Dazu waren die Wunden, die vielen Deutschen auch noch nach dem 8. Mai zugefügt worden sind, zu tief und zu schmerzhaft. Aber über allem, was geschah, stand doch auch eine geschichtliche Folgerichtigkeit: Ein Staat, der die Welt mit Krieg überzieht, darf von den Siegern keine Schonung erwarten, und seine Bevölkerung – das lehrt ...

  • 06.05.2005 – 18:39

    Stuttgarter Nachrichten: zu 8. Mai:

    Stuttgart (ots) - Es mag sein, dass die Flut der Bilder zum Tag des Kriegsendes inzwischen auch Überdruss auslöst. Hat man das nicht alles schon viele Male gesehen, gehört, gelesen? Kann nicht endlich mal Schluss sein? Wer so fragt, verkennt die Bedeutung dieser Zeitspanne, die am 8. Mai vor 60 Jahren in die totale Kapitulation mündete. Zu Ende gingen an diesem Tag Krieg, Willkürherrschaft, systematische ...

  • 06.05.2005 – 17:01

    Stuttgarter Nachrichten: Hans-Jochen Vogel: Zur Befreiung reichten Kräfte des deutschen Widerstands nicht aus - „Gejammer und wechselseitige Vorwürfe stiften keine neue Identität“

    München/Stuttgart (ots) - Der frühere SPD-Vorsitzende Hans-Jochen Vogel hat die Kapitulation vom 8. Mai 1945 als „das Ende eines schon längst verlorenen Krieges und damit des sinnlosen Tötens und Mordens“ bezeichnet. „Zur Befreiung reichten die Kräfte des deutschen Widerstandes, deren wir gerade jetzt ...

  • 03.05.2005 – 18:48

    Stuttgarter Nachrichten: zu Türkei/Schröder:

    Stuttgart (ots) - Immer mehr spricht daher dafür, dass die Zukunft der Türkei in Europa zu beiderseitigem Nutzen nur in der privilegierten Partnerschaft liegen kann – auch wenn Schröder drei Wochen vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen (bei der rund 180 000 Türkischstämmige wählen dürfen) diese Wende nicht einmal wird andeuten können. Vielleicht aber trägt in der EU die allgemeine Ernüchterung über den ...

  • 01.05.2005 – 18:21

    Stuttgarter Nachrichten: Gewerkschaften

    Stuttgart (ots) - Gewerkschaften Die Gewerkschaften wissen auch nicht, wie sich die Globalisierung besser steuern ließe – ebensowenig wie die Politik und die Wirtschaft selbst. Denn auch Unternehmer, die in Billigmärkte ausweichen, sind letztlich Getriebene. Diese beklagenswerte Situation versperrt den Blick auf die Leistungen der Gewerkschaften. In dieser Phase der Massenentlassungen, Umstrukturierungen, des Umbaus ...

  • 28.04.2005 – 18:51

    Stuttgarter Nachrichten: Daimler/Chrysler

    Stuttgart (ots) - Das Gute vorneweg: Daimler hat seit Frühjahr 2004 auch in Deutschland Beschäftigung aufgebaut. Die meisten Geschäftsfelder laufen rund, und die Entscheidung, den neuen kleinen Geländewagen in Bremen zu bauen, ist eine gute Nachricht, von der auch die hiesigen Standorte profitieren können. Ein Unternehmen in der Krise sieht anders aus. Allerdings wird das positive Bild überdeckt vom riesigen ...

  • 27.04.2005 – 18:48

    Stuttgarter Nachrichten: Mindestlohn

    Stuttgart (ots) - Die Billiglohnkonkurrenz aus Osteuropa wird der Mindestlohn nicht abschrecken. Schon deshalb nicht, weil das Instrument nur in Branchen greift, in denen bundesweit tarifvertragliche Regelungen bestehen. Genau das ist in betroffenen Wirtschaftszweigen wie Gastronomie, Landwirtschaft oder bei den Schlachthöfen kaum der Fall. Gäbe es aber den Mindestlohn, wäre er leicht zu unterlaufen. Durch die ...

  • 26.04.2005 – 19:09

    Stuttgarter Nachrichten: zu Oettinger/Kabinett:

    Stuttgart (ots) - Die Gründe für seine Auswahl der handelnden Personen am Kabinettstisch behält Oettinger im Zweifelsfall für sich. Fachliche Qualifikation dürfte dabei aber nur ein Kriterium gewesen sein. Bei seiner Kabinettsentscheidung spielten auch viele Zwänge mit: Loyalitäten, Freundschaften, Erwartungen, regionaler Proporz, das Bemühen um Geschlossenheit vor der nächsten Landtagswahl. Die Summe dieser ...

  • 26.04.2005 – 05:00

    Stuttgarter Nachrichten: Größere Zahl von Doppel-Pass-Sündern

    Berlin/Stuttgart (ots) - In Folge des neuen Staatsbürgerschaftsrechts können nach einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten (Dienstag)weitaus mehr Deutsche das Recht auf ihren deutschen Pass verloren haben als angenommen. Nach Informationen der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung sind auch Deutsche im In- und Ausland betroffen, die seit 1. Januar 2000 während eines Auslandsaufenthalts einen zweiten Pass ...

  • 25.04.2005 – 17:53

    Stuttgarter Nachrichten: zu Fischer:

    Stuttgart (ots) - Es ist diese Verquickung von zerknirschter Verteidigung und lustvollem Angriff, die Fischer so meisterhaft beherrscht, dass es dem Ausschuss schwer fällt, Vorwürfe von Fakten und Mutmaßungen von Argumenten sauber zu trennen. Der Außenminister braut mit vielen unterschiedlichen Zutaten ein Getränk, von dem man schon bald kaum mehr weiß, woraus es eigentlich besteht. Fehlentwicklungen? Ja! ...

  • 24.04.2005 – 19:11

    Stuttgarter Nachrichten: Papst

    Stuttgart (ots) - Schon wenige Tage nach seiner Wahl spüren die Menschen, dass dieser bedeutende Theologe auch das Zeug hat zu einem großen, von den Menschen geliebten Papst. Dass er in seinen ersten Ansprachen den anderen christlichen Konfessionen und den anderen Religionen die Hand reicht, ist mehr als eine Floskel. Es ist Programm. Benedikt XVI. will für die Einheit der getrennten Christen und für den interreligiösen Dialog kämpfen und sich dabei auf Rat und Tat ...

  • 22.04.2005 – 19:38

    Stuttgarter Nachrichten: zu Rüttgers:

    Stuttgart (ots) - Wo das Wissen aufhört, fängt der Glaube an. So hat es der heilige Augustinus geschrieben. „Ich glaube, dass unser christliches Menschenbild das Richtige ist“, sagt Jürgen Rüttgers. Weil man wieder lernen müsse, dazu zu stehen, was man für wahr und was man für unwahr halte. Das aber passt nicht zu jener reißerischen Nachricht, die Michel Friedman herauskitzeln wollte. Nicht zu ...