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  • 21.07.2005 – 21:41

    Stuttgarter Nachrichten: zu Köhler/Neuwahlen:

    Stuttgart (ots) - Und jetzt? Bis hierher waren sich alle sicher, was sie wollten – der Kanzler, die Parteien, die Bevölkerung: Neuwahlen. Doch nun wird in einem kurzen Sommerwahlkampf das Gegenteil folgen: Unsicherheit. Hinter dem sicher geglaubten Wahlsieg von Schwarz-Gelb steht inzwischen ein Fragezeichen. Auch deshalb, weil viele Wähler zwar sicher waren, dass sie Neuwahlen wollen. Aber wen sie dann wählen ...

  • 20.07.2005 – 19:07

    Stuttgarter Nachrichten: zu Union/Ostdeutschland:

    Stuttgart (ots) - Es ist es falsch, in Ost und West mit zwei Strategien anzutreten. Die Spaltung in der Unions-Seele würden die Wähler nicht abnehmen. Merkel hat die Union in den letzten Jahren mit viel Mühe modernisiert. In der öffentlichen Wahrnehmung hat sie selbst nichts mehr von dem „Mädel aus dem Osten“ an sich. Dieser Reifungsprozess war notwendig, um im Westen überhaupt eine Chance zu haben. Damit hat ...

  • 19.07.2005 – 18:58

    Stuttgarter Nachrichten: zu IBM/HP:

    Stuttgart (ots) - Das hat IBM-Chef Sam Palmisano wohl bei Josef Ackermann abgeschaut: Zuerst verkündete er hervorragende Gewinnzahlen, um dann mitzuteilen, dass man wieder ein paar tausend Arbeitsplätze abbaut. Anstatt eine konkrete Strategie zu verkünden, setzen die beiden Konzerne erst einmal Horrorzahlen in die Welt und lassen ihre Beschäftigten rund um den Globus rätseln, wen es wohl trifft. Wie viele ...

  • 18.07.2005 – 18:58

    Stuttgarter Nachrichten: Im Zweifel fürs Grundgesetz

    Stuttgart (ots) - Leicht irritiert, aber unmissverständlich geben die Verfassungshüter den Abgeordneten aller Parteien zu verstehen: Ihre oftmals gedanken- und willenlose Übertragung staatlicher Souveränität nach Brüssel ist inakzeptabel. Ausdrücklich stellt das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil fest: Der EU-Haftbefehl ist als Instrument zur schnelleren Auslieferung durchaus rechtlich zu akzeptieren. ...

  • 17.07.2005 – 22:11

    Stuttgarter Nachrichten: zu PDS:

    Stuttgart (ots) - Das Wahlprogramm, das die PDS gestern verabschiedete, ist voll von leeren Verheißungen und markigen Worten. Man will das Beste, wie immer, aber das politische Rüstzeug liefern vor allem Proteste, Populismus und ideologische Selbstgewissheit. Von Pragmatismus in einer unheilen, sehr komplexen Welt keine Spur. Gleichwohl ist es eben diese Unfertigkeit einer im Wandel begriffenen Wirklichkeit, aus der die neue Linkspartei ihre Impulse bezieht. Sie lebt ...

  • 15.07.2005 – 19:11

    Stuttgarter Nachrichten: zu ARD:

    Stuttgart (ots) - Die ARD, ein käufliches System? Der erstaunte Zuschauer fragt sich völlig zu Recht: Wie kann das über Jahre aufgehen, ohne aufzufliegen? Vor allem: Wo waren die Aufsichtsgremien? Eigentlich sollen die Rundfunkräte die Programme kontrollieren, aber manchen ging es in den Sitzungen wohl nur um Schaufensterreden und das Ausfüllen des Spesenzettels. Und die ARD selbst? Wo waren in den vergangenen Jahren die sendereigenen Kontrollinstanzen? Nach den ...

  • 14.07.2005 – 19:17

    Stuttgarter Nachrichten: zu Pisa:

    Stuttgart (ots) - Keiner darf zurückbleiben, heißt die Devise beim Pisa-Sieger Finnland. An den deutschen Schulen bleiben dagegen viele zurück. „Wir haben die falschen Schüler“, klagen zu viele Lehrer – statt sich zu fragen, wie sie die Schüler mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen fördern können. Beispiele dafür gibt es im Südwesten durchaus. Die individuelle Förderung ist eines der Erfolgsgeheimnisse anderer Staaten. Ein zweites ist die Kontrolle ...

  • 14.07.2005 – 13:04

    Stuttgarter Nachrichten: Grüner Haushaltsexperte Metzger: Schröder hat Finanzminister am ausgestreckten Arm verhungern lassen – „Eichel hätte gehen müssen“

    Stuttgart (ots) - Der grüne Haushaltsexperte Oswald Metzger weißt Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die Schuld am Versagen der Konsolidierungspolitik von Finanzminister Hans Eichel zu. Metzger, der bis 2002 als haushaltspolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion mit Eichel zusammenarbeitete, sagte ...

  • 13.07.2005 – 18:55

    Stuttgarter Nachrichten: zu Hartz:

    Stuttgart (ots) - „Stuttgarter Nachrichten“ zu Hartz: Peter Hartz wird weich fallen. Zwar lautet die Botschaft, er werde keine Abfindung erhalten. Doch diese unscheinbare Formulierung ist nichts als Sprach-Design, mit dem die Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt wird. Denn Hartz wird nun wohl jahrelang fürs Nichtstun bezahlt – ein Arbeitsloser mit vollem Lohnausgleich. Und danach winkt ihm wohl eine üppige Pensionszahlung. Von solch komfortablen Regelungen ...

  • 12.07.2005 – 19:45

    Stuttgarter Nachrichten: zu Terror/London:

    Stuttgart (ots) - Die gute Nachricht: Die Attentäter von London sind tot. Sie werden keine Menschen mehr töten. Nur fünf Tage nach den Anschlägen auf das Nahverkehrssystem glauben die Fahnder, die Terroristen identifiziert zu haben. Behalten sie Recht, ist das ein ebenso großer wie überraschend schneller Erfolg, der zeigt, wie gründlich Sicherheitskräfte und Geheimdienste Daten über potenzielle Terroristen ...

  • 11.07.2005 – 18:54

    Stuttgarter Nachrichten: zu Union/Wahlprogramm:

    Stuttgart (ots) - „Stuttgarter Nachrichten“ zu Union/Wahlprogramm: Für Angela Merkel wird es jetzt ernst. Ob sie das Zeug zur Kanzlerin hat, wird nicht zuletzt daran zu erkennen sein, ob es ihr gelingt, die Union mit ihrem gewagten Programm geschlossen durch die Untiefen des Wahlkampfs zu führen. Merkels Programm suggeriert Mut zur unbequemen Entscheidung. Die Botschaft: Wer vor der Wahl Steuererhöhungen ...

  • 10.07.2005 – 18:57

    Stuttgarter Nachrichten: zu Mehrwertsteuer:

    Stuttgart (ots) - Eine höhere Mehrwertsteuer ist eine Operation am offenen Herzen der Volkswirtschaft, die unter einer chronischen Schwäche der Inlandsnachfrage leidet. Wer ausgerechnet jetzt den privaten Konsum weiter belasten will, braucht verdammt gute Argumente. Die Union hat sie nicht. Eine Erhöhung kann nur unter einer Voraussetzung überhaupt Sinn machen: Als Teil einer großen Steuerreform, in der die Steuer ...

  • 07.07.2005 – 20:16

    Stuttgarter Nachrichten: zu Terror:

    Stuttgart (ots) - Der Krieg gegen den Terror geht weiter. Das ist das eine. Die Welt braucht eine neue Ordnung, die das Ungleichgewicht zwischen Arm und Reich verringert. Das ist das andere. Dennoch: Terror ist und bleibt barbarisch und ist durch nichts zu rechtfertigen. ots-Originaltext: Stuttgarter Nachrichten Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/story.htx?firmaid=39937 Rückfragen bitte ...

  • 04.07.2005 – 19:08

    Stuttgarter Nachrichten: Ökosteuer

    Stuttgart (ots) - Wie mit dem Lineal war die Republik geteilt – hier die Tagträumer und Ökopaxe, da die soliden Rechner der Konservativen. Was hat man uns nicht alles erzählt! Die Wirtschaft geht den Bach runter, wurde gewarnt, unsere schöne Autowelt wird untergebuttert. Strom, Renten, Arbeitsplätze – alles wird unbezahlbar. Ziemlich bange konnte einem werden, sogar ein bisschen Panik kam auf. Das ist vorbei. ...

  • 01.07.2005 – 21:30

    Stuttgarter Nachrichten: zu Vertrauensfrage:

    Stuttgart (ots) - Von der Macht zu lassen, tut weh. Erst recht, wenn sich Beschönigungen verbieten. Bundeskanzler Schröder war am Freitag sogar genötigt, von den inneren Kämpfen in seiner Partei zu sprechen, von Zweifeln und Widerständen gegenüber seinem Reformkurs, so dass die Begründung für die verlorene Vertrauensabstimmung im anlaufenden Prüfverfahren einigermaßen plausibel erscheint. ...

  • 30.06.2005 – 20:25

    Stuttgarter Nachrichten: zu Straßburger Urteil:

    Stuttgart (ots) - Nach der „roten“ Enteignung gehört nun auch die „schwarze“ zu den unabänderlichen Härten der Geschichte. So hat es der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschieden. 15 Jahre nach der Wiedervereinigung ist damit ein Schlussstrich unter ein beklemmendes Kapitel deutsch-deutscher Rechtsstreitigkeiten gezogen. ots-Originaltext: Stuttgarter Nachrichten Digitale ...

  • 28.06.2005 – 19:13

    Stuttgarter Nachrichten: zu Maurer:

    Stuttgart (ots) - Ulrich Maurer verlässt die SPD, wie man ihn kennt: polternd, donnernd, mit Getöse. Der spektakuläre Austritt verschafft dem einstigen Parteichef noch einmal jene große Bühne, von der er in den vergangenen Jahren immer weiter verdrängt worden war. Es ist das letzte Kapitel einer Entfremdung, die weniger mit politischen Inhalten als mit persönlicher Gekränktheit zu tun hat. ots-Originaltext: ...

  • 27.06.2005 – 20:10

    Stuttgarter Nachrichten: zu Stoiber:

    Stuttgart (ots) - München ist ihm zwar zu eng geworden, wird spekuliert, so dass ein Superministerium in Berlin schon locken könnte. Andererseits aber treiben ihn wohl die gleichen Überlegungen um, wie weiland Franz Josef Strauß selig. Dem war erklärtermaßen egal, wer unter ihm Kanzler war – Hauptsache, er hatte Einfluss und Macht in Fülle. Gut möglich, dass in diesen Kategorien auch heute wieder gedacht wird. ...

  • 26.06.2005 – 19:48

    Stuttgarter Nachrichten: SPD/Steuerzuschlag

    Stuttgart (ots) - Stuttgarter Nachrichten zu SPD/Steuerzuschlag: Tatsächlich gibt es ein verbreitetes Unbehagen in der Bevölkerung, dass praktisch alle Reformmaßnahmen der vergangenen Jahre zu Lasten der kleinen Leute gegangen sind, ohne dass damit wirtschaftliche Erfolge einhergegangen wären. Der Vertrauensverlust der SPD rührt daher. Im neuen Wahlprogramm sollen darauf Antworten gegeben werden.Die Reichensteuer ...

  • 23.06.2005 – 19:52

    Stuttgarter Nachrichten: zu Ausländer/Bleiberecht:

    Stuttgart (ots) - Das Grundgesetz schützt zwar ausdrücklich die Familie, aber in der politischen Debatte richtet sich der Blick vielfach nur auf diejenigen Kinder und Jugendlichen, die im Rahmen der Nachzugsregelung zu uns geholt werden. Über die Mädchen und Jungen jedoch, die herausgerissen werden aus ihrem Lebensalltag und zurückmüssen in ein fremdes Land, dessen Sprache sie nicht beherrschen und von dem sie ...

  • 22.06.2005 – 21:52

    Stuttgarter Nachrichten: zu Eichel/Etat:

    Stuttgart (ots) - Das Zahlenwerk ist verfassungskonform, verkündet ein Sprecher, es werde den Stabilitätspakt erfüllen und es verzichte auf Einschnitte in irgendwelche Leistungsgesetze. Anders gesagt: Sparsam, aber freigebig tritt der Finanzminister diesmal vor das Volk. Alle Widersprüche sind auf brillante Weise aufgelöst, und die Kassen, gestern noch kränkelnd, erlauben wie aus dem Nichts wieder den urgesunden ...

  • 21.06.2005 – 19:15

    Stuttgarter Nachrichten: zu Grüne/Wahlprogramm:

    Stuttgart (ots) - Die Grünen halten in der Krise – so liest sich zumindest das Wahlprogramm – an ihrer Identität fest. Sie wollen links bleiben, aber auch Reformmotor. Das Programm scheint ein Kompromiss zwischen Sozialem und Modernem, korrigiert aber mit der „Reichensteuer“ frühere Entlastungen für Spitzenverdiener. Hier wird aus zartlinks hartlinks. Jede annähernde Solidarität mit dem Noch-Partner SPD steht ...

  • 20.06.2005 – 20:47

    Stuttgarter Nachrichten: zu Wahlprogrammen:

    Stuttgart (ots) - Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel verspricht eine „Politik aus einem Guss“ – ohne zu verraten, ob es sich dabei um einen Zucker- oder um einen Regenguss handelt. SPD-Chef Franz Müntefering setzt auf eine „Linie der Vernunft“ – als ob das für seine Partei ein neues Versprechen wäre. Dabei redet auch er um den roten Brei herum. Die Kleinen tun sich da leichter: die Grünen mit der ...

  • 19.06.2005 – 19:09

    Stuttgarter Nachrichten: zu EU:

    Stuttgart (ots) - Der Gipfel ist gescheitert. Dennoch besteht zum Schwarzmalen kein Anlass. Es wird immer klarer, dass die EU ihre Erweiterungs- Gigantomanie zu den Akten legt. Und dass sie endlich nüchtern darüber nachdenkt, wie Beziehungen – etwa zur Türkei – vertieft werden können, ohne dass es zu einer Vollmitgliedschaft kommen muss. Die EU streitet. Aber sie besinnt sich. Mit der Krise kommt die Vernunft. ots-Originaltext: Stuttgarter Nachrichten Digitale ...

  • 17.06.2005 – 18:02

    Stuttgarter Nachrichten: Stuttgarter Nachrichten zu Trapattoni:

    Stuttgart (ots) - Ciao, Sportsfreunde, willkommen Maestro! Die neue Amtssprache auf dem Cannstatter Wasen verspricht Unterhaltung auf höchstem Niveau. Fast möchte man mit dem neuen Trainer Giovanni Trapattoni ausrufen: Was erlaube sich Vau-eff-be? Auch deshalb, weil die Propheten im Fußball-Land in der Mehrheit davon ausgegangen waren, dass sich am Ende wieder ...