Folgen
Keine Story von Stuttgarter Nachrichten mehr verpassen.
Filtern
  • 23.12.2005 – 17:15

    Stuttgarter Nachrichten: Merkel / EU-Milliarden

    Stuttgart (ots) - Wie gut Angela Merkel in Brüssel verhandelt hat, ist nur noch eine Frage der Sichtweise: Die Opposition schimpft, die Koalition lobt – es verhält sich offenbar wie die Sache mit dem halbvollen Glas, das eben leider auch halbleer ist. Deutschland zahlt mehr als bisher, aber weniger als befürchtet, was – wie Regierungssprecher Steg meint – ein schönes Ergebnis ist, gemessen an den düsteren ...

  • 21.12.2005 – 22:01

    Stuttgarter Nachrichten: zu TV-Fussball-Rechte:

    Stuttgart (ots) - Es war ein Gebot der Vernunft, dass die Emissäre der Deutschen Fußball-Liga (DFL) dem selbstbewussten wie wortgewaltigen Premiere- Chef Georg Kofler die Rote Karte gezeigt haben. Der hatte zwar 20 Millionen Euro mehr geboten als Arena, im Gegenzug aber die Exklusivrechte verlangt. Der Fußball wäre samstags erst nach 22 Uhr im frei empfangbaren Programm gerollt. Doch ganz so uneigennützig, wie es ...

  • 20.12.2005 – 19:34

    Stuttgarter Nachrichten: zu Irak:

    Stuttgart (ots) - Die eindringliche Bitte des Außenministeriums an alle Deutschen im Irak, das Land als Konsequenz aus der Entführung von Susanne Osthoff zu verlassen, ist rechtlich zwar nicht bindend. Dennoch gibt sie den betroffenen Personen, Firmen und Organisationen eine klare Orientierung: Es ist ihre ganz persönliche Entscheidung, wenn sie im Irak bleiben, wenn sie familiäre Bindungen für wichtiger, negative geschäftliche Folgen für belastender oder ...

  • 19.12.2005 – 21:00

    Stuttgarter Nachrichten: zu Bush-Rede:

    Stuttgart (ots) - Bush gab sich optimistisch, aber nicht selbstsicher und überheblich. Er schob die Kritik an seiner Irak-Politik nicht barsch beiseite, sondern räumte erstmals Fehler ein und äußerte – noch überraschender – großes Verständnis für die, die den Krieg von Beginn an für einen Fehler gehalten haben. Dieser neue Ton könnte mehr sein als ein PR-Manöver. Bush sieht die Irak-Mission an einem ...

  • 18.12.2005 – 22:01

    Stuttgarter Nachrichten: zu Merkel:

    Stuttgart (ots) - Die Fakten des Finanzkompromisses sprechen eine deutliche Sprache: Die Mächtigen haben sich ihre Ausgabenwünsche und Sparappelle so lange um die Ohren gehauen, bis sie sich erschöpft auf den kleinsten gemeinsamen Nenner verständigten. Auch in den kommenden Jahren wird die EU also über 40 Prozent ihres Budgets für die Landwirtschaft und andere fragwürdige Projekte ausgeben. Jenseits dieser ...

  • 16.12.2005 – 19:42

    Stuttgarter Nachrichten: zu EU-Gipfel:

    Stuttgart (ots) - Das Hauen und Stechen um Briten-Rabatt und Bauernhilfen dürfte ein bitterer Vorgeschmack auf künftige Verteilungskämpfe sein, sollte sich der EU-Betrieb nicht eine verlässlichere eigene Finanzquelle verschaffen. Obwohl der Ruf nach einer „Europa-Steuer“ Abwehrreflexe bei allen Gegnern immer neuer Abgaben hervorruft – es könnte sinnvoll sein, bestimmte Bereiche wie den Flugverkehr oder ...

  • 15.12.2005 – 19:17

    Stuttgarter Nachrichten: zu Diäten/Baden-Württemberg:

    Stuttgart (ots) - Dem Wähler ist es egal, aus welcher Tasche seine Vertreter alimentiert werden – nur eine Steigerung hält er angesichts des allgemeinen Sparkurses für unerträglich. Kürzungen wären vielmehr nötig: Die Altersversorgung langjähriger Abgeordneter hat Ausmaße erreicht, die FDP-Fraktionschef Ulrich Noll jüngst als „traumhaft“ bezeichnete: Nach acht Jahren beträgt sie 30 Prozent der ...

  • 14.12.2005 – 19:50

    Stuttgarter Nachrichten: zu El Masri:

    Stuttgart (ots) - Zusammenarbeit ist gut, vor allem im Kampf gegen den Terrorismus. Inzwischen aber wachsen die Zweifel, ob sich die Geheimdienste hier nicht zunehmend fragwürdiger Mittel bedienen, die Rechtsstaatlichkeit und Völkerrecht unterhöhlen. Was die USA anbelangt, so gilt das sowieso. Aber auch deutsche Ermittler scheinen nicht abgeneigt zu sein, von den Erkenntnissen erzwungener Aussagen zu ...

  • 13.12.2005 – 19:05

    Stuttgarter Nachrichten: zu EU-Fernsehrichtlinie:

    Stuttgart (ots) - Schleichwerbung, neudeutsch Product Placement, dieser subtilen Form der Einflüsterung kann man nur schwer ausweichen. Gerade hier aber soll auf EU-Geheiß die Mauer zwischen Programm und Reklame gesenkt werden. Der jüngste Skandal um versteckte Werbebotschaften in Vorabendserien wäre demnächst nicht mehr der Rede wert. Zwar sollen sämtliche Sponsoren im Vor- oder Abspann aufgelistet werden und ...

  • 12.12.2005 – 17:55

    Stuttgarter Nachrichten: zu Schröder/Gasprom

    Stuttgart (ots) - Schröder hat mit seiner Entscheidung nach Ansicht vieler den Boden des guten Geschmacks verlassen. Er erweist sich und dem Ansehen der Politik einen Bärendienst, erschüttert Vertrauen und beschädigt seinen Ruf. Er wird den Vorwurf kaum entkräften können, die Gespräche und Postensondierungen mit Gasprom nicht erst nach der Bundestagswahl, sondern schon vorher – noch zum Ende seiner Amtszeit – ...

  • 11.12.2005 – 19:40

    Stuttgarter Nachrichten: zu Schröder:

    Stuttgart (ots) - Darf man wirklich alles tun, wenn es sich rechnet? Und wenn schon der eigene Ruf nichts zählt: Muss man nicht Rücksicht nehmen auf Deutschland, für das man vor kurzem noch Verantwortung trug? Geht es nach Schröder, dann lautet die laxe Antwort Nein. Für ihn ist es ganz einfach: Ich habe meinen Job gemacht, dafür wurde ich bezahlt – jetzt mache ich einen neuen. Oder auch zwei. Die hektischen ...

  • 05.12.2005 – 19:04

    Stuttgarter Nachrichten: zu CDU:

    Stuttgart (ots) - Muss die CDU, müssen Parteien überhaupt, sobald sie Einschnitte verkünden, parallel dazu immer auch soziale Streicheleinheiten verteilen, weil sie sonst Gefahr laufen, vom Wähler abgestraft zu werden? „Es fehlte die Wärme“, urteilt NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, und Angela Merkel – umgetrieben von der Kritik der Herren in der zweiten Reihe – kündigt eine Grundwertediskussion über das Menschenbild ihrer Partei und das Soziale im 21. ...

  • 04.12.2005 – 19:07

    Stuttgarter Nachrichten: zu CDU:

    Stuttgart (ots) - Der Wahlkampf sei zu kopflastig, zu wenig emotional und die Botschaft zu kompliziert, zu ökonomisch, zu wenig Herz erwärmend gewesen. Auch wenn das so nicht gesagt wird, ist das natürlich direkt gegen Merkel gerichtet. Den Einwänden käme ungleich mehr Gewicht zu, wenn die Beschwerdeführer den Mut gehabt hätten, rechtzeitig vor der Wahl Stellung zu nehmen. Doch da herrschte Burgfrieden: Wahlprogramm, Kernaussagen und Ausrichtung der Partei wurden ...

  • 03.12.2005 – 05:00

    Stuttgarter Nachrichten: Private Außenstände in Höhe von 4,5 Milliarden Euro

    Stuttgart (ots) - Bis zum Jahresende werden in Deutschland private Rechnungen in Höhe von 4,5 Milliarden Euro nicht bezahlt sein. Von dieser Summe geht nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten (Wochenende) das Statistische Bundesamt in Wiesbaden aus. Diese Summe der Außenstände beschreibt einen Höchststand: Standen Ende des Jahres 1999 noch 500 Millionen ...

  • 01.12.2005 – 19:31

    Stuttgarter Nachrichten: zu Zinserhöhung

    Stuttgart (ots) - Die erste Leitzinserhöhung seit fünf Jahren hat nur einen Vorzug: Mit Zinsspekulationen ist es erst einmal vorbei. Die Konjunktur steht nach wie vor auf schwachen Beinen, die Arbeitslosigkeit ist hoch, neue Jobs entstehen kaum. Zwar haben die hohen Öl- und Energiepreise die Inflation angeheizt. Aber sie hat sich zuletzt wieder leicht abgeschwächt. Selbst die Zentralbank sieht die Inflationsrate im ...

  • 30.11.2005 – 20:02

    Stuttgarter Nachrichten: zu Oettinger/ältere Arbeitnehmern

    Stuttgart (ots) - Der Ministerpräsident hat ein gesellschaftspolitisches Thema von höchster Wichtigkeit – die Beschäftigungssituation von Menschen über 60 – falsch intoniert: Fernab der Landeshauptstadt, holzschnittartig und ohne Fingerspitzengefühl. Das ist umso bedauerlicher, als dringend Diskussionsbedarf besteht. Die Rente mit 67, die erschreckend niedrige Beschäftigungsquote Älterer, die ...

  • 29.11.2005 – 19:29

    Stuttgarter Nachrichten: Modell von Langzeitkonten bei DaimlerChrysler ist „mausetot“

    Stuttgart (ots) - Stuttgart – Das Modell von Langzeitkonten, das DaimlerChrysler vor vier Jahren zur Flexibilisierung der Arbeitszeit und zur Eindämmung unbezahlt verfallender Überstunden eingeführt hat, ist nach Angaben aus Betriebsratskreisen „mausetot“. Nach einem Bericht der „Stuttgarter Nachrichten“ (Mittwochsausgabe) wurden in den letzten Jahren im ...

  • 29.11.2005 – 19:12

    Stuttgarter Nachrichten: zu Entführung/Irak:

    Stuttgart (ots) - Allzu sicher waren wir uns, dass dergleichen nicht passieren kann. Schließlich hat die Bundesregierung nicht viel davon gehalten, damals, als die Amerikaner in Bagdad einmarschierten. Das schien eine kleine Versicherung zu sein. Eine trügerische, wie wir jetzt wissen. Doch hätte man vorbereitet sein können. Seit langem schon ist bekannt, dass das Chaos im Irak nicht nur immer neue Terrorbanden ...

  • 28.11.2005 – 19:07

    Stuttgarter Nachrichten: Vatikan-Papier zur Homosexualität:

    Stuttgart (ots) - Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Das Vatikan-Dokument ist ein echter Fortschritt auf dem Weg zur Emanzipation von Homosexuellen in der Kirche. Denn erstmals in dieser Deutlichkeit wird durch die oberste Kirchenbehörde anerkannt, dass es schwule Priesteramtskandidaten gibt und dass sie genauso wie ihre heterosexuellen Zimmernachbarn Priester ...

  • 25.11.2005 – 19:54

    Stuttgarter Nachrichten: zu neuen Sparplänen:

    Stuttgart (ots) - Man kann – wie es die Regierung tut – sagen, die Liste habe keinen offiziellen Charakter. Sie sei nur eine Aufstellung von Möglichkeiten. Und dennoch: Diese Möglichkeiten müssen offen zur Debatte stehen. Sollte nicht „Wahrheit und Klarheit“ das Markenzeichen einer Merkel-Regierung sein? Im Wahlkampf klang es jedenfalls so. Aber der ist seit einer politischen Ewigkeit vorbei. Es stellt sich eher ...

  • 25.11.2005 – 18:09

    Stuttgarter Nachrichten: zu neuen Sparplänen:

    Stuttgart (ots) - Man kann – wie es die Regierung tut – sagen, die Liste habe keinen offiziellen Charakter. Sie sei nur eine Aufstellung von Möglichkeiten. Und dennoch: Diese Möglichkeiten müssen offen zur Debatte stehen. Sollte nicht „Wahrheit und Klarheit“ das Markenzeichen einer Merkel-Regierung sein? Im Wahlkampf klang es jedenfalls so. Aber der ist seit einer politischen Ewigkeit vorbei. Es stellt sich eher ...

  • 25.11.2005 – 13:48

    Stuttgarter Nachrichten: Gertrud Höhler: Merkel sieht Politik als technisches System - „Unionsmänner waren während CDU-Spendenaffäre feige im Hintergrund“

    Stuttgart (ots) - Die Politikberaterin Gertrud Höhler hält Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht für eine „typisch weiblich agierende Frau“. Vielmehr sehe die Naturwissenschaftlerin Merkel Politik als ein technisches System, sagte Höhler den Stuttgarter Nachrichten (Wochenende): „Sie spart Gefühle aus.“ ...

  • 24.11.2005 – 18:53

    Stuttgarter Nachrichten: Staatssekretäre

    Stuttgart (ots) - Alles was schief gehen kann, geht schief, lautet eine Erkenntnis aus Murphys Gesetzen, die sich mit Fehlerquellen in komplexen Systemen befassen. Es ist, als hätte der US-Ingenieur deutsche Ministerien zum Gegenstand seiner Feldforschungen gemacht. Dass wir neuerdings 30 Parlamentarische Staatssekretäre brauchen – davon allein fünf in den Ministerien für Wirtschaft und Arbeit – ist, gelinde ...

  • 23.11.2005 – 18:53

    Stuttgarter Nachrichten: Fleischskandal

    Stuttgart (ots) - Empörung angesichts der Praktiken ist verständlich. Ehrlich ist sie nicht. Nur wenige Verbraucher sind bereit, für ein gutes Stück Fleisch gutes Geld auszugeben. Der Deutsche knausert gerade beim Essen. Zwölf Prozent seines Einkommens sind dem Verbraucher heute seine Lebensmittel wert, in den 70er Jahren waren es 30 Prozent. Wie hoch jedoch der Preis ist, den er für Billiges zahlt, machen die ...

  • 23.11.2005 – 16:47

    Stuttgarter Nachrichten: Interview mit Peter Heesen, Vorsitzender des Beamtenbundes

    Stuttgart (ots) - STUTTGARTER NACHRICHTEN (keine Sperrfrist) – Nach Ansicht des Vorsitzenden des Deutschen Beamtenbundes (DBB), Peter Heesen, hat die große Koalition einen „echten Fehlstart“. „Der Start der neuen Bundesregierung war nicht gut“, sagte er im Gespräch mit den STUTTGARTER NACHRICHTEN (Donnerstagsausgabe). Sie setze alles aufs Spiel, was der ...

  • 22.11.2005 – 18:54

    Stuttgarter Nachrichten: zur Kanzlerin-WAhl:

    Stuttgart (ots) - Eine Frage der Ästhetik, nicht eine Frage der Stabilität der künftigen Jahre: So ordnet Außenminister Frank-Walter Steinmeier die Tatsache ein, dass Merkel die 400-Stimmen-Hürde knapp gerissen hat. Ein kluger Satz. Denn auf die erste Kanzlerin warten ganz andere Herausforderungen. „Sie werden von vielen kritisiert werden. Das sollte Sie in Ihrem Einsatz für die Erneuerung anspornen“, hat der ...