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  • 25.01.2006 – 19:08

    Stuttgarter Nachrichten: zu Palästinenser-Wahl:

    Stuttgart (ots) - Das hat man den Palästinensern kaum zugetraut: dass sie trotz der erheblichen Schwächen in ihrem Verwaltungsapparat – manche sprechen gar von Chaos – am Ende doch zu einer geordneten Wahl im Stande waren. Von größeren Zwischenfällen ist nichts bekannt, bei der Stimmabgabe herrschte beachtliche Disziplin. Die Palästinenser haben sich offensichtlich an demokratische Gepflogenheiten gewöhnt. Das ...

  • 24.01.2006 – 19:52

    Stuttgarter Nachrichten: zu Irak/Geiseln

    Stuttgart (ots) - Noch ist es völlig unklar, wer aus welchem Motiv die beiden Männer gekidnappt hat. Aber es liegt auf der Hand, dass die fahrlässige öffentliche Diskussion in Deutschland um eine möglicherweise hohe Lösegeldsumme im Fall Osthoff Nachahmer auf den Plan rufen kann. Ganz abgesehen davon, dass sie die Bundesregierung unter zusätzlichen Druck setzt, denn natürlich wird das Thema der Gleichbehandlung ...

  • 23.01.2006 – 19:22

    Stuttgarter Nachrichten: zu BND:

    Stuttgart (ots) - Ein Untersuchungsausschuss – hat es je einen gegeben, der zur Klärung wesentlich Neues beigetragen hat? – ist ein politisches Kampfinstrument. Deshalb haben sich die Grünen gegen den Ausschuss entschieden, weil Fischer sich in diesem Fall dem Vorwurf ausgeliefert sehe, Friedenspolitik mit gespaltener Zunge gepredigt zu haben. Die Grünen haben sich festgelegt: Ihnen ist es wichtiger, ihre Politik im Irak-Krieg gegen ideologische Unterstellungen ...

  • 22.01.2006 – 18:49

    Stuttgarter Nachrichten: zu U-Ausschuss

    Stuttgart (ots) - Die Grünen haben einfach keine Lust darauf, vorgeführt zu werden. Denn natürlich ist der Grund für die Vehemenz, mit der FDP-Chef Westerwelle den Ausschuss fordert, klar: Er will die grüne Außenpolitik unter Joschka Fischer vom Denkmal holen und seiner Partei im Wettstreit mit dem grünen Gegner einen strategischen Vorteil sichern. Immerhin zeigt diese erste Chance für die Opposition in ...

  • 22.01.2006 – 15:48

    Stuttgarter Nachrichten: Ströbele für BND-Untersuchungausschuss (letztes Zitat ergänzt)

    Stuttgart (ots) - Der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Fraktion, Hans-Christian Ströbele, besteht auf einen Untersuchungsausschuss zur BND-Affäre und zur Rolle der Bundesregierung im Zusammenhang mit Folterverhören der CIA auf Guantanamo und im Fall Masri/Zammar. Den Stuttgarter Nachrichten (Montag) sagte Ströbele, der Mitglied des ...

  • 19.01.2006 – 19:30

    Stuttgarter Nachrichten: zu IG Metall/Tarife:

    Stuttgart (ots) - Noch nie ist bei Tarifverhandlungen das herausgekommen, was eine der beiden Parteien gefordert hat. Allerdings schüren Forderung und Angebot auf beiden Seiten Erwartungshaltungen, die ihrerseits in die Verhandlungen hineinwirken. Die höchsten Erwartungen aber sollten der Job-Sicherheit gelten – und für die ist und bleibt ein moderater Abschluss besser als ein hoher. ots-Originaltext: Stuttgarter ...

  • 18.01.2006 – 19:29

    Stuttgarter Nachrichten: zu Rente:

    Stuttgart (ots) - Im Übrigen passt das Gesetz hervorragend zur Wohlfühl-Strategie, die die Bundesregierung für dieses Jahr als Losung ausgegeben hat. Die Konsumlaune der Bevölkerung soll möglichst nicht durch neue Hiobsbotschaften gebremst werden. Allerdings: Die Kulanz der großen Koalition hat enge Grenzen. Das Gesetz gilt nur für 2006. Rentenkürzungen sind damit in Zukunft nicht prinzipiell vom Tisch. ots-Originaltext: Stuttgarter Nachrichten Digitale ...

  • 17.01.2006 – 19:22

    Stuttgarter Nachrichten: zu Ärztestreiks:

    Stuttgart (ots) - Die Mediziner dürfen nicht nur einfordern – frei nach dem Motto: Mehr Geld muss ins System. Die Solidarversicherung, aus der sie einen Gutteil ihrer Einkünfte beziehen, hat das Recht, sie auf eine wirtschaftliche Mittelverwendung zu verpflichten. 140 Milliarden Euro geben die gesetzlichen Krankenkassen Jahr für Jahr aus. Alle Leistungserbringer, aber auch die Patienten wollen ein möglichst ...

  • 15.01.2006 – 19:44

    Stuttgarter Nachrichten: zu Kombilohn:

    Stuttgart (ots) - Bei aller Kritik an den Arbeitsmarktreformen ist ein Aspekt untergegangen. Die Ein-Euro-Jobs haben zu Unrecht einen schlechten Ruf. Insgesamt sind es 1,2 Millionen Menschen, die lieber arbeiten gehen, als auf Kosten der Allgemeinheit zu leben. Die Politik nimmt diese Erfolgsgeschichte zu wenig zur Kenntnis. So wird auch kaum gesehen, dass die Ein-Euro-Jobs im Grunde nichts anderes als Kombilöhne ...

  • 12.01.2006 – 18:41

    Stuttgarter Nachrichten: zu Löhne/Firmengewinne:

    Stuttgart (ots) - Die strikte Trennung zwischen Arbeit und Kapital ist längst aufgehoben. Viele Arbeitnehmer haben heute einen beträchtlichen Bestand an Aktien und Fondsanteilen – entsprechend hoch sind ihre Kapitaleinkünfte. Die steigenden Unternehmensgewinne und Vermögenseinkommen füllen daher nicht nur zigarrenschmauchenden Kapitalisten die Tasche, sondern auch dem kleinen Arbeitnehmer. Richtig ist allerdings ...

  • 11.01.2006 – 18:46

    Stuttgarter Nachrichten: zu Vogelgrippe:

    Stuttgart (ots) - Nicht nur die Gesundheit der Menschen, auch das Vertrauen in die hiesige Geflügelwirtschaft ist bedroht. Noch vertrauen die Kunden der Ware aus deutschen Landen. Doch wie schnell mit dem ersten Erkrankungsfall die Stimmung umschlagen kann, das hat das Lehrstück Rinderwahn gezeigt. Die wichtigste Maßnahme bleibt die strenge Kontrolle an den Grenzen – in Last- und Personenwagen sowie auf Flughäfen ...

  • 10.01.2006 – 19:48

    Stuttgarter Nachrichten: zu WM/Stadien/Sicherheit:

    Stuttgart (ots) - Franz Beckenbauer begibt sich wieder einmal auf die Flucht vor der eigenen Verantwortung, wenn er die Sicherheitsbedenken der Warentester abtut als Hirngespinst einiger Wichtigtuer, die ein wenig vom Glanz der WM auf sich lenken wollen. Das WM-OK und die Verantwortlichen in den Städten sollten sich sachlich mit der Kritik auseinander setzen und eventuelle Verbesserungen ermöglichen. Denn nichts ...

  • 09.01.2006 – 19:18

    Stuttgarter Nachrichten: zu Kabinettsklausur:

    Stuttgart (ots) - Besonders die Stammwähler der Union werden mit Erstaunen und wohl auch mit gewisser Beklemmung sehen, wie Merkel eine Bastion christdemokratischen Denkens nach der anderen räumt. Für all das gibt es eine unter pragmatischen Gesichtspunkten hinreichende Erklärung. Eine große Koalition kann schnell instabil werden. Also tut man prinzipiell immer gut daran, den Partner zu pflegen. Aber Merkel wird ...

  • 08.01.2006 – 19:09

    Stuttgarter Nachrichten: Merkel Guantanamo

    Stuttgart (ots) - In der Tat könnte in der US-Regierung die Hoffnung gehegt werden, nach dem störend-störrischen Gerhard Schröder könnte sich Deutschland wieder zu einem harmlos pflegeleichten Partner zurückentwickeln. Dafür genau steht Merkel aber nicht zur Verfügung. Es gehört zu den ironischen Seiten des Machtwechsels, dass die Union und ihre Kanzlerin zwar Schröders Irak-Politik nicht teilten, mit einigen ...

  • 06.01.2006 – 20:46

    Stuttgarter Nachrichten: Scharon

    Stuttgart (ots) - Keine Frage, Scharon hat der israelischen Politik seinen Stempel aufgedrückt – er war clever, schlitzohrig, oft auch rüpelhaft und hartleibig. Aber durch seine Standfestigkeit konnte er viele Sympathien gewinnen. Mit seiner neuen Partei Kadima hätte er gute Chancen gehabt, sein Amt als Ministerpräsident zu behalten und sein Lebenswerk fortzusetzen. Nun steht Israel wieder vor einer Periode der Selbstfindung. Die Frage der Nachfolge ist völlig ...

  • 04.01.2006 – 18:45

    Stuttgarter Nachrichten: zu Gasstreit Russland/Ukraine:

    Stuttgart (ots) - Es ist die russische Großmachtattitüde, die im Pipelinepoker zu spüren war. Früher verfügte der Kreml über ein tödliches Arsenal atomarer und konventioneller Waffen. Dann stürzte das Wettrüsten das Riesenreich in den Ruin. Der Supermachtstatus war dahin. Heute nun meldet Russland sich auf der ganz großen Weltbühne zurück. Und dieses Mal ziert nicht eine Mittelstreckenrakete, sondern ein ...

  • 03.01.2006 – 19:05

    Stuttgarter Nachrichten: zu Unglück/Eisporthalle:

    Stuttgart (ots) - Wer trägt Mitschuld am Tod der vielen Menschen? Statt rasche und lückenlose Aufklärung anzukündigen, flüchtet sich der Bad Reichenhaller Bürgermeister Wolfgang Heitmeier vor allem in die Behauptung, es habe keine Anhaltspunkte für Sicherheitsmängel an der Eishalle gegeben. Warum die Sanierung der Halle mehrfach Thema im Stadtrat war – für Stellungnahmen ist niemand erreichbar. Jetzt ...

  • 02.01.2006 – 22:10

    Stuttgarter Nachrichten: Offenlegung der Bezüge von Kassenmanagen

    Stuttgart (ots) - Wenn es Ausreißer nach dem Willen der Aufsichtsbehörden künftig nicht mehr geben soll, so gehört der guten Ordnung halber erwähnt: Es war auch die auf 16 Länderministerien und ein Bundesamt großzügig verteilte Krankenkassenaufsicht, die es den schwarzen Schafen unter den Kassenchefs ziemlich leicht gemacht hat. Denn jede Behörde verfuhr ...

  • 01.01.2006 – 20:03

    Stuttgarter Nachrichten: zu Gas:

    Stuttgart (ots) - Auch wenn die Chancen für einen glimpflichen Ausgang also nicht schlecht stehen, dürfen wir eine Lektion des Energiepokers nicht verdrängen: Deutschland muss ein Interesse daran haben, dass seine Rohstofflieferanten in ein solches Netz gegenseitiger Abhängigkeit eingebunden sind. Wie sich jetzt zeigt, hält dieses eng verflochtene System von unterschiedlichen Interessen die beiden Kontrahenten von Alleingängen ab. Vor diesem Hintergrund bekommt aber ...

  • 30.12.2005 – 19:19

    Stuttgarter Nachrichten: zu Kindesmissbrauch:

    Stuttgart (ots) - Fast jede Lebensäußerung in diesem Land unterliegt behördlicher Reglementierung und Aufsicht. Kinder in die Welt setzen aber darf jeder. Und sind sie erst da, kümmert das niemanden mehr. Es ist an der Zeit, diese Unkultur des Wegschauens zu beenden. Erste Vorschläge sind unterbreitet. Sie zielen auf mehr staatliche Einflussnahme. Ein zentrales Argument dagegen lautet, dass Elternliebe sich nicht ...

  • 29.12.2005 – 19:03

    Stuttgarter Nachrichten: zu Energiepreise/EnBW:

    Stuttgart (ots) - Das Dilemma bleibt: Es ist nicht nachvollziehbar, ob die Kalkulation der Versorger tatsächlich nur die erhöhten Bezugskosten eins zu eins weiterreicht. Die Berechnung bleibt entweder geheim – wie bei EnBW – oder sie ist schwer bis gar nicht nachvollziehbar – wie bei Eon. Angeblich wollen sich die Konzerne von der Konkurrenz nicht in die Bücher schauen lassen. Welch fadenscheinige Begründung! ...

  • 28.12.2005 – 19:05

    Stuttgarter Nachrichten: zu Daimler/MTU:

    Stuttgart (ots) - Zwar gilt an der Börse die Konzentration auf ein Geschäftsfeld als schick. Doch dadurch wächst die Abhängigkeit vom Auto. Gerade die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass bei Einbrüchen wie etwa bei Mercedes die Erträge der profitablen Nicht-Auto-Aktivitäten der Bilanz auch gut tun. So ganz wird man den Eindruck nicht los, dass mit den Erlösen aus dem Ausverkauf die Defizite im ...

  • 27.12.2005 – 19:15

    Stuttgarter Nachrichten: zu Osthoff:

    Stuttgart (ots) - Es soll hier nicht am Idealismus der 43-Jährigen gezweifelt werden. Sie hat das Elend im Irak gesehen und sie hat versucht, zu helfen. Spätestens seit der Entführung aber müsste ihr klar geworden sein, dass der Wunsch, helfen zu wollen, inzwischen lebensgefährlich ist. Einmal ist ihr das Leben zurückgegeben worden. Die Entführer waren nett, hören wir. Hier redet eine Frau, die offenbar noch ...

  • 26.12.2005 – 18:43

    Stuttgarter Nachrichten: zu Finanzen/Ostländer:

    Stuttgart (ots) - Ganz augenscheinlich ist im Osten in den vergangenen 15 Jahren eine Mentalität herangewachsen, die unentwegt nach Alimentierung und Privilegierung ruft, als wäre es das Selbstverständlichste von der Welt. Die Argumente dabei sind immer die gleichen: wirtschaftliche Nöte, Arbeitslosigkeit, Strukturschwäche. Nicht erwähnt wird hingegen, dass Ostdeutschland heute die modernste Infrastruktur der ...