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  • 26.05.2009 – 19:48

    Stuttgarter Nachrichten: Die Kaufhaus-Krise

    Stuttgart (ots) - Das Warenhaus steckt in der Strukturkrise. Früher konnten die Kathedralen des Konsums viel Publikum anziehen. Heute ist der Lack ab, klangvolle Namen wie Horten und Kaufhalle sind längst aus den Fußgängerzonen verschwunden. Abgesehen von wenigen edlen Adressen verströmen viele Warenhäuser den Charme überdimensionierter Tante-Emma-Läden. Der Kunde ist auf die grüne Wiese abgewandert, wo ...

  • 25.05.2009 – 18:22

    Stuttgarter Nachrichten: zu Nordkorea

    Stuttgart (ots) - Nordkorea liegt zwar weit weg, doch was dort vor sich geht, kann uns nicht kalt lassen. Einige mit Komplexen beladene Machthaber spielen dort mit atomarem Feuer - eine alarmierende Nachricht, die die ganze Welt aufrütteln muss. Es gibt Experten, die sagen, dass es der Führung in Pjöngjang um Lebensmittel und Energie geht. Das wäre eine Erklärung, die man noch einigermaßen nachvollziehen ...

  • 24.05.2009 – 18:47

    Stuttgarter Nachrichten: zu Köhler

    Stuttgart (ots) - Habemus Köhler, und die Republik tanzt auf der Straße. Wenigstens in Berlin. Über 750 000 Menschen haben zwischen Brandenburger Tor und Kleinem Stern den 60. Geburtstag der Bundesrepublik gefeiert. Eine Loveparade fürs Grundgesetz. Mit viel Information, aber mit noch mehr Kultur und Unterhaltung. Manche Demokratien brauchen noch immer Militärparaden, wenn's patriotisch wird - Berlin freute ...

  • 22.05.2009 – 18:57

    Stuttgarter Nachrichten: zu Ohnesorg

    Stuttgart (ots) - Auch nach über 40 Jahren bleibt der Tod von Benno Ohnesorg rätselhaft. Schon das ist - angesichts der weitreichenden politischen Folgen für die Bundesrepublik Deutschland - irritierend. Zuerst lautete die Polizei-Version zu den Todesumständen Schädelbasisbruch, dann Querschläger, zuletzt Notwehr. Und so rätseln wir weiter. Was wäre aus dieser Republik ohne den langen Arm der Stasi ...

  • 21.05.2009 – 19:43

    Stuttgarter Nachrichten: zu vereitelten Terroranschlägen:

    Stuttgart (ots) - Nachrichten von vereitelten Terroranschlägen lösen immer gemischte Gefühle aus: Erleichterung einerseits, denn es ist ja Schlimmes verhindert worden. Angst aber auch, denn die Nachricht ruft schreckliche Erinnerungen wach und zeigt, dass sich immer neuer Wahnsinnige finden, die der Hass zur Bluttat treibt. Zum Gefühlsmix gehört die Freude über den Erfolg der Ermittler, aber auch die böse ...

  • 19.05.2009 – 21:36

    Stuttgarter Nachrichten: zum evangelischen Kirchentag

    Stuttgart (ots) - Erfreulich ist, dass der Kirchentag jung geblieben ist - rund 40 Prozent der Teilnehmer sind unter 30 Jahren. Das ist ein Hoffnungsschimmer für die Evangelische Kirche, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten viele Mitglieder verloren hat. Sie muss neue Wege finden, den Glauben in einer säkularisierten Welt weiterzugeben, und für Suchende Angebote machen, die langfristig tragen. Denn Glaube ...

  • 18.05.2009 – 23:25

    Stuttgarter Nachrichten: zur Armutsstatistik

    Stuttgart (ots) - Zu geringe Einkommen lassen sich aber nicht dadurch beseitigen, dass der Staat immer mehr Geld umverteilt, sondern lediglich dadurch, dass Jobs gehalten und möglichst neu geschaffen werden. Dies wird auch im Südwesten immer schwieriger. Will der Verband Armut wirklich bekämpfen, darf er Konjunkturprogramme nicht verteufeln. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim ...

  • 17.05.2009 – 20:40

    Stuttgarter Nachrichten: zum Machtkampf zwischen Porsche und VW

    Stuttgart (ots) - Für Stuttgart kommt es nun darauf an, doch noch eine Lösung zu finden, bei der man sich zumindest auf Augenhöhe begegnet. Dabei wäre politische Rückendeckung hilfreich. Es ist bezeichnend, dass Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff den Ton angibt, sein baden-württembergischer Amtskollege Günther Oettinger aber nicht einmal versucht, zumindest ...

  • 15.05.2009 – 23:26

    Stuttgarter Nachrichten: Westerwelle

    Stuttgart (ots) - Die Frage aller Fragen lautet: Geht die FDP unter allen Umständen in die Opposition, wenn es für Schwarz-Gelb nicht reicht? Es wäre die vierte Wahlperiode ohne Gestaltungsmöglichkeiten in Folge. Das ist für eine sich als staatstragend empfindende Partei nur schwer zu ertragen. Eine Alternative könnte der Versuch sein, mit der SPD und den Grünen ein neuartiges, störungsanfälliges ...

  • 13.05.2009 – 23:35

    Stuttgarter Nachrichten: zur Verschärfung des Waffenrechts

    Stuttgart (ots) - Die Koalition verbietet den privaten Waffenbesitz aus einem einzigen Grund nicht: Weil eine zentrale Lagerung von Schusswaffen ein gigantischer Aufwand ist. Damit kapituliert die Politik vor dem Problem. Wozu, um Himmels willen, muss jemand tödliche Waffen zu Hause lagern? Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - ...

  • 12.05.2009 – 18:45

    Stuttgarter Nachrichten: zu Demjanjuk

    Stuttgart (ots) - Das Urteil kann Rechtsfrieden schaffen, indem es einen quälenden Schwebezustand beendet. Deshalb brauchen wir ein Urteil. Dass es angemessene Sühne bedeuten kann, wird man angesichts des Alters des Angeklagten nicht glauben. Das Urteil ist das wichtige. Ob es wirklich noch sinnvoll ist, an einem dann 90-jährigen das "lebenslänglich" zu vollstrecken, ist eine andere ...

  • 12.05.2009 – 00:21

    Stuttgarter Nachrichten: Zinsen

    Stuttgart (ots) - Kaum verkündet die Europäische Zentralbank beim Leitzins ein neues Rekordtief, da erklärt der Bankenverband, dass die Zinsen auf Kredite wieder steigen. Erst die Bilanz, dann der Bürger. Manche Bank sieht die Finanzkrise offenbar als Chance, den Verbraucher gleich mehrfach abzuzocken. Mit Marktwirtschaft hat das nichts zu tun. Denn zu ihr gehört, dass die Akteure die Folgen ihrer Aktionen tragen und sich vernünftig verhalten. Die Banken aber ...

  • 12.05.2009 – 00:21

    Stuttgarter Nachrichten: Zinsen

    Stuttgart (ots) - Kaum verkündet die Europäische Zentralbank beim Leitzins ein neues Rekordtief, da erklärt der Bankenverband, dass die Zinsen auf Kredite wieder steigen. Erst die Bilanz, dann der Bürger. Manche Bank sieht die Finanzkrise offenbar als Chance, den Verbraucher gleich mehrfach abzuzocken. Mit Marktwirtschaft hat das nichts zu tun. Denn zu ihr gehört, dass die Akteure die Folgen ihrer Aktionen tragen und sich vernünftig verhalten. Die Banken aber ...

  • 10.05.2009 – 18:57

    Stuttgarter Nachrichten: zu Grüne:

    Stuttgart (ots) - Farbe bekennen müssen die Grünen ohnehin erst nach der Wahl: Wenn es zählt; wenn wieder ein Parteitag entscheidet, ob die Grünen regieren und opponieren sollen. Bis dahin aber wird jeder Richtungsstreit vermieden - erst recht jener, dem sich die Partei endlich auch auf Bundesebene stellen muss: Wie halten es die Alternativen mit der Union? Auf kommunaler Ebene und in Hamburg hat sich die ...

  • 08.05.2009 – 21:45

    Stuttgarter Nachrichten: zu Jaschinski:

    Stuttgart (ots) - Mit ihrem öffentlichen Alleingang kontra Jaschinski ließen die Liberalen Oettinger in eine Falle laufen. Die Südwest-FDP kann sich Oettingers Rache gewiss sein. Schon bald könnte sich Berlin wünschen, dass ein Flächenland Schwarz-Grün ausprobiert. Der nächste Verlierer wird Gelb tragen. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - ...

  • 07.05.2009 – 21:53

    Stuttgarter Nachrichten: zu Steinbrück

    Stuttgart (ots) - Der Minister pöbelt mit Kalkül. Er weiß, dass wegen der Finanzkrise die Gelegenheit günstig ist, auf internationaler Ebene bei der Bekämpfung der Steuerhinterziehung Erfolge zu erzielen. Er provoziert, damit dieses historisch einmalig weit geöffnete Fenster nicht schon wieder zuschlägt. Durchaus legitim ist, dass er dabei auch wahltaktisch denkt. Die SPD will gerade jetzt damit ...

  • 06.05.2009 – 22:17

    Stuttgarter Nachrichten: zur geplanten Fusion von VW und Porsche

    Stuttgart (ots) - Gewiss, die Familieneigentümer, die bei Porsche das Sagen haben, gaben sich redlich Mühe, nicht den Eindruck zu erwecken, dass Porsche zum zehnten Rad am Wagen des Volkswagen-Konzerns wird. Doch zwischen den Zeilen ist deutlich zu erkennen, dass nur noch Reste von der Unabhängigkeit von Porsche übrigbleiben werden. Die "Eigenständigkeit ...

  • 04.05.2009 – 20:53

    Stuttgarter Nachrichten: zu Kommasaufen

    Stuttgart (ots) - Wer sich in diesen Wochen bei Stadt- und Dorffesten umsieht, kann leicht erkennen, wie es so weit kommen konnte: Erwachsenes Kampftrinken ist gesellschaftsfähig. Der Nachwuchs spielt mit der Unerbittlichkeit der Jugend nur nach, was volljährigen Vorbildern selbstverständlich erscheint. Deshalb: Es geht um unser aller Umgang mit Alkohol. Nur die Exzesse von jugendlichen anzuprangern, ist ...

  • 03.05.2009 – 18:39

    Stuttgarter Nachrichten: zu Steuer/Merkel:

    Stuttgart (ots) - Ehrlich währt am längsten. Ja, das gilt auch für Parteien im Wahl. Erst recht, wenn es ums hart verdiente Geld der Bürger geht. Wer jetzt also Steuersenkungen verspricht, obwohl er in der kommenden Legislaturperiode möglicherweise 300 Milliarden Euro Steuerausfällen und eine Rekordverschuldung nach der anderen einkalkulieren muss, sollte wissen: Mit Speck fängt man Mäuse, aber keine ...

  • 01.05.2009 – 19:41

    Stuttgarter Nachrichten: zu Afghanistan:

    Stuttgart (ots) - Auf die Bundesregierung kommen schwere Zeiten zu: Sie hat den Wählern den Sinn der Mission bis heute weder ehrlich noch hinreichend erklärt. Umso schwerer wird es für die Deutschen, das Sterben ihrer vom Parlament entsendeten Soldaten auszuhalten. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - ...

  • 29.04.2009 – 20:26

    Stuttgarter Nachrichten: zu Schweinegrippe

    Stuttgart (ots) - Niemand kann bisher zur Infektions- und Sterberate der Schweinegrippe Verlässliches sagen. Eines aber ist sicher: Die Epidemie trifft uns nicht unvorbereitet. Die Aufmerksamkeit ist geweckt. Es gibt ein, trotz aller Klagen, gut funktionierendes Gesundheitssystem - und es gibt wirksame Medikamente. Aller Aufgeregtheit zum Trotz, die apokalyptischen Reiter stehen nicht vor der ...

  • 27.04.2009 – 19:55

    Stuttgarter Nachrichten: zu Klinsmann

    Stuttgart (ots) - Eigentlich haben sie sich in München nur halbherzig auf dieses Projekt eingelassen. Die originellen Angebote in dem neu gebauten und drei Millionen Euro teuren Sportleistungszentrum nach amerikanischem Vorbild wurden nie richtig angenommen. Die Stars schwänzten das Fortbildungsprogramm - ohne Konsequenzen. Vielleicht aus Bequemlichkeit, ganz sicher aus Ignoranz. Ein bekannter Reflex im ...

  • 26.04.2009 – 19:00

    Stuttgarter Nachrichten: zur Schweinegrippe

    Stuttgart (ots) - Das neuen Grippe-Virus muss man ernst nehmen. Seit Jahren warnen Gesundheitsexperten vor der größer werdenden Wahrscheinlichkeit, dass mutierte Erreger von Tieren auf den Menschen überspringen und Pandemien auslösen können. Nur muss man die gegenwärtige Ruhe weiter bewahren: Die Regierung sollte prüfen, ob alle Vorsorgemaßnahmen getroffen sind, mit Reisen in die betroffenen Gebiete mag ...

  • 24.04.2009 – 19:40

    Stuttgarter Nachrichten: zu Gesine Schwan

    Stuttgart (ots) - Ganz offensichtlich wollen die Deutschen am 23. Mai keine Wahl nach Parteibuch, sondern nach Format. 76 Prozent plädieren für eine zweite Amtszeit Köhlers, nur neun Prozent wollen Gesine Schwan. Selbst in ihrer Partei, deren Herz sie als Kandidatin nie richtig erobern konnte, kommt Schwan nur noch auf 16 Prozent Unterstützung. Sie hat es sich selbst zuzuschreiben. Zu flott, zu laut, zu ...

  • 22.04.2009 – 18:28

    Stuttgarter Nachrichten: zu den Warnungen vor sozialen Unruhen

    Stuttgart (ots) - Wer jetzt über mögliche soziale Unruhen schwadroniert, zündelt. Sommer schürt Angst, schließt Massenentlassungen nicht aus und drängt die Bundesregierung zu einem dritten, voreiligen Konjunkturpaket, um Jobs zu sichern. Würth gefällt sich als Schrauben-Kassandra und verlangt, der Staat müsse sich "mit allen Mitteln gegen die Krise stellen, um die Unternehmen über die Hürden ...

  • 21.04.2009 – 18:37

    Stuttgarter Nachrichten: zur Wirtschaftskrise

    Stuttgart (ots) - Die Politik wird auf Dauer nicht mit immer neuen Milliarden in der Hinterhand den Reparatur-Manager im System spielen können. Die Rettungsschirme müssen möglichst bald zugeklappt werden. Der Einfluss des Staates sollte sich bald wieder darauf beschränken, die richtigen Rahmenbedingungen für vernünftiges Wirtschaften zu schaffen. Seitdem überall Krise ist, liegen die Baustellen bei den ...

  • 20.04.2009 – 18:33

    Stuttgarter Nachrichten: zur Wirtschaftskrise

    Stuttgart (ots) - Noch immer weiß niemand, wie viele Billionen zweifelhafter Wertpapiere in den Bilanzen großer Banken schlummern. Darüber dürfen auch die überraschend guten Zahlen nicht hinwegtäuschen, die große amerikanische Banken jetzt vorgelegt haben. Gleichwohl mehren sich die Zeichen dafür, dass die Krise in absehbarer Zeit auch einmal ein Ende finden wird, und sie kommen von beiden Seiten des ...

  • 19.04.2009 – 19:09

    Stuttgarter Nachrichten: zu Steinmeier

    Stuttgart (ots) - Furios tritt er auf, der SPD-Spitzenkandidat bei der Vorstellung seines Regierungsprogramms. Jetzt geht's los, ist die Botschaft von Frank-Walter Steinmeier, der allerdings versöhnen muss mit enttäuschten Hoffnungen: Er verspricht keine Steuersenkungen. Und dass sich Steinmeier die Vermögensteuer verkneift, ist keineswegs ein Zugeständnis an die Superreichen, sondern mehr seiner Sorge ...

  • 17.04.2009 – 20:37

    Stuttgarter Nachrichten: zu SPD/Steuern

    Stuttgart (ots) - Richtig warmgeworden sind Kandidat und Partei immer noch nicht. Schon muss der Außenminister seine Leuten ermahnen, er wolle nicht "als Kandidat der Steuererhöhungen laufen". Jetzt wirbt Steinmeier für einen halbgaren Lohnsteuerbonus, einen höheren Spitzensteuer- und einen niedrigeren Eingangssteuersatz, für eine Börsenumsatzsteuer, den uneingeschränkten Solidarpakt bis 2019, eine ...

  • 16.04.2009 – 21:52

    Stuttgarter Nachrichten: zum 300-Euro-Bonus für Steuererklärungen

    Stuttgart (ots) - Bei dem Steuerbonus handelt es sich um ein durchsichtiges wahltaktisches Manöver. Der traditionellen SPD-Klientel, Gering- und Durchschnittsverdienern, soll einmal mehr das Gefühl vermittelt werden: "die machen was für uns". Dabei ist noch lange nicht garantiert, dass auch alle Steuerpflichtigen mit dem vermeintlichen Schnäppchen besser ...