Folgen
Keine Story von Stuttgarter Nachrichten mehr verpassen.
Filtern
  • 27.12.2010 – 19:12

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Zwei-Bett-Zimmer für gesetzlich Versicherte

    Stuttgart (ots) - Schon jetzt schreibt jede zweite Klinik im Südwesten rote Zahlen. Das Land gibt seit Jahren zu wenig Investitionsmittel, wodurch ein Investitionsstau von rund einer Milliarde Euro aufgelaufen ist. Wird das Zwei-Bett-Zimmer Pflicht, müssten die Krankenhäuser den Umbau also aus eigener Tasche finanzieren und dafür anderswo sparen, im Zweifel am ...

  • 26.12.2010 – 17:24

    Stuttgarter Nachrichten: Ballack/Löw

    Stuttgart (ots) - Auch wenn die Jungfüchse aufblühten, weil der lange Schatten des alten Fuchses verschwand, warum sollte sich Bundestrainer Löw die Option Ballack nicht offen halten? Die frohe Botschaft wird dem 34jährigen Ex-Kapitän Mut machen, sich für sein Comeback zu schinden. Ob er im fortgeschrittenen Fußballalter noch einmal zu alter Form aufläuft und in die Nationalelf berufen wird, steht ohnehin in den ...

  • 23.12.2010 – 21:38

    Stuttgarter Nachrichten: Weihnachtsansprache

    Stuttgart (ots) - Köhlers Nachfolger hat die Weihnachtsansprache reformiert: Christian Wulff sitzt nicht mehr am Schreibtisch. Er redet im Stehen und zu geladenen Gästen. Quotenmann Wulff gibt alles, um unser Moderator zu sein. Die Kost, die er dabei serviert, ist inhaltlich fast noch leichter verdaulich als die von Köhler. Angesichts des schweren Essens, das viele von uns zu Weihnachten bekommen, passt das schon. Wenn ...

  • 22.12.2010 – 19:04

    Stuttgarter Nachrichten: Schlossgarten-Einsatz

    Stuttgart (ots) - Stumpf hat die falsche Wahl getroffen. Er hätte zum Rückzug blasen müssen. Mag sein, dass er vom Umstand, dass Mappus sich tags zuvor darüber informiert hatte, unter Druck gesetzt fühlte. Doch ist es verwerflich, wenn der sich vor einem so heiklen Einsatz ein Lagebild verschafft? Es ist glaubhaft, wenn ranghohe Polizisten sagen, der Regierungschef hätte auch einen späteren Termin akzeptiert. Man ...

  • 21.12.2010 – 20:05

    Stuttgarter Nachrichten: FDP

    Stuttgart (ots) - Es wird kein Zurück mehr geben zur Vor-Westerwelle-Ära, weder inhaltlich, noch personell. Die gestern gezielt gestreuten Gerüchte um Gesundheitsminister Rösler und Generalsekretär Lindner bezwecken vor allem eines: Sollte Westerwelle stürzen, stehen diejenigen bereit, die unter und durch ihn groß geworden sind. Brüderle muss also mit erheblichem Widerstand rechnen. Westerwelle wiederum könnte sich als Außenminister halten. Noch kämpft er um ...

  • 20.12.2010 – 19:27

    Stuttgarter Nachrichten: Seehofer in Prag

    Stuttgart (ots) - Der Abtransport von Menschen in Viehwaggons, der Massentod von Flüchtlingen, der Raub von deutschem Eigentum lösen Betroffenheit aus. Aber die Benesch-Dekrete interessieren die Tschechen nicht mehr, über sie ist nach allgemeinem Empfinden die Zeit hinweggegangen. Eine ganz normale Entwicklung, die die Vertriebenen-Verbände nicht als verwerflich brandmarken sollten. Was die Seehofer-Visite für das ...

  • 19.12.2010 – 19:40

    Stuttgarter Nachrichten: Leitartikel zu Kulturhauptstadt Ruhr:

    Stuttgart (ots) - "Kulturhauptstadt Ruhr 2010 - das war ein Experiment. Und es verdient Fortführungen - überall. Weil die Kultur als ein für viele Menschen noch immer fremder Begriff die Kraft hat, eine Plattform zu bieten, auf der man sich ausprobieren kann, auf der sich aus dem Respekt für den anderen Besonderes entwickeln kann: grenzüberschreitende Dynamik. ...

  • 17.12.2010 – 19:30

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Wort des Jahres

    Stuttgart (ots) - Einen Begriff, den nur Eingeweihte kennen, zum Wort des Jahres zu wählen, ist doof. Und doch könnte die Wahl auch lehrreich sein. Plötzlich will keiner mehr ein "Wutbürger" sein. Alle sind sie schon immer nur an der Sache interessiert. Das ist gerade in Baden-Württemberg schön zu hören nach all den Trillerpfeifen und "Lügenpack"-Rufen in diesem Jahr. (...) Demokratie erfordert aber ...

  • 16.12.2010 – 19:20

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Westerwelle

    Stuttgart (ots) - Die FDP wird sich festlegen müssen: stürzen oder stützen; durch dick und dünn oder vom Dicken ins Dünne; bemühte Langeweile oder politisches Vabanquespiel. Wer aus der Spitze wirft den ersten Stein? Während Hinterbänkler zetern und Wahlkämpfer zittern, merkt die FDP wieder einmal, dass ihre Erfolge eine Laune der Zeit sind, ihre Misserfolge dagegen ein Beleg eigener Schwäche. Westerwelle hat ...

  • 15.12.2010 – 21:15

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur IHK-Studie

    Stuttgart (ots) - Nun ist die Politik nicht für das gesamte Wirtschaftsgeschehen zuständig - sehr wohl aber für die Bedingungen, unter denen Firmen arbeiten. Viele Menschen, die in die Region Stuttgart ziehen, klagen zum Beispiel über die schlechten Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Die geringe Zahl von berufstätigen Frauen zeigt einen deutlichen Nachholbedarf. Die Region ist in vielem spitze - damit sie es bleibt, ...

  • 14.12.2010 – 00:31

    Stuttgarter Nachrichten: Kosovo

    Stuttgart (ots) - Eine korrupte und untätige Regierung, die auf eine desolate Opposition stößt, beide angetrieben von radikalen Aktivisten einer nationalistischen Protestpartei - dabei kann nichts Produktives herauskommen. Nur allzu gern werden die Mächtigen auf das Thema aufspringen, das ihnen von den Extremisten geliefert wird: die "albanische Frage". Das Feindbild Serbien ist voll intakt, albanisch besiedelte Gebiete in Mazedonien und Südserbien harren der "Befreiung ...

  • 12.12.2010 – 18:05

    Stuttgarter Nachrichten: Labbadia

    Stuttgart (ots) - Bruno Labbadia, das hat er als Trainer bei all seinen bisherigen Stationen gezeigt, kann eine Mannschaft mit Leidenschaft und Ehrgeiz zu überragenden Siegen führen. Mit seiner an Starrsinn grenzenden Erfolgsbesessenheit bringt er im Zweifelsfall die Spieler aber auch schnell gegen sich auf. Er sagt, er habe aus seinen Fehlern gelernt. Das muss er auch. Denn mit Bruno Labbadia als Trainer riskiert der VfB den letzten Pass in einem Spiel, in dem es nur noch ...

  • 10.12.2010 – 18:52

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu EnBW-Aktiendeal

    Stuttgart (ots) - Ist der Landesbank durch die Spätzle-Connection ein Großauftrag entgangen? So flott solche Fragen gestellt sind, so leichtfertig wäre es, sich vom ersten Anschein blenden zu lassen. Denn die LBBW hat zwar ihre Stärken, die federführende Begleitung milliardenschwerer Aktiengeschäfte aber gehört nicht zu ihren Geschäftsfeldern. Umgekehrt hat Morgan Stanley nicht nur langjährige Erfahrung mit ...

  • 09.12.2010 – 20:14

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Zentralismus im Bildungssystem

    Stuttgart (ots) - Allerdings sollten sich die Kultusminister davor hüten, künftig jedes Detail abstimmen zu wollen. Dem einen Land sind im Deutschunterricht die Klassiker am wichtigsten, einem anderen die Literatur des 20. Jahrhunderts, wieder andere ziehen auch Texte aus anderen Staaten hinzu. Wer glaubt, dass ein einheitliches System Wunder wirkt, sollte noch einmal auf ein anderes Großprojekt der ...

  • 08.12.2010 – 18:57

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Euro-Bonds

    Stuttgart (ots) - Die von Juncker seit mehr als zwei Jahren favorisierten Euro-Bonds sind Teufelszeug und müssen unbedingt verhindert werden. Zum einen würde Deutschland mehr Zinsen zahlen müssen, wenn es sich frisches Geld besorgt. Etwa ein Prozent mehr wären fällig, was dem deutschen Steuerzahler weder zu vermitteln noch zuzumuten ist. Zum anderen wären gemeinsame Anleihen der Euroländer der Beginn einer ...

  • 07.12.2010 – 20:20

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Pflegegipfel

    Stuttgart (ots) - Röslers Reformdramaturgie ist ziemlich geschickt. Erst lässt er das Bild einer besseren Versorgung alter Menschen durch Heime, ambulante Dienste oder Angehörige zeichnen, dann wird er die Frage stellen, was uns das allen denn überhaupt wert ist. Es wird der Tag sein, an dem die hoffnungsfroh ausgefüllten Wunschzettel wieder eingestampft werden. Die anstehende Finanzreform in der Sozialen ...

  • 06.12.2010 – 21:03

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu EnBW

    Stuttgart (ots) - Es zeugt von Entschlossenheit, dass Ministerpräsident Stefan Mappus diese Situation erkannte und ein Milliardengeschäft eingefädelt hat, mit dem die EnBW wieder zu ihren Wurzeln zurückgeführt wird. Das Geschäft ist aber durchaus riskant. Die EnBW mit ihrer einseitigen Ausrichtung auf die Kernenergie wird besonders stark von der Brennelementesteuer belastet werden, im Gasbereich hat sie viel Geld ...

  • 06.12.2010 – 21:03

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu EnBW

    Stuttgart (ots) - Es zeugt von Entschlossenheit, dass Ministerpräsident Stefan Mappus diese Situation erkannte und ein Milliardengeschäft eingefädelt hat, mit dem die EnBW wieder zu ihren Wurzeln zurückgeführt wird. Das Geschäft ist aber durchaus riskant. Die EnBW mit ihrer einseitigen Ausrichtung auf die Kernenergie wird besonders stark von der Brennelementesteuer belastet werden, im Gasbereich hat sie viel Geld ...

  • 05.12.2010 – 18:41

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Unfall bei "Wetten, dass...?"

    Stuttgart (ots) - Die Quote ist an allem schuld. Ohne sie hätte Samuel Koch (23) nicht versucht, vor laufenden Kameras mit Sprungfedern an den Beinen über fahrende Autos zu springen. Ohne sie würde er jetzt nicht mit schweren Halswirbelverletzungen im künstlichen Koma liegen. "Wetten, dass...?"-Moderator Thomas Gottschalk hatte ja gleich ein schlechtes Gefühl. Aber was soll man machen? Die Quote... Dass nach dem ...

  • 03.12.2010 – 19:05

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Wikileaks-Enthüllungen

    Stuttgart (ots) - Längst läuft die Operation "Rettet Westerwelle". Die Affäre ist für den FDP-Chef aus mehreren Gründen hochnotpeinlich. Die Liberalen stehen vor Landtagswahlen, die für sie sehr schwierig werden. Da kommt jede Geschichte zur Unzeit, die die Partei auch nur im Entferntesten als unsicheren Kantonisten dastehen lässt. Die Vermutung, die FDP - oder auch nur ein Mitarbeiter - könnte mit gezielten ...

  • 02.12.2010 – 21:23

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Fifa

    Stuttgart (ots) - Der Welt-Fußballverband wird unter dem Eindruck der öffentlichen Schelte seine Vergabe-Modalitäten gründlich überdenken müssen. Wo Milliarden von Euro ins Spiel kommen, schweben ethische Grundsätze in akuter Gefahr. Größtmögliche Transparenz und wirksame Kontrollen durch unabhängige Instanzen könnten dem Missbrauch zumindest vorbeugen. So lange Fifa-Chef Joseph S. Blatter und seine Helfer im ...

  • 01.12.2010 – 20:48

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Elterngeld

    Stuttgart (ots) - Als Erfolg wird nun hervorgehoben, was eigentlich nur ein Nebenaspekt war: das wachsende Engagement der Väter. Fast jeder vierte nimmt das Geld inzwischen für ein paar Monate mit. Das ist ein Fortschritt, der allerdings teuer erkauft ist. (...) Wenn man bedenkt, dass ein weiterer Ausbau von Kinderkrippen und Ganztagesschulen den Müttern sicherlich mehr brächte als zwei Monate bezahlte Babypause für ...

  • 30.11.2010 – 20:12

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Ende der Schlichtung

    Stuttgart (ots) - Der Alternative der S-21-Gegner erteilte auch Geißler eine klare Absage. Für die Modernisierung des Kopfbahnhofs gebe es weder eine Planung noch eine Finanzierung. Zudem eröffnet S 21 mit der Beseitigung des riesigen Gleisfeldes weitaus bessere städtebauliche Perspektiven. Kein Klein-Manhattan, kein Spekulationsobjekt dürfe dort entstehen, mahnt Geißler. Das Quartier Rosenstein werde ökologisch, ...

  • 29.11.2010 – 19:12

    Stuttgarter Nachrichten: Wikileaks

    Stuttgart (ots) - Kanzlerin als "Angela Teflon Merkel" zu titulieren, mag man noch amüsant finden, für andere sind die Enthüllungen brandgefährlich. Dass einige arabische Herrscher einen US-Militärschlag gegen den Iran begrüßen würden, dürfte die Spannungen in der Region verschärfen und zumindest für einen verbalen Kalten Krieg sorgen. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 ...

  • 28.11.2010 – 22:49

    Stuttgarter Nachrichten: zu Wikileaks:

    Stuttgart (ots) - "So spektakulär die Enthüllungen sein mögen: Politik braucht offene Kanäle für Interna, ohne dass diese ungefiltert im Internet landen. Der Kreis jener, die mit wichtigen Details versorgt werden, wird nun wohl kleiner werden - die Informationen selbst aber sollten an Klarheit nichts verlieren." Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 ...

  • 25.11.2010 – 19:29

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Lohnerhöhungen:

    Stuttgart (ots) - Wenn sie auf Lohnerhöhungen angesprochen werden, kann man den Vertretern der Arbeitgeber das Unwohlsein geradezu ansehen. Nun aber wirkt es, als überböten sich die Arbeitgebervertreter geradezu in Freundlichkeiten. Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sagte, es werde "natürlich wieder Lohnerhöhungen geben". Es gibt einen Grund für die verbale Spendierfreudigkeit: Sie kostet die Arbeitgeber nichts. ...

  • 24.11.2010 – 18:46

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Koalition

    Stuttgart (ots) - Die Kommunikationsprobleme der Koalition erklären den Verlauf der Debatte im Bundestag. Da man keine eigenen Projekte anzubieten hatte, ging man zur Vorwärtsverteidigung über. Ungeschickt war das nicht. Es wird auf die Dauer seine Wirkung nicht verfehlen, wenn die Bürgerlichen auf die vielen Zweideutigkeiten, Vagheiten und trendgeneigten Wetterwendigkeiten der Grünen hinweisen. Wer so auf der ...

  • 23.11.2010 – 20:17

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu "Euro-Krise":

    Stuttgart (ots) - Wenn Top-Banker den Patrioten in sich entdecken, müssen beim Steuerzahler sämtliche Alarmglocken läuten. Europa sei "jeden Preis" wert, erklärte der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, als die EU-Finanzminister gerade an einem Rettungsplan für Irland bastelten. Ist aus dem Chef des globalen Finanzkonzerns plötzlich ein glühender Europäer geworden? Wohl kaum. Denn Ackermann sagte ...

  • 22.11.2010 – 20:15

    Stuttgarter Nachrichten: zu Kondomverbot:

    Stuttgart (ots) - Was ist denn nun? Ist der Papst etwa ein verkappter Revolutionär, der eine neue Sexualethik der Katholischen Kirche formulieren will? Seine Äußerungen zum Kondomgebrauch scheinen das anzudeuten. Die Frage drängt sich aber auf, ob mancherorts nicht viel Leid verhindert worden wäre, wenn die Kirche früher die Realität anerkannt hätte. Viel früher. Aber immerhin. Der Vatikan bewegt sich doch, und ...