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  • 31.01.2011 – 23:15

    Stuttgarter Nachrichten: Mappus EnBW-Deal

    Stuttgart (ots) - Wer wochenlang ein solches Milliardengeschäft heimlich vorbereiten lässt und dabei nicht mal den eigenen Finanzminister einbindet, sollte so gut beraten sein, am Tag der Veröffentlichung alle Fakten offen zu legen. Das wurde versäumt. Auf diese Weise gerät Mappus nun in Erklärungsnot und wird erst durch Schützenhilfe aus Paris zumindest teilweise entlastet. Dass die SPD aus alledem ihren Honig ...

  • 30.01.2011 – 19:26

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Ägypten

    Stuttgart (ots) - Guten Morgen, Europa! Nach dreißig Jahren endlich gemerkt, dass Mubarak ein Diktator ist? Und Du, Europa, willst Dich mitfreuen. Juble aber lieber nicht, Europa! Für die Freiheit in Ägypten wirst auch Du zahlen. Mubarak hat für Dich die Drecksarbeit gemacht. Er sperrte die Attentäter ein, die sonst in Europa in die Luft geflogen wären. Jetzt musst Du Dich allein schützen. Das böse Erwachen steht ...

  • 28.01.2011 – 19:37

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr

    Stuttgart (ots) - Und so ruht auf dem neuen Afghanistan-Mandat vermutlich tatsächlich zum ersten Mal die Hoffnung, dass eine Wende erreicht werden kann in dieser in der Gesamtschau bisher glücklosen und opferreichen Mission. Doch mehr als eine Absichtserklärung kann der Abzugstermin nicht sein. Als drittgrößter Truppensteller kann sich Deutschland nicht so leicht ...

  • 27.01.2011 – 19:27

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Mubarak

    Stuttgart (ots) - Wie also soll der Westen reagieren? Er steht vor einer heiklen Gratwanderung. Einerseits darf er seine eigenen Ideale nicht verraten, andererseits muss er darauf bedacht sein, Chaos zu verhindern. So erscheint die Aufforderung an Kairo, endlich Reformen in Angriff zu nehmen und einen demokratischen Wandel im Land einzuleiten, als die gebotene Strategie. Noch ist Zeit zu handeln. Mubarak sollte zudem ein ...

  • 26.01.2011 – 21:39

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum S-21-Untersuchungsausschuss

    Stuttgart (ots) - Solche taktischen Spielchen dienen aber nicht der Sache. Und da gibt es viel zu tun. Wer auch immer nach dem 27. März regiert, muss dafür sorgen, dass es Bilder von blutenden Demonstranten aus Baden-Württemberg künftig nicht mehr gibt und der Rechtsstaat nicht durch die Macht der Straße gefährdet wird. Das geht am besten durch mehr Bürgerbeteiligung und eine transparentere Politik. Pressekontakt: ...

  • 25.01.2011 – 19:08

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Gisela Sarrazin

    Stuttgart (ots) - In Stadtstaaten wie Berlin, die von Milliardenhilfen anderer leben, hat sich eine Mentalität breitgemacht, der zufolge das Leben ein einziger Ponyhof ist. Man kuschelt sich aneinander auf niedrigstem Niveau und beklagt die Ungerechtigkeit der Welt. Solange dies so bleibt, wird es auch immer wieder Menschen wie die Sarrazins geben, die allein schon dafür gefeiert werden, die Probleme beim Namen zu ...

  • 24.01.2011 – 19:07

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Nofretete

    Stuttgart (ots) - Nein, hier kämpft kein Land um die Rückgabe seines rechtmäßigen Besitzes, sondern einzig und allein darum, das große Geschäft mit der Königin selber zu machen. Rund 1,2 Millionen Besucher hat das königliche Lächeln seit Oktober 2009 ins von David Chipperfield kongenial restaurierte Berliner Museum gelockt. Ägyptens Chefarchäologe will dagegen selbst zwei neue Museen mit aufsehenerregenden ...

  • 23.01.2011 – 19:10

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Südwest-SPD/Parteitag

    Stuttgart (ots) - Nein, es läuft nicht gut zurzeit für die SDP, allen Jubelfeiern für eine gelungene Parteitagsrede zum Trotz. Selbst ihre Paradedisziplin, die soziale Gerechtigkeit, kommt derzeit angesichts der hervorragenden Wirtschaftsdaten nicht richtig zum Tragen: In manchen Landesteilen herrscht Vollbeschäftigung. Zwar setzt die Partei mit der Forderung nach Mindestlöhnen und besseren Bedingungen für ...

  • 20.01.2011 – 21:15

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Bundeswehr

    Stuttgart (ots) - Aufgeklärte, kritische Bürger wünschen sich die Deutschen in ihrer Parlamentsarmee, die Aufträge hinterfragen und nach eigenem Gewissen befolgen - neben allem notwendigen Befehl und Gehorsam. Das zeichnet eine demokratische Armee aus - nicht jedoch Vorgesetzte, die Soldaten einschüchtern. Oder Militärs, die Tatsachen vertuschen, so, wie nach den mutmaßlich tödlichen Waffenspielereien deutscher ...

  • 19.01.2011 – 18:54

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu schwangerer Ministerin

    Stuttgart (ots) - Die Familienministerin, die sich bisher nur um die Kinder anderer Leute kümmern konnte, gehört zu den privilegierten Frauen, die sich darum nicht sorgen müssen. Sie ist finanziell in der Lage, ein Betreuungsnetz zu spannen, das selbst 18-Stunden-Tage einer Spitzenpolitikerin auffangen kann. Was aber ist mit Frauen, die monatelang vergeblich nach einem Krippenplatz suchen? Selbst in Großstädten ist ...

  • 18.01.2011 – 20:12

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Tunesien

    Stuttgart (ots) - Kann sich die tunesische Revolution anderswo wiederholen? Hier muss man skeptisch sein. In dem kleinen nordafrikanischen Land rebellierte eine breite, gebildete, von westlichen Ideen beeinflusste Schicht. In den meisten anderen arabischen Staaten sind die Massen weniger informiert, sie folgen einer konservativen Form des Islam, der Gehorsam fordert. Ein weiterer Faktor unterscheidet Tunesien von den ...

  • 17.01.2011 – 19:46

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Inflationsrate

    Stuttgart (ots) - Die andere Wahrheit ist, dass der Lohnzuwachs schnell aufgefressen ist, wenn die Preise für die Güter des täglichen Bedarfs ebenfalls kräftig steigen. Obst, Gemüse, Wurst stehen bei vielen Menschen regelmäßig auf dem Speiseplan. Hier spüren sie sofort im Portemonnaie, wie weit sie mit ihren Euro kommen. Der enorme Anstieg der gefühlten Inflation ist deshalb ein Warnsignal. Auch nach der ...

  • 17.01.2011 – 19:46

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Inflationsrate

    Stuttgart (ots) - Die andere Wahrheit ist, dass der Lohnzuwachs schnell aufgefressen ist, wenn die Preise für die Güter des täglichen Bedarfs ebenfalls kräftig steigen. Obst, Gemüse, Wurst stehen bei vielen Menschen regelmäßig auf dem Speiseplan. Hier spüren sie sofort im Portemonnaie, wie weit sie mit ihren Euro kommen. Der enorme Anstieg der gefühlten Inflation ist deshalb ein Warnsignal. Auch nach der ...

  • 16.01.2011 – 18:56

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Tunesien

    Stuttgart (ots) - Tunesien zeigt, wie fatal die deutsche Außenpolitik in Nordafrika danebenlag. Sie hat gegenüber den autoritären Regimen in etlichen Urlaubsparadiesen der Deutschen beide Augen zugedrückt. Ob in Tunesien, Ägypten, Marokko oder Algerien: Die Deutschen haben nie die Konfrontation gesucht mit Regimen, die offen demokratische Werte verachten Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim ...

  • 14.01.2011 – 21:25

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Tunesien

    Stuttgart (ots) - Ben Alis Rücktritt bringt nicht automatisch die ersehnte echte Demokratie. Es gibt zurzeit kaum herausragende Oppositionspolitiker. Ben Ali hat mit seiner Repression in den 23 Jahren seiner Herrschaft ganze Arbeit geleistet. Einer der wenigen, die eine gewisse Beliebtheit genießen, ist Nejib Chebbi, der Vorsitzende der verbotenen Fortschrittlich Demokratischen Partei. Klar ist zur Stunde nur, dass das ...

  • 12.01.2011 – 20:55

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Mappus

    Stuttgart (ots) - Fast krampfhaft versucht Mappus, dem Image des durchsetzungsstarken Politikers gerecht zu werden. Seine Vorstellung von einer Politik der klaren Linie mündet jedoch schnell in Sackgassen, und der Versuch, auf möglichst geradem Weg wieder herauszukommen, wird vom Publikum als Vor und Zurück interpretiert - das war bei der Steuer-CD so, das wiederholt sich jetzt bei den Landesbeamten. Dort, wo es ihm ...

  • 11.01.2011 – 22:00

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Hartz IV

    Stuttgart (ots) - Willkommen in der Prozessrepublik Deutschland. Hier wird Ihnen nicht geholfen, hier kommt die Armut vom Amt. Wir verwalten uns zu Tode, die Hartz-IV-Branche boomt. Den Langzeitarbeitslosen bringt das Ganze praktisch nichts, aber unser Gewissen ist beruhigt. Diese gigantische Verschwendung von Arbeitskraft und Volksvermögen wird sich noch steigern. Das geplante Bildungspaket wird den armen Kindern nicht ...

  • 10.01.2011 – 19:58

    Stuttgarter Nachrichten: Lebensmittelskandal

    Stuttgart (ots) - Gesund kochen für 4,40 Euro am Tag. Es ist nur eine Frage des Wollens - und der Wertschätzung. Mit der ist es für Lebensmittel bei uns so weit her, dass jeder deutsche Haushalt pro Jahr Essbares im Wert von 400 Euro in die Mülltonne wirft. Noch gehen kleine, regionale Erzeuger jede Woche mit Salat, Eiern und Fleisch auf den Markt. Der Biobauer freut sich trotzdem nicht über seine leeren Eierkartons. ...

  • 10.01.2011 – 19:58

    Stuttgarter Nachrichten: Lebensmittelskandal

    Stuttgart (ots) - Gesund kochen für 4,40 Euro am Tag. Es ist nur eine Frage des Wollens - und der Wertschätzung. Mit der ist es für Lebensmittel bei uns so weit her, dass jeder deutsche Haushalt pro Jahr Essbares im Wert von 400 Euro in die Mülltonne wirft. Noch gehen kleine, regionale Erzeuger jede Woche mit Salat, Eiern und Fleisch auf den Markt. Der Biobauer freut sich trotzdem nicht über seine leeren Eierkartons. ...

  • 10.01.2011 – 19:58

    Stuttgarter Nachrichten: Lebensmittelskandal

    Stuttgart (ots) - Gesund kochen für 4,40 Euro am Tag. Es ist nur eine Frage des Wollens - und der Wertschätzung. Mit der ist es für Lebensmittel bei uns so weit her, dass jeder deutsche Haushalt pro Jahr Essbares im Wert von 400 Euro in die Mülltonne wirft. Noch gehen kleine, regionale Erzeuger jede Woche mit Salat, Eiern und Fleisch auf den Markt. Der Biobauer freut sich trotzdem nicht über seine leeren Eierkartons. ...

  • 09.01.2011 – 20:15

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den Linken,

    Stuttgart (ots) - Man kann den meisten Mandatsträgern der Linken demokratisches Bemühen nicht absprechen. Doch dass ausgerechnet die Parteichefin im trüben linksextremen Milieu fischt, die Millionen Opfer des Kommunismus ausblendet, macht die Linke angreifbar. Und es zeigt das Dilemma, in dem sie steckt: Parteigänger im Westen scheuen das K-Wort wie der Teufel das Weihwasser, Wahlkämpfer in Ostdeutschland dagegen ...

  • 07.01.2011 – 19:50

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Verkaufserfolg von Daimler

    Stuttgart (ots) - Ob die starke Nachfrage anhält, hängt von der PS-Verliebtheit der Chinesen ab. Denn das Plus beim Absatz wurde vor allem in Asien und den USA erzielt (...) Hierzulande und im übrigen Europa gilt es in den nächsten Monaten aufzuholen, um den Erfolg auf eine breitere Basis zu stellen. Denn verlieren die Chinesen mal die Lust an Fahrzeugen made in Germany oder verteuern die deutsche Produktion mit einer ...

  • 06.01.2011 – 20:10

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu FDP:

    Stuttgart (ots) - Von ihrem dreitägigen Dreikönigsgipfel wollten die Südwestliberalen eigentlich ein Signal des Aufbruchs aussenden. Doch die Losung, die sie für den Landtagswahlkampf ausgegeben haben, ist nicht besonders überzeugend. Ihr Motto "Gegen Grün" ist ebenso verengt wie das Thema Steuersenkung, an dem Parteichef Guido Westerwelle und Bundestagsfraktionschefin Birgit Homburger monatelang beharrlich ...

  • 04.01.2011 – 19:55

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Steuervereinfachung

    Stuttgart (ots) - Es ist schon beeindruckend, mit welcher an Verschlagenheit grenzenden Raffinesse Finanzminister Wolfgang Schäuble das Geld zusammenhält. Ziemlich alle - die Öffentlichkeit, selbst die Steuerexperten der Koalition - sind davon ausgegangen, dass die Steuervereinfachungen 2011 in Kraft treten. Nun aber heißt es: Ausgerechnet die Maßnahmen, die den Staat Geld kosten, werden erst 2012 greifen. Rchtig ...

  • 03.01.2011 – 19:15

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Rekordzahl der Erwerbstätigen auf dem deutschen Arbeitsmarkt

    Stuttgart (ots) - "Die Entwicklung ist zwar hoch erfreulich - ein Jobwunder ist sie allerdings nicht. Vielmehr erntet Deutschland jetzt die Früchte der Reformen, für die sich Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder seinerzeit heftig beschimpfen lassen musste. Denn diese Reformen erhöhten den Anreiz - und auch den Druck -, dass gering Qualifizierte auch niedrig bezahlte ...

  • 02.01.2011 – 18:40

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Rücktritt von Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick

    Stuttgart (ots) - Wo das Geld regiert (oder auch nicht mehr), tun sich menschliche Abgründe auf. Daraus zog der Aufbauhelfer Rangnick nun die Konsequenzen und trat ab. Dieser Schritt verdient Respekt. Der Backnanger ist zu sehr dem Erfolgsstreben verpflichtet, als dass er es sich im Mittelmaß bequem machen würde. Und selbst dazu war die Lage zu verfahren. Dass ...

  • 30.12.2010 – 22:18

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Verurteilung Katzavs

    Stuttgart (ots) - Die Verurteilung des ehemaligen Staatspräsidenten Mosche Katzav wegen Vergewaltigung zeigt vor allem eins: Israel ist der einzige funktionierende Rechtsstaat im Nahen Osten. Selbst in Westeuropa werden Staatsoberhäupter nur selten, wenn überhaupt, vor Gericht gestellt. Israels Rechtssystem misst nicht mit zweierlei Maß. Premiers werden wegen Bestechungsaffären ebenso zum Rücktritt gezwungen wie ...

  • 29.12.2010 – 20:24

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Profiling

    Stuttgart (ots) - Es sei ein historischer Lernprozess in Deutschland, dass eine Selektierung von Menschen nicht erlaubt sei, sagt Peter Schaar, der Bundesdatenschutzbeauftragte. Was stimmt, aber mit dem Profiling allenfalls am Rande zu tun hat. Denn es geht ja nicht darum, Risikogruppen mit anderen Flugzeugen, zu höheren Preisen oder unter strenger Bewachung auf die Reise zu schicken - schon gar nicht darum, ihnen das ...

  • 28.12.2010 – 20:20

    Stuttgarter Nachrichten: Profiling

    Stuttgart (ots) - Politisch korrekt ist das nicht, aber was zählt schon das Ergebnis, wenn der gefällige Schlachtruf "Diskriminierung" - erst recht der rassistischen oder gar moslemfeindlichen - erschallt. Dabei zeigen die jahrzehntelangen Erfahrungen das Profil potenzieller Attentäter statistisch belastbar: Sie sind jung, männlich und Moslem. Man wird das sagen dürfen, ohne damit eine ganze Glaubensgemeinschaft unter Verdacht zu stellen. Lieber stellt man alle ...