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  • 10.04.2011 – 19:04

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Machtkampf in der Südwest-FDP

    Stuttgart (ots) - Die Parteibasis will sich nicht mehr abspeisen lassen. Homburger wurde viel nachgesehen - auch weil es keine Alternative zu der fleißigen und dominanten Vorsitzenden gab. Schlechte Umfragewerte hatten schon zum Jahreswechsel vielen einfachen Mitgliedern die Laune verdorben. Jetzt fordern sie, dass mit dem "Weiter so" Schluss sein muss. Der FDP, die seit 15 Jahren in Baden-Württemberg mitregiert hat, ...

  • 07.04.2011 – 21:02

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Koaltionsverhandlungen und Stuttgart 21

    Stuttgart (ots) - Es ist verständlich, dass Grün-Rot ihre ansonsten fast reibungslosen Verhandlungen nicht durch diesen Mammutkonflikt belasten wollen. Sie können die Regierungsbildung auch nicht bis zum Stresstest verschieben, denn der Ministerpräsident wird am 12. Mai gewählt. Das bedeutet aber auch, dass das Brautpaar den großen Ehekrach bereits programmiert. ...

  • 05.04.2011 – 22:36

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Grundschulempfehlung

    Stuttgart (ots) - Welche Bildungschancen Kinder haben, hängt in Baden-Württemberg vor allem von ihrer sozialen Herkunft ab. Wer daran etwas ändern will, kommt mit den alten Rezepten nicht weiter. Das Bildungssystem auf den Kopf zu stellen wäre aber ebenso verkehrt. Grün-rote Bildungspolitik wird dann erfolgreich sein, wenn es ihr gelingt, den einen neue Türen zu öffnen, ohne anderen ihre Türen zu versperren. Die ...

  • 04.04.2011 – 21:30

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu FDP

    Stuttgart (ots) - Es kommt nicht so sehr darauf an, wer demnächst auf der Brücke steht. Rösler oder ein anderer. Wichtig ist, wie die neue Mannschaft harmoniert - die sturmerprobten Alten um Gerhardt und Solms, die seekranken Neuen um Lindner und Bahr. Nicht zuletzt jene, die selbst kleine Wellen über Bord spülen könnten - wie Homburger, Brüderle und Pieper. Die FDP will zurück auf Kurs. Da wäre es gut, sie ...

  • 03.04.2011 – 19:59

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Westerwelle

    Stuttgart (ots) - Westerwelle hatte zum Parteichef ein Riesentalent. Ein Talent, an dem es ihm als Außenminister mangelt. Dass sich der 49-Jährige nun krampfhaft ans Ministeramt und den Vizekanzlerposten klammert, ist menschlich nachvollziehbar. Dennoch darf der Posten des deutschen Chefdiplomaten nicht in den Ruf geraten, ein parteipolitischer Trostpreis zu sein. Man muss kein Prophet sein: Westerwelle, der sich in ...

  • 02.04.2011 – 23:03

    Stuttgarter Nachrichten: FDP/Westerwelle

    Stuttgart (ots) - Wenn der Parteichef heute aus Asien heimkehrt, haben andere längst über seine Zukunft entschieden. Fast alles weist darauf hin, dass Westerwelle den Vorsitz abgeben muss, um wenigstens Vizekanzler und Außenminister bleiben zu können. Zuletzt führte er nur noch ein Rückzugsgefecht, derweil der Machtkampf immer respektloser wurde. Einer aus der Führung, das Vorstandsmitglied Jorgo Chatzimarkakis, ...

  • 01.04.2011 – 20:50

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu RWE

    Stuttgart (ots) - Freilich hat sich auch die Politik beim Moratorium für die Laufzeitverlängerung nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Sie hat den Energiekonzernen zwar eine Weisung zum Herunterfahren der Meiler zugestellt, auf einen "Sofortvollzug" aber verzichtet. Somit kann die Politik bei einer Schadenersatzklage das zynische Argument ins Feld führen, die AKW-Betreiber hätten die Meiler ja gar nicht so schnell ...

  • 31.03.2011 – 20:50

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu FDP

    Stuttgart (ots) - Das Dilemma der FDP besteht derzeit darin, dass sich niemand traut, Westerwelle zu stürzen. Er ist längst nicht mehr Parteichef aus eigener Kraft. Er kann sich vielmehr nur noch an der Spitze halten, weil die drei Liberalen, auf die es jetzt ankommt, Beißhemmungen haben: Alle drei zaudern, sowohl Lindner, Daniel Bahr, der den mächtigen Landesverband NRW leitet, als auch Gesundheitsminister Philipp ...

  • 30.03.2011 – 20:40

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Mülltrennung

    Stuttgart (ots) - In Sachen Mülltrennung wird unsere Geduld arg strapaziert. Tonne um Tonne wurde eingeführt, obwohl Experten sagen, dass weite Teile des Mülls längst maschinell getrennt werden könnten und der Großteil von dem, was wir sauber in die Gelbe Tonne tun, ohnehin verbrannt wird. (...) Eigentlich müsste die Mülltrennung einfacher, nicht noch komplizierter werden. Sonst verlieren von uns die einen den ...

  • 29.03.2011 – 19:55

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Baustopp bei Stuttgart 21

    Stuttgart (ots) - Viel hängt davon ab, ob es dem Rest-Bündnis gelingt, den Protesten zwar eine neue, aber weiter friedliche Note zu geben. Das heißt: Es muss alles tun, um den schädlichen, gewaltbereiten Einfluss von Park-Anarchos zu verhindern. Die auf Krawall gebürstete Schmuddel-Szene darf keine Bühne bekommen. Grüne und SPD haben den Machtwechsel geschafft. Jetzt müssen sie Verantwortung statt Plakate tragen. ...

  • 28.03.2011 – 19:56

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Kretschmann und Stuttgart21

    Stuttgart (ots) - Im Wahlkampf hatten die Grünen den Gegnern des Milliardenprojekts Hoffnungen auf einen Ausstieg gemacht. Kretschmann selbst vermied es zwar, sich auf ein Projektende festzulegen, doch sammelte seine Partei die Stimmen all jener ein, die darauf bestehen. Nun bekommt Kretschmann einerseits Gestaltungsmacht und muss doch realisieren, dass ihr enge Grenzen gesetzt sind - durch einen Koalitionspartner SPD, ...

  • 27.03.2011 – 20:35

    Stuttgarter Nachrichten: zu LANDTAGSWAHL B. WÜRTTEMBERG

    Stuttgart (ots) - Es grünt so grün im Südwesten. Und das - kräftiger und höher, als es die Öko-Partei selbst in ihren kühnsten Träumen erhofft hatte. Mehr als verdoppelt: Das ist ein grüner Durchmarsch, den die Tatsache, dass die CDU trotz bitterer Verluste weiter die stärkste Partei im Land bleibt, nicht im geringsten zu entwerten vermag. Spätestens seit der Katastrophe in Japan hatte die CDU ein ...

  • 25.03.2011 – 19:41

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum EU-Rettungsschirm

    Stuttgart (ots) - Der Euro wird für die Deutschen endgültig zum Teuro, und zwar nicht mehr nur gefühlt, sondern ganz real. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Schon vor der Einführung der Gemeinschaftswährung lebten wir auf Pump. Auch bei uns sind notwendige Sparmaßnahmen kaum durchzusetzen. Es reicht nicht, nur auf die Pleite-Staaten in Südeuropa zu schimpfen. Auch ohne die Kostenfalle Euro müssten wir in den ...

  • 24.03.2011 – 19:43

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Brüderle

    Stuttgart (ots) - Rainer Brüderle sei Dank: Es spricht für das Urteilsvermögen des Bundeswirtschaftsministers, wenn er abseits aller großen Betroffenheit über die Reaktorkatastrophe in Fukushima zu dem Schluss kommt, dass manche Entscheidungen im Vorfeld von wichtigen Landtagswahlen "nicht immer rational" seien. Das zu bekennen ist nicht skandalös, sondern eher ernüchternd mutig. Die Wähler sehen es im Übrigen ...

  • 23.03.2011 – 19:56

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Merkels Kurswechsel in der Atompolitik

    Stuttgart (ots) - Die CDU-Anhänger, die der Atomkraft mehrheitlich aufgeschlossen-pragmatisch gegenüberstehen, sind irritiert oder sehen sogar rot. Sie fragen sich, warum Merkel die Atom-Angst plötzlich zur deutschen Leitkultur erhebt, wo sich in der Sache und an der Sicherheit der deutschen Kernkraftwerke doch angeblich nichts geändert hat. Es wird schwer sein, ...

  • 22.03.2011 – 19:32

    Stuttgarter Nachrichten: Daum

    Stuttgart (ots) - Ausgerechnet der seriöse Vorstandschef Heribert Bruchhagen, der bisher auf bodenständige Trainer wie Friedhelm Funkel und Michael Skibbe setzte, zaubert den Zampano Daum aus dem Hut. Das unterstreicht die Trainer-Panik, die reihenweise die Clubs erfasst hat. Mit ihren täglichen Rochaden hat die Liga ihren Anspruch auf Seriosität verspielt. Felix Magath trainiert mit Herzblut Schalke und zwei Tage später mit dem gleichen Herzblut Wolfsburg - wer nimmt ...

  • 21.03.2011 – 20:40

    Stuttgarter Nachrichten: Militärschläge gegen Gaddafi

    Stuttgart (ots) - Die Kritik aus der Arabischen Liga an den Militärschlägen ist verantwortungslos: Erst hat man nach Hilfe gerufen, um ein Problem im eigenen Hinterhof zu lösen, mit dem man allein nicht fertigwurde. Jetzt will man es nicht gewesen sein. Aber auch das Gezerfe in der Nato ist ärgerlich. Das Bündnis bastelt seit längerem an den Planungen für ein Flugverbot - aber leider ur, was die militärische Seite ...

  • 20.03.2011 – 19:30

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Sachsen-Anhalt:

    Stuttgart (ots) - Sachsen-Anhalt hat gewählt. Reden wir also über Baden-Württemberg. Offensichtlich mobilisiert die Reaktorkatastrophe in Japan die Wähler. In Sachsen-Anhalt haben rund neun Prozent mehr ihre Stimme abgegeben. Falls das auch im Südwesten so kommt, müssen manche Umfragen neu betrachtet werden: Die CDU treffen die Auswirkungen der Ausstiegsdebatte nicht ins Mark. Die Grünen können ihren Stimmenanteil ...

  • 18.03.2011 – 18:49

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Militäreinsatz in Libyen

    Stuttgart (ots) - Warum sagt keiner, dass die Angriffe der Amerikaner, Franzosen oder Briten zu spät kommen werden, um das Blatt noch zu wenden? Lange hat die Welt taktiert. Jetzt, wo die Entscheidung zugunsten des Diktators gefallen zu sein scheint, packt der Westen seine Waffen aus. Gaddafi hat das erkannt. Der Entschluss, eine Waffenruhe auszurufen und die UN-Resolution zu achten, fällt ihm leicht: Auch ein ...

  • 17.03.2011 – 19:30

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Atomdebatte

    Stuttgart (ots) - Warum der japanische Albtraum tatsächlich eine "neue Lage" entstehen lässt, wie es die Kanzlerin formuliert, ist zwar noch immer nicht klar. Das Restrisiko, wie es so hässlich verniedlichend heißt, ist nicht größer und nicht kleiner geworden. Wenn die Regierung dennoch den Weg in die erneuerbaren Energien deutlich beschleunigen will, räumt sie immerhin ein, dass sie bei der grundlosen ...

  • 16.03.2011 – 21:52

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Atom-Moratorium

    Stuttgart (ots) - Die Energieversorger werden das Moratorium hinnehmen. Aber weil sie wissen, dass seine Begründung fadenscheinig ist und sich durchaus Schadenersatzansprüche herleiten ließen, werden sie demnächst die politische Rechnung an anderer Stelle präsentieren - zulasten der Steuerzahler. Pressekontakt: Stuttgarter Nachrichten Chef vom Dienst Joachim Volk Telefon: 0711 / 7205 - 7110 ...

  • 15.03.2011 – 19:25

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Atomkraft

    Stuttgart (ots) - In keinem westlichen Industrieland ertönt der Ruf nach eiligen, unumkehrbaren eigenen politischen Konsequenzen so laut wir bei uns. Ein Blick ins AKW-begeisterte Frankreich zeigt, wie ein Land auch anders mit der Katastrophe in Fukushima umgehen kann. Weltweit hält man die "German Angst" für übertrieben. Hier aber gibt es unisono nur eine einzige Devise: abschalten - wohlwissend, dass angesichts der ...

  • 14.03.2011 – 20:46

    Stuttgarter Nachrichten: Merkel und das Atom-Moratorium

    Stuttgart (ots) - Merkel setzt im Rahmen ihrer Möglichkeit entschlossen und kühl ihren Schnitt. Sie will beweisen: Sie lässt sich von niemandem treiben, sondern hält das Heft in der Hand. (...) Natürlich ist das Moratorium der - zugegeben durchsichtige - Versuch, Stefan Mappus in Baden-Württemberg auf den letzten schweren Metern das Amt zu retten. Vor allem aber steht es für den Anspruch, das Mögliche für den ...

  • 13.03.2011 – 21:20

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Japan:

    Stuttgart (ots) - Ob CDU und FDP in den letzten beiden Wochen des Landtagswahlkampfs die Auswirkungen des japanischen GAUs unbeschadet überstehen, ist zu bezweifeln. Zum einen lagen vor den Kernschmelze-Meldungen aus Fernost beide Lager - Schwarz-Gelb hier, Rot-Grün da - bereits fast gleichauf. Die Atomdebatte könnte in einem Land, in dem mit Neckarwestheim I und II sowie Philippsburg I und II vier Atommeiler liegen, ...

  • 11.03.2011 – 19:50

    Stuttgarter Nachrichten: Erdbeben

    Stuttgart (ots) - Es ist nicht so, dass die Atomkraft an sich des Teufels wäre, aber in Japan zeigt die Geologie dem Menschen seine Grenzen auf. In einer Region, in der jederzeit Vulkane ausbrechen, die Erde beben und Tsunamis das Land überfluten können, bergen Nuklearanlagen stets ein Rest-Risiko. Deshalb sind die Sicherheitsstandards auch nirgends- außer in Westeuropa - so hoch wie hier. Dennoch kann man nicht auf alle Eventualitäten vorbereitet sein. Es gibt Grenzen ...

  • 10.03.2011 – 23:42

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Lockführer-Streik

    Stuttgart (ots) - Der Streik zeigt, wie wichtig die Tarifeinheit für die Unternehmen ist: Das Gesetz zur Tarifeinheit, das die Bundesregierung den Arbeitgebern und dem Deutschen Gewerkschaftsbund versprochen hat, würde nämlich den GDL-Streik nicht ermöglichen. Ein Arbeitskampf aus Organisationsinteressen, wie ihn die GDL gerade führt, würde sich nach dem neuen Gesetz verbieten. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle ...

  • 10.03.2011 – 23:42

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Lockführer-Streik

    Stuttgart (ots) - Der Streik zeigt, wie wichtig die Tarifeinheit für die Unternehmen ist: Das Gesetz zur Tarifeinheit, das die Bundesregierung den Arbeitgebern und dem Deutschen Gewerkschaftsbund versprochen hat, würde nämlich den GDL-Streik nicht ermöglichen. Ein Arbeitskampf aus Organisationsinteressen, wie ihn die GDL gerade führt, würde sich nach dem neuen Gesetz verbieten. Wirtschaftsminister Rainer Brüderle ...

  • 09.03.2011 – 20:41

    Stuttgarter Nachrichten: van Gaal und Magath

    Stuttgart (ots) - Dass van Gaal und wohl auch Magath bis zum Saisonende bleiben dürfen, hat nur einen Grund: Den beiden Clubs fehlen zurzeit die Alternativen. Moderne Trainertypen wie Jürgen Klopp, Robin Dutt oder Thomas Tuchel sind noch gebunden bei ihren Vereinen. Sie bringen das mit, was van Gaal und Magath noch nie hatten: moderne Kommunikationsformen, Identifikationsbereitschaft und manchmal eine kindliche ...

  • 08.03.2011 – 18:55

    Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum E10-Chaos

    Stuttgart (ots) - Der angebliche Biosprit ist nicht so grün, wie die Schilder an den Zapfsäulen glauben machen sollen. Wird er im Auto verbrannt, entsteht ebenso viel Treibhausgas wie bei der Verbrennung von herkömmlichem Benzin. Solange für die Pflanzen, aus denen er destilliert wird, Wälder verschwinden müssen, kann von einem Öko-Kraftstoff keine Rede sein. Und viele Menschen tun sich zu Recht schwer, angesichts ...

  • 07.03.2011 – 21:53

    Stuttgarter Nachrichten: Frauentag

    Stuttgart (ots) - Liebe Männer! Wir schenken euch unseren Frauentag gern. Wir geben gern 200 Prozent, sind gleichzeitig Mutter, Hausfrau und berufstätig, weil der eine Bereich den anderen ergänzt und wir uns ärmer fühlten, wenn wir eines seinließen. Im Gegenzug könntet ihr vielleicht ab und zu versuchen, ein wenig weiblicher zu sein. Unsere Gesellschaft könnte mehr Rück- und Umsicht, mehr soziales Denken gut gebrauchen. Kämen wir hier weiter, jeder Tag wäre ein ...