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Frankfurter Rundschau

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  • 29.04.2012 – 17:48

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Parteitag der Piraten und deren neuen Chef:

    Frankfurt (ots) - Die Piraten haben einen Politiker 1.0 gewählt - und sich damit ein wenig den Bedingungen der Mediendemokratie gebeugt. Schlömer könnte das Gesicht der jungen Partei werden, die im nächsten Jahr in den Bundestag einziehen dürfte. Ihm ist zuzutrauen, die Strukturreformen in die Wege zu leiten, damit aus der sympathischen eine schlagkräftige Truppe ...

  • 27.04.2012 – 17:23

    Frankfurter Rundschau: Zum Zustand des rot-grünen Lagers

    Frankfurt (ots) - Wenn die Merkel-Regierung wirklich so grottenschlecht und die Lage so ernst ist, wie die Opposition behauptet, dann muss sie klare inhaltliche und personelle Alternativen aufzeigen. Sie muss den möglichen Rückenwind eines Wahlsieges an Rhein und Ruhr nutzen, um den Druck auf Schwarz-Gelb zu erhöhen, rot-grüne Projekte zu identifizieren und zugleich den eigenen Regierungswillen unter Beweis zu ...

  • 26.04.2012 – 17:22

    Frankfurter Rundschau: Zum Fall Timoschenko und der Fußball-EM in der Ukraine

    Frankfurt (ots) - Es wäre ein allzu wohlfeiler Anspruch, kulturelle Großveranstaltungen und internationale Sportwettbewerbe nur in ordentlichen Demokratien und saturierten Gesellschaften austragen zu wollen. Trotz aller Unwägbarkeiten besteht deren Reiz ja gerade in der kulturellen Öffnung. Die großen Sportevents sind Schaufenster in eine unübersichtlich ...

  • 25.04.2012 – 17:21

    Frankfurter Rundschau: Zur Einführung eines Waffenregisters

    Frankfurt (ots) - Nach wie vor dürfen selbst junge Leute mit großkalibrigen Waffen hantieren. Nach wie vor dürfen Bürger große Mengen an Pistolen, Revolvern und Gewehren im heimischen Keller verwahren, mit Hunderten Schuss an Munition, ohne sich vor Kontrollen wirklich fürchten zu müssen. Nach wie vor dürfen Schützenvereine und Jagdverbände mit fadenscheinigen Begründungen selbst schwere Waffen "zum Sport" ...

  • 24.04.2012 – 17:28

    Frankfurter Rundschau: Zum fortgesetzten Streit um das Betreungsgeld

    Frankfurt (ots) - Wäre nie ein Politiker auf die Idee gekommen, ein Betreuungsgeld für unter 3-Jährige zu fordern, hätte keine Frau, keine Familie sich benachteiligt fühlt, weil der Staat Krippenplätze baut. Doch dieses Missverständnis ist jetzt in der Welt und hat einen nicht enden wollenden Kulturkampf ausgelöst. Spätestens als die unsägliche Vokabel ...

  • 23.04.2012 – 16:58

    Frankfurter Rundschau: Zur Diskussion über die Nazi-Vergleiche der Piratenpartei

    Frankfurt (ots) - Delius ist nicht der einzige Pirat, der darauf besteht, sich von der Öffentlichen-Meinungs-Maschine zerhäckseln zu lassen. In den vergangenen Monaten sind einige Piraten mit nicht nur dämlichen, sondern hirnrissigen, antisemitischen Äußerungen aufgefallen. Und selbstverständlich ist es die Partei nicht nur der Öffentlichkeit und ihren Wählern, ...

  • 20.04.2012 – 17:26

    Frankfurter Rundschau: Zum Hamburger Youtube-Urteil

    Frankfurt (ots) - Folgenschwerer könnte sein, dass laut Urteil Youtube das erneute Hochladen von einmal gesperrten Videos mit Filtern verhindern muss. Das soll über den Abgleich mit hinterlegten Klangproben funktionieren - und über Wortfilter. Einen solchen hat das Gericht eingefordert, obwohl der auch unbedenkliche Videos blockieren kann. So berechtigt das Interesse der Gema und ihrer Mitglieder am Schutz ihrer Rechte ...

  • 19.04.2012 – 17:06

    Frankfurter Rundschau: Zur angekündigten Babypause von SPD-Chef Sigmar Gabriel

    Frankfurt (ots) - Papa Sigmar Politiker genug, um zu erklären, dass er drei Monate "im Wesentlichen" zu Hause bleibe. Anke Stadler dürfte das mit müden Mutteraugen genau gelesen haben. Der Stoff, aus dem Paargespräche sind: Schatz, du wolltest doch... Aber ich hab Dir doch gesagt... Wenn Mama dann im Wesentlichen zornig in ihre Frauengruppe flüchtet, dürfen wir ...

  • 18.04.2012 – 17:42

    Frankfurter Rundschau: Zum IWF-Treffen

    Frankfurt (ots) - Beschweren können sich die Europäer nicht, wenn sie erneut auf der Sünderbank Platz nehmen müssen. Denn sie haben nicht nur zwei Jahre nach dem ersten Schock über die Beinahpleite Griechenlands verstreichen lassen, ohne ihre Malaise unter Kontrolle zu bringen. Sie nutzen auch die Ressourcen der Weltgemeinschaft hemmungslos, um die Defizite der eigenen Politik zu überdecken. Eigentlich könnten und ...

  • 17.04.2012 – 17:28

    Frankfurter Rundschau: Zur Vergabe der Bundesliga TV-Rechte

    Frankfurt (ots) - Die Bundesliga hat nun eine Bringschuld. Nur, wenn ihr Produkt auch in Zukunft so sexy rüberkommt wie zurzeit, kann Sky spürbar mehr als die aktuell drei Millionen Verträge schließen und höhere Abopreise als zurzeit monatlich 30 bis 55 Euro durchsetzen. Am Ende wird der Fußballfan zur Kasse gebeten. Sonst wird das Geschäftsmodell nicht funktionieren. Pressekontakt: Frankfurter Rundschau Kira Frenk ...

  • 16.04.2012 – 17:48

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Prozess gegen den Massenmörder Anders Breivik

    Frankfurt (ots) - Die Richter haben Breivik und den Medien verweigert, was beide übereinstimmend kaum verhüllt begehrten - die Umwidmung des Strafverfahrens in einen Sensationsprozess und die mediale Metamorphose Breiviks vom Massenmörder zum Diskursteilnehmer. Hätte das Gericht gestattet, die Aussage Breiviks tagelang live im Fernsehen auszustrahlen, hätte das ...

  • 13.04.2012 – 17:11

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Piraten-Partei

    Frankfurt (ots) - Diese Form der Politik ist gelebte Utopie. Man darf sie naiv finden. Vielleicht wird, vielleicht muss sie scheitern. Aber wer sich mit ihr auseinandersetzt, findet mehr Innovation und Nachdenken über alternative Mechanismen der Demokratie als in jeder anderen Partei. Was die Grünen einmal für die politische Themenpalette schufen, bieten die Piraten für die politische Prozesssuche: ein ...

  • 10.04.2012 – 17:47

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Debatte über Günter Grass

    Frankfurt (ots) - der Literatur- und Sozialwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht. Er schrieb jetzt in der Welt, "dass mit dem Brechen des Schweigens von Grass ... eine für den Nazismus typische Mentalität zum Ausdruck kommt". "Für den Nazismus typisch" wären damit nicht alte Nazis, die sich nach dem Krieg im Schutz von CDU-Politikern wie Kanzler Kiesinger versteckten. Wir reden hier nicht nur über die Vergangenheit. ...

  • 09.04.2012 – 18:35

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Einreiseverbot für Grass in Israel

    Frankfurt (ots) - Grass hat die Israelis wegen seiner verzerrten Sichtweise auf den Iran-Konflikt aufgebracht. Aber beunruhigt ist die Regierung in Jerusalem, weil in Umfragen die meisten Deutschen ihm insgeheim recht geben. So etwas bestärkt die Israelis in ihrem unguten Gefühl, nur auf sich selbst und sonst niemand vertrauen zu können - weder auf die ...

  • 04.04.2012 – 17:10

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Günter Grass' Israel-Gedicht

    Frankfurt (ots) - Was da angeblich gesagt werden musste, wäre besser ungesagt geblieben. Politisch ist es Unfug. Das Urteil über die literarische Qualität überlassen wir der Literaturkritik. Aber erklären kann wohl nur die Psychologie, warum ein alter Mann glaubt, "mit letzter Tinte" ein angebliches Tabu brechen zu müssen, das er sich und seiner Generation selbst auferlegt hat. Pressekontakt: Frankfurter Rundschau ...

  • 03.04.2012 – 17:30

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Die Linke

    Frankfurt (ots) - Nun hebt also die nächste Führungsdebatte an. Man darf sicher sein: Zu den Namen Bartsch, Wagenknecht, Lötzsch werden sich bald weitere gesellen. Dabei muss man sich bis auf Weiteres nur einen merken - Oskar Lafontaine. Wenn der will, wird er im Juni wieder Parteichef. So einfach ist das. Und dann stiege auch Gesine Lötzschs Chance auf Vertragsverlängerung, sie erfüllt die Doppelquote: Osten und ...

  • 02.04.2012 – 17:23

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Streit um das Erziehungsgeld

    Frankfurt (ots) - Angela Merkel hat die Wahl: Entweder sie nimmt kurzfristig einen Streit mit der CSU in Kauf und entsorgt diesen missratenen Paragrafen des Koalitionsvertrages. Oder sie riskiert ein Desaster auf Dauer. Mehr noch als eine Abstimmungsniederlage im Bundestag muss sie langfristig den Zorn ausgerechnet jener Konservativen fürchten, die mit dem Betreuungsgeld geködert werden sollen. Tatsächlich wird der ...

  • 01.04.2012 – 16:47

    Frankfurter Rundschau: Zum Umfragehoch der Piratenpartei

    Frankfurt (ots) - Die Vergleiche der Piratenpartei mit der Entstehung der Grünen gehen fehl. Das zentrale Sammlungsmotiv der Grünen bestand in der Fokussierung auf eine einzige Entscheidung: AKW nee. Die Piraten verhalten sich zu den neuen Kommunikationstechnologien indes rein affirmativ. Ihr Freiheitsbegriff bezieht sich auf Nutzungs- und Zugangsrechte. Die Freiheit von Unterdrückung und Zwang erscheint ihnen als ...

  • 30.03.2012 – 16:57

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zu ein Jahr Bildungspaket

    Frankfurt (ots) - Wie viel Geld wurde bisher für das Paket ausgegeben? Nur ein Fünftel des eingeplanten, sagt der DGB. Falsch, sagt von der Leyen, aber die richtigen Zahlen liefert sie nicht. Wie viel zusätzliche Leistungen gibt es tatsächlich durch das Paket? Und wie viel wurde nur umgeschichtet von den Kommunen auf den Bund? Wie viele Hartz-IV-Kinder bekommen nun Unterstützung, die sie vorher nicht hatten? Es kann ...

  • 29.03.2012 – 20:13

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Scheitern der Schlecker-Auffanggesellschaft

    Frankfurt (ots) - Unter dem Deckmäntelchen des Freien Marktes hat die versammelte Wirtschaftsministerkompetenz der FDP dafür gesorgt, dass der Wettbewerb im Einzelhandel wohl verringert wird und statt 11 000 bald wohl doppelt so viele Verkäuferinnen arbeitslos werden. Die Kosten für die Steuerzahler steigen. Warum? Weil die Ablehnung der Transfergesellschaft ...

  • 27.03.2012 – 18:24

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Nuklearen Sicherheitsgipfel in Südkorea

    Frankfurt (ots) - Die Atommächte wollen die Gefährdung, die von ihren Atomwaffen für den Weltfrieden und die Sicherheit ausgehen, einfach nicht einsehen. Sie verweisen lieber auf die Gefahr, die von vagabundierenden spaltbaren Materialien ausgeht. So virulent diese Gefahr sein mag, sich auf sie zu beschränken, greift zu kurz. Pressekontakt: Frankfurter Rundschau ...

  • 25.03.2012 – 19:01

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Saarland-Wahl

    Frankfurt (ots) - Die Saar-Union ist zwar weit von den Höhen entfernt, in die sie der als "junger Wilder" gestartete Peter Müller einmal geführt hatte. Doch immerhin hat seine Erbin Kramp-Karrenbauer es mit ihrer eher nüchternen, das Soziale betonenden Art geschafft, den latenten Überdruss nach zwölf Jahren CDU-Regierungszeit im Zaum zu halten. Sie konnte ihre Anhänger besser mobilisieren als die Konkurrenz. Nicht ...

  • 23.03.2012 – 17:59

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Antrittsrede des Bundespräsidenten

    Frankfurt (ots) - Joachim Gauck ist aus der DDR gekommen, um den Bundesrepublikanern zu sagen, wie schön sie es haben. Sie hören das gern. Sie fühlen sich geschmeichelt, vielleicht sogar geliebt. Aber verstanden fühlen sie sich nicht. Sie wissen zu gut, dass der Blick zurück sie leicht einlullt. Die Vorstellung zum Beispiel, sie lebten in einer Gesellschaft, die ...

  • 22.03.2012 – 17:34

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum möglichen NPD-Verbotsverfahren

    Frankfurt (ots) - Mit Verboten allein, so ehrlich müssen Politik und Medien sein, mit Verboten allein lässt sich der Rechtsextremismus auch in diesem Land nicht besiegen. Der Kampf gegen Rechts ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die mit Zivilcourage beginnt, wachsame Polizeiarbeit voraussetzt - und letztlich des steten Eintretens der Politik für die ...

  • 21.03.2012 – 17:55

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Terror in Frankreich

    Frankfurt (ots) - Versprochen hat Nicolas Sarkozy zu Beginn seiner Amtszeit einen großen Plan "Hoffnung für die Vorstädte" - gehalten hat er wenig. In seiner Regierungsmannschaft hat er zudem diejenigen an den Rand gedrängt, die als Kinder von Einwanderern die Öffnung der Konservativen symbolisieren sollten. Vor fünf Jahren hat Nicolas Sarkozy das Präsidentenamt gewonnen, weil er mit dem Profil des starken Mannes ...