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Frankfurter Rundschau

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  • 06.06.2012 – 17:26

    Frankfurter Rundschau: Zur Pflegeversicherung:

    Frankfurt (ots) - Kein Wunder, dass die Versicherungswirtschaft, die nach der reflexhaften Meinung der Opposition doch am meisten von dem Gesetz profitiert, tatsächlich ziemlich alarmiert vor großen Problemen warnt. Unfreiwillig demonstriert ausgerechnet ein FDP-Minister, wie fragwürdig ihr auf Rosinenpickerei basierendes Geschäftsmodell in der Kranken- und Pflegeversicherung ist. An der drohenden Versorgungslücke ...

  • 05.06.2012 – 17:37

    Frankfurter Rundschau: Zum Betreuungsgeld:

    Frankfurt (ots) - Man könnte nun meinen, das Betreuungsgeld sei zwar überflüssig, aber deshalb noch keine Tragödie. Schließlich beschert die Dickschädeligkeit Seehofers jungen Familien eine weitere staatliche Leistung. 150 dieser familienpolitischen Leistungen gibt es schon. Da kann man gut noch zwanzig Seiten ans Bundessozialgesetzbuch anhängen. So viele müssten es schon sein, denn es muss noch festgestellt und ...

  • 04.06.2012 – 17:46

    Frankfurter Rundschau: Zu den britischen Feierlichkeiten des Queen-Jubiläums

    Frankfurt (ots) - In der Kunst, notfalls ein Maximum an Prachtentfaltung mit einem Minimum an Neuausgaben zu erzeugen, ist das britische Königshaus in der europäischen Geschichte unübertroffen: Die notwendigen Pferde und Goldkuschen stehen ja bereits im Stall. Die modernen Olympischen Spiele hingegen, ein Sport- und Marketingspektakel, nehmen auf nichts Rücksicht - ...

  • 03.06.2012 – 18:23

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Parteitag der Linken

    Frankfurt (ots) - Die Linkspartei benennt die richtigen Themen, aber sie hat die Sprache des 21. Jahrhunderts nicht gefunden. Die Streitenden ähneln einander frappierend in ihrem Bezug auf Denkfiguren der alten Arbeiterbewegung. Alle - die einen sozialisiert in Gewerkschaftsversammlungen, andere aufgewachsen in der DDR - sind geprägt von Bildern und Worten, die den Geist des frühen 20. Jahrhunderts atmen. Natürlich ...

  • 01.06.2012 – 17:36

    Frankfurter Rundschau: Zum treffen Merkels mit Putin:

    Frankfurt (ots) - Ohne Putins Mithilfe wird es keinen Frieden in Syrien geben. Das ist den Europäern in diesen Tagen jede Schmeichelei wert. Während die Amerikaner Moskau eine Mitschuld an der Eskalation in Syrien zuweisen, versuchen es die EU-Staaten auf die freundliche Tour. Am Freitag noch traf Putin mit Frankreichs Staatschef François Hollande zusammen, am Sonntag und Montag sind EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy ...

  • 31.05.2012 – 17:38

    Frankfurter Rundschau: Zum Papst und den Vatileaks

    Frankfurt (ots) - Der Papst denkt die Wirklichkeit von oben her: von der ewigen Idee, nicht von der konkreten geschichtlichen Gestalt. Ihm geht der Sinn für Strukturen ab, die auch die Institution Kirche "von unten" formen und stabilisieren. Wie sich jetzt zeigt, gibt es Männer in Benedikts Umgebung, die diese Schwäche erkannt haben. Ob sie darin nun eine Gefahr für die Kirche sehen oder schon auf Apokalypse im ...

  • 30.05.2012 – 18:23

    Frankfurter Rundschau: Zur Diskussion über eine militärische Intervention in Syrien:

    Frankfurt (ots) - Man könnte es sich einfach machen und als Grund für diese Renaissance des Krieges verantwortungslose Bellizisten in den westlichen Hauptstädten verantwortlich machen, die den Weg in eine neue geopolitische Unordnung skizzieren, um endlich teures Kriegsgerät auszuprobieren. Ein genauerer Blick ...

  • 29.05.2012 – 17:31

    Frankfurter Rundschau: Zur Gewaltkrise im arabischen Raum:

    Frankfurt (ots) - Diese neueste Gräueltat - mit großer Wahrscheinlichkeit vom Regime in Damaskus verübt - lässt die Syrer, lässt die ganze Region in einen finsteren Schlund schauen. Die Gewalt droht die Syrer mitzureißen, und nicht nur sie. Die Menschen haben Angst vor der neuen Zeit. Doch es ist nicht die neue, es ist noch die alte Zeit. Jahrzehntelang wurde die Region von mächtigen Diktatoren beherrscht und erst ...

  • 28.05.2012 – 16:56

    Frankfurter Rundschau: Nach dem Massaker von Hula in Syrien

    Frankfurt (ots) - Ist die Diplomatie am Ende? Ja, in gewisser Weise ist sie das. Moskau alleine, so scheint es, hat es nun in der Hand, Assad zu überzeugen, von der Gewalt gegen die Zivilbevölkerung zu lassen. Es ist schon bemerkenswert, dass Russlands Außenminister Lawrow jetzt erklärt hat, seiner Regierung komme es nicht darauf an, wer in Damaskus regiere, wenn nur die Gewalt ein Ende habe. Ein Stopp der russischen ...

  • 25.05.2012 – 17:06

    Frankfurter Rundschau: Zum Eurovision Song Contest in Baku

    Frankfurt (ots) - Im Prozess der Globalisierung werden aber nicht nur Marktchancen verteilt, sondern auch universelle Ansprüche auf Meinungsfreiheit und Menschenrechte erhoben. Und so sehr der ESC auch als schrilles Absingen von Schlagern wahrgenommen wird, erfüllt er doch eine bemerkenswerte Mission im weltpolitischen Aufmerksamkeitstheater. War der biedere Vorläufer Grand Prix Eurovision de la Chanson Européenne ...

  • 24.05.2012 – 17:23

    Frankfurter Rundschau: Zur Bildungspolitik:

    Frankfurt (ots) - Während die Politik noch an einem Schulsystem bastelt, das erklärtermaßen ökonomischen Interessen angepasst sein soll, ist die Wirtschaft längst weiter. Bei Bewerbungen gehen Auslandsreisen oder soziale Kompetenz mindestens ebenso stark in die Beurteilung ein wie gepaukter Standard-Stoff oder ein Jahr mehr oder weniger an Lebensalter. Die Wirklichkeit hat die Ideologen eines Besseren belehrt. Aber ...

  • 23.05.2012 – 17:26

    Frankfurter Rundschau: Zum Energiegipfel im Kazleramt

    Frankfurt (ots) - Wie bitte?! Ein Jahr später beschließt der Gipfel: einen Startschuss? Schön, dass Kretschmann "Verständnis hat, dass Merkel mit Euro- und Staatsschuldenkrise anderweitig beschäftigt war". Aber die Zeit, im blockierenden Dauerstreit zwischen Röttgen und Rösler auf den Tisch zu hauen, hätte sie haben müssen. Frech ist auch, dass der Bund den Ländern vor einem Jahr die Kompetenz für Netzausbau ...

  • 22.05.2012 – 17:25

    Frankfurter Rundschau: Zum Euro-Gipfel

    Frankfurt (ots) - Was kurzfristig beruhigen würde: Der dauerhafte Rettungsschirm ESM erhält die Erlaubnis, direkt Geld an Banken vergeben zu dürfen, um diese zur rekapitalisieren. Das wäre die Vorstufe zur echten Europäischen Bankenaufsicht. Und wenn der Rettungsschirm noch direkten Kreditzugang zur Europäischen Zentralbank erhielte, dürfte das Vertrauen langsam zurück kehren. Jetzt, wo alle Welt sieht, dass die ...

  • 21.05.2012 – 17:10

    Frankfurter Rundschau: Zum Wahlausgang in Serbien:

    Frankfurt (ots) - Wenn einem bei dem neuen serbischen Präsidenten etwas Sorge machen muss, dann nicht der Mangel an gutem Willen, sondern der Mangel an Kompetenz. Als Kandidat konnte Nikolic sein Ungeschick in Personalfragen und seine Stilunsicherheit als Glaubwürdigkeit und Volksnähe verkaufen. Damit ist es jetzt vorbei. Sobald Serbien mit den Beitrittsverhandlungen beginnt, ist Erfahrung im Umgang mit einer schwer zu ...

  • 18.05.2012 – 17:46

    Frankfurter Rundschau: Zu Oskar Lafontaine und den Linken:

    Frankfurt (ots) - Nun gehört, wie gesagt, nach deutscher Tradition - von der demokratischen Tradition ganz zu schweigen - auch zur Krönung die Wahl. Nicht aber im Falle Lafontaines. Hier gilt: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Lafontaine, was Lafontaines ist. Das erinnert an das Selbstbewusstsein der Regenwürmer: "Was sind wir doch für ein rapides Geschlecht, ich sah erst gestern einen Vogel, der musste die ...

  • 17.05.2012 – 17:12

    Frankfurter Rundschau: Zu Kanzlerin Merkel und dem neuen Umweltminister Altmaier:

    Frankfurt (ots) - Altmaier ist Angela Merkels letztes Aufgebot, seine Berufung auch ein Akt der Verzweiflung. Mehr gute Leute hat sie nicht, dafür aber schon sehr viele verschlissen. Doch gemach. Für einen Abgesang auf diese Kanzlerin ist es zu früh. Mit ihrer Erfahrung, ihrem Machtbewusstsein, ihrem dicken Fell und nun auch mit dem Mut der Verzweiflung lässt sich ...

  • 15.05.2012 – 17:33

    Frankfurter Rundschau: Zu den bevorstehenden Neuwahlen in Griechenland:

    Frankfurt (ots) - Man kann die Fristen strecken, die Schulden vorübergehend stunden, Maßnahmen erst mal aussetzen. Alle Vorschläge gehören nun auf den Tisch. Politik ist dazu da, Alternativen aufzuzeigen. In wenigen Wochen werden die Griechen ein Parlament wählen, in dem Syriza noch stärker sein wird. Aber für eine linke Regierung wird es aller Voraussicht nach ...

  • 14.05.2012 – 17:10

    Frankfurter Rundschau: Zur Bedeutung der NRW-Wahl für Kanzlerin Merkel:

    Frankfurt (ots) - Gewiss wird sie sich mit François Hollande auf ein gemeinsames Konzept für den weiteren Weg durch die Schuldenkrise in Europa verständigen. Vielleicht noch nicht an diesem Dienstag, wenn sie sich zum ersten Mal in Berlin treffen. Aber doch bald, denn beide wissen ja um die Bedeutung einer deutsch-französischen Verständigung in so zentralen ...

  • 13.05.2012 – 19:32

    Frankfurter Rundschau: Zum Wahlausgang in NRW

    Frankfurt (ots) - Hannelore Kraft ist ein paar Jahre jünger als Angela Merkel. Sie vertritt andere politische Positionen, vor allem wenn es ums Geld geht. Merkel will dem Staat das Schuldenmachen austreiben, Kraft findet Schulden nicht schlimm. Dennoch haben diese beiden Frauen viel gemeinsam. Beide haben eine menschliche, ja mütterliche Ausstrahlung. Sie verunsichern ihre Wähler nicht, sondern versuchen ihnen ...

  • 11.05.2012 – 17:37

    Frankfurter Rundschau: Zum verbot der Blockupy-Proteste

    Frankfurt (ots) - Mit ihrem Verbot hat die Stadt, das immerhin dürfte den Demonstranten gefallen, wohl erheblich zur Mobilisierung beigetragen; leider vermutlich aber gerade in jenen Kreisen, deren Anreise sie eigentlich verhindern wollte. Die Stadtregierung hat aus der Bankenstadt eine Bannstadt gemacht, sie ist in den Schützengraben gesprungen, lange bevor der erste potenzielle Gewalttäter überhaupt das Haus ...

  • 10.05.2012 – 17:18

    Frankfurter Rundschau: Zur Lage in Griechenland und den Folgen für die Demokratie

    Frankfurt (ots) - Es mag ja sein, dass es gute Gründe außer den Profitinteressen der internationalen Finanzhändler gibt, die Interessen unserer besonderen Freunde, der Märkte, höher einzuschätzen als die der Bürger eines Landes. Es müssten allerdings schon sehr gute Gründe sein, die auch erklären sollten, weshalb die immer weitere Deregulierung, ...

  • 09.05.2012 – 18:37

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Umgang mit Salafisten

    Frankfurt (ots) - Das Kriegsgeschrei, das Friedrich, Uhl und andere Politiker angestimmt haben, ist albern, und doch ist es gefährlich. Die mehr als vier Millionen in Deutschland lebenden Muslime wissen, dass die Politiker zwar von "Salafisten" reden, aber das deutsche Publikum "Muslime" versteht. Sie wissen, dass die Rufe nach verschärften Repressionen nicht ihnen gelten, sondern den reaktionären, fundamentalistischen ...

  • 08.05.2012 – 17:49

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Zukunft von Rot-Grün

    Frankfurt (ots) - Nach der ins Abseits verfrachteten Option "Rot-Rot-Grün" muss es künftig nicht mehr unbedingt um feste Koalitionen gehen. Von Tolerierungsverträgen bis hin zu wechselnden Mehrheiten: Vieles lässt sich denken, mögliche Partner gibt es genug. Man muss nur bereit sein, die neue politische Landschaft zu gestalten. Das ist besser, als ängstlich vor "instabilen Verhältnissen" zu warnen und sich am Ende ...

  • 07.05.2012 – 17:33

    Frankfurter Rundschau: Zur Regierungsbildung in Schleswig-Holstein

    Frankfurt (ots) - Eine Koalition aus SPD, Grünen und dänischer Minderheit hätte nicht nur eine rechnerische Mehrheit. Sie verfügt auch über inhaltliche Übereinstimmungen in der aufgewühlten Parteienlandschaft im Hohen Norden. Bildung, Ökologie, Haushaltskonsolidierung wird der Gleichklang dieser "Küstenampel" lauten. Zudem wird sich erweisen, ob die ...

  • 06.05.2012 – 18:24

    Frankfurter Rundschau: Zu den Folgen der Wahlen für die Politik Angela Merkels

    Frankfurt (ots) - Merkel wäre nicht Merkel, könnte sie nicht rasch umsteuern. Und als wüsste sie nicht, dass das Wahlprogramm eines sozialistischen Kandidaten noch kein Regierungsprogramm ist. Angela Merkel war vier Jahre Kanzlerin einer großen Koalition. Sie hat mit Franz Müntefering verhandelt und mit Peer Steinbrück regiert. Ideologische Probleme mit ...

  • 04.05.2012 – 17:40

    Frankfurter Rundschau: Zur diplomatischen Lösung des Falles Guangcheng

    Frankfurt (ots) - Man geht allerdings zu weit, schon auf ein grundsätzliches Umdenken in der chinesischen Führung zu hoffen. Die jüngste Entwicklung ist eher das Ergebnis einer günstigen Fügung. Peking entledigt sich mit der Abschiebung Chens und seiner Familie eines unliebsamen Kritikers. Zugleich erspart Staatspräsident Hu Jintao der US-Diplomatie eine ...

  • 03.05.2012 – 17:44

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Manifest "Wir sind Europa"

    Frankfurt (ots) - Es ist der bemerkenswerte Versuch, der aus einer Wirtschaftsunion hervorgegangenen Idee eines vereinten Europas zu einem politischen Fundament zu verhelfen. Der symbolische Aplomb des Manifests ist nicht zu übersehen. Dass die stattliche Ansammlung europäischer Intellektueller mit einem verführerisch einfachen Vorschlag reüssiert, lässt das Projekt durchaus sympathisch erscheinen. Pressekontakt: ...

  • 02.05.2012 – 17:38

    Frankfurter Rundschau: Zur Diskussion über einen Boykott der ukrainischen EM-Spiele

    Frankfurt (ots) - Jetzt, fünf Wochen vor dem Beginn der Europameisterschaft, einen Boykott der ukrainischen Spiele zu fordern oder gar die Verlegung derselben nach Deutschland zeugt von großer Dämlichkeit. Geholfen würde damit niemandem, weder Julia Timoschenko noch anderen politischen Gefangenen und der Bevölkerung der Ukraine schon gar nicht, die immer wieder ...