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Frankfurter Rundschau

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  • 21.08.2012 – 17:30

    Frankfurter Rundschau: Zur Verschränkung von Energiekosten und Nahrungsmittelproduktion:

    Frankfurt (ots) - Je mehr Nahrungsmittel in den Energiemarkt desto dramatischer werden in Zukunft auch Versorgungs- und Hungerkrisen ausfallen. So wird das eine Problem - die Beschaffung von Energie für Mobilität, Stromerzeugung und Wärme - mit dem Ausweichen auf pflanzliche Ressourcen abgemildert. Doch damit wird gleichzeitig der Versuch erschwert, die ...

  • 20.08.2012 – 17:19

    Frankfurter Rundschau: Zu den rassitischen Ausschreitungen vor 20 Jahren in Rostock-Lichtenhagen:

    Frankfurt (ots) - Aber man darf es nicht dabei belassen, sich über das staatliche Versagen gegenüber den Gefahren von rechts zu empören. Die Forderung nach einer eindeutigen Positionierung staatlicher Institutionen muss einhergehen mit einer gleichbleibend hohen zivilgesellschaftlichen Aufmerksamkeit für alle Ausdrucksformen von Rassismus. Die Formeln und ...

  • 17.08.2012 – 19:27

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Pussy Riot Prozess

    Frankfurt (ots) - Zwei Jahre Strafkolonie für ein einminütiges Punkgebet: Man kann das Urteil gegen Pussy Riot nur für blanken Irrsinn halten. Schon wer meint, er müsse zu einer gewaltfreien Protestaktion bei der weder Personen noch Sachen zu Schaden kamen eine 3 000 Seiten starke Ermittlungsakte zusammentragen, die Beschuldigten ein halbes Jahr in Untersuchungshaft halten und einen Prozess anstrengen, der ...

  • 16.08.2012 – 17:07

    Frankfurter Rundschau: Zu einer künftigen Sozialpolitik der SPD:

    Frankfurt (ots) - Sigmar Gabriel hat damit in diesem Sommer begonnen. Er hat die dringend notwendige Regulierung des Finanzsektors zur Sprache gebracht. Er hat zum wiederholten Mal auf die Notwendigkeit hingewiesen, den finanziell Leistungsfähigsten auch höhere Leistungen zur Sanierung der Staatsfinanzen abzuverlangen. Und zwar nicht aus einem Ressentiment gegen die Reichen, das konservative Politiker und Medien noch ...

  • 15.08.2012 – 17:40

    Frankfurter Rundschau: Zu den Hamburger Regelungen bezüglicher Feiertage:

    Frankfurt (ots) - Vor allem die Einbindung islamischer Lehrer in den in Hamburg überkonfessionell angelegten Religionsunterricht ist geboten. Denn jeder Religionsunterricht gehört im säkularen Staat unter staatliche Kontrolle. Am Hamburger Vertrag könnte sich auch die Türkei ein Beispiel nehmen. Er gewährt den Aleviten Rechte, die ihnen der türkische Staat bis ...

  • 13.08.2012 – 17:39

    Frankfurter Rundschau: Zum NPD-Verbotsverfahren:

    Frankfurt (ots) - Ein Antrag ohne Bundestag und Bundesregierung wäre destruktiv, weil noch vor dem Antrag die Botschaft das Bundesverfassungsgericht erreichen würde, beide Verfassungsorgane glaubten nicht an den Erfolg des Verfahrens und rechneten damit, dass ein Verbot an der Infiltration der NPD mit V-Leuten scheitern werde. Wenn aber schon Bundestag und Bundesregierung das Verfahren für aussichtslos halten, wie ...

  • 12.08.2012 – 17:22

    Frankfurter Rundschau: Zur Situation der SPD-Troika:

    Frankfurt (ots) - Lange wird die SPD ihre Aufführung unter dem Titel Troika nicht mehr spielen können. Die Hoffnung der Parteigranden, die Öffentlichkeit bis Januar in Spannung darüber zu halten, welcher herausragende Sozialdemokrat denn nun die Partei in ihrem 150. Jahr in den Wahlkampf führen darf, erfüllt sich nicht. Zu misstrauisch beäugen sich die drei potenziellen Kandidaten Gabriel, Steinbrück und ...

  • 10.08.2012 – 17:41

    Frankfurter Rundschau: Zur Strafe gegen den Internetkonzern Google:

    Frankfurt (ots) - Die Höhe der Strafe tut der Internet-Krake Google nicht weh. Aber sie zeigt dem Konzern, dass Grenzüberschreitungen nicht mehr geduldet werden. Jahrelang hinkte die Regulierung von Datenschutz im Internet hinter der rasanten technischen Entwicklung her. Offenbar machen die US-Behörden jetzt Ernst bei der Überwachung des Datenschutzes. Gut so. Die Wild-West-Zeiten, in denen sich die Datenstaubsauger ...

  • 09.08.2012 – 17:38

    Frankfurter Rundschau: Zu Ursula von der Leyens Rentenplänen:

    Frankfurt (ots) - Es wäre besser gewesen, ein wirklich mutiges Konzept vorzulegen. Eine Zuschussrente, die Altersarmut wirklich beseitigt, hätte einer Arbeitsministerin gut zu Gesicht gestanden. Die zusätzlichen Kosten wären allemal zu rechtfertigen gewesen. Unerlässlich ist außerdem eine Korrektur des Beitragssatz-Automatismus, der der Rentenversicherung erlaubt hätte, in guten Zeiten für die schlechten ...

  • 08.08.2012 – 17:29

    Frankfurter Rundschau: Zu Gregor Gysis Charmoffensive gegenüber Sahra Wagenknecht:

    Frankfurt (ots) - Wenn die Linke die Bundestagswahl in einem Jahr sicher als Parlamentspartei überleben will, muss sie die besten Leute nach vorne stellen. Das weiß keiner besser als Gregor Gysi, der politische Überlebenskünstler. Und dazu gehört Sahra Wagenknecht. Zumal auch sie sich als hinreichend wendig erwiesen hat. Die einstige Frontfrau der Kommunistischen ...

  • 05.08.2012 – 17:26

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Fall der Ruderin Drygalla

    Frankfurt (ots) - Was Michael Vesper vom Deutschen Olympischen Sportbund in diesen Tagen abgeliefert hat, das war nicht etwa das positive Gegenbild zu Vorverurteilungen aller Art. Es war der Beweis, dass der organisierte Sport nichts anderes im Kopf hat als sein Image. Drygalla musste verschwinden und bekam dafür von Vesper bescheinigt, auf dem Boden der olympischen Charta zu stehen. Kurz gesagt: Schaff' mir dich und ...

  • 03.08.2012 – 17:14

    Frankfurter Rundschau: Zu Putins Äußerungen über Pussy Riot:

    Frankfurt (ots) - Er gibt sich als Mann, der über den Dingen steht. Einer, der sowohl die liberal-säkularen Russen versteht wie die Frommen, ein Mann des Ausgleichs. Einer, der nicht zu jenem ultra-rechtgläubigen Narrensaum gehört, der die Pussy-Riot-Gruppe am liebsten steinigen würde. In Wahrheit ist es nicht die Kirche, sondern der Kreml, der hinter dem absurden Prozess steht. Er hat die drakonische Bestrafung ...

  • 02.08.2012 – 18:40

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur EZB

    Frankfurt (ots) - Draghi hat es klug angestellt. So skizzierte der Präsident nur, was seine Experten ausarbeiten sollen. Bei aller Vorsicht zeichnen sich drei grobe Linien ab, die allesamt positiv stimmen. Erstens wird die EZB über die Anleihekäufe nicht im Alleingang entscheiden, sondern zusammen mit den Finanzministern, die über den Rettungsschirm mitsprechen. Damit bliebe die Rettung in der Hand der Politik. ...

  • 01.08.2012 – 17:09

    Frankfurter Rundschau: Zu Kurt Beck (SPD) und dem Nürburgring:

    Frankfurt (ots) - So ist das mit dem Wettbewerbsföderalismus: Aus Sicht des jeweiligen Landesfürsten mag der Wahrheit entsprechen, was Beck im Landtag sagte: "Prestigeprojekte" seien für ihn bessere Bildungschancen und nicht "irgendwelche Bauten". Sie mögen selbst glauben, ihrem Land und seinen Menschen Zukunft zu kaufen und nicht nur Wählerstimmen für die eigene Partei, wenn sie Flughäfen bauen und windige ...

  • 31.07.2012 – 17:34

    Frankfurter Rundschau: Zu möglichen Anleihe-Käufen der EZB:

    Frankfurt (ots) - Bleibt ein valides Argument gegen die EZB-Käufe. Sie sind undemokratisch. Technokraten bestimmen, ab welchem Wohlverhalten sie Ländern bei den langen Zinsen entgegen kommen. Deshalb wäre es besser, der Rettungsschirm ESM, der den Finanzministern untersteht, entscheidet darüber. Doch damit der ESM glaubhaft ist, braucht er den unbegrenzten Zugriff ...

  • 27.07.2012 – 17:35

    Frankfurter Rundschau: Zur bevorstehenden Räumung des Frankfurter Occupy-Camps:

    Frankfurt (ots) - Der Einzug von gesellschaftlich Gestrandeten, von Obdach- und Heimatlosen ohne politische Ambitionen, gehörte sicher nicht zu den ursprünglichen Zielen der Occupy-Camper in Frankfurt und anderswo. Aber dass der soziale Schaden, den die Finanzmärkte und ihre Krise mit anrichten, sich am Ende im Lager leibhaftig einfand - das ist eine Pointe, die den ...

  • 26.07.2012 – 17:02

    Frankfurter Rundschau: Zum Beginn der Olympischen Spiele kommentiert die Frankfurter Rundschau:

    Frankfurt (ots) - Die Vorfreude auf die Tage von London ist enorm, auch wenn Kritiker überzeugend darlegen können, dass keines der markanten Probleme des Sports gelöst ist. Die Doping-Methoden haben sich einmal mehr verfeinert, um auch diesmal wieder den verbesserten Kontrollmethoden zu trotzen. Die Kritik am ökonomischen Größenwahn und den wohl zu Recht nie ...

  • 24.07.2012 – 17:47

    Frankfurter Rundschau: Zur Lage der Christen in Syrien:

    Frankfurt (ots) - Nun droht ein Exodus wie im Irak. Denn die Christen müssen nicht nur den Machtwechsel fürchten, sondern auch die Rache der Sunniten, unter denen es kaum eine Familie gibt, die nicht Opfer zu beklagen hat. Es sind bereits Christen ermordet worden, die als Assad-Anhänger und ergo Feinde betrachtet wurden. Die Schuld an der Eskalation trägt das Assad-Regime, aber auch der untätige Westen. Da die ...

  • 23.07.2012 – 17:08

    Frankfurter Rundschau: Zur neuerlichen Griechenland-Krise:

    Frankfurt (ots) - Griechenland hat eine allerletzte Chance verdient. Dass die Sanierungsvorgaben bisher nicht umgesetzt wurden, liegt vor allem an den langwierigen Wahlen im Frühjahr. Die neue Regierung hat es nun in der Hand, die liegen gebliebenen Reformvorhaben anzupacken. Braucht sie dafür mehr Zeit, sollten EU und Währungsfonds einen Aufschub genehmigen. Denn die fallenden Börsenkurse zeigen, dass Röslers These, ...

  • 20.07.2012 – 17:15

    Frankfurter Rundschau: Zur Situation in Syrien:

    Frankfurt (ots) - Es gibt wohl nur eine Perspektive: Gespräche mit allen in den Konflikt involvierten Parteien - auch mit dem Iran. Das fällt insbesondere den USA schwer. Man hat in Washington wohl gehofft, dass der Aufstand gegen Assad indirekt auch das Mullah-Regime in Teheran schwächen würde. Nun wird man einsehen müssen, dass - umgekehrt - der Iran gebraucht wird für eine Lösung des syrischen Problems. Wenn ...

  • 19.07.2012 – 18:25

    Frankfurter Rundschau: Zur Beschneidungsdebatte:

    Frankfurt (ots) - Unter dem Deckmantel einer juristischen Frage werden antiislamische und antisemitische Affekte erkennbar, die für das gesellschaftliche Zusammenleben bedrohlicher sind als jede religiös motivierte Zirkumzision. Mit überwältigender Mehrheit hat der Bundestag gestern eine rechtlich unverbindliche Resolution beschlossen, die, ohne viele Worte zu machen, zum Vernünftigsten zählt, was in dieser Debatte ...

  • 18.07.2012 – 16:59

    Frankfurter Rundschau: Zur informellen Großen Koalition in Berlin:

    Frankfurt (ots) - Für diese großkoalitionäre Zusammenarbeit gibt es in der Sache gute Gründe: Sowohl die Sicherung unserer Währung als auch der Ausstieg aus der Atomkraft sind Aufgaben von existenzieller Bedeutung auch für künftige Generationen. Weder die bedrohlichen finanziellen noch die atomaren Altlasten werden am Abend der Bundestagswahl verschwinden. Das - ...

  • 17.07.2012 – 18:19

    Frankfurter Rundschau: Zur Lage der Demokratie in Rumänien:

    Frankfurt (ots) - Angebracht ist die plötzliche europäische Empörung über den Rechtsnihilimus der Mächtigen in Rumänien durchaus, aber sie ist auch überraschend. So geht es in dem Balkanland nämlich seit gut 20 Jahren zu. Die jeweils herrschenden Politiker geraten in einen Machtrausch und betrachten den Staat als ihre Beute. Die politische Atmosphäre ist geprägt von permanenter Spannung und Konfusion. Bei den ...

  • 16.07.2012 – 17:27

    Frankfurter Rundschau: Zur Korruption im Sport und dem System Blatter:

    Frankfurt (ots) - Denn obwohl das IOC und die Fifa jährlich Milliarden bewegen, sind sie nach dem kommoden Schweizer Vereinsrecht organisiert und entziehen sich zu weiten Teilen Antikorruptionsgesetzen und internationalen Konventionen. Es ist eine Parallelgesellschaft, die nach mafiaähnlichen Prinzipien organisiert ist und sich in partiell rechtsfreien Räumen ...

  • 15.07.2012 – 17:34

    Frankfurter Rundschau: Zur Verschärfung einer Reihe von Gesetzen in Russland:

    Frankfurt (ots) - Der harte Kern von unbedingten Putin-Anhängern ist auf eine kleine Minderheit geschrumpft. Alle anderen wählten ihn, weil es keine lockende Alternative gab. Ihre Stimme für Putin war eine Stimme für den Status Quo. Aber statt des Status Quo erhalten sie nun, was sie sich nicht gewünscht haben - ein noch autoritäreres Regime, das auf die ...

  • 13.07.2012 – 18:04

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Beschneidungsdebatte

    Frankfurt (ots) - Die Beschneidung - mag sie nun medizinisch sinnvoll sein oder nicht - ist ein geringfügiger körperlicher Eingriff, ihr strafrechtliches Verbot aber würde den Lebensnerv sowohl der jüdischen als auch der muslimischen Glaubensgemeinschaft treffen. In keinem Land der Welt ist die Beschneidung verboten. Die Ankündigung der Bundesregierung, ihre Zulässigkeit gesetzlich zu bestätigen, ist beruhigend. ...