Folgen
Keine Story von Frankfurter Rundschau mehr verpassen.

Frankfurter Rundschau

Filtern
  • 13.11.2012 – 18:46

    Frankfurter Rundschau: Zum alltäglichen Rassismus:

    Frankfurt (ots) - Wir müssen dabei darauf achten, dass wir nicht auf Sprachspiele hereinfallen. Wir sollten es nicht hinnehmen, dass an eben dem Tag, an dem die Stützen der Gesellschaft ein Denkmal einweihen zum Gedenken an die Nazi-Verbrechen, gegen Sinti und Roma eben jene Stützen dafür sorgen, dass die zu uns geflohenen Sinti und Roma ausgewiesen werden. Es geht auch nicht, dass der Bundesinnenminister Hans-Peter ...

  • 12.11.2012 – 17:44

    Frankfurter Rundschau: Zur neuen politischen Weltordnung:

    Frankfurt (ots) - Die Auseinandersetzung zwischen Washington und Peking ist kein ideologischer Kampf. Chinas Machtelite hat kein Problem damit, seine Kinder in den USA studieren zu lassen. Anders als die Sowjetunion legt China auch keinen Wert darauf, sein Gesellschaftsmodell aggressiv zu exportieren. China will in Zentralasien oder in Afrika keine Satellitenstaaten begründen, sondern sich den Zugriff auf Rohstoffe ...

  • 09.11.2012 – 17:35

    Frankfurter Rundschau: Zu Peer Steinbrück:

    Frankfurt (ots) - Die Art seiner verstolperten Präsentation, die Naivität beim Umgang mit seinen Nebenverdiensten, das fatale rot-grüne Gegrummel über seine Eignung zeigen, wie weit die SPD von der Fähigkeit entfernt ist, eine erfolgreiche Kampagne zu führen. Die Entscheidung, ihn als Hauptredner in die Debatte um das Betreuungsgeld zu schicken, war immerhin schon ein Schritt heraus aus der Defensive. Es liegt im ...

  • 08.11.2012 – 17:02

    Frankfurter Rundschau: Zur Anklageerhebung gegen Beate Zschäpe:

    Frankfurt (ots) - Natürlich ist es für die Hinterbliebenen der Mordopfer wichtig zu erfahren, wie und warum die Rechtsterroristen getötet haben. Aber nicht nur die Angehörigen, auch die Öffentlichkeit darf die Klärung der Frage verlangen, welche Rolle die Sicherheitsbehörden spielten: Waren sie auf dem rechten Auge blind, waren sie blind auf beiden Augen, war ...

  • 07.11.2012 – 17:37

    Frankfurter Rundschau: Zum Thema Nebenverdienste von Politikern:

    Frankfurt (ots) - So richtig, so nachvollziehbar und so grundsätzlich lobenswert all diese Vorstöße für mehr Transparenz sein mögen, bergen sie für die Fraktionen und für die Politik insgesamt eine nicht unerhebliche Gefahr in sich. Denn sie bedienen das populäre Vorurteil von den geldgeilen Politikern, deren Entscheidungen sich für ein kleines Bakschisch kaufen lassen und die ohnehin allen nur in die eigene ...

  • 06.11.2012 – 17:50

    Frankfurter Rundschau: Zum schleppenden Verlauf des Kita-Ausbaus:

    Frankfurt (ots) - Nicht 160000 Betreuungsplätze fehlen für die unter dreijährigen Kinder in Deutschland, sondern 220000. Zwischen der Bekanntgabe der einen und der anderen Zahl liegen zwei Monate. Und die Differenz ist wohl noch ausbaufähig. Jedenfalls ist sie die Grundlage für die Erkenntnis, dass der versprochene Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz bis ...

  • 05.11.2012 – 17:32

    Frankfurter Rundschau: Zu Erdogans Äußerungen zur Todesstrafe:

    Frankfurt (ots) - Der Vorstoß ist wohl nicht als unmittelbare Initiative zur Wiedereinführung der Todesstrafe zu werten, sondern als Warnung. Zweifellos ist die Äußerung auch Ausdruck von Erdogans brachialem Populismus. Wenige Tage nach dessen Berlin-Besuch, bei dem er die Beitrittsambitionen der Türkei unterstrich, ist der Auftritt mehr als irritierend. Man kann darin die Ergänzung seines Ultimatums eines ...

  • 04.11.2012 – 17:25

    Frankfurter Rundschau: Zum US-Wahlkampf nach dem Sturm:

    Frankfurt (ots) - Nun wäre es einfach zu sagen: Sollen doch die Amerikaner machen, was sie wollen. Unsere Stromleitungen sind doch - meistens - wetterfest angebracht. Aber das hieße, die Realität zu leugnen. Die ist, grob gesagt , ziemlich einfach, aber folgenreich. Treibhausgase befördern den Klimawandel, der führt zu mehr Stürmen, die führen zu mehr Schäden an der Infrastruktur. Die USA haben kein Monopol auf ...

  • 02.11.2012 – 16:46

    Frankfurter Rundschau: Zu den Fan-Problemen der Fußball-Bundesliga:

    Frankfurt (ots) - Der DFL ist aber noch aus einem anderen Grund davon abzuraten, die Fans durch Repressionen aus den Stadien zu drängen: Der deutsche Fußball braucht die Fans. Dass die Bundesliga nach der National Football League in den USA die zuschauerstärkste Liga der Welt ist, liegt weniger an der sportlichen Qualität. Der letzte europäische Titel einer ...

  • 01.11.2012 – 17:36

    Frankfurter Rundschau: Zur Organspende:

    Frankfurt (ots) - Sicher, Politik und Ärzteschaft haben mehr Kontrollen und strengere Strafen angekündigt. Betrug soll erschwert werden. Doch so wünschenswert es ist, dass möglichst viele Menschen ihre Organe spenden: Niemand darf dazu gedrängt werden. Die Kassen sind verpflichtet, ergebnisoffen über Organspenden zu informieren. Dazu gehört, dass sie tatsächlich das Für und Wider behandeln und den Versicherten ...

  • 31.10.2012 – 17:01

    Frankfurter Rundschau: Zum Erdogan-Besuch in Berlin:

    Frankfurt (ots) - Ungut sind auch die außenpolitischen Entwicklungen. Seit sich abzeichnet, wie zäh sich die EU-Beitrittsverhandlungen dahinschleppen, rückte die Türkei von Europa, den USA und Israel ab, um sich der muslimischen Welt zuzuwenden. Dieses regionale Vormachtstreben war bisher nicht sonderlich erfolgreich, schuf aber neue Risiken. So gehörte die Türkei zu den ersten Staaten, die den Sturz von Syriens ...

  • 30.10.2012 – 17:38

    Frankfurter Rundschau: Zum Verkauf von elektronischen Bewegungsprofilen durch O2:

    Frankfurt (ots) - Kommt O2 damit durch, werden andere Firmen folgen. Der technische Fortschritt, der die Smart Phones überhaupt erst möglich gemacht hat, wird ein weiteres, riesiges Loch in die Privatsphäre der Menschen reißen. Für die Bequemlichkeit, immer und von überall telefonieren und surfen zu können, bezahlen wir einen hohen Preis. Wie hoch, das beginnen ...

  • 29.10.2012 – 17:10

    Frankfurter Rundschau: Zu 1 Jahr NSU:

    Frankfurt (ots) - Es ist vergleichsweise leicht, nach all den Fällen von Aktenvernichtung, V-Mann-Pannen und Vertuschungsversuchen von eklatantem Staatsversagen zu sprechen. Schwerer fällt hingegen das Eingeständnis, dass es keine nennenswerten Hinweise auf gesellschaftliche Gegenreaktionen oder gar Selbstzweifel gab. Über das bloße Entsetzen hinaus erscheint es noch immer nicht recht vorstellbar, dass es die ...

  • 25.10.2012 – 17:31

    Frankfurter Rundschau: Zum Machtkampf in der FDP:

    Frankfurt (ots) - Mitfühlend hatte Lindners, zeitweise auch Röslers, Liberalismus werden sollen. Vor Jahren wäre dergleichen sozialliberal genannt worden. Wo ist ein aktuelles Konzept dazu geblieben? Dass die Freiheit des Individuums, auch die des Wirtschaftsbürgers in Zeiten der Globalisierung mehr Schutz braucht als früher - auch vom Wasserläufer aus Düsseldorf ist dazu wenig zu vernehmen. Stattdessen nennt er ...

  • 24.10.2012 – 17:21

    Frankfurter Rundschau: Zur ZDF-Affäre der CSU:

    Frankfurt (ots) - Das ZDF hat dennoch über Udes Wahl berichtet, folgerichtig gibt es eine Diskussion. Allerdings befasst sie sich nicht mit dem ZDF, sondern mit der Rolle des Herrn Strepp. Frage: Was ist der Unterschied zwischen einem, später zurückgetretenen, Bundespräsidenten, der versucht, durch den Anruf beim Chefredakteur der Bild-Zeitung einen unschönen Bericht über sich zu unterbinden, und einem ...

  • 23.10.2012 – 17:31

    Frankfurter Rundschau: Zur Inflationsangst der Deutschen:

    Frankfurt (ots) - Draghi selbst ist sich der Risiken seiner Politik bewusst. Mit Anleihekäufen geht die Geldpolitik weit, sehr weit. Doch nichts zu tun, wäre weit gefährlicher, gerade für die deutsche Exportwirtschaft, für Mercedes, für Bosch, für BASF, und für ihre Arbeitnehmer. Mario Draghi betreibt keine Politik des billigen Geldes. Billig ist nur die deutsche Polemik. Pressekontakt: Frankfurter Rundschau Kira ...

  • 22.10.2012 – 16:57

    Frankfurter Rundschau: Zum Ausgang der Stuttgart-Wahl und deren Bedeutung für den Bund:

    Frankfurt (ots) - Für Peer Steinbrück, das kann er aus Stuttgart lernen, wird die Alternative nicht heißen Mitte oder links. Seine Aufgabe wird sein, das reformbereite, modernisierungswillige Bürgertum in seinem ganzen Spektrum zu gewinnen, vom linken Sozialdemokraten bis zum sozial engagierten Wähler der CDU. Dann, nur dann könnte es sein, dass Stuttgart sich ...

  • 19.10.2012 – 17:27

    Frankfurter Rundschau: Zum Hamburger Piratenprozess:

    Frankfurt (ots) - Es gibt kein UN-Gericht am Horn von Afrika, das sich um Piraterie kümmert. Es gibt auch keine Nachbarstaaten Somalias, die gefangene Seeräuber aufnehmen wollen. Hätte das Landgericht Hamburg nicht das Verfahren eröffnet, so hätte man die Männer wieder laufen lassen müssen. So schlimm das Leben und die Zustände auch in Somalia sein mögen, nicht jeder greift deshalb zur Waffe und wird Pirat. Die ...

  • 18.10.2012 – 17:53

    Frankfurter Rundschau: Zum Fall Schavan und einer neuen Kultur der Transparenz:

    Frankfurt (ots) - Der unerbittlich nach Schwachstellen abgetastete Abgeordnete aber ist letztlich auch ein in seiner politischen Freiheit beschränkter Abgeordneter. Der Fanatismus der Transparenz, der Plagiatejäger ebenso beseelt wie jene, die einen in allen Lebensbereichen einsehbaren politischen Repräsentanten wollen, ist schließlich auch Ausdruck eines ...

  • 17.10.2012 – 16:47

    Frankfurter Rundschau: Zur Einigung der Parteien auf ein neues Wahlrecht:

    Frankfurt (ots) - Der Grundsatz der neuen Regelung ist klar: Wenn die Wähler eine Partei mehr Wahlkreise gewinnen lassen, als ihr nach dem Zweitstimmenanteil Sitze zustehen, bekommt auch die Konkurrenz mehr Abgeordnete. Diese wunderbare Sitzvermehrung ist nur auf zwei Arten zu vermeiden: Entweder der Bundestag wird, wie schon einmal, verkleinert. Aber dazu fehlt ...

  • 16.10.2012 – 17:46

    Frankfurter Rundschau: Zum Semesterbeginn an deutschen Hochschulen:

    Frankfurt (ots) - Statt sich zu freuen, betrachten Hochschulen und die finanzierenden Bundesländer den Ansturm der klugen Köpfe jedoch mit gemischten Gefühlen. Durch die verkürzte Gymnasialzeit (G8) und das Aussetzen der Wehrpflicht strömen nicht nur mehr, sondern auch deutlich jüngere Erstsemester an die Universitäten und Fachhochschulen. Ihnen deshalb Unreife ...

  • 15.10.2012 – 17:12

    Frankfurter Rundschau: Zur Ökostromabgabe:

    Frankfurt (ots) - Wenn eine dreiköpfige Familie künftig fünf Euro im Monat, also keine siebzehn Cent am Tag, mehr für die Förderung erneuerbarer Energien aufwenden muss, ist das kein Grund zur Aufregung. Es ist nicht einmal der Wert einer Tankfüllung des Familienautos mit höchst umweltschädlichem, nicht erneuerbarem Benzin - dessen ständige Verteuerung immer mal beklagt, aber doch hingenommen wird. Die ...

  • 14.10.2012 – 16:53

    Frankfurter Rundschau: Zur Asylpolitik:

    Frankfurt (ots) - Nun ist gegen die Beschleunigung von Asylverfahren gar nichts einzuwenden. Es gehört seit langem zu den Forderungen vieler politisch mit dem Thema befassten Verbände. Friedrichs harscher Aktionismus wird der komplexen Sachlage aber ebenso wenig gerecht wie der historischen Verantwortung der Deutschen. Noch in diesem Monat wird in der Nähe des Deutschen Bundestags in Berlin ein Denkmal für die von den ...

  • 12.10.2012 – 16:54

    Frankfurter Rundschau: Zur IWF-Tagung in Tokio:

    Frankfurt (ots) - Der deutsche Versuch, Schritt für Schritt voranzukommen, scheitert nicht am politischen Widerstand, sondern an der Realität. Allein der Aufbau einer europäischen Bankenunion ist eine Herkulesaufgabe, die in normalen Zeiten eine Generation beschäftigen könnte. Jetzt aber wäre es fahrlässig, nur bis zum nächsten Jahr zu warten. Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit, heißt es oft. Jetzt muss das ...

  • 09.10.2012 – 17:43

    Frankfurter Rundschau: Zum Merkel-Besuch in Griechenland:

    Frankfurt (ots) - Vom ersten Schuldenschnitt waren in Griechenland vor allem Banken und die Sozialkasse betroffen. Die Banken werden nun sinnvollerweise mit internationaler Finanzhilfe rekapitalisiert. Die Sozialkassen hingegen nicht. Das ist ein Skandal, der zur Folge hat, dass das Krankenversicherungs- und das Rentensystem vor dem Kollaps stehen. Es bluten die Griechen. Ein zweiter Schuldenschnitt aber wird zulasten der ...

  • 08.10.2012 – 17:28

    Frankfurter Rundschau: Zum Start der Frankfurter Buchmesse:

    Frankfurt (ots) - Doch selbst wenn so heimelige Buchläden irgendwann nur noch museale Inszenierungen aus einer vergangenen Zeit sein werden, und wir längst daran gewöhnt sind, durch papierlose Dateien zu schmökern, bleibt das Bücherschreiben wohl weiterhin eine ganz und gar altmodische und zumeist einsame Tätigkeit. Pressekontakt: Frankfurter Rundschau Kira Frenk Telefon: ...

  • 07.10.2012 – 17:31

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Bürgerkrieg in Syrien

    Frankfurt (ots) - In Syrien spielen die Befürworter des zivilen Widerstands keine Rolle mehr. Hier kämpft keine twitternde Jugend mehr gegen ein autoritäres Regime. Hier kämpft ein autoritäres Regime, gegen solche, die es werden wollen. Der Bürgerkrieg in Syrien bezeichnet das Ende des Arabischen Frühlings. Pressekontakt: Frankfurter Rundschau Kira Frenk Telefon: ...

  • 05.10.2012 – 17:25

    Frankfurter Rundschau: Zur Debatte um die Honorare Peer Steinbrücks:

    Frankfurt (ots) - In dem Verdacht, ein Produkt der Finanzindustrie zu sein, steht Steinbrück keineswegs, es ist kein Wort von ihm als Gastredner der Banken bekannt, das anders klänge als in seiner öffentlichen Rede. Das gilt nicht für Dobrindt und für die Union. Sie fordern Transparenz? Wenn es darum geht, dass der Bundestag einen wirksamen Straftatbestand der Abgeordnetenbestechung verabschiedet, um endlich die ...

  • 04.10.2012 – 17:44

    Frankfurter Rundschau: Zum TV-Duell Obama-Romney:

    Frankfurt (ots) - Romneys Performance war überraschend stark und Präsident Obama erstaunlich defensiv. Doch Romney hat erneut einen fliegenden Wechsel seiner Botschaften vorgenommen. Das wird vor allem den Konservativen nicht gefallen, die wenig von der Bankenregulierung und eine Steuersenkung für erforderlich halten. Es dürfte auch Wechselwähler nicht überzeugen, die sich einmal mehr fragen müssen, wofür Romney ...

  • 03.10.2012 – 16:39

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Steinbrücks Nebeneinkünften

    Frankfurt (ots) - Nun ist es völlig legitim und gängige Praxis, dass Politiker mit Vorträgen Geld verdienen. Dennoch hat das Verhalten Steinbrücks ein Geschmäckle. Spätestens seit Anfang diesen Jahres lief alles auf Steinbrück zu als Kanzlerkandidat, weil Steinmeier als früherer Wahlverlierer dazu tendierte, nicht mehr anzutreten. Ab dann hätte Steinbrück aus Gründen der politischen Hygiene seine ...