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Frankfurter Rundschau

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  • 06.02.2013 – 16:54

    Frankfurter Rundschau: Zum Samen-Spende-Urteil:

    Frankfurt (ots) - Der Einwand, Samenspender und Samenbank hätten vor der Geburt die Anonymität des Erzeugers vereinbart, dessen Vertrauen werde nun durch die Herausgabe der Daten verletzt, ist bestenfalls unseriös. Denn bei der Absprache zwischen Erzeuger und Samenbank handelte es sich um einen sogenannten Vertrag zulasten Dritter, hier also des Kindes, das damit um seinen grundrechtlich verbürgten Anspruch auf ...

  • 05.02.2013 – 16:38

    Frankfurter Rundschau: Zur hessisch-bayerischen Klage gegen den Länderfinanzausgleich:

    Frankfurt (ots) - Bei den Aschermittwochsreden geht es vor allem um eines: dem politischen Konkurrenten eins auszuwischen. Horst Seehofer und sein hessischer Kollege Volker Bouffier fangen damit schon mal mitten in der Fastnachtszeit an. Ihre Klage vor dem Bundesverfassungsgericht hätte das Zeug zur politischen Aschermittwochsrede, wenn sie auf das schwer verdauliche ...

  • 04.02.2013 – 17:01

    Frankfurter Rundschau: Zur mangelnden Effizienz familienpolitischer Leistungen:

    Frankfurt (ots) - Das Bundesfamilienministerium etwa analysiert und bewertet seit nunmehr sechs Jahren ihre insgesamt 160 verschiedenen familien- und ehebezogenen Leistungen. Vorgeblich, um deren Nutzen zu ermitteln. Sie sollten gebündelt und effizienter gestaltet werden. So steht es im Koalitionsvertrag. Allerdings ist der schwarz-gelben Regierung das Vorhaben ...

  • 03.02.2013 – 16:20

    Frankfurter Rundschau: Zur Konjunktur von Privatschulen:

    Frankfurt (ots) - Die Floskeln über die Bildungsrepublik und die Wissensgesellschaft gehören zur Sonntagssprache. Im Alltag aber ist die Aussicht auf einen gesellschaftlichen Aufstieg abhandengekommen, der auf Chancengerechtigkeit basiert. Die Betreiber von Privatschulen verstehen ihre Initiative nicht länger als wichtige Ergänzung zu den staatlichen Angeboten, sondern als deren Überbietung. Den Eltern, die sich um ...

  • 01.02.2013 – 16:40

    Frankfurter Rundschau: Zur Veränderung der Haltung von Kardinal Meisner zur Pille danach:

    Frankfurt (ots) - Damit sind Räume erschlossen, für die bisher nach landläufiger Ansicht galt: "Halt! Prinzip! Betreten strengstens verboten!" Wenn aber die Kirche selbst - für alle sichtbar - dieses große Stoppschild entfernt, hat das Folgen weit über den von Meisner umschriebenen Radius hinaus. Als erstes nämlich wird sich das kirchliche Lehramt mit der Frage ...

  • 31.01.2013 – 16:42

    Frankfurter Rundschau: Zur deutschen Interventionspolitik:

    Frankfurt (ots) - Der deutsche Mangel an Haltung hat fatale Folgen für Europa. Denn ohne die Bundesrepublik findet auch die EU zu keiner Haltung. Es gibt schlicht keine durchdachte, an nachvollziehbaren Kriterien orientierte Strategie, mit der die Europäer zwischen Prävention und Intervention entscheiden können. Man kann mit einem Blick auf das Zeitalter des Interventionismus leicht zu der Erkenntnis kommen, dass ...

  • 30.01.2013 – 16:35

    Frankfurter Rundschau: Zur Zypern-Hilfe:

    Frankfurt (ots) - Für Merkel wird es kein leichter Akt, das Hilfspaket durch den Bundestag zu bekommen. Schon mehrfach musste sie erleben, wie Abweichler in der eigenen Koalition gegen sie aufbegehrten. Diesmal muss sie mehr denn je um das Wohlwollen der Opposition bangen. SPD und Grüne werden sich bei Zypern zieren und Merkel mindestens zittern lassen. Das Thema, insbesondere die Geschäftsinteressen russischer ...

  • 29.01.2013 – 16:47

    Frankfurter Rundschau: Zu Altmaiers Energiewende:

    Frankfurt (ots) - Mit einem Mal kommt er aus der Defensive und kann den Vorkämpfer gegen die unpopulären Preiserhöhungen geben. Weil er Kunden, Produzenten und Industrie gleichermaßen zur Kasse bitten will, hagelt es zwar Kritik von allen Seiten. Aber niemand kann ihm Einseitigkeit vorwerfen. Für den Wahlkampf ist das keine ungeschickte Aufstellung. Im Spätsommer dürfte sich nämlich abzeichnen, wie stark die ...

  • 28.01.2013 – 16:48

    Frankfurter Rundschau: Zur Lage in Ägypten:

    Frankfurt (ots) - Mursis Demission wäre aber auch gar nicht wünschenswert: Es gibt derzeit niemanden, dem ernsthaft zugetraut wird, das Land aus der schweren wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Krise herauszuführen. Den säkularen und liberalen Kräften ist es bisher noch nicht gelungen, sich eine breite Basis in der Bevölkerung zu verschaffen. Wahrscheinlich würden sie, sollte es nach einem Sturz ...

  • 25.01.2013 – 17:16

    Frankfurter Rundschau: Zur Spar- und Haushaltsdebatte:

    Frankfurt (ots) - Alles Argumentieren, wir dürften nachfolgenden Generationen nicht immer mehr Schulden hinterlassen, erweist sich als dummes, unehrliches Gerede, wenn wir ihnen stattdessen so runtergewirtschaftete Straßen, Brücken, Stromnetze, Universitäten, Schulen hinterlassen, wie sie jetzt schon überall in Deutschland zu besichtigen sind. Das ist Sparen auf Kosten künftiger Generationen, wie es ...

  • 24.01.2013 – 16:29

    Frankfurter Rundschau: Zur Affäre Stern/Brüderle:

    Frankfurt (ots) - In seiner neuesten Ausgabe behauptet der Stern, "ein Schlaglicht auf den alltäglichen Sexismus in der Politik" zu werfen. Bekanntlich genügt ja auch der Blick auf einen arabischen Eckrentner, um die Mentalitätsgeschichte des Orients zu schreiben. Das Blatt zeigt gerade nicht den Sexismus in der Politik, sondern einen Politiker als Sexisten. So hätte er schon vor einem Jahr gezeigt werden können, ...

  • 23.01.2013 – 16:58

    Frankfurter Rundschau: Zum Fall Schavan:

    Frankfurt (ots) - Jenseits einer Bewertung der Frage, ob die Studentin Schavan vor 30 Jahren bei ihrer Doktorarbeit eine Täuschungsabsicht verfolgt oder bloß wissenschaftlich unsauber gearbeitet hat, ist es unzumutbar, das Verfahren derart lange in der Schwebe zu halten. Frau Schavan hat das Recht auf eine faire Behandlung. Die Universität Düsseldorf aber, das ist das Dilemma, kann kein fairer Begutachter mehr sein. ...

  • 22.01.2013 – 16:44

    Frankfurter Rundschau: Zur japanischen Geldpolitik:

    Frankfurt (ots) - Die Notenbank, unter Kuratel der Regierung, überschwemmt das Land mit Geld. Aufgeschreckt reagiert die deutsche Politik, erst der Finanzminister, nun der Bundesbankchef. Die spinnen, die Japaner - so lässt sich die deutsche Sichtweise zusammen fassen. Spinnen sie wirklich? Seit Jahrzehnten kämpft das Land gegen den wirtschaftlichen Niedergang. Trotz mehrerer Erholungsphasen verschwand die lähmende ...

  • 21.01.2013 – 16:39

    Frankfurter Rundschau: Zur französischen Mali-Intervention:

    Frankfurt (ots) - Wenn nun Frankreich sein Interventionsziel ausweitet und dieses kurzfristig ohnehin nicht zu erreichen ist, besteht für die EU-Staaten kein Grund, den Franzosen weiter Gefolgschaft zu leisten. Nun muss eine europäische Außenpolitik die französische ablösen. Die EU muss zügig klären, was in Mali wünschenswert und was machbar ist. Gewiss, die Menschen in Nordmali müssen vom Terror befreit werden. ...

  • 20.01.2013 – 19:37

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Niedersachsen-Wahl

    Frankfurt (ots) - Wie schon 2012 in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen sorgten diejenigen, die die FDP immer noch für eine liberale Partei halten, und die Leihstimmen vieler CDU-Wähler für ein sensationelles Comeback. Philipp Rösler hat sich als nervenstarkes Stehauf-Männchen erwiesen und wird das Stehauf-Parteichen wohl weiter führen. Den Herren, die Rösler verjagen wollten wie vor ihm Guido Westerwelle, ...

  • 18.01.2013 – 16:55

    Frankfurter Rundschau: Zum Fall Lance Armstrong:

    Frankfurt (ots) - Seine Fans, das begriff Lance Armstrong früh, glaubten ihm bedingungslos. Nicht weil seine Geschichte sonderlich überzeugend war. Einfach deshalb, weil der Mensch so geschaffen ist, weil wir glauben wollen. Diese Art der modernen Volksfrömmigkeit hat ihn lange Zeit besser geschützt als alle seine systematischen Einschüchterungsversuche. Sie ist zur unabdingbare Grundlage für den Spitzensport im 21. ...

  • 17.01.2013 – 16:34

    Frankfurter Rundschau: Zum Mali-Konflikt:

    Frankfurt (ots) - Tuareg-Milizen, die im Sold Gaddafis standen, nach dessen Sturz in ihre Heimat zurückkehrten und den Norden überrannten, bevor sie von Islamisten vertrieben wurden, haben die aktuelle Krise ausgelöst. Viele Songhai, Peuls, Bambara und Angehörige anderer Ethnien hegen Rachegefühle. Die Aussöhnung wird schwierig sein. Sie setzt einen funktionierenden Staat voraus, den es in Mali nicht gibt. Selbst ...

  • 15.01.2013 – 16:45

    Frankfurter Rundschau: Zum Treffen zwischen Politik und DGB:

    Frankfurt (ots) - Die Mitgliederzahlen schrumpfen ein wenig langsamer. Goldene Gewerkschaftszeiten also? Nicht wirklich. Die Zahl der Minijobs ist erheblich gestiegen, der Anteil der befristeten Arbeitsverhältnisse hat zugenommen. Der neoliberale Politiktrend ist gerade durch einen Gerechtigkeitstrend abgelöst worden. Das kann sich ändern. Dann werden die Gewerkschaften ihre Stärke nicht mehr aus der Zuwendung von ...

  • 14.01.2013 – 16:41

    Frankfurter Rundschau: Zur Militärintervention in Mali:

    Frankfurt (ots) - Frankreichs Intervention hat der Staatengemeinschaft nun Zeit verschafft. Dies war nötig, weil Afrikanische Union und Europäer in den vergangenen Monaten sträflich gezögert haben. Trotz eines UN-Beschlusses lässt die Eingreiftruppe der afrikanischen Wirtschaftsunion Ecowas weiterhin auf sich warten. Es wird höchste Zeit, die 3 300 Mann starke Truppe unter Führung Nigerias nach Mali zu ...

  • 13.01.2013 – 16:30

    Frankfurter Rundschau: Zur französischen Mali-Intervention:

    Frankfurt (ots) - Hollande ist kein Kriegspräsident. Er hat seinen Wählern Frieden versprochen und seine Soldaten vorzeitig aus Afghanistan abgezogen. Für Mali war vorgesehen, dass Frankreichs Soldaten eine afrikanische Interventionstruppe von hinten führen sollten. Nun kämpfen sie selbst. Die Entscheidung ist nicht populär. Französische Städte müssen Vergeltungsanschläge von Islamisten fürchten. Die ...

  • 11.01.2013 – 17:04

    Frankfurter Rundschau: Zur Lage in Tunesien, zwei Jahre nach dem Ende der Diktatur:

    Frankfurt (ots) - Doch die Auseinandersetzung über die Zukunft Tunesiens ist noch längst nicht entschieden, die Widerstandskräfte sind keinesfalls gebrochen. In den wirtschaftlich abgehängten ländlichen Gebieten gewinnt die Gewerkschaft neue Kraft. Und in den Städten macht die Zivilgesellschaft mobil. Sie hat verhindert, dass die Islamisten die Scharia, die ...

  • 10.01.2013 – 17:18

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Rentenstreit in der Koalition

    Frankfurt (ots) - Der Zuschuss für Mini-Renten soll möglichst wenig kosten, deshalb sind die Zugangshürden hoch. Bei den Gegnern mischen sich sachliche Argumente mit genereller Sozialleistungsallergie, der Bewegungsunfähigkeit der FDP und der Abneigung gegen die Erfinderin des Vorhabens, Arbeitsministerin Ursula von der Leyen. Der gönnen auch Unionsleute nicht den Erfolg. Das macht einen Kompromiss fast unmöglich. ...

  • 09.01.2013 – 18:27

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum NSU-Verfahren

    Frankfurt (ots) - Begrüßen sollten wir die Entscheidung des Oberlandesgerichts München, dass die in Untersuchungshaft befindliche Beate Zschäpe in Zukunft ohne Trennscheibe und ohne zusätzliche strenge Kontrollen mit ihren Anwälten reden kann. Diese Entscheidung war fällig spätestens von dem Augenblick an, da man davon ausgehen konnte, ja musste, dass Beate Zschäpe nicht mit Hilfe der Anwälte aus dem ...

  • 08.01.2013 – 17:50

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zu CSU und CDU am Beginn des Wahljahres

    Frankfurt (ots) - Die Stärke der CDU hat bislang zwei Gründe: die hohen Zustimmungswerte der Kanzlerin und die Schwäche von FDP und SPD. Auch die CSU profitiert vom Merkel-Bonus. Die Wahlkampfstrategie, die bei beiden Unionsparteien nun immer deutlicher wird, ergänzt das gut: Angriffsflächen werden vermindert, indem man systematisch Themen der Gegner übernimmt. ...

  • 07.01.2013 – 17:12

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zu Peer Steinbrück

    Frankfurt (ots) - Seine große Aufgabe ist es, den von Angela Merkel begonnenen Lagerwahlkampf anzunehmen und der amtierenden Kanzlerin die Alternativen seiner Partei entgegenzusetzen. Täte er allein das, dann wäre ihm begeistert zuzustimmen, wenn er verkündet: "Ich sage, was ich denke." Pressekontakt: Frankfurter Rundschau Kira Frenk Telefon: ...

  • 03.01.2013 – 18:13

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Parteienfinanzierung

    Frankfurt (ots) - Spenden zwischen 10 000 und 50 000 Euro werden nur in den Rechenschaftsberichten der Parteien aufgelistet, die mit mehr als einjähriger Verzögerung erscheinen. Weil immer mehr Unternehmen die Schlagzeilen scheuen, stückeln sie also ihre Spende in Beträge unter 50 000 Euro. Nur Daimler, BMW und die Metall-Arbeitgeber schieben noch die dicken Schecks herüber. In der Konsequenz können nicht einmal ...

  • 02.01.2013 – 18:40

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur Ärztebestechlichkeit

    Frankfurt (ots) - Auch Ärzte sind korrumpierbar, wie immer wieder bekanntwerdende Fälle zeigen. Doch im Gegensatz zu anderen Wirtschaftsbereichen hat bei Ärzten das Übel der Korruption noch eine wesentlich bedeutsamere Komponente. Es geht um die Gesundheit. Durch Bestechung wird es zur nachrangigen Frage, ob die ausgewählte Behandlung dem Patienten überhaupt nutzt. Pressekontakt: Frankfurter Rundschau Kira Frenk ...

  • 01.01.2013 – 18:44

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Haushaltsstreit in den USA

    Frankfurt (ots) - Letztlich entschieden ist noch nichts. Es steht also ein Jahr bevor mit endlosen Verhandlungen über die Schuldenobergrenze und die ungeklärten Haushaltfragen. Gegeneinander verhandeln auf der einen Seite die unverändert fiskalkonservativen und zu allem entschlossenen Republikaner und auf der anderen Seite ein immer noch zögerlicher, auf überparteiliche Zusammenarbeit hoffender Präsident. Doch wenn ...