Folgen
Keine Story von Frankfurter Rundschau mehr verpassen.

Frankfurter Rundschau

Filtern
  • 15.03.2013 – 16:36

    Frankfurter Rundschau: Zu den Plänen einer Bafög-Reform:

    Frankfurt (ots) - Jetzt spricht wieder eine Ministerin von grundlegender Modernisierung. Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl, Wanka selbst ist nur Übergangsministerin - kein guter Ausgangspunkt, um grundlegende Reformen anzustoßen. Auch nicht für große Kostendebatten zwischen Bund und Ländern. Es wäre aber schade, würde diese so wichtige Anregung einfach nur verpuffen. Pressekontakt: Frankfurter Rundschau Kira ...

  • 14.03.2013 – 16:50

    Frankfurter Rundschau: Zur Regierungsbildung in Israel:

    Frankfurt (ots) - Die Außen- und Verteidigungspolitik hingegen gehören zum Revier der alten Füchse: Netanjahu, Mosche Jaalon und, falls er sich aus seinem Korruptionsverfahren herauswinden kann, Avigdor Lieberman. Dieses Trio wird über Krieg und Frieden entscheiden. Neue Impulse für Verhandlungen mit den Palästinensern sind von ihnen nicht zu erwarten, eher schon planen sie Siedlungsexpansion wie gehabt. Mit ihrem ...

  • 13.03.2013 – 18:37

    Frankfurter Rundschau: Zum verhindertem Anschlag einer salafistischen Gruppierung: (neu)

    Frankfurt (ots) - Die Salafisten, also die Anhänger einer archaischen Auslegung des Islam, wachsen so schnell wie keine andere extremistische Gruppe im Land. Und nirgends führt der Weg häufiger in die Gewalttätigkeit als dort. Nicht nur nach Jemen, Mali, Somalia oder nach Syrien. Sondern auch in Bonn, in Solingen und nun in Leverkusen. Dabei zeigt sich, wie ...

  • 13.03.2013 – 16:54

    Frankfurter Rundschau: Zu den Razzien gegen salafistische Gruppierungen:

    Frankfurt (ots) - Tatsächlich aber verfehlen diese Videos und Songs ihre Wirkung in der Szene nicht. Der Salafismus, jene archaische Auslegung des Islam, erfreut sich hierzulande einigem Zulauf bei jungen Extremisten - die Szene zählt bereits 4500 Mitglieder. Keine extremistische Gruppierung wächst im Augenblick schneller. Und nirgends führt der Weg häufiger in ...

  • 12.03.2013 – 16:50

    Frankfurter Rundschau: Zur Diskussion über Armutseinwanderung:

    Frankfurt (ots) - Jenseits der dumm machenden Energien einer Diskussion über Armutseinwanderung und der Erschleichung von Sozialleistungen sollte man sich vielmehr auf die schöpferischen Kräfte der neuen europäischen Wanderungsbewegungen besinnen. Wohl noch nie zuvor hat es in der europäischen Geschichte eine vergleichbare Situation gegeben, in der so viele junge, ...

  • 11.03.2013 – 17:09

    Frankfurter Rundschau: Zu den ungarischen Verfassungsänderungen:

    Frankfurt (ots) - Als Budapest den Bauchschmerz der europäischen Mächtigen erfolgreich ignoriert hatte, ging man im Westen erleichtert zur Tagesordnung über. Der Europarat verabschiedete eine freundliche Resolution, Brüssel gab grünes Licht für Budgethilfen an Budapest. Man hatte gesagt, was zu sagen war, und damit sein demokratisches Gewissen beruhigt. Man ...

  • 10.03.2013 – 16:52

    Frankfurter Rundschau: Zur Forderung nach einer neuen Agenda-Politik:

    Frankfurt (ots) - Ohne anständige Bildung indes verdammen wir die junge Generation zu Hilfsarbeitern der Globalisierung! Das ist die Herausforderung für eine Agenda 2020! Den Menschen zu erklären, dass Staatsschulden nicht an sich schlecht sind, sondern sich rechnen können und das Land am Ende reicher machen, wenn sie investiert werden. Für diese Agenda müssen ...

  • 08.03.2013 – 18:20

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum bevorstehenden NSU-Prozess

    Frankfurt (ots) - Das Oberlandesgericht hat kein Gespür für die Bedeutung des Verfahrens. Anderenfalls wäre ihm klar, dass 50 Plätze für Journalisten viel zu wenig sind in einem Verfahren, das zu recht weltweit Beachtung findet. Anderenfalls müsste man ihm auch nicht erklären, dass es eine Demütigung für die Angehörigen der Nebenkläger bedeutet, vom Prozess de facto ausgeschlossen zu werden. Anderenfalls wäre ...

  • 06.03.2013 – 17:50

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Tod von Hugo Chávez

    Frankfurt (ots) - Dem Land stehen schwere Zeiten bevor. Spätestens in 30 Tagen soll Chávez Nachfolger gewählt werden. Die Chavistas haben keinen Kandidaten, der das Charisma und die Popularität des verstorbenen Präsidenten hat. Und selbst wenn dessen Anhänger die Wahlen trotzdem gewinnen, wird der Unmut im eigenen Lager wachsen. Denn die wirtschaftlichen Probleme sind kurzfristig nicht zu lösen und werden sich ...

  • 01.03.2013 – 16:43

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Leistungsschutzrecht

    Frankfurt (ots) - Das Gesetz ist gefährlich. Gerichte müssen nun klären, wie lang "kleinste Textausschnitte" sind, in der Zwischenzeit können Abmahnanwälte die Rechtsunsicherheit ausnutzen. Bleiben Kurzzusammenfassungen erlaubt, wie sie etwa Google zu seinen Suchergebnissen anzeigt, wäre ausgerechnet der Konzern von der "Lex Google" gar nicht betroffen. Pressekontakt: Frankfurter Rundschau Kira Frenk Telefon: ...

  • 28.02.2013 – 17:00

    Frankfurter Rundschau: Zur Mindestlohn-Debatte:

    Frankfurt (ots) - Was auf jeden Fall verhindert werden muss: dass der Vorschlag aus der CDU-Bundestagfraktion Wirklichkeit wird. Er erlaubt, dass es in Branchen und Regionen ganz unterschiedliche Mindestlöhne gibt - die kaum zu kontrollieren sind. Schlimmer noch: Die Mindestlöhne sollen nur für Beschäftigte gelten, die nicht nach Tarifvertrag bezahlt werden. Das wäre für Unternehmen eine Einladung, schnell noch ...

  • 27.02.2013 – 16:35

    Frankfurter Rundschau: Zum Misshandlungsvorfall bei der Bundeswehr:

    Frankfurt (ots) - Die Bundeswehr wandelt sich gerade. Ein Wandel, den nicht zuletzt der Abschied von der Wehrpflicht beschleunigt hat. Die Streitkräfte sind jetzt (fast) normale Arbeitgeber, die im Wettbewerb mit (ganz) normalen Arbeitgebern um die fähigsten jungen Leute stehen. Das Prinzip von Befehl-und-Gehorsam funktioniert im 21. Jahrhundert nur mit gegenseitigem ...

  • 25.02.2013 – 16:39

    Frankfurter Rundschau: Zur Krise des Konsumierens:

    Frankfurt (ots) - Über die verstörenden Beschäftigungsverhältnisse hinaus offenbart die Affäre Amazon die dunklen Seiten eines zunehmend ins Digitale verlagerten Handels, in dem die Vorstellungen von Kaufen und Verkaufen von Grund auf revolutioniert werden. Eher im Nebenbei des Skandals wurden beispielsweise Bezieher von E-Books via Amazon gewahr, dass sie die Bücher gar nicht gekauft, sondern nur gemietet haben. ...

  • 24.02.2013 – 17:13

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zur CDU-Position bei der Homo-Ehe

    Frankfurt (ots) - Nichts macht deutlicher wie rasch und vollständig das konservative Gesellschaftsmodell in sich zusammenbricht als die Debatte über die Homo-Ehe. Denn selbst in der Union findet sich nur noch eine belächelte Minderheit - Norbert Geis, Katharina Reiche -, die zu behaupten wagt, eine Beziehung zwischen Mann und Frau sei per se schutzwürdiger als die zwischen zwei Männern oder zwei Frauen. ...

  • 22.02.2013 – 17:08

    Frankfurter Rundschau: Zur Europa-Rede von Bundespräsident Gauck:

    Frankfurt (ots) - Joachim Gauck hat schließlich den klugen Hinweis gegeben, dass Kommunikation "kein Nebenthema des Politischen" sei, sondern "selbst Politik". Er hat zurecht an die Medien appelliert, die nationale Brille abzusetzen und europäischer über Europa zu berichten. Ein nützlicher und notwendiger Hinweis, den wir Journalisten aufnehmen sollten. Auch die ...

  • 21.02.2013 – 16:24

    Frankfurter Rundschau: Zur Haltung der Bischöfe zur "Pille danach":

    Frankfurt (ots) - Zur Haltung der Bischöfe zur Pille danach kommentiert die Frankfurter Rundschau: Es ist der Fluch der guten Tat: Kaum hat der Kölner Kardinal Joachim Meisner die "Pille danach" im Fall einer Vergewaltigung für zulässig erklärt und damit einen erfreulich klaren, am Prinzip der Nothilfe und am Wohl des Opfers orientierten Standpunkt bezogen, zögern die Bischöfe wieder. Die genaue Wirkung des ...

  • 18.02.2013 – 16:49

    Frankfurter Rundschau: Zu den Plänen der EU zu Arzneimitteltests:

    Frankfurt (ots) - Arzneimitteltests sind notwendig. Andernfalls ist die Pharmaindustrie nicht in der Lage, moderne Medikamente anzubieten. Eine Vereinheitlichung der in den EU-Staaten bestehenden Regelungen ist durchaus sinnvoll, schließlich gibt es einen gemeinsamen Markt. Maßstab für die Vereinheitlichung muss jedoch die Regelung sein, die das höchste, nicht das ...

  • 17.02.2013 – 16:36

    Frankfurter Rundschau: Zum G20-Treffen:

    Frankfurt (ots) - Dieser wirtschaftspolitische Egoismus endet, wenn es gut geht, in einem Nullsummenspiel, bei dem der eine verliert, was der andere gewinnt. Meist schaden diese Auseinandersetzungen allen, weil sie den globalen Handel verzerren und bremsen. Das Finanzministertreffen der G 20 brachte Bekenntnisse zur Gemeinsamkeit und jede Menge schöne Worte. Leider trifft eher die Kriegsrhetorik die Realität als die ...

  • 15.02.2013 – 17:16

    Frankfurter Rundschau: Zu Stefan Raab und der Diskussion um das TV-Duell:

    Frankfurt (ots) - Dass er sich nun allen Ernstes am Kanzler-Duell vergreifen soll, sagt nichts Gutes über den Zustand dieses Fernsehrituals aus, das führende Politiker kurz vor der Entscheidung durch das Wahlvolk in die Arena zwingt. Schließlich dürfte kein Zweifel daran bestehen, dass sich Raab in seinem Moderationsstil nicht den grauen Senderhierarchen anpasst, ...

  • 14.02.2013 – 16:47

    Frankfurter Rundschau: Zur europäisch-amerikanischen Wirtschaftspolitik:

    Frankfurt (ots) - Es geht auch um die Frage, welches Wertesystem die nächsten Jahrzehnte der Weltwirtschaft bestimmen wird. Der auf bizarre Weise mit kommunistischen Parolen verbrämte Turbokapitalismus chinesischer Prägung, der auf die Würde von Mensch und Natur keine Rücksicht nimmt? Der mit demokratischen Parolen verbrämte, aber autokratisch gelenkte ...

  • 13.02.2013 – 16:42

    Frankfurter Rundschau: Zum Pferdefleisch-Skandal:

    Frankfurt (ots) - Die politische Forderung, die diesem Skandal folgen muss, kann deshalb nicht allein sein, Lebensmittel noch strenger zu kontrollieren und sie mit noch detaillierteren Informationen für die Verbraucher zu versehen. Derlei versteht sich von selbst. Zu fordern wäre vielmehr, die Konsumenten nicht länger für dumm zu verkaufen. Ein vielfach subventioniertes System, das es ermöglicht, Lebensmittel ...

  • 12.02.2013 – 17:03

    Frankfurter Rundschau: Zu den Atomtests in Nordkorea:

    Frankfurt (ots) - Die entscheidende Frage ist, ob Nordkoreas aggressive Aufrüstung an dem diffizilen Mächtegleichgewicht etwas ändert. Dazu könnte es kommen, wenn die Mächte der Region, allen voran China und die USA, zu dem Schluss kämen, dass die Bedrohung eines nuklearbewaffneten Nordkoreas außer Kontrolle gerät. Wenn Peking und Washington nicht um Pjöngjangs Willen in einen Konflikt hineingezogen werden ...

  • 11.02.2013 – 17:13

    Frankfurter Rundschau: Zum Rücktritt des Papstes:

    Frankfurt (ots) - Er hinterlässt eine Kirche, die zutiefst verunsichert und geschwächt ist, die sich den Vorwurf machen lassen muss, in Fragen der Sexualmoral und der gesellschaftlichen Liberalisierung keinen Millimeter vorangekommen zu sein. Es ist bezeichnend, dass Benedikt stattdessen die Remissionierung der westlichen Länder ein zentrales Anliegen war. Für die Anliegen der Gläubigen in jenen Ländern, in denen ...

  • 10.02.2013 – 17:18

    Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Rücktritt Annette Schavans

    Frankfurt (ots) - Für die politische Kultur des Landes ist der Fall Schavan ein Schauspiel, aber keine Tragödie. Mit einiger Unerbittlichkeit widerspricht er vielmehr dem Sprichwort über die Kleinen, die man fängt, und die Großen, die man laufen lässt. Er macht deutlich, dass politische Macht nur auf Zeit verliehen ist und jederzeit überprüft werden kann. Pressekontakt: Frankfurter Rundschau Kira Frenk Telefon: ...

  • 08.02.2013 – 16:39

    Frankfurter Rundschau: Zum Fall Jörg-Uwe Hahn (FDP):

    Frankfurt (ots) - Es ist dem FDP-Mann abzunehmen, dass er kein rassistisches Gedankengut pflegt. Dass er im Interview das "asiatische Aussehen" seines Parteichefs ungefragt ins Spiel brachte (und die Passage hinterher autorisierte), dürfte viel banalere Gründe haben. Hahns Satz ist derart dehn- und interpretierbar, dass man mit ihm alle bedienen kann: diejenigen, die sich mit guten Gründen Sorgen machen über ...