Gesellschaft für bedrohte Völker e.V. (GfbV)
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Covid-19 bedroht indigene Völker Russlands: Verbreitung durch Rohstoffboom in der Arktis
Covid-19 bedroht Indigene in russischer Arktis: - Rohstoffboom bringt Großbaustellen mit wechselndem Personal - Norden des Landes hat bereits die meisten Infizierten nach den Großstädten - „Nach der Zerstörung ihrer Umwelt wird nun auch die Gesundheit der Sami, Nenzen und Komi gefährdet“ Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor einer wachsenden ...
mehrPipeline-Bruch in Ecuador: Mehrere Flüsse im Amazonas verseucht
Am Dienstag, den 7. April, ist es zu einem Bruch am Transecuadorianischen Pipelinesystem (SOTE) gekommen. Dabei sei Rohöl in den Coca-Fluss und von dort aus in den Napo-Fluss gelangt, an dem indigene Kichwa leben. Das berichtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unter Berufung auf Medienberichte vor Ort. Nach Angaben der staatlichen Betreibergesellschaft Petroecuador sei die Pipeline inzwischen abgestellt. ...
mehrSelahattin Demirtas zum Geburtstag (10.4.): Unschuldig im Hochsicherheitstrakt
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gratuliert dem türkisch-kurdischen Politiker Selahattin Demirtaş zu seinem 47. Geburtstag. „Er wird diesen Tag im Gefängnis nicht feiern können“, bedauert Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der GfbV. „Aber seine Familie und auch wir denken an ihn und würdigen seinen unermüdlichen Einsatz für Gleichberechtigung, ...
mehrWelt-Roma-Tag (8.4.): Covid-19 bedroht Roma auf dem Westbalkan
Welt-Roma-Tag (8.4.): - Covid-19 bedroht Roma auf dem Westbalkan - Europäische Union und Europarat müssen sofort und nachhaltig reagieren - Strukturelle Diskriminierung in Ländern des ehemaligen Jugoslawien hält an Anlässlich des Welt-Roma-Tages am 8. April fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die Europäische Union und den Europarat ...
2 DokumentemehrAppell an die türkische Regierung: Politische Häftlinge freilassen!
GfbV und IGFM appellieren an Erdogan: - Aufgrund der „Antiterror-Gesetze“ Inhaftierte unverzüglich freilassen - Abstands- und Hygiene-Regeln sind in überfüllten Gefängnissen nicht einzuhalten - „Eine Amnestie wäre ein Zeichen der Versöhnung und Solidarität aller Volksgruppen in der ...
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COVID-19 schürt Menschenrechtsverletzungen in China
Mehr als 900 Menschenrechtsverletzungen seit Januar 2020 registriert China instrumentalisiert Virus-Krise zur Unterdückung von Menschenrechten Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat vor einer deutlichen Zunahme von Menschenrechtsverletzungen in China aufgrund der COVID-19-Krise gewarnt. So wurden seit Januar 2020 mehr als 900 Fälle von ...
mehrTrauer um Rüdiger Nehberg: Menschenrechtsorganisation würdigt Engagement für Yanomami in Brasilien
GfbV trauert um Rüdiger Nehberg: - GfbV würdigt sein jahrzehntelanges Engagement für Yanomami in Brasilien - Dafür überquerte er dreimal den Atlantik: mit Tretboot, Floß und Baumstamm - „Nehberg hat mit seinen spektakulären Aktionen neue Maßstäbe in der Menschenrechtsarbeit gesetzt.“ Die Gesellschaft ...
mehrTaiwan in die WHO einbinden: Weltgesundheit geht vor Chinas Machtinteressen
Weltgesundheit geht vor Chinas Machtinteressen: - GfbV fordert Beobachterstatus Taiwans bei der WHO - Ausgrenzung schade dem internationalen Kampf gegen Covid-19 - Andere Länder müssten von Taiwans Erfolgen bei der Eindämmung des Virus lernen können Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert den Umgang der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit ...
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Covid-19 in Brasilien: Indigene gehen in freiwillige Isolation, während der Präsident versagt
Brasilianische Indigene gehen in freiwillige Isolation: - Nach zwei Völkern in Maranhão ziehen sich nun auch die Ashaninka in die Wälder zurück - Über die indigene Dachorganisation laufen Maßnahmen für abgelegene Gemeinschaften - Gruppen, die sich nicht komplett isolieren, bleiben möglichst unter sich Mehrere indigene Völker Brasiliens haben angekündigt, ...
mehrCovid-19 in Cox's Bazar: Prävention und Schutz für geflüchtete Rohingya
Appell: Covid-19-Prävention und Schutz für geflüchtete Rohingya - 1,1 Millionen Rohingya wären einer Infektionswelle in Flüchtlingslagern schutzlos ausgeliefert - Sie leben dicht gedrängt unter schwierigen hygienischen Verhältnissen und mit ungenügender medizinischer ...
mehrBahai'i im Jemen: Haftentlassung für Angehörige verfolgter Religionsgemeinschaft
Begnadigung für Bahai’i im Jemen: - Freilassung aller im Jemen inhaftierten Bahai’í angekündigt - Zum Tode verurteilter Hamed bin Haydara begnadigt - GfbV fordert zügige Umsetzung und Rückgabe aller beschlagnahmten Besitztümer Während einer Fernsehansprache hat Mahdi al-Mashat, Präsident des Obersten Politischen Huthi-Rates, gestern die Freilassung aller ...
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Terroranschlag gegen Sikh-Tempel in Afghanistan
Menschenrechtsorganisation fordert mehr Schutz religiöser Minderheiten Nach einem Terroranschlag gegen die Sikh-Minderheit hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) einen besseren Schutz religiöser Minderheiten in Afghanistan gefordert. „Der Islamische Staat hat religiösen Minderheiten in Afghanistan den Krieg erklärt. Schiiten, Hindu und Sikhs wurden von der Terrorbewegung zum Freiwild erklärt, um ...
mehrCovid-19 in Iranisch-Kurdistan: Schlechte Versorgung und mangelndes Vertrauen
Covid-19 in Iranisch-Kurdistan: - Medizinische Infrastruktur in kurdischen Gebieten besonders schlecht - Behörden sollen Medikamente, Desinfektionsmittel und Schutzmasken nach Teheran abtransportiert haben - Ausgangssperren und Quarantänemaßnahmen würden den Staat überfordern Der Vielvölkerstaat Iran ist neben China und Italien derzeit am stärksten von der ...
mehrChinas Coronavirus-Botschafter Jack Ma hilft Beijing
Chinas humanitäre Softpower droht die Weltordnung zu verändern Europäische Staaten müssen in COVID-19-Krise mehr Solidarität zeigen Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat davor gewarnt, dass China mit humanitärer Hilfe zur Bekämpfung von COVID-19 die Weltordnung verändert und von eigenen Menschenrechtsverletzungen ablenkt. Während Europas Staaten weitgehend mit sich selbst beschäftigt seien, baue ...
mehrCovid-19 trifft Indigene hart: Freiwillig isolierten Indigenen droht Zwangskontakt
Covid-19 trifft Indigene hart: - Kaum Zugang zu medizinischer Versorgung - Erzwungener Kontakt für freiwillig Isolierte möglich - Evangelikale missionieren in abgelegenen Gebieten - Kampf für politische Rechte massiv eingeschränkt Die Corona-Pandemie trifft indigene Völker weltweit in besonders hart. Das berichtet Regina Sonk, Referentin für indigene Völker bei ...
mehrStellvertreterkrieg in Libyen: Türkei und Katar gegen Saudi-Arabien und Ägypten
Stellvertreterkrieg in Libyen: - Syrische Geflüchtete werden in der Türkei trainiert und bewaffnet - Sie kämpfen im Dienste des türkischen Staates in Libyen - 4.755 von ihnen sind bereits dort, etwa 1.200 weitere in Trainingscamps in der Türkei Das nordafrikanische Libyen entwickelt sich zu einem der wichtigsten Kriegsschauplätze im Nahen Osten. Dabei wird die ...
mehrErdogans Erpressung funktioniert: "Europa zahlt und schweigt"
Erdogans Erpressung funktioniert: - Bei einer Videokonferenz hat Europa der der Türkei mehr Geld zugesagt - Kritik an Erdogans Vorgehen blieb erneut aus - So kann er seinen Krieg insbesondere gegen Minderheiten in Syrien unvermindert fortsetzen Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) kritisiert die Einigung, die der ...
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Memorandum zu Erdogans Umsiedlungspolitik: Die "Schutzzone", die keine ist
GfbV- Memorandum zu Erdogans Umsiedlungspolitik: - Memorandum „Darf die „Schutzzone“ Erdogans in Nordsyrien unterstützt werden?“ heute veröffentlicht - Betrachtet Stand und aktuelle Pläne der Türkei in ehemals kurdischen Gebieten Nordsyriens - Formuliert Forderungen ...
mehrCoronavirus setzt Bürgerrechtsbewegungen weltweit zu
Protestbewegungen in Algerien und Indien droht im Anti-Virus-Kampf das Aus Massenproteste contra Gesundheit? Coronavirus tötet Menschen und Ideen Das Coronavrirus droht Bürgerrechtsbewegungen in aller Welt zu ersticken, warnte die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Sonntag in Göttingen. "Was repressiven Regierungen in Algerien und Indien mit monatelanger ...
mehrWegen Berichten über Rohingya-Krise: Burmesische Armee verklagt Reuters
Burmesische Armee verklagt Reuters: - Klage gegen Nachrichtenagentur wegen Verleumdung - Anlass war Berichterstattung zu einem Artillerieangriff mit zwei toten Rohingya - Angriff im Bundesstaat Rakhine, der seit Jahren abgeriegelt ist Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verurteilt den Versuch der myanmarischen Armee, kritische Journalisten durch ...
mehrStraflosigkeit im Antiterror-Kampf: Massaker mit 43 Toten in Burkina Faso
Massaker mit 43 Toten in Burkina Faso: - Überfall auf Fulani-Dörfer mit 43 Toten - Selbstverteidigungsmilizen „Koglweogo“ wohl verantwortlich - Durch schwachen Staat genießen Milzen faktisch Straflosigkeit Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die Bestrafung der Verantwortlichen einer Selbstverteidigungsmiliz für ein Massaker an 43 Menschen in ...
mehrVolksaufstand in Tibet vor 61 Jahren (10.3.): China verfolgt Nonnen und Mönche
Volksaufstand in Tibet vor 61 Jahren (10.3.): - Buddhistische Nonnen und Mönche systematisch verfolgt - Tausende in Umerziehungs- und Arbeitslagern - Berichte von Folter und Vergewaltigungen Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft China vor, buddhistische Nonnen und Mönche systematisch zu verfolgen und zwangsweise zu assimilieren. Damit solle Tibet unter ...
mehrRohingya wegen Republikflucht zu Haftstrafen verurteilt
Skandalöse Kriminalisierung Geflüchteter in Myanmar Zynische und unmenschliche Verfolgung der muslimischen Minderheit Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Myanmar vorgeworfen, Geflüchtete der verfolgten Rohingya-Minderheit gezielt zu kriminalisieren. Nachdrücklich verurteilte die Menschenrechtsorganisation, dass gegen 15 Rohingya gestern von einem Gericht in Myanmar Haftstrafen von bis zu zwei Jahren ...
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Zum Tod von Freimut Duve: Konsequent für Menschenrechte engagiert
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) trauert um Freimut Duve, der die Arbeit der Menschenrechtsorganisation lange begleitet und unterstützt hat. Als Lektor des Rowohlt Verlags und Herausgeber der Buchreihe rororo aktuell leistete Duve in den 1970er und 80er-Jahren einen wichtigen Beitrag dazu, die Probleme und Belange bedrohter Völker einer breiten ...
mehrInternationaler Frauentag (8.3.): Menschenrechtler fordern Schutz vergessener Opfer
Internationaler Frauentag – Vergessene Opfer schützen: - Zeugung von Kindern bei Vergewaltigung im Krieg wird kaum thematisiert - Kinder und Mütter oft massiver Diskriminierung ausgesetzt - Neues GfbV-Memo: Forderungen und Lösungsansätze Zum Internationalen Frauentag macht ...
mehrKasachstan:Tod eines Regierungskritikers im Polizeigewahrsam muss aufgeklärt werden
Massiver Druck auf Zivilgesellschaft Keine Mitgliedschaft im UN-Menschenrechtsrat ohne Menschenrechte Nach dem Tod eines Regierungskritikers im Polizeigewahrsam in Kasachstan hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine unabhängige Untersuchung des mysteriösen Todesfalles gefordert. Drei Tage nach dem ...
mehrTürkei schürt Flüchtlingstragödie
Kein NATO-Beistand für Brandstifter Erdogan Menschenrechtsorganisation wirft Türkei Zynismus vor Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat der Türkei eine zynische Instrumentalisierung der Flüchtlingstragödie in Syrien vorgeworfen, um eigene geostrategische Interessen durchzusetzen. Nachdrücklich warnte die Menschenrechtsorganisation vor einem NATO-Beistand für die Türkei, die selbst in Kriegsverbrechen ...
mehrTürkische Besatzung Nordsyriens Mehrere Orte von Wasserversorgung abgeschnitten
Türkei kappt Wasserversorgung für Orte in Nordsyrien: - Türkische Soldaten und islamistische Milizen in Aufbereitungsanlage eingedrungen - Hundertausende in der Region Ras Al Ain ohne sauberes Trinkwasser - "Der Türkei ist jedes Mittel recht, um ihre Macht in Nordsyrien zu festigen" Die türkische Besatzungsmacht in Nord-Syrien hat die Wasserversorgung der Stadt ...
mehrWichtiger Etappensieg für Brasiliens Indigene: Abgeordnetenkammer gegen Bolsonaros Gesetz 191
Wichtiger Etappensieg für Brasiliens Indigene: - Bolsonaros Gesetz 191 kommt nicht in Abgeordnetenkammer voran - Es sollte Bergbau, Wasserkraft, industrielle Landwirtschaft sowie Exploration von Öl- und Erdgasvorkommen in indigenen Schutzgebieten legalisieren - Indigene Organisationen hatten das Vorhaben heftig ...
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