Storys aus eSSEN

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  • 08.10.2015 – 18:55

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Neuer Unsicherheitsfaktor - Kommentar von Ulf Meinke

    Essen (ots) - Als ob die Stahlkocher nicht schon genug Sorgen hätten. Dumpingpreise chinesischer Konzerne, strengere Klimaschutzregeln aus Brüssel, Subventionen für Werke im europäischen Ausland - und jetzt kommt auch noch der Unsicherheitsfaktor VW hinzu. Der Autobauer aus Niedersachsen ist der größte Abnehmer von Stahl des NRW-Konzerns Thyssen-Krupp. Wie sich die VW-Krise auf das Revierunternehmen auswirken wird, ...

  • 08.10.2015 – 18:28

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Rentenplus mit vielen Profiteuren - Kommentar von Frank Meßing zur Rentenerhöhung

    Essen (ots) - Beschlossen ist die sich abzeichnende saftige Rentenerhöhung um deutlich mehr als vier Prozent noch nicht. Vieles deutet aber darauf hin, dass die 20,5 Millionen Rentner in Deutschland ab Mitte 2016 spürbar mehr Geld zur Verfügung haben werden. Und das ist auch gut so. Nach etlichen Nullrunden und zum Teil mageren Erhöhungen in den vergangenen Jahren ...

  • 08.10.2015 – 17:53

    Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

    NRZ: Eine Kanzlerin mit Rückgrat - ein Kommentar von JAN JESSEN

    Essen (ots) - Vor wenigen Wochen schien es so, als habe die Kanzlerin die Nerven verloren. Als Deutschland wieder Kontrollen an der Grenze zu Österreich einführte, um der steigenden Flüchtlingszahlen Herr zu werden, wirkte das, als habe Angela Merkel der Mut verlassen, als sei sie nicht mehr davon überzeugt, dass Deutschland es schafft, die Herausforderungen zu meistern. Aber die Kanzlerin hält diesmal Kurs, anders ...

  • 07.10.2015 – 18:41

    Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

    NRZ: Wo ist der Mut der Unternehmer? - ein Kommentar von MANFRED LACHNIET

    Essen (ots) - Es ist nur wenige Wochen her, dass viele Unternehmen und deren Verbände lautstark jubelnd Flüchtlinge als neue Arbeitskräfte und Azubis umwarben. Die Zuwanderer fangen auf, was die bundesdeutsche Bevölkerungsentwicklung nicht mehr zustande bringe, tönten auch Firmenchefs unserer Region. Nun rudern sie zurück. Haben sie wirklich jetzt erst bemerkt, ...

  • 07.10.2015 – 18:38

    Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

    NRZ: Zweifel bleiben - ein Kommentar von PETER HAHNE

    Essen (ots) - Die ersten Schritte sind getan. VW scheint nach Jahren des Betrugs und Vertuschens die Aufarbeitung des Diesel-Skandals voranzutreiben. VW-Chef Martin Winterkorn wurde in die Wüste geschickt; weitere Manager und Ingenieure müssen mit einer Strafverfolgung rechnen. Der neue Chef Matthias Müller gibt Gas. Von Anfang 2016 an sollen elf Millionen manipulierte Fahrzeuge in die Werkstätten geholt werden, Ende ...

  • 07.10.2015 – 18:20

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Sprache und Job schaffen Respekt - Kommentar von Ulf Meinke zur Flüchtlingspolitik

    Essen (ots) - Angela Merkels Motto "Wir schaffen das" ist mutig. Und angesichts einer großen Aufgabe ist Mut nicht die schlechteste Tugend. Doch beherztes Vorgehen allein wird nicht reichen, um die riesigen Aufgaben in der Flüchtlingspolitik zu lösen. Insofern ist es gut, immer wieder auf die Menschen vor Ort zu hören, die mitbekommen, wo der Schuh drückt. Dass ...

  • 07.10.2015 – 17:10

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Pötschs Wahl wirft Fragen auf - Kommentar von Frank Meßing zu Volkswagen

    Essen (ots) - Vor wenigen Tagen sprach Hans-Dieter Pötsch noch von einer "existenzbedrohenden Krise", in der sich der VW-Konzern befinde. Als er das sagte, war er noch Finanzchef. Seit gestern ist der 64-Jährige Aufsichtsratsvorsitzender und muss den Abgas-Betrugsskandal aufklären, der in seine Amtszeit als Vorstand fiel. Das wirft Fragen auf. Ob Pötsch wirklich ...

  • 06.10.2015 – 19:12

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Zu wenig Vorsorge. Kommentar von Frank Preuß zur Bahn

    Essen (ots) - Fangen wir mit dem Positiven an: Wir liegen in den Herbstferien, das bedeutet ein paar Autofahrer weniger auf der A 40 und ein paar Bahnfahrer weniger in den Zügen. Aber fahren die Züge nach dem Mülheimer Stellwerkbrand in zehn Tagen zwischen Essen und Duisburg wieder so, als ob nichts gewesen wäre? Auch wenn alles noch Spekulation ist: Danach sieht es nicht aus. Bei den Bahnpendlern wächst die ...

  • 06.10.2015 – 19:02

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Konkurrenz nicht im Revier. Kommentar von Frank Meßing

    Essen (ots) - Kirchtürme überwinden und zusammenarbeiten - diese Forderung ist so alt wie der Rückzug von Kohle und Stahl, der das Ruhrgebiet gebeutelt hat. Wenn sich die Politiker der Revierstädte endlich einmal darauf verständigen könnten, wäre die Region ein Stück weiter. Ihre massiven Struktur- und Finanzprobleme wäre sie dadurch aber längst nicht los. Bei den Wirtschaftsförderern, so scheint es, ist ...

  • 06.10.2015 – 18:47

    Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

    NRZ: Rüffel für die Datenschützer - ein Kommentar von PETER HAHNE

    Essen (ots) - Der Europäische Gerichtshof verdient Respekt. Ein so mutiges Urteil gegen die amerikanischen Internet-Giganten hatte in dieser Klarheit bis vor Kurzem kaum jemand für möglich gehalten. Facebook, Google und Co. müssen sich künftig sehr ernsthaft mit europäischen Datenschutzregeln beschäftigten. Vorbei die Zeiten, in denen mit Hinweis auf das so ...

  • 06.10.2015 – 18:46

    Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

    NRZ: Reißleine gezogen - ein Kommentar von JAN JESSEN

    Essen (ots) - Die Kanzlerin zieht die Reißleine, verlegt die Verantwortung für die Bewältigung der steigenden Flüchtlingszahlen vom Innenministerium in ihr eigenes Haus. Damit desavouiert sie den glück- und zusehends planlosen Thomas de Maizière, aber es ging nicht mehr anders. Pflichtbewusstsein allein reicht in dieser Zeit nicht aus; wer sich als der verantwortliche Minister dazu hinreißen lässt, dumpfe ...

  • 05.10.2015 – 18:57

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Der Staat wird helfen müssen. Kommentar von Ulf Meinke

    Essen (ots) - Eigentlich müssten die Energiekonzerne sämtliche Kosten für den Atomausstieg übernehmen. Klar ist, dass der Abriss der Kernkraftwerke und vor allem die Lagerung des radioaktiven Mülls Milliardensummen verschlingen werden. Nun gilt es nüchtern festzustellen: Dieser Aufgabe sind die Konzerne nicht gewachsen. Niemand weiß, in welcher Verfassung Unternehmen wie Eon oder RWE in zwanzig, dreißig oder ...