Storys aus HAGEN
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Westfalenpost: Führerschein im Alter
Hagen (ots) - Hinterm Lenkrad gibt es Fehlzündungen - im Hirn. Der Verstand setzt aus und gerät ins Stottern. Täglich sind Symptome dieser Art bei Autofahrern zu beobachten. Drängler, Raser, Meckerer. Ob alte, junge, mittelalte oder betagte Autofahrer: Jeder glaubt, niemand fahre besser als er selbst. Gleichzeitig vermehrt sich die Zahl der Smartphone-Fahrer in rasantem Tempo. Sie sind der Ansicht, der Wagen wisse ...
mehrWestfalenpost: Donald Trump
Hagen (ots) - Die Welt des Donald Trump ist einfach strukturiert: Auf der einen (also auf der guten) Seite stehen die US-Amerikaner, auf der anderen befindet sich der Rest der Welt. Die Europäer, die sich in den vergangenen Jahrzehnten der transatlantischen Partnerschaft sicher sein konnten, müssen ihre Rolle nun neu definieren. Für Trump ist die Europäische Union kein natürlicher Verbündeter mehr, sondern ein Kontrahent im Kampf jeder gegen jeden. Der künftige ...
mehrWestfalenpost: Es brennt / Kommentar von Nina Grunsky zur Besoldungserhöhung bei Feuerwehren
Hagen (ots) - Es brennt lichterloh - an vielen Stellen. Die Einsatzzahlen der Feuerwehren nehmen stetig zu - der Nachwuchs wird zugleich immer weniger. Die Freiwilligen Feuerwehren im Land klagen seit Jahren darüber. Grund für den Personalmangel ist der demografische Wandel, aber auch die geringere Bereitschaft, ...
mehrWestfalenpost: Unter Absingen schmutziger Lieder / Kommentar von Miguel Sanches zum Austritt von Erika Steinbach aus der CDU
Hagen (ots) - Sie gehören auf die Blaue Liste. Konservative sind in der CDU eine bedrohte Art. Werden sie alle rübermachen, in die AfD? Erst Alexander Gauland, demnächst Erika Steinbach? Die Entwicklung hat sich jahrelang abgezeichnet, spätestens mit der Bildung des "Berliner Kreises". Man muss sich das mal ...
mehrWestfalenpost: Martin Korte zur Kölner Polizei
Hagen (ots) - Bisher haben wir die Polizei nach ihrem Einsatz in der jüngsten Silvesternacht in Köln gelobt. Zu recht, denn es ist den Beamten zu verdanken, dass Sicherheit herrschte in der Domstadt. Die Männer und Frauen, die dort Dienst schoben, während andere feierten, sind auch nicht verantwortlich für das nun angerichtete Informationschaos: Das müssen die Beamten an den Schreibtischen auf ihre Kappe nehmen. ...
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Westfalenpost: Monika Willer zur Diskussion um freien Museumseintritt
Hagen (ots) - Kulturpolitik ist in den vergangenen Jahren leider fast vollständig zu Sparpolitik geschrumpft. Statt mit Blick nach vorne zu überlegen, welchen Mehrwert Museen und Theater für eine Kommune bringen und wie man sie nutzen kann, um die drängenden Probleme der Standortsicherung, des demografischen Wandels und der Integration von Zuwanderern zu ...
mehrWestfalenpost: Kraft und Jäger: Kein Befreiungsschlag in Fragen der Sicherheit
Hagen (ots) - Es ist strategisch nicht ungeschickt, dass Ministerpräsidentin Kraft im Fall Amri nun Mut zur Fehlerkultur zeigen will. Politik sei ein "lernendes System". Deshalb solle eine unabhängige Expertenkommission ausleuchten, warum ein bekannter Gefährder gewissermaßen unter den Augen der Behörden zwölf Menschen in Berlin in den Tod reißen konnte. Kraft ...
mehrWestfalenpost: Trump - nur eine Marionette?
Hagen (ots) - Beweise sind gar nicht nötig. Allein die Vermutung, der russische Geheimdienst könne kompromittierende Videos über den künftigen US-Präsidenten gesammelt haben, ist Drohung genug. Wer im bilateralen Verhältnis der beiden Großmächte die Führungsrolle übernehmen wird, steht damit wohl außer Frage: In Putins Augen ist Trump ein Polit-Frischling. Vielleicht sieht der ehemalige KGB-Chef in ihm sogar ...
mehrWestfalenpost: Die Grenzen des Ehrgeizes / Kommentar von Martin Korte zu Sigmar Gabriel
Hagen (ots) - Sigmar Gabriel ist ehrgeizig - aber nicht naiv. Nur Vize zu sein, nur die zweite Geige zu spielen, das ist nicht sein Ding. Deshalb hat er schon vor zehn Jahren im kleinen Kreis sein Berufsziel verraten: Bundeskanzler. Doch dem Niedersachen ist bewusst, dass er im September bei der Bundestagswahl so gut wie keine Chance hat. In allen Umfragen dümpelt die ...
mehrWestfalenpost: Die Fußballfans sollten endlich aufbegehren / Kommentar von Elmar Redemann zur WM-Aufstockung
Hagen (ots) - Unverständnis, Empörung, Sarkasmus - die Fifa-Entscheidung von gestern hat ein erstaunlich einhelliges Echo ausgelöst. Ab 2026 spielen bei der Weltmeisterschafts-Endrunde also 48 Nationen um den Titel, was einer Inflation von 50 Prozent entspricht. Vermeintlich leichter zu verdauen scheint die ...
mehrWestfalenpost: Deutscher Export-Rekord
Hagen (ots) - Der Export-Weltmeister Deutschland verzeichnet im November ein Monatsallzeithoch bei den Ausfuhren: "Made in Germany" bleibt damit ein Qualitätslabel, mit dem sich Waren auf dem Weltmarkt immer noch gut verkaufen lassen. Übrigens Waren, die teurer sind, als Produkte aus Billiglohnländern. Der gegenüber dem US-Dollar schwache Euro heizt derzeit den Export zusätzlich an. Auch die Beschäftigung erreicht ...
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Westfalenpost: Kommentar zur Terrorismus-Bekämpfung
Hagen (ots) - Föderalismus ist an sich keine schlechte Organisationsform - aber nicht immer. Der Fall des Berlin-Attentäters Anis Amri hat uns schmerzhaft vor Augen geführt, was passieren kann, wenn Kriminelle durch unsere schlecht koordinierten Kontrollsysteme schlüpfen. Wer sich mit Praktikern bei Polizei und Verwaltung unterhält, der kann den Eindruck gewinnen, dass die Behörden unterschiedliche Sprachen ...
mehrWestfalenpost: Kommentar zum Mindestlohn
Hagen (ots) - Der Mindestlohn sorgt noch immer für Diskussionen. Gegner warnen, der Arbeitsmarktboom überlagere die negativen Folgen, es hätten ohne Lohnuntergrenze noch Zehntausende Stellen mehr entstehen können. Befürworter loben die höhere Einkommensgerechtigkeit - und fürchten den Ruf nach Ausnahmen: Der Mindestlohn werde damit ausgehöhlt, warnen sie. Die jetzt geplanten Regelung für Flüchtlinge indes ist ...
mehrWestfalenpost: zu Köln - Konsequenzen gezogen
Hagen (ots) - "Nafri" lautet im Polizeijargon die Abkürzung für "Nordafrikanischer Intensivtäter". Alle Männer aus Algerien, Tunesien und Marokko, die sich in der Silvesternacht auf den Weg nach Köln machten, öffentlich als "Nafris" zu bezeichnen, ist ungeschickt und diskriminierend: Nicht alle Nordafrikaner sind (Intensiv-)Täter. Aber abgesehen von diesem Formulierungsfehler haben die deutschen Sicherheitskräfte ...
mehrWestfalenpost: Jost Lübben´zur Jahreswende
Hagen (ots) - Das Jahr 2016 geht zu Ende. Und es hat Deutschland verändert. Spätestens seit dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin mit zahlreichen Toten und Verletzten ist klar: Die stille Hoffnung, unser Land könnte von Attentaten verschont bleiben, war trügerisch. Es hat sich nicht ausgezahlt, sich nicht militärisch in die Konflikte in Ländern wie Syrien oder dem Irak einzumischen. Die Terroristen der IS ...
mehrWestfalenpost: Armutszeugnis / Kommentar von Martin Korte zum Verfahren gegen einen ehemaligen Flüchtlingsheimleiter
Hagen (ots) - Paul M. ist kein unbescholtener Mensch. Der 51-jährige Niederländer wurde in seiner Heimat wegen sexuellen Missbrauchs seiner 14-jährigen Nichte rechtskräftig verurteilt. Nur weil er seine Bewerbungsunterlagen fälschte, konnte der 19-fach vorbestrafte Mann überhaupt Leiter einer ...
mehrWestfalenpost: Integration ist keine einseitige Angelegenheit / Kommentar von Egbert Nießler zur Flüchtlingspolitik
Hagen (ots) - Die Kölner Silvesternacht, Fälle von Vergewaltigung, die U-Bahnzündler von Berlin - ganz zu schweigen von den Terrorismusakten: Viele fragen sich, ob die Integration einer so großen Zahl von Menschen aus einem fremden Kulturkreis, die in kurzer Zeit zu uns gekommen ist, gelingen kann. Integration ...
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Westfalenpost: Kein Schicksal / Kommentar von Ilka Wiese zur Einsamkeit im Alter
Hagen (ots) - Kaum vorstellbar, einen ganzen Tag nicht zu sprechen. Weil da niemand ist, der zuhört. Weil da niemand ist, der antwortet. Für viele alte Menschen gehört Einsamkeit zum Alltag. Deshalb drücken sie den Hausnotruf, um wenigstens einmal am Tag eine Stimme zu hören. Für die Einsamkeit im Alter gibt es viele Ursachen: Die Menschen leben länger, weil die ...
mehrWestfalenpost: Terror - und die Folgen für unbescholtene Bürger / Kommentar von Martin Korte zu den Folgen des Anschlags in Berlin
Hagen (ots) - Es muss nicht schlecht sein, wenn Politiker sich Gedanken machen. Nach dem Anschlag von Berlin haben die Damen und Herren, die die Geschicke unseres Landes lenken, eine Menge Forderungen auf den Tisch gelegt. Ein gewaltiges Brainstorming. Und so sollte es auch beurteilt werden: als Liste von ...
mehrWestfalenpost: Ilka Wiese zu Südwestfalen
Hagen (ots) - Ich bin Südwestfale. Das wird auch in den nächsten Jahrzehnten kaum einer sagen, wenn er fernab der Heimat gefragt wird, wo er denn herkommt. Zu stark ist die persönliche Identifikation mit dem Sauerland, dem Siegerland oder der Soester Börde. Das lässt sich nicht so leicht mit einem neuen Begriff überschreiben. Aber vielleicht muss das gar nicht sein. Es ist spannend zu sehen, wie Südwestfalen in den ...
mehrWestfalenpost: Torsten Berninghaus zum Weihnachtsfest
Hagen (ots) - Seit dem Anschlag von Berlin konnte von einer friedvollen Adventszeit keine Rede mehr sein. Trauer, Betroffenheit und Angst - vielleicht auch Wut beeinträchtigten die Freude auf eines der Hauptfeste des Kirchenjahres. Das personifizierte Böse, so könnte man meinen, hat die Freude und die göttliche Botschaft dieser Zeit versucht zu zerstören. Es ist kein Zufall, dass der feige Anschlag auf dem Berliner ...
mehrWestfalenpost: Jens Helmecke zur Bankenrettung in Italien
Hagen (ots) - Bankenrettung auf Kosten der Steuerzahler sollte es in der EU nicht mehr geben. Italien lehrt uns gerade eines besseren. Eine Konsequenz aus der Banken- und Finanzkrise 2008/2009 war die Einführung klarer Regeln in der Europäischen Union. Seit Beginn dieses Jahres gilt eine genaue Haftungsreihenfolge für Fälle wie in Italien. Am Anfang stehen die Aktionäre, dann die Anleihegläubiger, dann die ...
mehrZoo Duisburg reagiert nach Gerichtsbeschlüssen wegen Delfinhaltung gegenüber dem WDSF mit "Falschbehauptungen und Lügen"
Hagen (ots) - Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte dem Hagener Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) auch in zweiter Instanz Recht gegeben, dass der Zoo Duisburg neben weiterer Daten zur Delfinhaltung auch Angaben zu verstorbenen und nicht mehr vorhandenen Tieren machen muss (AZ 15 A 2350/14). Der Zoo spricht nun ...
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Westfalenpost: Kommentar zum Anschlag von Berlin
Hagen (ots) - Die furchtbare Tat macht uns sprach- und hilflos. Zwölf unschuldige Menschen mussten sterben, viele wurden verletzt. Sie wollten sich in Berlin mit einem gemütlichen Abend auf das Weihnachtsfest einstimmen, mit Familie und Freunden Zeit verbringen. Es hätte auch jeder andere Ort, jede andere Stadt sein können - in Deutschland, in Europa, in den USA. Überall auf der Welt. Es ist schwer, sich gegen das ...
mehrWestfalenpost: Carsten Menzel zum Einzelhandel der Zukunft
Hagen (ots) - Rund 80 Prozent der Internetnutzer in Nordrhein-Westfalen, und das sollen gut zehn Millionen Personen sein, haben in diesem Jahr auch per Mausklick am Computer eingekauft. Am häufigsten Bekleidung und Sportartikel. Hat das statistische Landesamt jetzt bekannt gegeben. Überraschen können diese Zahlen kaum; sie bestätigen einen jahrelangen Trend, der in einen tiefgreifenden Wandel mündet. Allerdings ...
mehrWP: Laschet auf Distanz zum Parteitag: Beim Doppelpass gilt der Koalitionsvertrag
Hagen (ots) - Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet geht auf Distanz zum Beschluss der CDU, die Regelung zur doppelten Staatsbürgerschaft wieder zu kippen. Nach der umstrittenen Entscheidung des CDU-Parteitags in Essen äußerte sich der Vorsitzende der NRW-CDU gegenüber der Westfalenpost (WP, Montagausgabe) erstmals öffentlich zu dem Votum der ...
mehrWestfalenpost: Fake News: Der mündige Bürger glaubt nicht jeden Mist
Hagen (ots) - Fake News sind keine Internet-Erfindung. Es gab sie schon immer. Aber jetzt haben unsere Politiker die Fälschungen als Thema erkannt, weil sie selbst in das Visier der Betrüger geraten und weil sie realisieren, dass immer mehr Menschen auf den systematischen Schwindel hereinzufallen scheinen. Eigentlich müsste eine aufgeklärte Gesellschaft in der Lage ...
mehrWestfalenpost: Kommentar zu Sprachstörungen bei Kindern
Hagen (ots) - Sprachstörungen können viele Ursachen haben, die sich gut beheben lassen, Hörschäden etwa oder Probleme mit der Zungenmuskulatur. Gefährlich sind hingegen Defizite, die auf mangelnder Kommunikation in der Familie beruhen. Wenn zwischen den Eltern untereinander und den Kindern hauptsächlich in Zwei-Wort-Sätzen geredet wird ("Tür zu", "hol Bier"), können die Kinder keinen Wortschatz erwerben. Neben ...
mehrWestfalenpost: Armuts- und Reichtumsbericht
Hagen (ots) - Deutschland ist ein reiches Land. Dennoch steigt die Zahl der überschuldeten Haushalte seit Jahren; weder die wachsende Zahl an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen noch der Mindestlohn - dessen Einführung notwendig und richtig war - haben daran etwas ändern können. Armut in einem reichen Land kann und muss bis zu einem gewissen Maß hingenommen werden. Aber sie darf kein Massenphänomen ...
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