Storys aus ESSEN

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  • 12.09.2014 – 16:45

    Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

    NRZ: Kunden wollen wissen, wo ihr Essen herkommt - ein Kommentar von PETER HAHNE

    Essen (ots) - Schummeln, Täuschen, Schönreden: Die Tricks der Lebensmittelindustrie sind Legende, doch immer mehr Verbrauchern stinkt das gewaltig. In einer Foodwatch-Umfrage wünschen sich 90 Prozent genaue Herkunftsbezeichnungen. Das Fleisch, das Gemüse, das Obst - man kann es eben erst richtig beurteilen und einen Bezug zu den Lebensmitteln entwickeln, wenn man ...

  • 11.09.2014 – 19:12

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Jetzt trägt Benko die Verantwortung. Kommentar von Stefan Schulte

    Essen (ots) - René Benko ist nicht nach Essen gefahren, hat sich nicht vor die Karstadt-Mitarbeiter gestellt und sich nicht als Retter feiern lassen, der sie in eine glorreiche Zukunft führen werde. Insofern hat er schon vieles besser gemacht als sein Vorgänger Nicolas Berggruen. Stattdessen hat Benko seine Unterhändler nach Essen geschickt und die klare Botschaft ...

  • 11.09.2014 – 19:10

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Der Verursacher muss zahlen. Kommentar von Michael Kohlstadt

    Essen (ots) - Wasser ist das Lebenselixier schlechthin, nicht einfach nur eine Flüssigkeit, die aus dem Hahn tropft. Wenn es um die Verunreinigung unseres Trinkwassers geht, reagieren wir deshalb gern mit einer bisweilen an Hysterie grenzenden Sensibilität. Zwar führen Messverfahren, die schon im Nanobereich ausschlagen, manchmal zu Alarmismus. Dennoch sind sie ein Segen, ein Frühwarnsystem für eine Umwelt, die immer ...

  • 11.09.2014 – 19:08

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: So darf Polizei nicht sein. Kommentar von Matthias Korfmann

    Essen (ots) - Nein, das waren keine Dummejungenstreiche eines 19-Jährigen. Das war eine systematische, menschenverachtende Hetze gegenüber einer Kollegin. Es ist müßig, darüber zu grübeln, wer da im Umfeld des jungen Mannes total versagt hat - Familie, Schule, Freunde -, bei der Polizei hat so einer nichts verloren. Man stelle sich vor: Ein Rassist und Ausländerhasser mit Waffe im Streifendienst. Es lässt sich ...

  • 11.09.2014 – 19:06

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Unentschlossene Europäer. Kommentar von Knut Pries

    Essen (ots) - Wenn man sieht, wie weit die Meinungen in Sachen Sanktionen gegen Russland auseinander gehen, ist es geradezu ein Wunder, dass die EU überhaupt noch einschlägige Beschlüsse zustande bringt. Die Art und Weise, wie an der Verschärfung herumgedoktert wurde, ist freilich alles andere als wunderbar. Schon der Beschluss - Sanktionen ja, aber mit Fangschnur, falls Putin zur Vernunft kommt - war ein ziemlich ...

  • 11.09.2014 – 18:59

    Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

    NRZ: Die Zukunft der Kaufhäuser - ein Kommentar von PETER HAHNE

    Essen (ots) - Das gute, alte Warenhaus ist tot. Nur noch jeder vierte Deutsche kauft regelmäßig bei Karstadt und Co. ein. Vor allem junge Leute machen einen Bogen um die angestaubten Konsumtempel, die in der alten Bundesrepublik noch strahlendes Symbol für Wohlstand und Aufstieg waren. Heute verirren sich fast nur noch ältere Menschen in Kaufhäuser, alle anderen gehen lieber in Shopping Malls oder bestellen gleich ...

  • 08.09.2014 – 19:57

    Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

    NRZ: Das Geld der Anderen - ein Kommentar von MIGUEL SANCHES

    Essen (ots) - Es wird ein Gemetzel geben. 2019 laufen der Finanzausgleich und der Solidarpakt aus, und ab 2020 gilt die Schuldenbremse. Das hätten alle Länder im Blick, sagt Hannelore Kraft. Sie hat sich eher zu spät als zu früh darauf eingestellt. Umso heftiger setzt sie nun den Rotstift an, und umso angriffslustiger geht sie in die Verhandlungen mit dem Bund und ihren Länderkollegen. Nordrhein-Westfalen, viele ...

  • 08.09.2014 – 19:56

    Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung

    NRZ: Klärungsbedürftig - ein Kommentar von JAN JESSEN

    Essen (ots) - Alter Sozialarbeiterspruch: Man soll die Menschen dort abholen, wo sie stehen. Das hat jetzt die SPD vor, um die Erosion der Wahlbeteiligung zu stoppen. Leider stehen die Menschen sonntags selten in Postämtern oder Supermärkten, weil die dann meist geschlossen sind; weswegen dieser Vorschlag von SPD-Generalsekretärin Yasim Fahimi klärungsbedürftig ist. Gleichwohl ist es klug nach Wegen zu suchen, den ...

  • 08.09.2014 – 19:07

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Keine Wahlen im Supermarkt! Kommentar von Lutz Heuken

    Essen (ots) - Manchmal mag man Nachrichten zunächst nicht glauben. Dass die SPD überlegt, Wahlen auch in Supermärkten und Postämtern abhalten zu lassen, gehört in diese Kategorie. Zweifellos ist es erschreckend, wenn - wie in Sachsen - nur noch jeder Zweite zur Wahl geht. Das zeugt von böser Ignoranz; offenbar ist vielen Bürgern ihr demokratisches Recht völlig gleichgültig. Wer aber zu träge ist, zur Wahlurne zu ...

  • 08.09.2014 – 19:05

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Verteilungskampf ist eröffnet. Kommentar von Andreas Tyrock

    Essen (ots) - In ostdeutschen Wahlkämpfen spielt Nordrhein-Westfalen eine bemerkenswerte Rolle: Seht nach NRW, die können nicht mit Geld umgehen! Seht uns an, wir haben unsere Finanzen im Griff! So heißt es in Reden, insbesondere von Politikern der Ost-CDU. Die Regierungsspitzen in Thüringen und Sachsen machen das besonders gern. Ihre NRW-Amtskollegin Hannelore ...

  • 07.09.2014 – 19:08

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Schicksalstag der Schotten. Kommentar von Jochen Wittmann

    Essen (ots) - Lange hat es sich niemand vorstellen können, dass Schottland für die Unabhängigkeit stimmen würde. Jetzt hat erstmals eine Umfrage bestätigt, dass dies eine realistische Aussicht sein könnte. Nun ist es durchaus möglich, dass die Schotten am 18. September ein völlig neues Kapitel der Geschichte aufschlagen werden. Während sich im Norden freudige Aufregung breitmacht, regt sich in London langsam die ...

  • 07.09.2014 – 19:07

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Bruderkampf der Gewerkschaften. Kommentar von Wolfgang Mulke

    Essen (ots) - Die GDL kämpft diesmal nicht nur gegen die Bahn. Wichtigster Gegner in dieser Frage ist die große Konkurrenzgewerkschaft EVG, die fünf Mal so viele Mitglieder vorweisen kann und auch bei Zugbegleitern oder den Mitarbeitern der Bordküche stärker vertreten ist. Die Auseinandersetzung hat sich längst zu einem Bruderkampf der beiden Gewerkschaften ...

  • 07.09.2014 – 19:05

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Gegen Stress hilft: Entschleunigung. Kommentar von Wilfried Goebels

    Essen (ots) - Der rasante Anstieg psychischer Erkrankungen wird für das Gesundheitssystem zu einem drängenden Problem. Bereits jede fünfte Reha-Maßnahme geht auf eine kranke Psyche zurück. Und bei Krankschreibungen liegen psychische Probleme hinter Rückenschmerzen auf Platz zwei der häufigsten Erkrankungen. Eine bessere Diagnostik und die gestiegene Bereitschaft ...

  • 07.09.2014 – 19:03

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Retouren-Porto macht Sinn. Kommentar von Frank Meßing

    Essen (ots) - Mit dem Boom beim Internethandel steigt von Jahr zu Jahr die Zahl der Pakete, die in Deutschland verschickt werden. 2013 waren es 2,1 Milliarden. Sieben Prozent der Sendungen gingen auf Retouren zurück. Diese Zahl könnte jetzt wieder sinken, wenn Versender von ihrem Recht Gebrauch machen und ihren Kunden das Porto aufs Auge drücken. Die großen Konzerne zögern noch. Umso bemerkenswerter ist die Forderung ...

  • 07.09.2014 – 14:18

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Innenminister de Maizière hat Verständnis für die Klagen der Kommunen in der Asylfrage

    Essen (ots) - Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat Verständnis für die Klagen der Länder und Kommunen über den Anstieg der Zahl der Asylbewerber. "Die aktuelle Lage ist extrem angespannt", sagte de Maizière der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Montagausgabe). Er rechne bis Jahresende mit über 200000 Asylbewerbern. Die Grünen forderte er auf, ...

  • 05.09.2014 – 19:04

    Westdeutsche Allgemeine Zeitung

    WAZ: Zwei Optionen - Kommentar von Knut Pries

    Essen (ots) - Am Ende des Nato-Gipfels steht ein großes Fragezeichen. Der Gipfel, so hieß es in der Nato-Zentrale, kam eigentlich zu früh. Zu unsicher sei die Lage in der Ost-Ukraine, zu unklar die Absichten Putins. Russland ist für die Nato deshalb der "Momentan-nicht-mehr, einst-vielleicht-wieder-Partner". Es bleibt, wie die Pragmatikerin Merkel sagt, der große Nachbar, den man nicht los wird. Ein Nachbar mit zwei ...