Alle Storys
Folgen
Keine Story von Westfalen-Blatt mehr verpassen.

Westfalen-Blatt

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum russischen Staatsdoping

Bielefeld (ots)

Was ist denn da los? Erst räumt die Leiterin der russischen Anti-Doping-Behörde eine Vertuschung systematischen Dopings ein, dann kommt der Sportminister und erklärt: stimmt alles nicht, alles aus dem Zusammenhang gerissen. Und schließlich rudert die Funktionärin willfährig zurück.

Doch ganz egal, wer gestern was in Moskau behaupten durfte: Es scheint Bewegung zu kommen in die Angelegenheit rund um das russische Staatsdoping. Dass immer mehr Sportfachverbände den Russen die Rote Karte zeigen, ihnen internationale Wettkämpfe entziehen oder die Athleten von Meisterschaften ausschließen, kann Wladimir Putin nicht gefallen. Er möchte, dass seine Sportnation Medaillen sammelt und nicht geächtet zuschauen muss. Deshalb könnte aus dem taktischen Hin und Her von gestern schon morgen eine »offizielle« Strategie der Schadensbegrenzung werden - frei nach dem Motto: Doping ja, Staatsdoping nein, und der Chef hat von alledem nichts gewusst.

Die Erwartung dürfte sein, auf diese Weise weitere peinliche Untersuchungen und drakonische Strafen zu verhindern. Hoffentlich aber geht dieses Kalkül nicht auf.

Pressekontakt:

Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Storys: Westfalen-Blatt
Weitere Storys: Westfalen-Blatt
  • 28.12.2016 – 21:00

    Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum neuen UN-Chef Guterres

    Bielefeld (ots) - António Guterres, der künftige UN-General(-sekretär), wird die Welt nicht retten, aber ein wenig besser machen. Wenn er sein Amt geschickt nutzt, könnte das gelingen. Der Portugiese ist anders als der oft zu stille Diplomat Ban Ki Moon. Guterres versucht erst gar nicht, Probleme wegzulächeln. Er wird sie anprangern. Dabei spielt der 67-Jährige ...

  • 27.12.2016 – 21:00

    Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu den Rekordeinkäufen der Chinesen

    Bielefeld (ots) - Die Kommunisten in China wollen bis zum Jahr 2050 in sämtlichen Schlüsselbranchen die technologische Weltmarktführung übernehmen. Noch sind sie davon weit entfernt. Aber die immer höheren Milliardensummen, die Peking für westliche High-Tech-Firmen ausgibt, sollten in Europa die Alarmglocken schrillen lassen. Das gilt vor allem vor dem ...