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Westfalenpost: Torsten Berninghaus zum Internet der Dinge

Hagen (ots)

Digitalisiert euch! Diesen Aufruf hören Mittelständler allerorten. Es geht ums sogenannte "Internet der Dinge". Im Kern also um eine Produktions-Welt, in der die Maschinen untereinander kommunizieren. Die Produktionseinheit bestellt das Vormaterial selbstständig im Hochregallager. Roboter liefern es an und fahren das fertige Werkstück ab. Die Vorstellung kann beängstigend sein. Auf den zweiten Blick aber wird deutlich, dass in der Digitalisierung Chancen wie Risiken stecken. Die Chancen für effektivere Prozesse, weniger Fehlerhäufigkeit und bessere Arbeitsplätze liegen auf der Hand. Die Risiken liegen derweil im Bereich der Datensicherheit. Aber vor allem in der Frage, wie menschlich unsere Arbeitsplätze in Zukunft noch sind.

Es geht um die Humanität des Fortschritts und damit um eine wesentliche gesellschaftliche Frage. Aus diesem Grund ist es richtig, diese vierte industrielle Revolution, wie der Prozess auch genannt wird, politisch zu begleiten. Der Bundeswirtschaftsminister hat sich für Kompetenzzentren entschieden. Dort sind die Experten versammelt, die digitales Know-how in die Unternehmen bringen und die bei jedem Besuch selbst ein bisschen dazulernen. Hauptbetätigungsfeld dieser Experten werden die zahlreichen mittelständischen Unternehmen sein. Also vor allem solche Firmen, die keinen eigenen Programmierer und Datenbeauftragten haben und trotzdem mit der Zeit gehen müssen. Genau so, wie es die Mittelständler und Weltmarktführer in Südwestfalen seit Jahrzehnten tun. Und deshalb ist diese Region prädestiniert als Standort für ein Innovations-Zentrum. Der Wirtschaftsminister ist aufgefordert nachzubessern. Ansonsten waren sein Lob und die Sätze der Wertschätzung gegenüber der drittgrößten Industrieregion Deutschlands nur leeres Gerede.

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