Wort & Bild Verlag - Diabetes Ratgeber

Wechselwirkungen vermeiden - Tipps für den Tabletten-Check

Baierbrunn (ots) - Wenn Patienten viele Medikamente einnehmen, steigt das Risiko für unerwünschte Effekte. "Oft kommt es zu Wechselwirkungen, weil die Betroffenen bei mehreren Ärzten in Behandlung sind und mehrere Apotheken nutzen. Keiner überblickt mehr alle Präparate", erläutert Professor Dr. Daniel Grandt von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin im Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber". Diese Strategien können helfen, sich vor unerwünschten Wechselwirkungen zu schützen: 1. Für einen Überblick sorgt zum Beispiel ein Medikationsplan, der Patienten zusteht, denen der Arzt dauerhaft drei oder mehr Präparate verschreibt. Der Plan sollte zu jedem Arzt- und Apothekenbesuch mitgenommen werden, um neue Mittel zu ergänzen. 2. Manche Hausärzte bieten die sogenannte "Hausarztzentrierte Versorgung" an. Dabei verpflichten sich die Patienten, bei Beschwerden immer erst zum Hausarzt zu gehen. Dieser koordiniert die weitere Behandlung, etwa beim Diabetologen, und behält so den Überblick über alle verordneten Medikamente. 3. Wer sich eine Stammapotheke sucht, kann dort alle Medikamente in der Kundendatei speichern lassen. So kann der Apotheker bei neuen Präparaten prüfen, ob sie sich mit anderen Mitteln vertragen. 4. Einige Apotheken bieten auch eine kostenpflichtige Medikationsanalyse an: Kunden bringen dazu ihre Präparate in einer Tüte zum Apotheker.

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Das Apothekenmagazin "Diabetes Ratgeber" 6/2017 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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