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Mitteldeutsche Zeitung: zum Brexit

Halle (ots) - Inzwischen kristallisiert sich heraus, dass Europa sich - bei allem berechtigten Beharren auf seinen Prinzipien - bewegen muss. Auch wenn die Wut über unvorbereitete britische Gesprächspartner noch so groß ist, ein Scheitern der Verhandlungen darf Brüssel nicht riskieren. Dies führt zu der aberwitzigen Situation, dass die EU eigentlich kein Interesse daran haben kann, die ungeliebte britische Premierministerin Theresa May zusätzlich zu schwächen, weil ihre potenziellen Nachfolger noch schwieriger für eine geordnete Abwicklung sein dürften.

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